Mandeln
Mandeln sind die Samen des Mandelbaums; Studien am Menschen zeigen gemischte Wirkungen auf Blutfette, Gewicht, Entzündung, Darm, Kognition und Blutzucker.
Mandeln: ausgewertet wurden 113 Studien am Menschen, darunter 66 randomisierte kontrollierte Studien und 13 Metaanalysen oder systematische Übersichten; die kontrollierten Studien umfassen zusammen 4.433 Teilnehmer. Stand: 23. Oktober 2026.
1. Was ist Mandeln? Vorkommen, Herkunft und Formen
Mandeln sind die Samen des Mandelbaums (Prunus dulcis), eines Rosengewächses aus dem Mittelmeerraum und Vorderasien. Sie werden seit Langem als Nahrungsmittel gegessen, roh, geröstet oder zu Mehl, Mus, Öl und Mandelmilch verarbeitet. In Studien wird geprüft, wie sich der Verzehr von Mandeln auf Stoffwechsel, Körpergewicht und Wohlbefinden verhält.
Der Mandelbaum gedeiht in gemäßigten bis warmen Klimazonen, vor allem im Mittelmeerraum, in Vorderasien, in Kalifornien und in Australien. Als Lebensmittel sind Mandeln ganzjährig als Snack, Backzutat und Grundlage von Mandelgetränken verfügbar.
Nach der Ernte werden die Früchte getrocknet und die grüne Fruchthülle sowie die harte Schale entfernt, übrig bleibt der Samen mit seiner braunen Haut. In Studien werden ganze Mandeln (roh oder geröstet), entfettetes Mandelpulver, Mandelmehl, Mandelmus, Mandelmilch, Mandelöl und die Mandelhaut geprüft.
Untersuchte Formen und Zubereitungen
- Ganze Mandeln, roh oder geröstet
- Mandelmehl und entfettetes Mandelpulver
- Mandelmus
- Mandelmilch bzw. Mandelgetränk
- Mandelöl
- Mandelhaut und Mandelkleie
Nicht gemeint sind auf dieser Seite:
- Bittermandel (Prunus amara), die Amygdalin enthält und nicht als Lebensmittel verzehrt wird
- Erdnuss, die botanisch ein Hülsenfrüchtler ist
- Andere Baumnüsse wie Walnuss, Haselnuss, Cashew und Pistazie
- Mandelaroma (Benzaldehyd) als zugesetzter Aromastoff
2. Wie wirkt Mandeln? Ergebnisse nach Anwendungsgebiet
| Anwendungsgebiet | Ergebnis in kontrollierten Studien | Beweiskraft | Studien | Teilnehmer |
|---|---|---|---|---|
| Herz und Stoffwechsel (Blutfette) | gemischt | hoch | 2 Metaanalysen · 35 kontrolliert · 20 weitere | 2.734 |
| Gewicht, Sättigung und Appetit | überwiegend kein Unterschied | hoch | 1 Metaanalysen · 33 kontrolliert · 10 weitere | 2.552 |
| Entzündung und oxidativer Stress | überwiegend kein Unterschied | hoch | 5 Metaanalysen · 17 kontrolliert · 8 weitere | 639 |
| Darm und Mikrobiom | gemischt | hoch | 1 Metaanalysen · 12 kontrolliert · 10 weitere | 595 |
| Blutzucker und Insulin | gemischt | gering | 1 Metaanalysen · 23 kontrolliert · 6 weitere | 2.074 |
| Kognition und Stimmung | überwiegend kein Unterschied | gering | 0 Metaanalysen · 10 kontrolliert · 1 weitere | 443 |
| Haut und Hautpflege | gemischt | gering | 0 Metaanalysen · 4 kontrolliert · 3 weitere | 67 |
| Weitere Untersuchungen | überwiegend verbessert | hoch | 0 Metaanalysen · 10 kontrolliert · 8 weitere | 546 |
So lesen Sie die Tabelle: Gezählt werden Studien am Menschen, deren Ergebnisse das jeweilige Gebiet betreffen. „Hoch“ heißt: mindestens eine Metaanalyse und zwei kontrollierte Studien mit Verbesserung, oder mindestens drei kontrollierte Studien, von denen drei Viertel eine Verbesserung zeigen, mit zusammen mindestens 300 Teilnehmern. „Mittel“ heißt: mindestens zwei kontrollierte Studien mit Verbesserung, und zwar mehrheitlich, oder eine Metaanalyse neben kontrollierten Studien. „Gering“ heißt: eine kontrollierte Studie mit Verbesserung. Gibt es in einem Gebiet keine kontrollierte Studie, ist die Beweiskraft höchstens „gering“ (Ergebnis „nur Übersichten“ oder „nur Beobachtungsdaten“). Alles andere ist „unklar“. Eine Studie zählt als Verbesserung, wenn mindestens die Hälfte ihrer Messgrößen in diesem Gebiet besser ausfiel. Übersichten über Mischpräparate zählen nicht als Metaanalyse; Ergebnisse, die nur Nebenwirkungen oder Anteile von Anwendern beschreiben, zählen nicht als Wirkung. Dieselbe Studie zählt nur einmal.
3. Was die Studien im Einzelnen zeigen
Mandeln, Herz und Stoffwechsel (Blutfette): Studien am Menschen
In mehreren randomisierten Studien senkten ganze Mandeln gegenüber Kontrollkost das Gesamtcholesterin 15161828 und das LDL-Cholesterin 16185183. Eine systematische Übersicht über Mandelstudien bestätigt die LDL-Senkung 2. Die Triglyceride sanken in zwei Studien stärker als unter nussfreier Kost 2728, in anderen nicht 4183. Der Blutdruck blieb in mehreren randomisierten Studien ohne Unterschied 20415383, in einer Studie sank der systolische Wert stärker 27; das Leberfett blieb unverändert 3783. Bei LDL-Partikeln war das Bild gemischt: Kleine Partikel sanken in einer Studie stärker als unter Kontrollkost 79, unter Statinen verschob sich das Muster zu kleineren Partikeln 52. Die Gefäßfunktion besserte sich in einer Studie gegenüber üblichen Snacks 83, bei koronarer Herzkrankheit nicht 53. Mehrere dieser Studien finanzierte das Almond Board of California, ein Verband der Mandelwirtschaft 162961. Übersichten zu Nüssen allgemein, in denen Mandeln nur ein Teil waren, fanden ebenfalls niedrigere Cholesterinwerte 1310. Eine weitere Metaanalyse über Mandeln, Paranüsse und Leinsamen wies für Mandeln bei koronarer Herzkrankheit eigens niedrigeres Gesamt- und LDL-Cholesterin aus 8. Offen bleiben die Wirkung auf klinische Endpunkte, der Einfluss der Zubereitungsform und die Übertragbarkeit auf Menschen ohne erhöhtes Risiko.
| Studie | Art · Teilnehmer | Präparat · Dosis · Dauer · Vergleich | Ergebnis |
|---|---|---|---|
| 1 Del et al. 2015 | Metaanalyse · 2.582 Teilnehmer | Baumnüsse, darunter Mandeln, als Mischung; dosisstandardisiert auf 1 oz (28,4 g) pro Tag; 3 bis 26 Wochen; gegen Kontrollgruppe ohne Nussintervention | Gesamtcholesterin: verbessert (-4.7 mg/dL; 95% CI: -5.3, -4.0 mg/dL); LDL-Cholesterin: verbessert (-4.8 mg/dL; 95% CI: -5.5, -4.2 mg/dL); Apolipoprotein B: verbessert (-3.7 mg/dL; 95% CI: -5.2, -2.3 mg/dL) |
| 2 Musa-Veloso et al. 2025 | systematische Übersicht · 2.485 Teilnehmer | Mandelprodukte als Untersuchungsprodukt; mindestens 4 Wochen; gegen Kontrolle ohne Nüsse/Baumnüsse | LDL-Cholesterin: verbessert (-0.132 mmol/L; 95% CI: -0.190, -0.075 mmol/L; p < 0.001); Gesamtcholesterin: verbessert (-0.160 mmol/L; 95% CI: -0.218, -0.101 mmol/L; p < 0.001); Nicht-HDL-Cholesterin: verbessert (-0.204 mmol/L; 95% CI: -0.281, -0.127 mmol/L; p < 0.001) |
| 3 Liu et al. 2020 | Metaanalyse · 1.677 Teilnehmer | Mandel-angereicherte Diät im Vergleich zu anderen nussreichen Diäten; gegen Kontroll-, Walnuss-, Pistazien-, Haselnuss- und Cashew-Diät | LDL-Cholesterin-Senkung (Rang): verbessert (ranked second best); Triglycerid-Senkung: unklar; Gesamtcholesterin-Senkung: unklar |
| 8 Jia et al. 2024 | Metaanalyse · 324 Teilnehmer | Polyphenolreiche Samenlebensmittel: Mandeln, Paranuss, Leinsamen; gegen Kontrolle (nicht näher beschrieben) | Gesamtcholesterin (Mandeln): verbessert (MD = -15.53, 95% CI (-21.97, -9.1), p < 0.00001); LDL-Cholesterin (Mandeln): verbessert (MD = -14.62, 95% CI (-20.92, -8.33), p < 0.00001) |
| 9 Vilela et al. 2024 | Metaanalyse | Nüsse, überwiegend Mandeln; 28 bis 84 g/Tag; 4 bis 72 Monate; gegen Energierestriktion ohne Nüsse | Gesamtcholesterin, HDL-c, LDL-c, LDL-c/HDL-c, Triglyceride: kein Unterschied; Systolischer und diastolischer Blutdruck: kein Unterschied |
| 10 Guasch-Ferré et al. 2023 | Übersicht | Nüsse, darunter Mandeln, ohne Nussöl; gegen nussreiche vs. übliche Ernährung | Gesamtcholesterin: verbessert (MD, -0.09 to -0.28 mmol/L); LDL-Cholesterin: verbessert (MD, -0.09 to -0.26 mmol/L); Triglyceride: verbessert (MD, -0.05 to -0.17 mmol/L) |
| 14 Medina-Vera et al. 2021 | systematische Übersicht | Rohe Mandeln (unter anderen antioxidativen Lebensmitteln) | Blutlipide: verbessert |
| 15 Gayathri et al. 2022 | randomisiert kontrolliert · 400 Teilnehmer | 43 g Mandeln pro Tag; 43 g/Tag; 12 Wochen; gegen übliche Kost ohne Nüsse | Gesamtcholesterin: verbessert (-5.4 mg/dl (-10.2, -0.6); p = 0.03) |
Weitere Studien zu diesem Gebiet: 16 18 20 21 23 27 28 29 30 33 35 36 37 38 39 41 43 49 50 51 52 53 56 57 58 59 61 62 64 65 70 76 78 79 88 89 95 102 104 105 106 108 109 112 113 114 115 116 117
Mandeln, Gewicht, Sättigung und Appetit: Studien am Menschen
Bei Erwachsenen mit Übergewicht, Prädiabetes oder metabolischem Syndrom nahm der Taillenumfang in mehreren randomisierten Studien stärker ab als unter Kontrollkost 284376. Körper- oder Bauchfett sank in weiteren Studien stärker 1851. Beim Körpergewicht und beim BMI überwogen die Befunde ohne Unterschied 2025263679. Auch in weiteren randomisierten Studien zu Körpergewicht und Körperzusammensetzung zeigte sich kein Vorteil 374164. Einzelne Studien berichteten über eine höhere Energieaufnahme 2652 oder einen höheren BMI und Taillenumfang 54. Nach einem Mandelsnack aßen Erwachsene im weiteren Tagesverlauf weniger als nach Keksen 31, Hunger und Sättigung unterschieden sich gegenüber Gebäck aber nicht 66. Eine Metaanalyse zu mandelbasierter Ernährung bei Typ-2-Diabetes fand einen niedrigeren BMI 12; eine Metaanalyse zu Nüssen unter Kalorienreduktion, meist Mandeln, fand keinen Vorteil bei Gewicht und Körperzusammensetzung 9. Die Datenlage ist insgesamt umfangreich, aber gemischt; untersucht wurden überwiegend ganze Mandeln, roh oder geröstet, teils als Ersatz für isokalorische Snacks, teils als Ergänzung. Wo Mandeln gegen andere Lebensmittel getauscht wurden, ist ein Teil des Effekts dem Austausch zuzurechnen; die Studie mit Keksen als Vergleich finanzierte das Almond Board of California 25. Zu Mandelmehl, Mandelmus, Mandelmilch und Mandelöl stehen Gewichtsstudien noch aus.
| Studie | Art · Teilnehmer | Präparat · Dosis · Dauer · Vergleich | Ergebnis |
|---|---|---|---|
| 9 Vilela et al. 2024 | Metaanalyse | Nüsse, überwiegend Mandeln; 28 bis 84 g/Tag; 4 bis 72 Monate; gegen Energierestriktion ohne Nüsse | Gewichtsverlust, BMI, Taillen- und Hüftumfang: kein Unterschied; Körperzusammensetzung (Fettmasse, fettfreie Masse, Magermasse): kein Unterschied |
| 11 Franco et al. 2022 | systematische Übersicht | Mandeln, Haselnüsse, Erdnüsse, Walnüsse, Nussmischung; Walnüsse 22,1 g bis 56 g; Erdnüsse 56 g; akute und chronische Studien; gegen unterschiedliche Dosen bzw. konventionelle Erdnüsse | Energiestoffwechsel-Marker (Ruheumsatz, RQ, DIT): kein Unterschied |
| 12 Ojo et al. 2021 | Metaanalyse | Mandel-basierte Ernährung; gegen Kontrolle | Body-Mass-Index: verbessert (p < 0.05) |
| 16 2022 | randomisiert kontrolliert · 184 Teilnehmer | 43 g Mandeln pro Tag; 43 g/Tag; 12 Wochen; gegen übliche Ernährung ohne Nüsse in jeglicher Form; vom Hersteller finanziert | Körpergewicht: kein Unterschied (1%); Body-Mass-Index: kein Unterschied (1%); Taillenumfang: kein Unterschied (1%) |
| 17 Smith et al. 2022 | randomisiert kontrolliert · 180 Teilnehmer | Mandeln (ganze Mandeln); 300 kcal/Tag; 30 Tage; gegen Pommes frites (mit/ohne Kräuter-Gewürz-Mischung), kalorienangepasst | Fettmasse (DXA): kein Unterschied (P = 0.443); Körpergewichtsänderung (3 Gruppen): kein Unterschied (P = 0.014) |
| 18 Liu et al. 2017 | randomisiert kontrolliert · 169 Teilnehmer | Ganze Mandeln, 56 g täglich; 56 g/Tag; 16 Wochen; gegen Kontrollgruppe mit iso-kalorischem kohlenhydratreichem Lebensmittel | Körperfettmasse: verbessert; Körperfettanteil: verbessert (P = 0.019); Viszerales Fett: verbessert (P < 0.001) |
| 20 Jamshed et al. 2016 | randomisiert kontrolliert · 150 Teilnehmer | Pakistanische oder Amerikanische Mandeln, über Nacht eingeweicht; 10 g/Tag; 12 Wochen (Follow-ups Woche 6 und 12); gegen Keine Intervention (keine Mandeln) | Körpergewicht: kein Unterschied (remained fairly constant) |
| 21 Jamshed et al. 2015 | randomisiert kontrolliert · 150 Teilnehmer | Ganze Mandeln (pakistanische oder amerikanische Sorte); 10 g/Tag, eingeweicht, ohne Haut, vor dem Frühstück; 12 Wochen; gegen Keine Intervention (NI) vs. pakistanische vs. amerikanische Mandeln | Körpergewicht: kein Unterschied |
Weitere Studien zu diesem Gebiet: 22 23 24 26 27 28 31 33 35 36 37 41 43 46 51 52 54 59 64 66 70 72 74 76 78 79 86 87 89 101 104 106 107 109 113 114
Mandeln, Entzündung und oxidativer Stress: Studien am Menschen
Zwei Metaanalysen fanden unter Mandeln niedrigeres C-reaktives Protein 45, eine davon auch niedrigeres Interleukin-6, nicht aber bei Adipositas oder Vorerkrankungen 4. Interleukin-6 sank auch in randomisierten Studien bei Adipositas und Typ-2-Diabetes 4168. Zwei Metaanalysen fanden zudem weniger Malondialdehyd, einen Marker für oxidativen Stress 67. Andere randomisierte Studien fanden keine Unterschiede bei Entzündungs- und Oxidationsmarkern 37577680. In einer Studie mit Mandeln allein und zusammen mit dunkler Schokolade unterschied sich der oxidative Stress nicht von üblicher Kost 49. Die Befunde stammen überwiegend aus kleinen, kurzen Studien an übergewichtigen oder stoffwechselauffälligen Erwachsenen. Die Datenlage ist damit umfangreich, aber uneinheitlich, und die Übertragbarkeit auf andere Formen wie Mandelmehl, Mandelmus oder Mandelmilch ist offen.
| Studie | Art · Teilnehmer | Präparat · Dosis · Dauer · Vergleich | Ergebnis |
|---|---|---|---|
| 1 Del et al. 2015 | Metaanalyse · 2.582 Teilnehmer | Baumnüsse, darunter Mandeln, als Mischung; dosisstandardisiert auf 1 oz (28,4 g) pro Tag; 3 bis 26 Wochen; gegen Kontrollgruppe ohne Nussintervention | C-reaktives Protein: kein Unterschied |
| 4 Fatahi et al. 2022 | Metaanalyse · 847 Teilnehmer | Mandelverzehr (Form nicht näher angegeben); Wirksam bei <60 g/Tag; gegen kein Mandelverzehr | C-reaktives Protein (CRP): verbessert (WMD: -0.25 mg/L; 95% CI: -0.43, -0.06 mg/L); Interleukin-6 (IL-6): verbessert (WMD: -0.11 pg/mL; 95% CI: -0.21, -0.01 pg/mL); Tumornekrosefaktor-alpha (TNF-α): kein Unterschied (WMD: -0.05 pg/mL; 95% CI: -0.11, 0.01 pg/mL) |
| 5 Eslami et al. 2025 | Metaanalyse · 544 Teilnehmer | Mandeln (ganze Mandeln); gegen Kontrolle (keine Mandeln) | C-reaktives Protein (CRP): verbessert (WMD, -0.28 mg/L; 95% CI, -0.52, -0.04; p = 0.02); Malondialdehyd (MDA): kein Unterschied |
| 6 Kolahi et al. 2025 | Metaanalyse · 424 Teilnehmer | Mandeln; > 60 g/Tag; gegen Kontrolle | Malondialdehyd (MDA): verbessert (WMD = -0.46, p = 0.002); 8-Hydroxy-2'-desoxyguanosin (8-OHdG): verbessert (WMD = -5.83, p < 0.001); Harnsäure (UA): verbessert (WMD = -0.64, p = 0.009) |
| 7 Luo et al. 2023 | Metaanalyse · 424 Teilnehmer | Mandelkonsum (Form nicht spezifiziert); gegen Kontrolle | Malondialdehyd (MDA): verbessert (WMD: - 6.63 nmol/ml; 95 % CI: - 8.72 to - 4.54; P < 0.001); oxidiertes LDL (Ox-LDL): kein Unterschied (Hedges' g: - 0.12; 95 % CI: - 0.34 to 0.10; P = 0.28) |
| 12 Ojo et al. 2021 | Metaanalyse | Mandel-basierte Ernährung; gegen Kontrolle | CRP und TNF-α: kein Unterschied (p > 0.05) |
| 14 Medina-Vera et al. 2021 | systematische Übersicht | Rohe Mandeln (unter anderen antioxidativen Lebensmitteln) | Oxidative und entzündliche Marker: verbessert |
| 35 Jung et al. 2018 | randomisiert kontrolliert · 84 Teilnehmer | 56 g ganze Mandeln täglich als Snack; 56 g/Tag; 2 Wochen Run-in, zwei 4-Wochen-Phasen, 2 Wochen Washout; gegen isokalorische Kekse | IL-10: verschlechtert (decreased by almond intake (P ≤ 0.05)); ICAM-1, IL-1β, IL-6: unklar (tended to be lower with almonds); Protein-Carbonyle, MDA, oxLDL: kein Unterschied (Neither the almonds nor cookies altered) |
Weitere Studien zu diesem Gebiet: 37 41 44 46 49 53 56 57 58 59 63 68 70 76 80 84 102 104 105 108 109 110
Mandeln, Darm und Mikrobiom: Studien am Menschen
Für Darm und Mikrobiom ist die Beweiskraft hoch, die Ergebnisse sind aber gemischt. Die Vielfalt der Darmflora stieg in zwei randomisierten Studien gegenüber Crackern oder Keksen 4042, in anderen nicht 3234. Butyrat im Stuhl lag nach Mandeln höher als unter Kontrolle 32, andere kurzkettige Fettsäuren blieben unverändert 3442. Bei metabolischem Syndrom sanken Entzündungsmarker im Stuhl, wenn sie anfangs erhöht waren 76. Bei Darmbeschwerden und Darmtransit zeigten die Studien keinen Unterschied 3234; harte Stühle wurden in einer Studie seltener 34. Untersucht wurden überwiegend ganze Mandeln, roh oder geröstet, sowie Mandelmehl, Mandelmus und Mandelhaut. Offen bleibt, welche Zubereitung und Menge die Darmflora am günstigsten beeinflusst und ob die beobachteten Laborveränderungen klinische Bedeutung haben.
| Studie | Art · Teilnehmer | Präparat · Dosis · Dauer · Vergleich | Ergebnis |
|---|---|---|---|
| 12 Ojo et al. 2021 | Metaanalyse | Mandel-basierte Ernährung; gegen Kontrolle | Wachstum SCFA-produzierender Darmbakterien: verbessert |
| 13 Fitzgerald et al. 2021 | systematische Übersicht | Nüsse (Mandeln, Walnüsse, Haselnüsse, Pistazien) | Alpha-Diversität: unklar; Beta-Diversität: unklar; Bakterielle Zusammensetzung (SCFA-produzierende Gattungen): unklar |
| 29 Dikariyanto et al. 2020 | randomisiert kontrolliert · 107 Teilnehmer | Trocken geröstete ganze Mandeln vs. Kontroll-Minimuffins; 20% des geschätzten Energiebedarfs; 6 Wochen (nach 2-wöchiger Run-in-Phase); gegen Isokalorische Kontrollsnacks (Minimuffins); vom Hersteller finanziert | Fäkale kurzkettige Fettsäuren: kein Unterschied |
| 32 Creedon et al. 2022 | randomisiert kontrolliert · 87 Teilnehmer | Ganze Mandeln oder gemahlene Mandeln (Mandelmehl); 56 g/Tag; 4 Wochen; gegen Isokalorische Kontrolle als Ersatz für übliche Snacks | Fäkale Bifidobakterien: kein Unterschied (q = 0.613); Butyrat: verbessert (P = 0.046); Mikrobiota-Zusammensetzung und Diversität: kein Unterschied |
| 34 Sartori et al. 2026 | randomisiert kontrolliert · 84 Teilnehmer | Ganze Mandeln; 56 g/Tag; 12 Wochen; gegen Isokalorischer Snack | Zusammensetzung des Darmmikrobioms: kein Unterschied; Konzentration kurzkettiger Fettsäuren: kein Unterschied; Häufigkeit harter Stühle: verbessert (0.0 [0.1] vs 0.1 [0.4] stools/d, P = 0.002) |
| 39 Dhillon et al. 2023 | randomisiert kontrolliert · 73 Teilnehmer | Ganze Mandeln als Snack; 2 oz/Tag; 8 Wochen; gegen Isokalorischer Kontrollsnack aus Graham Crackers (325 kcal/Tag) | Mikrobielle Aminosäurebiosynthese, Aminozucker- und Nukleotidzucker-Stoffwechselwege: unklar (p < 0.05) |
| 40 Dhillon et al. 2019 | randomisiert kontrolliert · 73 Teilnehmer | Mandel-Snack (ganze Mandeln); 56,7 g/d; 364 kcal; 8 Wochen; gegen Isokalorischer Snack aus Graham Crackers (77,5 g/d; 338 kcal/d) | Quantitative Alpha-Diversität (Shannon-Index): verbessert (3% greater); Qualitative Alpha-Diversität (Chao1-Index): verbessert (8% greater); Häufigkeit von Bacteroides fragilis: verbessert (decreased ... by 48%) |
| 42 Choo et al. 2021 | randomisiert kontrolliert · 69 Teilnehmer | Ganze Mandeln (2 Portionen täglich); 56 g/Tag; 8 Wochen; gegen Isokalorischer kohlenhydratreicher Keks-Snack | Zusammensetzung der fäkalen Mikrobiota: verbessert (P= .011); Bakterielle Vielfalt, Gleichmäßigkeit und Artenreichtum: verbessert (P< .01); Relative und absolute Abundanz von Ruminococcaceae (Ruminiclostridium): verbessert (false discovery rate P = .002) |
Weitere Studien zu diesem Gebiet: 67 69 70 76 84 85 92 93 96 100 101 105 109 113 114
Mandeln, Blutzucker und Insulin: Studien am Menschen
Unter Kalorienreduktion sanken Nüchternglukose und Insulin mit und ohne Mandeln gleichermaßen 79. Bei der Insulinresistenz fanden zwei randomisierte Studien eine Verbesserung gegenüber Kontrolle 1516, zwei weitere keinen Unterschied 2957; der HbA1c blieb in mehreren Studien unverändert 263637. Der Blutzuckeranstieg nach dem Essen fiel in randomisierten Studien nach Mandeln geringer aus als ohne Mandeln oder nach Keksen 2331. Eine randomisierte Studie mit ganzen Mandeln vor den Mahlzeiten bei Prädiabetes besserte Glukose- und Insulinwerte sowie die Glukoseschwankungen gegenüber Kontrolle 4348. Demgegenüber berichtete eine randomisierte kontrollierte Studie mit ganzen Mandeln bei Prädiabetes schlechtere Werte für Insulinsensitivität, postprandiale Glukose und Nüchterninsulin 54. Eine Metaanalyse zu mandelbasierter Ernährung bei Typ-2-Diabetes fand einen Vorteil nur beim HbA1c, nicht bei Nüchternblutzucker, postprandialem Blutzucker, GLP-1, HOMA-IR oder Nüchterninsulin 12. Eine Metaanalyse zu Nüssen unter Kalorienreduktion, meist Mandeln, fand keinen Unterschied bei Blutzucker und Insulin 9. Der Zusatz von Mandeln zu Mahlzeiten aus Trockenfrüchten und Reis senkte in einer kleinen Studie meist deren glykämischen Index 71. Die Beweiskraft ist insgesamt gering, weil die Studien meist klein, kurz und uneinheitlich in Form, Menge und Vergleich sind; mehrere Vergleiche tauschten Mandeln gegen andere Lebensmittel, sodass ein Teil des Effekts dem Austausch zuzurechnen ist. Zu Mandelmehl, Mandelmus, Mandelmilch und Mandelöl liegen in diesem Gebiet keine kontrollierten Befunde vor.
| Studie | Art · Teilnehmer | Präparat · Dosis · Dauer · Vergleich | Ergebnis |
|---|---|---|---|
| 9 Vilela et al. 2024 | Metaanalyse | Nüsse, überwiegend Mandeln; 28 bis 84 g/Tag; 4 bis 72 Monate; gegen Energierestriktion ohne Nüsse | Glykämie und Insulinämie: kein Unterschied |
| 12 Ojo et al. 2021 | Metaanalyse | Mandel-basierte Ernährung; gegen Kontrolle | HbA1c: verbessert (p < 0.05); Nüchternblutzucker: kein Unterschied (p > 0.05); 2-h-postprandialer Blutzucker: kein Unterschied (p > 0.05) |
| 15 Gayathri et al. 2022 | randomisiert kontrolliert · 400 Teilnehmer | 43 g Mandeln pro Tag; 43 g/Tag; 12 Wochen; gegen übliche Kost ohne Nüsse | Oraler Insulin-Dispositionsindex (DIo): verbessert (+ 0.7 mmol/L (0.1, 1.3); p = 0.03); Insulinresistenz (HOMA IR): verbessert (-0.4 (-0.7, -0.04; p = 0.03)); Inkrementelle AUC und MAGE (kontinuierliches Glukosemonitoring): verbessert |
| 16 2022 | randomisiert kontrolliert · 184 Teilnehmer | 43 g Mandeln pro Tag; 43 g/Tag; 12 Wochen; gegen übliche Ernährung ohne Nüsse in jeglicher Form; vom Hersteller finanziert | Insulinresistenz: verbessert (−0.5(−1.0–0.0); P = 0.04); Nüchternglukose: kein Unterschied (3%) |
| 17 Smith et al. 2022 | randomisiert kontrolliert · 180 Teilnehmer | Mandeln (ganze Mandeln); 300 kcal/Tag; 30 Tage; gegen Pommes frites (mit/ohne Kräuter-Gewürz-Mischung), kalorienangepasst | Nüchternglukose: kein Unterschied (P = 0.985); Nüchterninsulin: kein Unterschied (P = 0.082); HOMA-IR: kein Unterschied (P = 0.080) |
| 22 Carter et al. 2023 | randomisiert kontrolliert · 140 Teilnehmer | Mandeln (AL) vs. isokalorischer kohlenhydratreicher Snackriegel (SB); 15% des Energiebedarfs; Akut, 150 Minuten nach Snack; gegen Isokalorischer kohlenhydratreicher Snackriegel | C-Peptid AUC: verbessert (47% smaller); GIP AUC: verbessert (18%, p = 0.005); Glucagon AUC: verbessert (39% p < 0.001) |
| 23 Tan et al. 2013 | randomisiert kontrolliert · 137 Teilnehmer | Ganze Mandeln; 43 g/Tag; 4 Wochen; gegen Keine Mandeln (Kontrolle) sowie Einnahme zu Frühstück, Mittagessen, Morgen- oder Nachmittagssnack | Postprandiale Serumglukose-Antwort: verbessert |
| 26 Hunter et al. 2022 | randomisiert kontrolliert · 134 Teilnehmer | Ganze Mandeln, zum Frühstück und Nachmittagssnack; 1·5 oz Mandeln täglich; 6 Monate; gegen Kontrollgruppe mit gewohnter Ernährung | HbA1c: kein Unterschied (A: 5·4 (sem 0·04), C: 5·5 (sem 0·04); P > 0·05) |
Weitere Studien zu diesem Gebiet: 28 29 31 36 37 38 41 43 46 54 57 58 59 71 72 76 79 104 106 109 111 114
Mandeln, Kognition und Stimmung: Studien am Menschen
Für Kognition und Stimmung ist die Beweiskraft gering; die meisten kontrollierten Studien fanden keinen Unterschied. Gegenüber Kontrollkost besserten sich Exekutivfunktion und Verarbeitungsgeschwindigkeit in einer Studie bei Prädiabetes 46. Bei leichter bis mittelschwerer Alzheimer-Demenz besserten sich Gedächtnis, Orientierung und Schlaf unter gemahlenen süßen Mandeln mit etwas Kandiszucker stärker als unter der bisherigen Behandlung allein 47. Bei gesunden Älteren besserte sich das Gedächtnis nur in der Gruppe mit der höheren Mandelmenge gegenüber dem Ausgangswert; ein gesicherter Unterschied zur Snackgruppe fehlte 80. Arbeitsgedächtnis und Stimmung blieben bei Älteren mit Übergewicht unverändert 27, ebenso Angst und Depression bei leichten Beschwerden 34. Nach ungewohnter Belastung zeigten Stimmung und Müdigkeit unter Mandeln keinen gesicherten Unterschied zu Getreideriegeln 45. Offen bleibt, ob sich die Befunde bei Prädiabetes und Alzheimer-Demenz in größeren und längeren Studien bestätigen.
| Studie | Art · Teilnehmer | Präparat · Dosis · Dauer · Vergleich | Ergebnis |
|---|---|---|---|
| 27 Coates et al. 2020 | randomisiert kontrolliert · 128 Teilnehmer | Mandelreiche Ernährung (ganze Mandeln) vs. nussfreie Kost; 15 % der Energie; 12 Wochen; gegen Isokalorische nussfreie Ernährung | Kognitive Leistung (Arbeitsgedächtnis): kein Unterschied; Stimmung: kein Unterschied |
| 34 Sartori et al. 2026 | randomisiert kontrolliert · 84 Teilnehmer | Ganze Mandeln; 56 g/Tag; 12 Wochen; gegen Isokalorischer Snack | Angst- und Depressionswerte (PHQ-ADS): kein Unterschied (11.6 ± 5.3 vs 12.5 ± 5.3; P = 0.945); Funktionelle Beeinträchtigung (Intention-to-treat): kein Unterschied (9.6 ± 7.0 vs 12.2 ± 8.7, P = 0.055); Funktionelle Beeinträchtigung (Per-Protokoll): verbessert (9.0 ± 6.4 vs 12.5 ± 9.6; P = 0.015) |
| 44 Nieman et al. 2022 | randomisiert kontrolliert · 64 Teilnehmer | Mandeln (AL) vs. Getreideriegel (CB), kalorienangepasst; 57 g Mandeln pro Tag; 4 Wochen vor dem exzentrischen Training; gegen Getreideriegel (kalorienangepasst) | Müdigkeit nach dem Training: kein Unterschied (p = 0.051); Anspannung nach dem Training: verbessert (p = 0.033) |
| 46 Gulati et al. 2026 | randomisiert kontrolliert · 60 Teilnehmer | Mandeln, 20 % der täglichen Energie; 20 % der Tagesenergie als Mandeln; 24 Wochen; gegen isokalorische Diät und Bewegung ohne Mandeln | Exekutivfunktion (One Touch Stockings of Cambridge): verbessert (β = -2.5, 95% CI: -4.4, -0.6, P = 0.01); Verarbeitungsgeschwindigkeit (Reaktionszeit): verbessert (β = 73.8, 95% CI: 25.7, 122.0, P = 0.003); Verarbeitungsgeschwindigkeit (Reaktionszeit): verbessert (β = 39.3, 95% CI: 9.4, 69.1, P = 0.011) |
| 47 Mohajeri et al. 2026 | randomisiert kontrolliert · 60 Teilnehmer | 10 g/Tag gemahlenes Süßmandelpulver plus 1 TL Kandiszucker; 10 g/Tag Mandelpulver plus 1 TL Kandiszucker; 3 Monate; gegen Fortführung der bisherigen Verordnungen ohne Mandel | MMSE-Orientierungsskala: verbessert (p=0.024); MoCA-Gesamtwert: verbessert (p=0.001); MoCA-Gedächtnisskala: verbessert (p=0.005) |
| 64 Siegel et al. 2023 | randomisiert kontrolliert · 25 Teilnehmer | ganze Mandeln vs. isokalorische ungesalzene Brezeln; 57 g/Tag Mandeln bzw. 86 g/Tag Brezeln; 8 Wochen; gegen isokalorische ungesalzene Brezeln (Kontrolle) | Stimmung (POMS-2): kein Unterschied (p > 0.05) |
| 66 Sayer et al. 2017 | randomisiert kontrolliert · 22 Teilnehmer | 28 g ganze, leicht gesalzene geröstete Mandeln vs. isoenergetisches Gebäck; 28 g Mandeln; zwei Testtage vor und am Ende der 12-Wochen-Intervention; gegen isoenergetisches Gebäck mit gleichem Makronährstoffgehalt | Neuronale Reaktionen auf visuelle Nahrungsreize: kein Unterschied |
| 75 Moitra et al. 2026 | randomisiert kontrolliert | Ganze, ungesalzene Mandeln mit Haut; 60 g täglich; 20 Wochen; gegen Isokalorische Getreide-Hülsenfrucht-Snacks | Angstsymptome: unklar (p = 0.016) |
Weitere Studien zu diesem Gebiet: 77 80 113
Mandeln, Haut und Hautpflege: Studien am Menschen
Bei gesunden Frauen erhöhte der Verzehr ganzer Mandeln gegenüber Brezeln die minimale Erythemdosis, also die UV-Menge bis zur Hautrötung; Rauheit, Melaninindex, Feuchtigkeit und Sebum blieben unverändert 55. Bei Frauen nach den Wechseljahren nahmen Faltenschwere und -breite unter Mandeln stärker ab als unter einem kalorienangepassten Snack 60. Eine größere Folgestudie fand weniger Falten und Pigmentierung gegenüber dem Ausgangswert 82; Hautfeuchtigkeit und Wasserverlust unterschieden sich nicht 6082. Bei jungen Erwachsenen mit leichter bis mittelschwerer Akne gingen die Läsionen unter ganzen Mandeln stärker zurück als unter einem kalorienangepassten Getreide-Hülsenfrucht-Snack 75. Die Beweiskraft ist gering: Es handelt sich um wenige, kleine randomisierte kontrollierte Studien an insgesamt 67 Teilnehmern, meist gegen einen kalorienangepassten Snack, sodass ein Teil des Effekts auf den Austausch zurückgehen kann. Untersucht wurden überwiegend ganze Mandeln; zu Mandelmehl, Mandelmus, Mandelmilch, Mandelöl und Mandelkleie liegen für die Haut keine kontrollierten Befunde vor.
| Studie | Art · Teilnehmer | Präparat · Dosis · Dauer · Vergleich | Ergebnis |
|---|---|---|---|
| 55 Li et al. 2021 | randomisiert kontrolliert · 39 Teilnehmer | Ganze Mandeln oral; 1,5 oz Mandeln täglich; 12 Wochen; gegen 1,8 oz Brezeln täglich | Minimale Erythemdosis (MED): verbessert; Allergan-Rauheit: kein Unterschied; Melaninindex: kein Unterschied |
| 60 Foolad et al. 2019 | randomisiert kontrolliert · 28 Teilnehmer | Mandeln als 20% der täglichen Energiezufuhr; 20% der täglichen Energiezufuhr; 16 Wochen; gegen Kalorienangepasster Snack | Faltenschwere und -breite: verbessert (p < .02); Transepidermaler Wasserverlust: kein Unterschied (p = .65) |
| 75 Moitra et al. 2026 | randomisiert kontrolliert | Ganze, ungesalzene Mandeln mit Haut; 60 g täglich; 20 Wochen; gegen Isokalorische Getreide-Hülsenfrucht-Snacks | Gesamtläsionen: unklar (-22.2% vs. -9.8%); Entzündliche Läsionen: unklar (-8.3% vs. +12%); Nicht-entzündliche Läsionen: unklar (-26.1% vs. -20.4%) |
| 82 Rybak et al. 2021 | randomisiert kontrolliert | Mandeln als 20 % der täglichen Energieaufnahme; 20 % der täglichen Energieaufnahme; 24 Wochen; gegen Kalorienangepasster Snack | Faltenstärke: unklar (15% and 16%); Gesichtspigmentierung: unklar (20%); Hautfeuchtigkeit: kein Unterschied |
| 101 Bridges et al. 2023 | Querschnittstudie | Pflanzliches Kindergetränk auf Mandel-Buchweizen-Basis; gegen kein Vergleich (retrospektive Elternbefragung) | Hautausschlag reduziert: verbessert (over 75%) |
| 107 Mohammadian-Dameski et al. 2025 | Übersicht | Süßmandelöl, topisch als Einreibung; gegen Vergleich der traditionellen persischen Anwendung mit modernen Studien | Hauttrockenheit und Wachstumsförderung bei Neugeborenen: verbessert |
| 113 Dreher et al. 2021 | Übersicht | Mandeln (ganze Mandeln); 42,5 g/Tag oder mehr; über 6 Wochen; gegen Kontroll-Diäten | Hautalterung durch UVB: verbessert (reduced rate) |
Mandeln: weitere Messgrößen in Studien
Bei koronarer Herzkrankheit sank die Harnsäure im Blut unter Mandeln stärker als ohne Mandeln 20. Nach ungewohnter Muskelbelastung blieb die Kraft unter Mandeln besser erhalten als unter Kontrollsnacks 4563, in einer weiteren Studie nicht 64; Muskelschmerz ließ in zwei Studien nach 6364. Die Studien in diesem Gebiet waren meist klein und kurz; zu Mandelmilch, Mandelhaut und Mandelkleie stehen kontrollierte Studien noch aus.
| Studie | Art · Teilnehmer | Präparat · Dosis · Dauer · Vergleich | Ergebnis |
|---|---|---|---|
| 19 Jamshed et al. 2021 | randomisiert kontrolliert · 150 Teilnehmer | Ganze Mandeln, pakistanische und amerikanische Sorte; 10 g/Tag; 12 Wochen; gegen Kontrollgruppe ohne Intervention | Aspartat-Aminotransferase im Serum: verbessert (p<0.05); Alanin-Aminotransferase im Serum: verbessert (p<0.05); Gamma-Glutamyl-Transferase im Serum: verbessert (p<0.05) |
| 20 Jamshed et al. 2016 | randomisiert kontrolliert · 150 Teilnehmer | Pakistanische oder Amerikanische Mandeln, über Nacht eingeweicht; 10 g/Tag; 12 Wochen (Follow-ups Woche 6 und 12); gegen Keine Intervention (keine Mandeln) | Serum-Harnsäure: verbessert; Serum-Harnsäure (Woche 12): verbessert (-14 to -18 % less) |
| 43 Gulati et al. 2023 | randomisiert kontrolliert · 66 Teilnehmer | Ganze Mandeln, 20 g, 30 Minuten vor den Hauptmahlzeiten; 20 g vor jeder Hauptmahlzeit; 3 Monate; gegen Kontrollgruppe ohne Mandeln (offene Parallelgruppen) | Handgriffstärke: verbessert (p < 0·001 for all) |
| 44 Nieman et al. 2022 | randomisiert kontrolliert · 64 Teilnehmer | Mandeln (AL) vs. Getreideriegel (CB), kalorienangepasst; 57 g Mandeln pro Tag; 4 Wochen vor dem exzentrischen Training; gegen Getreideriegel (kalorienangepasst) | Bein-Rücken-Kraft: verbessert (p = 0.029); Muskelkater (DOMS): kein Unterschied; Serum-Kreatinkinase direkt nach dem Training: verbessert (p = 0.034) |
| 47 Mohajeri et al. 2026 | randomisiert kontrolliert · 60 Teilnehmer | 10 g/Tag gemahlenes Süßmandelpulver plus 1 TL Kandiszucker; 10 g/Tag Mandelpulver plus 1 TL Kandiszucker; 3 Monate; gegen Fortführung der bisherigen Verordnungen ohne Mandel | Pittsburgh Sleep Quality Index: verbessert (p<0.001) |
| 63 Rayo et al. 2024 | randomisiert kontrolliert · 26 Teilnehmer | Rohe, geschälte Mandeln vs. isokalorische Brezel; 2 oz/Tag; 8 Wochen Adaptation, dann 3 Tage Erholung; gegen Isokalorische Brezel (Kontrolle) | Kreatinkinase nach 72 h: unklar (Δ - 50% from peak); Maximales Drehmoment bei 120°/s Flexion nach 24 h: verbessert (Δ + 12% between trials); Maximales Drehmoment bei 120°/s Flexion nach 72 h: verbessert (Δ + 9% between trials) |
| 64 Siegel et al. 2023 | randomisiert kontrolliert · 25 Teilnehmer | ganze Mandeln vs. isokalorische ungesalzene Brezeln; 57 g/Tag Mandeln bzw. 86 g/Tag Brezeln; 8 Wochen; gegen isokalorische ungesalzene Brezeln (Kontrolle) | Muskelkater bei körperlicher Aufgabe (AUC 72 h): verbessert (reduced by ~24%); Aufrechterhaltung der Sprungleistung: verbessert (p < 0.05); Kreatinkinase-Reaktion auf Belastung: kein Unterschied (p > 0.05) |
| 73 Esquius et al. 2020 | randomisiert kontrolliert · 5 Teilnehmer | Mandel- oder Placebo-Supplement; Akut, 2 Stunden vor dem Training; gegen Mandel vs. Placebo | Nicht veresterte Fettsäuren (NEFA): verbessert (0.09 mg·dL-1 (95% CI: 0.05-0.14; p < 0.001)); Leistung im Radfahrtest: verbessert (5389 ± 1795 W vs. placebo 4470 ± 2053 W, p = 0.043) |
Weitere Studien zu diesem Gebiet: 75 81 90 91 94 97 98 99 101 103
4. Wie wird Mandeln dosiert? Zubereitung, Dosis und Dauer in Studien
Die Studien prüften überwiegend ganze Mandeln, roh, trocken geröstet oder über Nacht eingeweicht, teils mit und teils ohne Haut. Einzelne Untersuchungen nutzten Mandelmehl, entfettetes Mandelpulver, Mandelmus, Mandelöl sowie Mischungen mit anderen Nüssen oder Lebensmitteln. Zu Mandelmilch, Mandelhaut und Mandelkleie liegen nur wenige oder keine kontrollierten Befunde vor.
| Präparat oder Form | Dosis | Dauer | Studie |
|---|---|---|---|
| 43 g Mandeln pro Tag | 43 g/Tag | 12 Wochen | 15 |
| 43 g Mandeln pro Tag | 43 g/Tag | 12 Wochen | 16 |
| Mandeln (ganze Mandeln) | 300 kcal/Tag | 30 Tage | 17 |
| Ganze Mandeln, 56 g täglich | 56 g/Tag | 16 Wochen | 18 |
| Ganze Mandeln, pakistanische und amerikanische Sorte | 10 g/Tag | 12 Wochen | 19 |
| Pakistanische oder Amerikanische Mandeln, über Nacht eingeweicht | 10 g/Tag | 12 Wochen (Follow-ups Woche 6 und 12) | 20 |
| Ganze Mandeln (pakistanische oder amerikanische Sorte) | 10 g/Tag, eingeweicht, ohne Haut, vor dem Frühstück | 12 Wochen | 21 |
| Mandeln (AL) vs. isokalorischer kohlenhydratreicher Snackriegel (SB) | 15% des Energiebedarfs | Akut, 150 Minuten nach Snack | 22 |
| Ganze Mandeln | 43 g/Tag | 4 Wochen | 23 |
| Ganze Mandeln im Vergleich zu Keksen | 10 % des Energiebedarfs oder 1030 kJ (42,5 g Mandeln), je nachdem, was größer war | 1 Jahr | 24 |
| Ganze Mandeln, zum Frühstück und Nachmittagssnack | 1·5 oz Mandeln täglich | 6 Monate | 26 |
| Mandelreiche Ernährung (ganze Mandeln) vs. nussfreie Kost | 15 % der Energie | 12 Wochen | 27 |
| 50 g ganze Mandeln täglich in hypokalorischer Diät | 50 g Mandeln pro Tag | 3 Monate | 28 |
| Trocken geröstete ganze Mandeln vs. Kontroll-Minimuffins | 20% des geschätzten Energiebedarfs | 6 Wochen (nach 2-wöchiger Run-in-Phase) | 29 |
| Ganze Mandeln als Snack | 20% des täglichen geschätzten Energiebedarfs | 6 Wochen | 30 |
5. Ist Mandeln sicher? Nebenwirkungen in Studien
Darmbeschwerden nahmen in den Studien kaum zu 3284. Das Körpergewicht blieb meist unverändert 2536, bei Prädiabetes stiegen in einer Studie jedoch BMI und Taillenumfang 54. In einem europäischen Anaphylaxie-Register waren Mandeln bei Erwachsenen nach Haselnuss und Walnuss ein häufiger Auslöser 90.
| Studie | Berichtete Nebenwirkungen |
|---|---|
| 32 Creedon et al. 2022 | Keine Auswirkungen auf Darmsymptome |
| 36 Huang et al. 2024 | keine berichtet; Hedonik der Mandeln gut verträglich |
| 53 Chen et al. 2015 | keine nachteiligen Effekte berichtet |
| 60 Foolad et al. 2019 | Keine Nebenwirkungen berichtet |
| 73 Esquius et al. 2020 | Keine gastrointestinalen Beschwerden |
| 84 Burns et al. 2016 | Minimale Veränderungen der Magen-Darm-Symptome |
| 90 Höfer et al. 2025 | Anaphylaxie, Adrenalin-Einsatz niedrig |
| 99 Garland et al. 2020 | Oxalat-Nephropathie mit Kreatininanstieg, Glomerulosklerose, Fibrose und Kalziumoxalatablagerung |
| 101 Bridges et al. 2023 | keine berichtet |
| 107 Mohammadian-Dameski et al. 2025 | Minimale Nebenwirkungen in den Studien beobachtet |
6. Was noch offen ist: Grenzen der Studienlage
- Die meisten Studien sind klein und kurz; klinische Endpunkte wie Herzinfarkt oder Schlaganfall wurden nicht geprüft.
- Die Zubereitungsform wurde selten direkt verglichen, sodass unklar bleibt, ob ganze Mandeln, Mandelmehl, Mandelmus oder Mandelmilch unterschiedlich wirken.
- Wo Mandeln gegen andere Lebensmittel getauscht wurden, ist ein Teil des Effekts dem Austausch zuzurechnen.
- Mehrere Studien finanzierte die Mandelwirtschaft; ihre Befunde brauchen unabhängige Wiederholungen.
- Die Übertragbarkeit auf Menschen ohne erhöhtes kardiovaskuläres oder metabolisches Risiko ist offen.
7. Fazit: Was über Mandeln gesichert ist
Mandeln sind die Samen des Mandelbaums (Prunus dulcis) aus der Familie der Rosengewächse und werden seit Langem roh, geröstet oder als Mehl, Mus, Öl und Mandelmilch verzehrt. Studien am Menschen zeigen ein gemischtes Bild: Mehrere kontrollierte Studien mit ganzen Mandeln fanden günstigere Blutfettwerte, einen besseren Taillenumfang und eine günstigere Fettverteilung sowie niedrigere Entzündungs- und Oxidationsmarker. Andere kontrollierte Studien sahen keine Unterschiede bei Cholesterin, Blutdruck, Leberfett oder Körpergewicht, und einzelne berichteten sogar über ungünstigere Werte. Für Blutzucker, Haut und Kognition ist die Beweiskraft gering; zu Mandelmilch, Mandelhaut und Mandelkleie stehen randomisierte Studien noch aus. Die Befunde gelten für die jeweils untersuchte Form und Zubereitung; wo Mandeln gegen andere Lebensmittel getauscht wurden, ist ein Teil des Effekts dem Austausch zuzurechnen.
Häufige Fragen
Wie gut ist Mandeln am Menschen untersucht?
Mandeln: ausgewertet wurden 113 Studien am Menschen, darunter 66 randomisierte kontrollierte Studien und 13 Metaanalysen oder systematische Übersichten; die kontrollierten Studien umfassen zusammen 4.433 Teilnehmer. Stand: 23. Oktober 2026.
Was bringt Mandeln bei Herz und Stoffwechsel (Blutfette)? Das zeigen die Studien
Was bringt Mandeln bei Gewicht, Sättigung und Appetit? Das zeigen die Studien
Ausgewertet sind eine Metaanalyse oder systematische Übersicht, 33 kontrollierte Studien und 10 weitere Studien, die kontrollierten Studien mit zusammen 2.552 Teilnehmern. Ergebnis der kontrollierten Studien: überwiegend kein Unterschied. Beweiskraft nach unseren offengelegten Regeln: hoch. Belege: 9111216
Was bringt Mandeln bei Entzündung und oxidativer Stress? Das zeigen die Studien
Ausgewertet sind 5 Metaanalysen oder systematische Übersichten, 17 kontrollierte Studien und 8 weitere Studien, die kontrollierten Studien mit zusammen 639 Teilnehmern. Ergebnis der kontrollierten Studien: überwiegend kein Unterschied. Beweiskraft nach unseren offengelegten Regeln: hoch. Belege: 1456
Was bringt Mandeln bei Darm und Mikrobiom? Das zeigen die Studien
Was bringt Mandeln bei Blutzucker und Insulin? Das zeigen die Studien
Was bringt Mandeln bei Kognition und Stimmung? Das zeigen die Studien
Welche Mandelform wurde in den Studien am häufigsten untersucht?
Die meisten kontrollierten Studien prüften ganze Mandeln, roh, trocken geröstet oder über Nacht eingeweicht, teils mit und teils ohne Haut. Mandelmehl, entfettetes Mandelpulver, Mandelmus und Mandelöl wurden seltener untersucht. Zu Mandelmilch, Mandelhaut und Mandelkleie liegen kaum kontrollierte Befunde vor.
Zeigen Mandeln eine Wirkung auf die Blutfette?
Mehrere randomisierte Studien fanden unter ganzen Mandeln niedrigeres Gesamt- oder LDL-Cholesterin als unter Kontrollkost 1516185183, einzelne auch niedrigere Triglyceride 2728. Andere randomisierte Studien fanden bei Gesamt- und LDL-Cholesterin oder Triglyceriden keinen Unterschied 374158; unter Statinen sank nur das Nicht-HDL-Cholesterin 52. Bei LDL-Partikeln war das Bild gemischt: Kleine Partikel sanken in einer Studie stärker als unter Kontrollkost 79, unter Statinen verschob sich das Muster zu kleineren Partikeln 52.
Helfen Mandeln beim Abnehmen?
Beim Körpergewicht und BMI überwogen in randomisierten Studien die Befunde ohne Unterschied 2025263679. Taillenumfang oder Bauchfett entwickelten sich dagegen in mehreren randomisierten Studien günstiger als unter Kontrollkost 2843761851. Einzelne Studien berichteten über eine höhere Energieaufnahme 2652 oder einen höheren BMI und Taillenumfang 54.
Wie verträglich sind Mandeln in den Studien?
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- 31Brown R, Ware L, Gray AR, Chisholm A, Tey SL · 2021
- 32Creedon AC, Dimidi E, Hung ES, Rossi M, Probert C, Grassby T et al. · 2022
- 33Dhillon J, Tan SY, Mattes RD · 2016
- 34Sartori L, Argomaniz N, Farsi DN, Bajka B, Chrysostomou D, Marchesi JR et al. · 2026
- 35Jung H, Chen CO, Blumberg JB, Kwak HK · 2018
- 36Huang LC, Henderson GC, Mattes RD · 2024
- 37Bowen J, Luscombe-Marsh ND, Stonehouse W, Tran C, Rogers GB, Johnson N et al. · 2019
- 38Dhillon J, Pandey S, Newman JW, Fiehn O, Ortiz RM · 2025
- 39Dhillon J, Newman JW, Fiehn O, Ortiz RM · 2023
- 40
- 41Adepoju A, Rabbani E, Brickey P, Vieira-Potter V, Dhillon J · 2026
- 42Choo JM, Tran CD, Luscombe-Marsh ND, Stonehouse W, Bowen J, Johnson N et al. · 2021
- 43Gulati S, Misra A, Tiwari R, Sharma M, Pandey RM, Upadhyay AD et al. · 2023
- 44Nieman DC, Omar AM, Kay CD, Kasote DM, Sakaguchi CA, Lkhagva A et al. · 2022
- 45Influence of Almond Supplementation on Recovery Responses to Unaccustomed Exercise in Untrained Adults· 2022
- 46Gulati S, Misra A, Tiwari R, Pandey RM, Sharma M · 2026
- 47Mohajeri M, Hashem-Dabaghian F, Raeesi S, Mehroozade S · 2026
- 48Gulati S, Misra A, Tiwari R, Sharma M, Pandey RM, Upadhyay AD et al. · 2023
- 49Lee Y, Berryman CE, West SG, Chen CO, Blumberg JB, Lapsley KG et al. · 2017
- 50Berryman CE, Fleming JA, Kris-Etherton PM · 2017
- 51Berryman CE, West SG, Fleming JA, Bordi PL, Kris-Etherton PM · 2015
- 52Ruisinger JF, Gibson CA, Backes JM, Smith BK, Sullivan DK, Moriarty PM et al. · 2015
- 53Chen CY, Holbrook M, Duess MA, Dohadwala MM, Hamburg NM, Asztalos BF et al. · 2015
- 54
- 55Li JN, Henning SM, Thames G, Bari O, Tran PT, Tseng CH et al. · 2021
- 56Chavez-Alfaro MA, Mensink RP, Gravesteijn E, Joris PJ, Plat J · 2024
- 57Palacios OM, Maki KC, Xiao D, Wilcox ML, Dicklin MR, Kramer M et al. · 2020
- 58Chen CM, Liu JF, Li SC, Huang CL, Hsirh AT, Weng SF et al. · 2017
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- 66Sayer RD, Dhillon J, Tamer GG, Cornier MA, Chen N, Wright AJ et al. · 2017
- 67Riley TM, Nagpal R, Dawson MA, Hughes D, Lee Y, Kris-Etherton PM et al. · 2026
- 68Liu JF, Liu YH, Chen CM, Chang WH, Chen CY · 2013
- 69Holscher HD, Taylor AM, Swanson KS, Novotny JA, Baer DJ · 2018
- 70Park G, Johnson K, Miller K, Kadyan S, Singar S, Patoine C et al. · 2025
- 71Zhu R, Fan Z, Dong Y, Liu M, Wang L, Pan H · 2018
- 72
- 73Esquius L, Segura R, Oviedo GR, Massip-Salcedo M, Javierre C · 2020
- 74Carter S, Hill AM, Buckley JD, Tan SY, Rogers GB, Coates AM · 2026
- 75Moitra P, Madan J, Shah K, Mandavkar P, Joshi R, Kalita S et al. · 2026
- 76Beaver LM, Leonard SW, Uesugi SL, Wong CP, Lytle LM, Vasudevan A et al. · 2025
- 77Mohammadi Kenari H, Effatpanah M, Yekaninejad MS, Karimi M, Kordafshari G, Aliasl J et al. · 2025
- 78Doma KM, Moulin M, Crowley DC, Guthrie N, Lewis ED · 2025
- 79Carter S, Hill AM, Mead LC, Wong HY, Yandell C, Buckley JD et al. · 2023
- 80Mustra Rakic J, Tanprasertsuk J, Scott TM, Rasmussen HM, Mohn ES, Chen CO et al. · 2022
- 81Ward SJ, Hill AM, Buckley JD, Banks S, Dhillon VS, Holman SL et al. · 2022
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- 87Hull S, Re R, Chambers L, Echaniz A, Wickham MS · 2015
- 88Suprono MS, Shavlik DJ, Butler FM, Sabaté J, Fraser GE, Orlich MJ · 2025
- 89Julibert A, Del Mar Bibiloni M, Gallardo-Alfaro L, Abbate M, Martínez-González MÁ, Salas-Salvadó J et al. · 2020
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- 93Applying Machine-Learning to Human Gastrointestinal Microbial Species to Predict Dietary Intake (P20-040-19)Shinn L, Li Y, Zhu R, Mansharamani A, Auvil L, Welge M et al. · 2019
- 94Fallah M, Fahimzad FS, Najafi A, Zeinalabedini M, Balighi K, Daneshpazhooh M et al. · 2026
- 95Jaceldo-Siegl K, Sabaté J, Batech M, Fraser GE · 2011
- 96Shinn LM, Mansharamani A, Baer DJ, Novotny JA, Charron CS, Khan NA et al. · 2024
- 97Walden N, Iannotti L, Aboagye-Mensah G, Tabak RG · 2026
- 98De Mul A, Acquaviva-Bourdain C, Abid N, Desenclos J, Wehrlen G, Bacchetta J et al. · 2025
- 99Garland V, Herlitz L, Regunathan-Shenk R · 2020
- 100Shinn LM, Mansharamani A, Baer DJ, Novotny JA, Charron CS, Khan NA et al. · 2023
- 101Bridges KM, Bar-Yoseph F, Meyer R, Mizrahi R, Vanderhoof J · 2023
- 102Adashek JJ, Redding D · 2020
- 103Mandalari G, Parker ML, Grundy MM, Grassby T, Smeriglio A, Bisignano C et al. · 2018
- 104
- 105Tahiri M, Gilbert JA · 2025
- 106Trumbo PR, Ard J, Bellisle F, Drewnowski A, Gilbert JA, Kleinman R et al. · 2025
- 107Mohammadian-Dameski M, Farhat A, Motavasselian M, Askari VR · 2025
- 108
- 109Singar S, Kadyan S, Patoine C, Park G, Arjmandi B, Nagpal R · 2024
- 110Ciudad-Mulero M, Domínguez L, Morales P, Fernández-Ruiz V, Cámara M · 2023
- 111Rondanelli M, Barrile GC, Cavioni A, Donati P, Genovese E, Mansueto F et al. · 2023
- 112Grosso G, Godos J, Currenti W, Micek A, Falzone L, Libra M et al. · 2022
- 113
- 114Barreca D, Nabavi SM, Sureda A, Rasekhian M, Raciti R, Silva AS et al. · 2020
- 115Kalita S, Khandelwal S, Madan J, Pandya H, Sesikeran B, Krishnaswamy K · 2018
- 116Nies LK, Cymbala AA, Kasten SL, Lamprecht DG, Olson KL · 2006
- 117Jenkins DJ, Kendall CW, Marchie A, Jenkins AL, Connelly PW, Jones PJ et al. · 2003
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