Vitamin K2
Vitamin K2 (Menachinone) wird als Ergänzung geprüft; Studien am Menschen zeigen vor allem Wirkungen auf Knochen und Vitamin-K-Status, bei den Gefäßen sind die Befunde uneinheitlich.
Vitamin K2: ausgewertet wurden 208 Studien am Menschen, darunter 70 randomisierte kontrollierte Studien und 10 Metaanalysen oder systematische Übersichten; die kontrollierten Studien umfassen zusammen 8.801 Teilnehmer. Stand: 15. Oktober 2026.
1. Was ist Vitamin K2? Vorkommen, Herkunft und Formen
Vitamin K2 ist eine Gruppe fettlöslicher Verbindungen aus der Vitamin-K-Familie, die als Menachinone bezeichnet werden. Sie kommen in fermentierten Lebensmitteln und in tierischen Produkten vor und entstehen auch durch Bakterien. Üblich ist die Verwendung als Nahrungsergänzung, häufig zusammen mit Vitamin D.
Menachinone finden sich in fermentierten Lebensmitteln wie Natto und Käse sowie in tierischen Lebensmitteln wie Leber und Eigelb. Ein Teil der im Körper vorkommenden Menachinone stammt aus der Darmflora.
Für Nahrungsergänzungsmittel werden Menachinone fermentativ oder synthetisch hergestellt. In Studien am Menschen werden vor allem Menachinon-4 und Menachinon-7 geprüft, in unterschiedlichen Mengen und über unterschiedlich lange Zeiträume.
Untersuchte Formen und Zubereitungen
- Menachinon-4 (MK-4)
- Menachinon-7 (MK-7)
- Längerkettige Menachinone (MK-8 bis MK-13)
- Menachinon-7 in der all-trans-Form und in der cis-Form
Nicht gemeint sind auf dieser Seite:
- Vitamin K1 (Phyllochinon), die Form aus grünen Blattgemüsen
- Menadion (Vitamin K3), eine synthetische Vorstufe, die kein Menachinon ist
- Kombinationspräparate aus Vitamin K2 mit Vitamin D, Calcium oder anderen Stoffen
- Arzneistoffe, die den Vitamin-K-Stoffwechsel hemmen (Vitamin-K-Antagonisten)
2. Wie wirkt Vitamin K2? Ergebnisse nach Anwendungsgebiet
| Anwendungsgebiet | Ergebnis in kontrollierten Studien | Beweiskraft | Studien | Teilnehmer |
|---|---|---|---|---|
| Knochendichte und Knochenstoffwechsel | gemischt | hoch | 4 Metaanalysen · 26 kontrolliert · 30 weitere | 3.130 |
| Knochenbrüche | überwiegend verbessert | hoch | 4 Metaanalysen · 6 kontrolliert · 11 weitere | 1.092 |
| Arterielle Verkalkung | überwiegend kein Unterschied | gering | 0 Metaanalysen · 13 kontrolliert · 35 weitere | 1.019 |
| Gefäßsteifigkeit und Blutdruck | überwiegend kein Unterschied | gering | 0 Metaanalysen · 10 kontrolliert · 6 weitere | 1.117 |
| Herz-Kreislauf-Ereignisse | überwiegend kein Unterschied | unklar | 0 Metaanalysen · 6 kontrolliert · 15 weitere | 568 |
| Chronische Nierenerkrankung | nur Beobachtungsdaten | unklar | 0 Metaanalysen · 0 kontrolliert · 11 weitere | 0 |
| Weitere Untersuchungen | gemischt | hoch | 3 Metaanalysen · 28 kontrolliert · 72 weitere | 2.271 |
So lesen Sie die Tabelle: Gezählt werden Studien am Menschen, deren Ergebnisse das jeweilige Gebiet betreffen. „Hoch“ heißt: mindestens eine Metaanalyse und zwei kontrollierte Studien mit Verbesserung, oder mindestens drei kontrollierte Studien, von denen drei Viertel eine Verbesserung zeigen, mit zusammen mindestens 300 Teilnehmern. „Mittel“ heißt: mindestens zwei kontrollierte Studien mit Verbesserung, und zwar mehrheitlich, oder eine Metaanalyse neben kontrollierten Studien. „Gering“ heißt: eine kontrollierte Studie mit Verbesserung. Gibt es in einem Gebiet keine kontrollierte Studie, ist die Beweiskraft höchstens „gering“ (Ergebnis „nur Übersichten“ oder „nur Beobachtungsdaten“). Alles andere ist „unklar“. Eine Studie zählt als Verbesserung, wenn mindestens die Hälfte ihrer Messgrößen in diesem Gebiet besser ausfiel. Übersichten über Mischpräparate zählen nicht als Metaanalyse; Ergebnisse, die nur Nebenwirkungen oder Anteile von Anwendern beschreiben, zählen nicht als Wirkung. Dieselbe Studie zählt nur einmal.
3. Was die Studien im Einzelnen zeigen
Vitamin K2, Knochendichte und Knochenstoffwechsel: Studien am Menschen
Bei Frauen nach der Menopause mit Osteoporose besserte Vitamin K2 in zwei Metaanalysen die Knochendichte der Lendenwirbelsäule, in einer auch am Unterarm 12. Bei gesunden Frauen nach der Menopause erhöhte Menachinon-4 gegenüber Placebo Mineralgehalt und Breite des Schenkelhalses 10; Menachinon-7 bremste den Dichteverlust an Lendenwirbelsäule und Schenkelhals und wirkte sich günstig auf die Knochenfestigkeit aus 75. Untercarboxyliertes Osteocalcin sank gegenüber Placebo unter Menachinon-4 72 und Menachinon-7 2471, ebenso in einer Metaanalyse zu Vitamin K2 4. Dieselbe Metaanalyse fand höhere Werte von Osteocalcin und knochenspezifischer alkalischer Phosphatase und niedrigere Abbaumarker 4. In einer nicht randomisierten Studie bei Magersucht sank unter Menatetrenon der Abbaumarker Desoxypyridinolin stärker als ohne Behandlung 82. In einer offenen randomisierten Studie bei Osteoporose blieb die Knochendichte der Lendenwirbelsäule unter Menatetrenon besser erhalten als ohne Behandlung 14. Bei Schlaganfallpatienten mit Halbseitenlähmung nahm sie an den Mittelhandknochen unter Menachinon-4 zu, ohne Behandlung ab 28. Bei Dialysepatienten verhinderte Menachinon-7 gegenüber Placebo den Verlust an der Lendenwirbelsäule, beschleunigte ihn aber am Unterarm 27. Keinen Unterschied in der Knochendichte fanden Studien mit Menachinon-4 bei gesunden Frauen nach der Menopause 10, mit Menachinon-7 bei Osteopenie 24 und bei Typ-2-Diabetes 44. Menachinon-4 wird als Menatetrenon in Japan in hoher, arzneilicher Dosis gegen Osteoporose eingesetzt, Menachinon-7 wurde niedrig dosiert geprüft 7275; Befunde lassen sich nicht von einer Form auf die andere übertragen. Ein veränderter Laborwert ist keine klinische Wirkung; offen bleibt, ob die Knochendichteverbesserungen Frakturen verhindern.
| Studie | Art · Teilnehmer | Präparat · Dosis · Dauer · Vergleich | Ergebnis |
|---|---|---|---|
| 1 Zhou et al. 2022 | Metaanalyse · 6.853 Teilnehmer | Vitamin-K2-Supplementierung; Langzeit-Follow-up; gegen Kontrollgruppe (Placebo/keine Supplementierung) | Prozentuale Änderung der lumbalen Knochendichte: verbessert (WMD 2.17, 95% CI [1.59-2.76]); Prozentuale Änderung der Unterarm-Knochendichte: verbessert (WMD 1.57, 95% CI [1.15-1.99]); Anstieg von Osteocalcin (OC): verbessert (WMD 26.52, 95% CI [17.06-35.98]) |
| 2 Huang et al. 2015 | Metaanalyse · 6.759 Teilnehmer | Vitamin K2 (Menachinon); gegen Kontrollgruppe ohne Vitamin K2 | Veränderung der vertebralen Knochendichte (mittelfristig): verbessert (p < 0.00001); Veränderung der vertebralen Knochendichte (langfristig): verbessert (p = 0.0005); Veränderung der Knochendichte bei Frauen ohne Osteoporose: kein Unterschied |
| 3 Ma et al. 2022 | Metaanalyse · 6.425 Teilnehmer | Vitamin-K2-Nahrungsergänzung, teils als Kombinationstherapie; gegen Kontrollgruppe ohne Vitamin K2 | Lendenwirbelsäulen-Knochendichte: verbessert (P = 0.006); carboxyliertes Osteocalcin (cOC): kein Unterschied |
| 4 Zhang et al. 2025 | systematische Übersicht · 2.570 Teilnehmer | Vitamin-K2-Supplementierung; gegen Randomisierte kontrollierte Studien (Kontrolle nicht näher benannt) | Osteocalcin (OC): verbessert (MD 1.86, 95% CI 1.17-2.56); Knochenspezifische alkalische Phosphatase (BAP): verbessert (MD 1.49, 95% CI 0.98-2.00); Tartratresistente saure Phosphatase (TRAP): verbessert (MD -0.83, 95% CI -1.21 to -0.46) |
| 7 Iwamoto et al. 2014 | systematische Übersicht | Menatetrenon (Menachinon-4); gegen Placebo bzw. Alendronat-Kombination | Lendenwirbelsäulen-Knochendichte: verbessert (modestly increased lumbar spine BMD); Schenkelhals-Knochendichte (Kombination mit Alendronat): verbessert (further increased femoral neck BMD) |
| 10 Knapen et al. 2007 | randomisiert kontrolliert · 325 Teilnehmer | Vitamin K2 (MK-4, Menatetrenon); 45 mg/Tag; 3 Jahre; gegen Placebo | DXA-Knochenmineraldichte: kein Unterschied; Knochenmineralgehalt (BMC): verbessert; Schenkelhalsbreite (FNW): verbessert |
| 11 Zhang et al. 2020 | randomisiert kontrolliert · 311 Teilnehmer | Vitamin K2 (Menachinon), allein oder mit Calcium und Vitamin D3; 50 µg/Tag, 90 µg/Tag oder 90 µg/Tag plus Calcium 500 mg und Vitamin D3 10 µg; 1 Jahr; gegen Placebo | Knochenverlust am Schenkelhals bei postmenopausalen Frauen: verbessert (p = 0.006); Knochenverlust am Schenkelhals bei Männern: kein Unterschied (no effects in men) |
| 14 Shiraki et al. 2000 | randomisiert kontrolliert · 241 Teilnehmer | Vitamin K2 (Menatetrenon, MK-4), oral; 45 mg/Tag; 24 Monate; gegen Kontrollgruppe ohne Behandlung (n=121) | Änderung der lumbalen Knochendichte (LBMD): verbessert (p = 0.0010 for 6 months, p = 0.0153 for 12 months, and p = 0.0339 for 24 months) |
Weitere Studien zu diesem Gebiet: 15 21 23 24 27 28 32 40 41 44 47 53 54 55 59 67 72 73 74 75 77 80 82 93 111 115 116 117 121 123 124 126 155 156 158 160 161 162 163 164 171 172 178 182 183 186 189 190 191 192 193 194
Vitamin K2 und Knochenbrüche: Studien am Menschen
In einer offenen randomisierten Studie bei Osteoporose traten unter Menatetrenon (Menachinon-4) weniger neue klinische Brüche auf als ohne Behandlung 14. Eine weitere offene randomisierte Studie bei Osteoporose fand unter Vitamin K2 (Form nicht angegeben) weniger Wirbelbrüche als ohne Behandlung 21. Bei Alzheimer-Patienten, die alle Risedronat erhielten, senkte Menatetrenon gegenüber Placebo nicht-vertebrale Brüche 15. Eine Metaanalyse von Studien ohne Placebo ergab unter Menatetrenon bei neurologischen Erkrankungen weniger nicht-vertebrale und Hüftbrüche 8. In zwei Metaanalysen bei Frauen nach der Menopause unterschied sich die Bruchhäufigkeit insgesamt nicht; erst nach Ausschluss je einer abweichenden Studie zeigte sich ein Vorteil 23. Die Bruchdaten stammen fast nur aus Studien mit Menatetrenon 81415; für Menachinon-7 zeigte eine Studie an gesunden Frauen nach der Menopause nur einen geringeren Höhenverlust der unteren Brustwirbel 75. Offen bleiben die Übertragbarkeit der Befunde zwischen den Menachinon-Formen und die Frage, ob die Ergebnisse bei gesunden Frauen ohne Osteoporose gelten.
| Studie | Art · Teilnehmer | Präparat · Dosis · Dauer · Vergleich | Ergebnis |
|---|---|---|---|
| 1 Zhou et al. 2022 | Metaanalyse · 6.853 Teilnehmer | Vitamin-K2-Supplementierung; Langzeit-Follow-up; gegen Kontrollgruppe (Placebo/keine Supplementierung) | Inzidenz von Frakturen: unklar |
| 2 Huang et al. 2015 | Metaanalyse · 6.759 Teilnehmer | Vitamin K2 (Menachinon); gegen Kontrollgruppe ohne Vitamin K2 | Inzidenz von Frakturen (gepoolte Analyse): kein Unterschied (RR = 0.63, p = 0.08) |
| 3 Ma et al. 2022 | Metaanalyse · 6.425 Teilnehmer | Vitamin-K2-Nahrungsergänzung, teils als Kombinationstherapie; gegen Kontrollgruppe ohne Vitamin K2 | Frakturinzidenz: kein Unterschied (RR=0.96, P=0.65) |
| 7 Iwamoto et al. 2014 | systematische Übersicht | Menatetrenon (Menachinon-4); gegen Placebo bzw. Alendronat-Kombination | Frakturinzidenz (überwiegend Wirbelkörperfrakturen): verbessert |
| 8 Iwamoto et al. 2009 | Metaanalyse | Menatetrenon (Vitamin K2, MK-4); gegen keine Behandlung (keine Placebokontrollen) | Nicht-vertebrale Frakturen: verbessert (0.13 (0.05, 0.35)); Hüftfrakturen: verbessert (0.14 (0.05, 0.43)) |
| 14 Shiraki et al. 2000 | randomisiert kontrolliert · 241 Teilnehmer | Vitamin K2 (Menatetrenon, MK-4), oral; 45 mg/Tag; 24 Monate; gegen Kontrollgruppe ohne Behandlung (n=121) | Inzidenz neuer klinischer Frakturen: verbessert (chi2 = 10.935; p = 0.0273) |
| 15 Sato et al. 2011 | randomisiert kontrolliert · 231 Teilnehmer | Menatetrenon (Vitamin K2, MK-4) plus Risedronat und Calcium; 45 mg Menatetrenon täglich, Risedronat einmal wöchentlich; 12 Monate; gegen Placebo plus Risedronat und Calcium | Nichtvertebrale Frakturen: verbessert (0.31 (95% confidence interval, 0.12-0.81)) |
| 21 Shiraki et al. 1998 | randomisiert kontrolliert · 167 Teilnehmer | Vitamin K2 (Menachinon); 2 Jahre; gegen offene Kontrollgruppe ohne Vitamin K2 | Wirbelfraktur-Inzidenz pro Jahr: verbessert (0.098 +/- 0.029 (p = 0.0186)) |
Weitere Studien zu diesem Gebiet: 28 32 75 132 137 161 172 173 174 182 183 191 193
Vitamin K2 und Arterielle Verkalkung: Studien am Menschen
Bei Dialysepatienten sank unter Menachinon-7 das inaktive Matrix-Gla-Protein stärker als in den Kontrollgruppen 3156; hohe Werte dieses Proteins zeigen Vitamin-K-Mangel in den Gefäßen an. Die Verkalkung selbst schritt bei Dialysepatienten unter Menachinon-7 genauso fort wie in den Kontrollgruppen, gemessen an Aorten- und Koronarkalk 3156. Ebenso blieb die Verkalkung bei Typ-2-Diabetes mit Herz-Kreislauf-Erkrankung unverändert, in einer Studie, die zweimal ausgewertet wurde 4469. Nur eine randomisierte kontrollierte Studie bei symptomatischer koronarer Herzkrankheit fand unter Menachinon-7 eine langsamere Zunahme des Koronarkalks als unter Placebo 20. Mit Vitamin D kombiniert änderte Menachinon-7 die Verkalkung von Aortenklappe und Herzkranzgefäßen gegenüber Placebo nicht, nur in einer Untergruppe mit starkem Ausgangskalk schritt sie langsamer fort 912. Ein Kombipräparat aus Vitamin K2, Omega-3-Fettsäuren, B-Vitaminen, OPC und Resveratrol senkte den Fettgehalt entfernter Halsschlagader-Plaques 17; Ergebnisse von Mischungen gehören nicht dem Vitamin K2 allein. Auch zusätzlich zu einer Grundbehandlung, die beide Gruppen erhielten, änderte Vitamin K2 Verkalkung und Plaques nicht gesichert: bei Dialysepatienten mit Rivaroxaban 25 und bei Halsschlagader-Engstellen mit Acetylsalicylsäure und Statin 50. Offen bleibt, ob eine Verbesserung des Vitamin-K-Status langfristig klinische Verkalkung oder kardiovaskuläre Ereignisse beeinflusst.
| Studie | Art · Teilnehmer | Präparat · Dosis · Dauer · Vergleich | Ergebnis |
|---|---|---|---|
| 18 Caluwé et al. 2014 | Fallserie · 200 Teilnehmer | Menachinon-7 (MK-7); 360, 720 oder 1080 µg dreimal wöchentlich; 8 Wochen; gegen drei MK-7-Dosisgruppen untereinander | dp-uc-MGP vs. Phyllochinon-Aufnahme: unklar (P = 0.92) |
| 20 Vossen et al. 2026 | randomisiert kontrolliert · 180 Teilnehmer | Menachinon-7 (MK-7) oder identisches Placebo; 360 µg MK-7 täglich; 2 Jahre Nachbeobachtung; gegen Placebo, randomisiert, doppelblind | Progression des Koronararterien-Kalzium-Scores: verbessert (P = .02); Zunahme der Kalziummasse: verbessert; Korrelation CAC-Anstieg mit teilverkalkten Plaques: unklar (R2 = 0.17; P = .04) |
| 22 Witham et al. 2020 | randomisiert kontrolliert · 159 Teilnehmer | orales Vitamin K2; 400 µg einmal täglich; ein Jahr; gegen Placebo | abdominelle Aortenverkalkung (Meta-Analyse): kein Unterschied |
| 25 De et al. 2020 | randomisiert kontrolliert · 132 Teilnehmer | Vitamin K2 2000 µg plus Rivaroxaban 10 mg täglich; 2000 µg Vitamin K2 dreimal wöchentlich; 18 Monate; gegen VKA mit INR 2-3 oder Rivaroxaban 10 mg allein | Veränderung der Kalzium-Scores (Koronararterien, Aorta, Herzklappen): kein Unterschied |
| 31 Oikonomaki et al. 2019 | randomisiert kontrolliert · 102 Teilnehmer | Vitamin K2 (MK-7, Solgar); 200 µg täglich; 1 Jahr; gegen keine Behandlung | Aorten-Agatston-Score: kein Unterschied (no difference between groups) |
| 43 Meer et al. 2024 | randomisiert kontrolliert · 68 Teilnehmer | orales Vitamin K als Menachinon-7; 360 µg/Tag; 6 Monate; gegen Placebo (n = 33) | Serum-Kalzifizierungsneigung (T50): kein Unterschied (ẞ = 1.00, 95%C.I. = 0.94-1.07, p = 0.982); Korrelation T50 mit Target-to-Background-Ratio: unklar (-0.185 (p = 0.156)); Korrelation T50 mit Agatston-Score: unklar (-0.121 (p = 0.358)) |
| 44 Bartstra et al. 2021 | randomisiert kontrolliert · 68 Teilnehmer | Vitamin K2, oral, täglich; 360 µg Vitamin K2 täglich; 6 Monate; gegen Placebo, doppelblind, randomisiert | Progression der totalen arteriellen Verkalkungsmasse: kein Unterschied (β [95% CI]: - 0.02 [- 0.10; 0.06]) |
| 49 El et al. 2022 | randomisiert kontrolliert · 60 Teilnehmer | Vitamin K2 (MK-7) und/oder natives Vitamin D (Cholecalciferol); 100 µg MK-7; 10 µg Vitamin D; Kombination beider; 4 Monate; gegen Standardtherapie und gesunde Kontrollgruppe | FGF23: unklar (no change in FGF23) |
Weitere Studien zu diesem Gebiet: 50 52 56 64 69 78 84 87 89 95 98 103 104 106 110 114 118 139 146 149 155 159 163 164 166 167 171 172 174 175 176 177 178 179 180 184 186 189 190 192
Vitamin K2, Gefäßsteifigkeit und Blutdruck: Studien am Menschen
In diesem Gebiet liegen 10 kontrollierte Studien mit insgesamt 1117 Teilnehmern vor, darunter Frauen nach der Menopause sowie Nieren-, Dialyse- und Transplantationspatienten. Eine randomisierte kontrollierte Studie mit Menachinon-7 senkte bei gesunden Frauen nach der Menopause über drei Jahre Pulswellengeschwindigkeit und Steifigkeitsindex; Dehnbarkeit und Elastizität besserten sich nur bei hoher Ausgangssteifigkeit 13. In einer kontrollierten Nachauswertung an Frauen mit niedrigem Vitamin-K-Status nahm die Gefäßsteifigkeit nach der Menopause unter Menachinon-7 weniger zu als unter Placebo 76. Bei Nierentransplantierten mit Vitamin-K-Mangel verhinderte Menachinon-7 gegenüber Placebo einen Anstieg der Pulswellengeschwindigkeit 64, bei Hämodialysepatienten nahm sie unter Menachinon (Form nicht angegeben) weniger zu als in der Kontrollgruppe 29. Bei übergewichtigen jungen Erwachsenen war der systolische Blutdruck unter Menachinon-4 nicht gesichert niedriger als unter Placebo 57. Keinen Unterschied in der Pulswellengeschwindigkeit fanden Studien bei chronischer Nierenerkrankung 22, bei Dialysepatienten 3456 und bei älteren Menschen mit Gefäßerkrankung 39. Die Beweiskraft ist insgesamt gering: Die Studien sind klein, die Populationen heterogen und die geprüften Menachinon-Formen und Dosen unterscheiden sich. Offen bleibt, ob die beobachteten Gefäßveränderungen klinische Endpunkte wie Herzinfarkt oder Schlaganfall beeinflussen.
| Studie | Art · Teilnehmer | Präparat · Dosis · Dauer · Vergleich | Ergebnis |
|---|---|---|---|
| 13 Knapen et al. 2015 | randomisiert kontrolliert · 244 Teilnehmer | MK-7 (MenaQ7); 180 µg/Tag; 3 Jahre; gegen Placebo (n=124) | Carotid-femoral Pulse Wave Velocity (cfPWV): verbessert (significantly decreased); Stiffness Index β: verbessert (significantly decreased); Distension, Compliance, Distensibility, Young's Modulus, lokale Carotid-PWV: verbessert |
| 22 Witham et al. 2020 | randomisiert kontrolliert · 159 Teilnehmer | orales Vitamin K2; 400 µg einmal täglich; ein Jahr; gegen Placebo | carotid-femoraler Pulswellengeschwindigkeit nach 12 Monaten: kein Unterschied; Augmentationsindex nach 12 Monaten: kein Unterschied; Blutdruck: kein Unterschied |
| 25 De et al. 2020 | randomisiert kontrolliert · 132 Teilnehmer | Vitamin K2 2000 µg plus Rivaroxaban 10 mg täglich; 2000 µg Vitamin K2 dreimal wöchentlich; 18 Monate; gegen VKA mit INR 2-3 oder Rivaroxaban 10 mg allein | Veränderung der Pulswellengeschwindigkeit: kein Unterschied |
| 29 Tan et al. 2020 | randomisiert kontrolliert · 107 Teilnehmer | Vitamin K2 (Menachinon); 270 µg/Tag; 9 Monate; gegen Placebo-Kontrollgruppe | Zunahme der Karotis-Pulswellengeschwindigkeit (ΔcPWV): verbessert (1.32 ± 12.53% vs 10.40 ± 16.85%, P = 0.00); cPWV nach 9 Monaten vs. Baseline in VK2-Gruppe: unklar (7.60 ± 1.50 vs. 7.53 ± 1.47 m/s, P = 0.90); cPWV nach 6 Monaten vs. Baseline in Kontrollgruppe: unklar (7.21 ± 1.18 vs. 7.86 ± 1.14 m/s, P = 0.04) |
| 34 Naiyarakseree et al. 2023 | randomisiert kontrolliert · 96 Teilnehmer | orales Menachinon-7 (MK-7); 375 mcg einmal täglich; 24 Wochen; gegen Standardversorgung (Kontrollgruppe) | Änderung der Karotis-Femoral-Pulswellengeschwindigkeit (cfPWV): kein Unterschied (-6.0% (-20.2, 2.3) vs. -6.8% (-19.0, 7.3), p = 0.24); cfPWV-Änderung bei Diabetespatienten: verbessert (-10.0% (-15.9, -0.8) vs. 3.8% (-5.8, 11.6), p = 0.008); Rate der Progression der arteriellen Steifigkeit: kein Unterschied (30.2% vs. 39.5%, p = 0.37) |
| 39 Fulton et al. 2016 | randomisiert kontrolliert · 80 Teilnehmer | Orales Vitamin K2 (MK-7-Subtyp); 100 mcg täglich; 6 Monate; gegen Placebo, doppelblind, randomisiert | Endothelfunktion (flusssvermittelte Dilatation): kein Unterschied (-0.3% [95%CI -1.3 to 0.8], p=0.62); Pulswellengeschwindigkeit: kein Unterschied (-0.8m/s [95%CI -1.8 to 0.3], p=0.15) |
| 56 Levy-Schousboe et al. 2021 | randomisiert kontrolliert · 48 Teilnehmer | Vitamin K als Menachinon-7 (MK-7); 360 µg täglich; 2 Jahre; gegen Placebo, doppelblind randomisiert | Carotid-femoral pulse wave velocity (cfPWV): kein Unterschied (1.2 m/s (95% CI -0.1 to 2.4)) |
| 57 Olivares-Ochoa et al. 2026 | randomisiert kontrolliert · 46 Teilnehmer | Vitamin K2 (Menaquinon-4); 100 µg/Tag; 12 Wochen; gegen Placebo, beide Gruppen mit standardisierter Ernährungsberatung | Systolischer Blutdruck: kein Unterschied (-5.56 mm Hg, p = 0.067) |
Weitere Studien zu diesem Gebiet: 64 76 99 101 107 114 118 159
Vitamin K2 und Herz-Kreislauf-Ereignisse: Studien am Menschen
Herz-Kreislauf-Ereignisse wurden bisher nur als Sicherheitsendpunkte erfasst und unterschieden sich dort nicht. Eine kontrollierte Studie an Dialysepatienten mit funktionellem Vitamin-K-Mangel fand unter Menachinon-7 keine Unterschiede bei vaskulären Ereignissen und Tod 26. Eine weitere kontrollierte Studie an Hämodialysepatienten mit Vorhofflimmern fand unter Vitamin K2 zusätzlich zu Rivaroxaban keine Unterschiede bei Sterblichkeit, Schlaganfall und kardiovaskulären Ereignissen 25. Kardiovaskuläre Biomarker blieben unter nicht näher benanntem Vitamin K2 bei Erwachsenen mit chronischer Nierenerkrankung ohne Unterschied 22. Bei Typ-2-Diabetes unterschieden sich aus Blutfetten und Blutzucker berechnete Risikoindizes unter Menachinon-7 nach Berücksichtigung der Ausgangswerte nicht von Placebo 45, ebenso andere Herz-Kreislauf-Risikofaktoren bei Erwachsenen mittleren Alters 52. Eine einzelne kleine kontrollierte Studie an trainierten Athleten berichtete über ein besseres maximales Herzzeitvolumen unter nicht näher benanntem Vitamin K2, ohne dass sich das Schlagvolumen unterschied 66. Die Beweiskraft ist unklar: Die kontrollierten Studien sind klein und kurz, und eine prüfte Menachinon-7 nur zusammen mit Vitamin D 9. Untersuchte Formen waren überwiegend Menachinon-7 sowie nicht näher bezeichnete Menachinon-Präparate; klinische Endpunkte stehen für die meisten Formen und Dosierungen noch aus.
| Studie | Art · Teilnehmer | Präparat · Dosis · Dauer · Vergleich | Ergebnis |
|---|---|---|---|
| 22 Witham et al. 2020 | randomisiert kontrolliert · 159 Teilnehmer | orales Vitamin K2; 400 µg einmal täglich; ein Jahr; gegen Placebo | B-type natriuretisches Peptid: kein Unterschied |
| 25 De et al. 2020 | randomisiert kontrolliert · 132 Teilnehmer | Vitamin K2 2000 µg plus Rivaroxaban 10 mg täglich; 2000 µg Vitamin K2 dreimal wöchentlich; 18 Monate; gegen VKA mit INR 2-3 oder Rivaroxaban 10 mg allein | Gesamtsterblichkeit, Schlaganfall und kardiovaskuläre Ereignisraten: kein Unterschied |
| 26 Bladbjerg et al. 2024 | randomisiert kontrolliert · 123 Teilnehmer | Vitamin K als Menachinon-7 (MK-7); 360 µg täglich; 52 Wochen; gegen Placebo | Vaskuläre Ereignisse und Tod: kein Unterschied |
| 45 Rahimi et al. 2021 | randomisiert kontrolliert · 68 Teilnehmer | Vitamin K2 als MK-7; 360 µg täglich; 12 Wochen; gegen Placebo | Atherogener Koeffizient: kein Unterschied (- 0.21 ± 0.45 vs. 0.02 ± 0.43; p = 0.043); Triglycerid-Glucose-Index: kein Unterschied (8.88 ± 0.55 vs. 9.23 ± 0.69; p = 0.029); Atherogener Index des Plasmas: kein Unterschied (0.37 ± 0.27 vs. 0.51 ± 0.24; p = 0.031) |
| 52 Dalmeijer et al. 2012 | randomisiert kontrolliert · 60 Teilnehmer | Menachinon-7 (MK-7) als Nahrungsergänzung; 180 µg/Tag oder 360 µg/Tag; 12 Wochen; gegen Placebo | Kardiovaskuläre Risikofaktoren: kein Unterschied |
| 66 McFarlin et al. 2017 | randomisiert kontrolliert · 26 Teilnehmer | Vitamin-K2-Nahrungsergänzung versus Reismehl-Placebo; Wochen 1–4: 300 mg/d; Wochen 5–8: 150 mg/d; 8 Wochen; gegen Placebogruppe mit Reismehl | Maximales Herzzeitvolumen: verbessert (12% increase); Herzfrequenz-AUC: kein Unterschied (P = .070); Schlagvolumen: kein Unterschied |
| 83 2021 | Kohortenstudie · 56.048 Teilnehmer | Vitamin K2 aus der Nahrung (Menachinone 4–10); Nachbeobachtung 21 [20–22] Jahre; gegen niedrigste vs. höchste Vitamin-K2-Aufnahme | Kardiovaskuläre Mortalität: kein Unterschied |
| 85 Vissers et al. 2013 | Kohortenstudie · 35.476 Teilnehmer | Menachinone aus der Nahrung (Vitamin K2); Nachbeobachtung 12,1 ± 2,1 Jahre; gegen höchstes vs. niedrigstes Quartil der Menachinon-Aufnahme | Schlaganfallrisiko (alle Schlaganfälle): kein Unterschied; hämorrhagischer und ischämischer Schlaganfall: kein Unterschied |
Weitere Studien zu diesem Gebiet: 86 95 131 149 159 160 162 163 172 177 179 188 189
Vitamin K2 und Chronische Nierenerkrankung: Studien am Menschen
Kontrollierte Studien an Nieren- und Dialysepatienten maßen Gefäß-, Knochen- und Gerinnungswerte und sind dort beschrieben; Studien zum Verlauf der Nierenerkrankung selbst stehen noch aus. Eine Übersichtsarbeit berichtet über einen Rückgang des Matrix-Gla-Protein-Spiegels (dp-ucMGP) unter Vitamin-K2-Supplementierung, wobei die Menachinon-Form nicht näher bestimmt war 180. Eine weitere Übersichtsarbeit zu überwiegend Menachinon-7 beschreibt einen gestörten Transport von Vitamin K2 im HDL urämischer Patienten 166. Eine Querschnittsstudie an Kindern mit chronischer Nierenerkrankung, in zwei Fassungen veröffentlicht, fand höhere Werte von untercarboxyliertem Osteocalcin als bei gesunden Kindern, was auf einen schlechteren Vitamin-K-Status hinweist 132137. Ein einzelner Fallbericht nennt eine Vitamin-K2-Substitution ohne Angabe der Menachinon-Form, jedoch nur zusammen mit lokaler Wundversorgung, Analgetika, Dialyse, Natriumthiosulfat, dem Absetzen relevanter Medikamente und hyperbarer Sauerstofftherapie, und ist daher nicht als Wirksamkeitsbeleg zu werten 127. Offen bleibt, ob eine Supplementierung mit definierten Menachinon-Formen klinische Endpunkte bei Nierenerkrankung beeinflusst.
| Studie | Art · Teilnehmer | Präparat · Dosis · Dauer · Vergleich | Ergebnis |
|---|---|---|---|
| 96 Alchabab et al. 2024 | Querschnittstudie · 183 Teilnehmer | Supplementierte Vitamine/Mikronährstoffe, u. a. Menaquinon; gegen ≤ 2 vs. > 2 Vitamine; Anzahl Vitamine 0–13 | Belastung durch Nierenerkrankung (KDQOL): verschlechtert (p = 0.03) |
| 110 Aoun et al. 2017 | Studie · 50 Teilnehmer | Vitamin K2 als Menachinon-7; 360 µg täglich; 4 Wochen; gegen Prä-Post-Vergleich ohne Kontrollgruppe | dp-ucMGP-Abfall bei Diabetikern am geringsten: verschlechtert (P = 0.01) |
| 127 Ravindran et al. 2026 | Fallbericht · 1 Teilnehmer | Vitamin-K2-Substitution, Form nicht genannt; fünf Monate Krankenhausaufenthalt; gegen kein Vergleichsarm | Überleben der Calciphylaxie und Wundheilung: verbessert |
| 132 Sawires et al. 2024 | Querschnittstudie | Vitamin K2 über die Nahrung (Statusmessung, keine Supplementierung); gegen CKD-Gruppen vs. gesunde Kontrollgruppe | Untercarboxyliertes Osteocalcin (uOC): verschlechtert (p <0.001) |
| 137 Sawires et al. 2023 | Querschnittstudie | keine Vitamin-K2-Gabe; Statusmessung (uOC) und Nahrungsaufnahme; gegen Patientengruppen vs. gesunde Kontrollgruppe | Untercarboxyliertes Osteocalcin (uOC): verschlechtert (p <0.001) |
| 162 Zhang et al. 2024 | Übersicht | Vitamin-K2-Nahrungsergänzung | chronische Nierenerkrankung: verbessert |
| 163 Merra et al. 2024 | Übersicht | Vitamin K2 (Menachinone) | chronische Nierenerkrankung: unklar |
| 166 Tan et al. 2024 | Übersicht | Vitamin-K2-Supplementierung, überwiegend Menachinon-7 (MK-7); gegen Placebo bzw. Kontrolle in den zitierten Studien | Transport von Vitamin K2 in urämischem HDL: verschlechtert |
Weitere Studien zu diesem Gebiet: 171 180 188
Vitamin K2: weitere Messgrößen in Studien
Zu den weiteren Untersuchungen zählen 28 kontrollierte Studien und 3 Metaanalysen mit insgesamt 2271 Teilnehmern, vor allem zu Blutzucker, Blutfetten und Muskelkrämpfen. Bei Typ-2-Diabetes senkte Menachinon-7 gegenüber Placebo Nüchternblutzucker und HbA1c 4651, bei polyzystischem Ovarsyndrom Nüchterninsulin, Insulinresistenz und Triglyceride 37. Eine Metaanalyse zu Menachinon-7 fand niedrigere Werte für Insulin, HbA1c und Insulinresistenz 6. Menachinon-4 senkte bei übergewichtigen jungen Erwachsenen Gesamt- und LDL-Cholesterin gegenüber Placebo, ohne Wirkung auf den Blutzucker 57; unter Menachinon-7 blieben die Blutfette bei Typ-2-Diabetes unverändert 4651. Unter Menachinon-7 wurden nächtliche Wadenkrämpfe älterer Menschen seltener als unter Placebo 19, ebenso unter Vitamin K2 (Form nicht angegeben) Muskelkrämpfe bei Hämodialyse 61; die Erholung nach Krafttraining besserte sich unter Menachinon-7 nicht 42. Offen bleibt, ob die beobachteten Laborwertveränderungen auch klinische Endpunkte verbessern. Mischungen, deren Ergebnisse nicht dem Vitamin K2 allein gehören, prüften eine Studie mit Vitamin D 9, ein Kombipräparat mit Omega-3-Fettsäuren und weiteren Stoffen 17 und eine liposomale Vitaminmischung bei Mukoviszidose 33.
| Studie | Art · Teilnehmer | Präparat · Dosis · Dauer · Vergleich | Ergebnis |
|---|---|---|---|
| 1 Zhou et al. 2022 | Metaanalyse · 6.853 Teilnehmer | Vitamin-K2-Supplementierung; Langzeit-Follow-up; gegen Kontrollgruppe (Placebo/keine Supplementierung) | Nebenwirkungsrate (RR = 1.33, 95% CI [1.11-1.59]) |
| 2 Huang et al. 2015 | Metaanalyse · 6.759 Teilnehmer | Vitamin K2 (Menachinon); gegen Kontrollgruppe ohne Vitamin K2 | Anstieg von Osteocalcin: verbessert |
| 3 Ma et al. 2022 | Metaanalyse · 6.425 Teilnehmer | Vitamin-K2-Nahrungsergänzung, teils als Kombinationstherapie; gegen Kontrollgruppe ohne Vitamin K2 | Nebenwirkungen (RR = 1.03, 95%CI 0.87 to 1.21, P = 0.76) |
| 5 de et al. 2026 | Metaanalyse · 1.030 Teilnehmer | Vitamin-K-Supplementierung (Vitamin K2/Menachinon, Form nicht spezifiziert); Nachbeobachtung bis 3 Jahre; gegen Kontrollgruppe ohne Vitamin-K-Supplementierung | Krankheitsrezidiv nach 1 Jahr: verbessert (OR 0.55, 95% CI 0.32-0.97; p = 0.039); Krankheitsrezidiv nach 2 Jahren: verbessert (OR 0.52, 95% CI 0.35-0.77; p = 0.001); Krankheitsrezidiv nach 3 Jahren: verbessert (OR 0.41, 95% CI 0.25-0.67; p = 0.000) |
| 6 Nikpayam et al. 2025 | Metaanalyse | Menachinon-7 (MK-7); ≤ 90 mg MK-7 (Subgruppenanalyse); weniger als 12 Wochen (Subgruppenanalyse); gegen Kontrollgruppe der eingeschlossenen RCTs | Insulin: verbessert (SMD= -0.56; 95 % CI: -0.77, -0.36; P = 0.000); HbA1c: verbessert (SMD=-0.32; 95 % CI: -0.55, -0.09; P = 0.007); HOMA-IR: verbessert (SMD= -0.56; 95 % CI: -0.76, -0.35; P = 0.000) |
| 13 Knapen et al. 2015 | randomisiert kontrolliert · 244 Teilnehmer | MK-7 (MenaQ7); 180 µg/Tag; 3 Jahre; gegen Placebo (n=124) | Akutphase- und Endothel-Dysfunktions-Marker: kein Unterschied (did not influence) |
| 14 Shiraki et al. 2000 | randomisiert kontrolliert · 241 Teilnehmer | Vitamin K2 (Menatetrenon, MK-4), oral; 45 mg/Tag; 24 Monate; gegen Kontrollgruppe ohne Behandlung (n=121) | Serum-Osteocalcin (RIA) Anstieg nach 24 Monaten: verbessert (42.4 +/-6.9% from the basal value); Urin-Deoxypyridinolin-Ausscheidung: kein Unterschied |
| 16 Knapen et al. 2018 | randomisiert kontrolliert · 214 Teilnehmer | Vitamin K2 (Menachinon-7, MK-7) oder Placebo; 180 mcg/Tag; 3 Jahre; gegen Placebo-kontrolliert, randomisiert | carboxyliertes Osteocalcin (cOC): verbessert; Körperzusammensetzung (Gesamtkohorte): kein Unterschied; Gesamt- und HMW-Adiponectin (gute Responder): verbessert |
Weitere Studien zu diesem Gebiet: 19 22 26 30 35 36 37 38 42 46 48 51 53 54 57 58 59 60 61 62 63 65 68 70 73 77 78 79 81 83 88 90 91 92 94 95 96 97 99 100 101 102 104 105 107 108 109 111 112 113 114 119 120 122 124 125 126 128 129 130 133 134 135 136 138 140 141 142 143 144 145 147 148 150 151 152 153 154 155 156 157 158 162 165 167 168 169 170 172 174 180 181 185 187 189
4. Wie wird Vitamin K2 dosiert? Zubereitung, Dosis und Dauer in Studien
Die Studien prüften überwiegend Menachinon-7 (MK-7) als Kapsel oder Tablette sowie Menachinon-4 (Menatetrenon) oral. Ein Teil der Untersuchungen gab Menachinon-7 nur zusammen mit Vitamin D 912; solche Ergebnisse lassen sich nicht dem Vitamin K2 allein zuordnen. Bekamen dagegen beide Gruppen Calcium und Vitamin D oder Risedronat, gehört der Unterschied dem Vitamin K2 1524. Die geprüften Formen und Zubereitungen unterscheiden sich zwischen den Studien, und Befunde zu Menachinon-4 lassen sich nicht auf Menachinon-7 übertragen.
| Präparat oder Form | Dosis | Dauer | Studie |
|---|---|---|---|
| Tablette mit 720 µg MK-7 plus 25 µg Vitamin D | 720 µg MK-7 + 25 µg Vitamin D täglich | 24 Monate | 9 |
| Vitamin K2 (MK-4, Menatetrenon) | 45 mg/Tag | 3 Jahre | 10 |
| Vitamin K2 (Menachinon), allein oder mit Calcium und Vitamin D3 | 50 µg/Tag, 90 µg/Tag oder 90 µg/Tag plus Calcium 500 mg und Vitamin D3 10 µg | 1 Jahr | 11 |
| Vitamin K2 plus Vitamin D versus Placebo | Vitamin K2 720 µg/Tag, Vitamin D 25 µg/Tag | 24 Monate | 12 |
| MK-7 (MenaQ7) | 180 µg/Tag | 3 Jahre | 13 |
| Vitamin K2 (Menatetrenon, MK-4), oral | 45 mg/Tag | 24 Monate | 14 |
| Menatetrenon (Vitamin K2, MK-4) plus Risedronat und Calcium | 45 mg Menatetrenon täglich, Risedronat einmal wöchentlich | 12 Monate | 15 |
| Vitamin K2 (Menachinon-7, MK-7) oder Placebo | 180 mcg/Tag | 3 Jahre | 16 |
| Aterofisiol (enthält Vitamin K2, Omega-3, B6, B12, OPC, Resveratrol) plus Cardioaspirin 100 mg | eine Tablette Aterofisiol alle 24 Stunden | 30 Tage vor der Operation, gestoppt 5 Tage vor der Operation | 17 |
| Vitamin K2 (Menachinon-7) als Kapsel | 180 µg täglich | 8 Wochen | 19 |
| Menachinon-7 (MK-7) oder identisches Placebo | 360 µg MK-7 täglich | 2 Jahre Nachbeobachtung | 20 |
| Vitamin K2 (Menachinon) | — | 2 Jahre | 21 |
| orales Vitamin K2 | 400 µg einmal täglich | ein Jahr | 22 |
| MK-7 375 µg | 375 µg täglich | 12 Monate | 23 |
| Vitamin K2 als MK-7, 375 µg täglich | 375 µg MK-7 täglich | 3 Jahre | 24 |
5. Ist Vitamin K2 sicher? Nebenwirkungen in Studien
Die Studien berichten überwiegend über eine gute Verträglichkeit von Menachinon-4 und Menachinon-7, ohne schwere unerwünschte Ereignisse 266372. Einzelne Studien nennen Magen-Darm-Beschwerden; in einer Dialysestudie führten sie, verbunden mit dem unangenehmen Geruch der Tabletten, zu den meisten Abbrüchen 18. Eine Metaanalyse fand mehr Nebenwirkungen unter Vitamin K2, aber keine schweren 1, zwei weitere keinen gesicherten Unterschied 23; bei Dialysepatienten aktivierte Menachinon-7 die Blutgerinnung nicht 26.
| Studie | Berichtete Nebenwirkungen |
|---|---|
| 1 Zhou et al. 2022 | Höhere Nebenwirkungsrate in der Vitamin-K2-Gruppe (RR 1.33), keine schweren Ereignisse |
| 2 Huang et al. 2015 | Höhere Nebenwirkungsrate in der Vitamin-K2-Gruppe (RR = 1.22, p = 0.06) |
| 3 Ma et al. 2022 | kein signifikanter Unterschied zwischen VK2- und Kontrollgruppe |
| 5 de et al. 2026 | Kein signifikanter Unterschied bei unerwünschten Ereignissen (OR 3.56, 95% CI 0.06-198.66; p = 0.536) |
| 8 Iwamoto et al. 2009 | keine schweren unerwünschten Ereignisse berichtet |
| 9 Diederichsen et al. 2022 | Kein Unterschied bei Tod oder kardiovaskulären Ereignissen |
| 12 Hasific et al. 2023 | Sicherheitsereignisse seltener unter Supplementierung (1,9% vs 6,7%, p = 0,048) |
| 15 Sato et al. 2011 | gut vertragen, relativ wenige unerwünschte Ereignisse |
| 18 Caluwé et al. 2014 | Drop-outs vor allem wegen gastrointestinaler Nebenwirkungen durch Tabletten-Geruch |
| 19 Tan et al. 2024 | Keine unerwünschten Ereignisse im Zusammenhang mit Vitamin K2 festgestellt |
| 20 Vossen et al. 2026 | Keine signifikanten Nebenwirkungen beobachtet |
| 25 De et al. 2020 | Weniger lebensbedrohliche und schwere Blutungen in den Rivaroxaban-Armen versus VKA |
6. Was noch offen ist: Grenzen der Studienlage
- Offen bleibt, ob die verbesserten Knochendichtewerte und Laborwerte tatsächlich Knochenbrüche verhindern.
- Unklar ist, ob eine Verbesserung des Vitamin-K-Status langfristig arterielle Verkalkung oder kardiovaskuläre Ereignisse beeinflusst.
- Die Studien zu Gefäßsteifigkeit und Blutdruck sind klein, kurz und untersuchten unterschiedliche Populationen und Menachinon-Formen.
- Ob Menachinon-7 bei Nieren- und Dialysepatienten über den Vitamin-K-Status hinaus Gefäße oder Knochen schützt, ist noch offen.
7. Fazit: Was über Vitamin K2 gesichert ist
Vitamin K2 umfasst die Menachinone, vor allem Menachinon-4 und Menachinon-7. Am besten untersucht ist der Knochen: Bei Frauen nach der Menopause mit Osteoporose besserte Vitamin K2 in Metaanalysen die Knochendichte der Lendenwirbelsäule, und untercarboxyliertes Osteocalcin sank 124. In Studien mit Menatetrenon traten bei Osteoporose und neurologischen Erkrankungen weniger Brüche auf als ohne Behandlung 814, Metaanalysen bei Frauen nach der Menopause fanden insgesamt keinen gesicherten Unterschied 23.
Für Gefäßverkalkung und Gefäßsteifigkeit ist die Beweiskraft gering, für Herz-Kreislauf-Ereignisse unklar. Zwar besserte sich der Vitamin-K-Status unter Menachinon-7 gegenüber Placebo 525663, die Verkalkung schritt aber meist unverändert fort 223156. Herz-Kreislauf-Ereignisse unterschieden sich in zwei Dialysestudien nicht, wurden dort aber nur als Sicherheitsendpunkte erfasst 2526. Die geprüften Formen waren überwiegend Menachinon-7 und Menachinon-4; Ergebnisse zu Menachinon-4 lassen sich nicht auf Menachinon-7 übertragen, und Mischpräparate mit Vitamin D, Calcium oder anderen Stoffen erlauben keine Zuordnung zum Vitamin K2 allein.
Häufige Fragen
Wie gut ist Vitamin K2 am Menschen untersucht?
Vitamin K2: ausgewertet wurden 208 Studien am Menschen, darunter 70 randomisierte kontrollierte Studien und 10 Metaanalysen oder systematische Übersichten; die kontrollierten Studien umfassen zusammen 8.801 Teilnehmer. Stand: 15. Oktober 2026.
Was bringt Vitamin K2 bei Knochendichte und Knochenstoffwechsel? Das zeigen die Studien
Was bringt Vitamin K2 bei Knochenbrüche? Das zeigen die Studien
Was bringt Vitamin K2 bei Arterielle Verkalkung? Das zeigen die Studien
Was bringt Vitamin K2 bei Gefäßsteifigkeit und Blutdruck? Das zeigen die Studien
Was bringt Vitamin K2 bei Herz-Kreislauf-Ereignisse? Das zeigen die Studien
Was ist Vitamin K2 und wie unterscheidet es sich von Vitamin K1?
Vitamin K2 ist eine Gruppe fettlöslicher Verbindungen, der Menachinone, zu denen Menachinon-4 und Menachinon-7 gehören. Vitamin K1 (Phyllochinon) stammt aus grünen Blattgemüsen und ist eine andere Verbindung. Studien zu Vitamin K1 gehören nicht zu diesem Thema, und Befunde zu einer Menachinon-Form lassen sich nicht auf eine andere übertragen.
Zeigen Studien am Menschen eine Wirkung auf die Knochendichte?
Bei Frauen nach der Menopause mit Osteoporose besserte Vitamin K2 in zwei Metaanalysen die Knochendichte der Lendenwirbelsäule, in einer auch am Unterarm 12. Bei gesunden Frauen nach der Menopause erhöhte Menachinon-4 gegenüber Placebo Mineralgehalt und Breite des Schenkelhalses 10; Menachinon-7 bremste den Dichteverlust an Lendenwirbelsäule und Schenkelhals und wirkte sich günstig auf die Knochenfestigkeit aus 75.
Verhindert Vitamin K2 Knochenbrüche?
In offenen randomisierten Studien bei Osteoporose traten unter Vitamin K2 weniger neue Brüche auf als ohne Behandlung 1421. Eine Metaanalyse zu Menatetrenon bei neurologischen Erkrankungen ergab weniger nicht-vertebrale und Hüftbrüche 8; Metaanalysen bei Frauen nach der Menopause fanden insgesamt keinen gesicherten Unterschied 23.
Beeinflusst Vitamin K2 die Gefäßverkalkung oder Herz-Kreislauf-Ereignisse?
Der Vitamin-K-Status besserte sich unter Menachinon-7 gegenüber Placebo 525663. Die Gefäßverkalkung schritt dagegen meist genauso fort wie unter Kontrolle 223156, bei koronarer Herzkrankheit unter Menachinon-7 langsamer 20. Herz-Kreislauf-Ereignisse wurden bisher nur als Sicherheitsendpunkte erfasst und unterschieden sich nicht 2526; die Beweiskraft ist insgesamt gering.
Wie verträglich ist Vitamin K2 in den Studien?
Die Studien berichten überwiegend über eine gute Verträglichkeit von Menachinon-4 und Menachinon-7, ohne schwere unerwünschte Ereignisse 266372. Einzelne Studien nennen Magen-Darm-Beschwerden 18. Eine Metaanalyse fand mehr Nebenwirkungen unter Vitamin K2, aber keine schweren 1; zwei weitere fanden keinen gesicherten Unterschied 23.
Quellen
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- 32Kasukawa Y, Miyakoshi N, Ebina T, Aizawa T, Hongo M, Nozaka K et al. · 2014
- 33Nowak JK, Krzyżanowska-Jankowska P, Drzymała-Czyż S, Goździk-Spychalska J, Wojsyk-Banaszak I, Skorupa W et al. · 2022
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- 85Vissers LE, Dalmeijer GW, Boer JM, Monique Verschuren WM, van der Schouw YT, Beulens JW · 2013
- 86Haugsgjerd TR, Egeland GM, Nygård OK, Vinknes KJ, Sulo G, Lysne V et al. · 2020
- 87Maas AH, van der Schouw YT, Beijerinck D, Deurenberg JJ, Mali WP, Grobbee DE et al. · 2007
- 88Ravera M, Nickolas T, Plebani M, Iervasi G, Aghi A, Khairallah P et al. · 2021
- 89
- 90Shea MK, Rutt JL, Dawson-Hughes B, Agarwal P, Fu X, Booth SL · 2026
- 91
- 92Bittner R, de Vries F, Machuron F, Maresz K, Gåserød O, Schurgers L · 2026
- 93Li C, Liang C, Kong Z, Su Y, Ren W, Dong H et al. · 2023
- 94Dunovska K, Klapkova E, Sopko B, Cepova J, Prusa R · 2019
- 95
- 96Alchabab U, El Hajj Chehade R, Kharsa C, Kassab R, Dib SM, Chelala D et al. · 2024
- 97Li Y, Wang R, Zhang Y, Li R, Li Y, Zhong X et al. · 2026
- 98Repges E, Schinhammer S, Al-Kassou B, Yousif A, Schott A, Wesendonk D et al. · 2026
- 99Vidula MK, Akers S, Ansari BA, Kim J, Kumar AA, Tamvada D et al. · 2022
- 100Kluch M, Bednarkiewicz P, Orzechowska M, Grzelak P, Kurnatowska I · 2022
- 101Mansour AG, Ahdab R, Daaboul Y, Korjian S, Morrison DA, Hariri E et al. · 2020
- 102Vilkoite I, Silamiķelis I, Kloviņš J, Tolmanis I, Lejnieks A, Runce E et al. · 2025
- 103Xu C, Cunqing Y, Chun G, Min W, Jun L, Xueyun H et al. · 2022
- 104Torii S, Ikari Y, Tanabe K, Kakuta T, Hatori M, Shioi A et al. · 2016
- 105Olszewska-Czyz I, Firkova E · 2023
- 106Takx RAP, van Asperen R, Bartstra JW, Zwakenberg SR, Wolterink JM, Celeng C et al. · 2021
- 107Mansour AG, Hariri E, Daaboul Y, Korjian S, El Alam A, Protogerou AD et al. · 2017
- 108Hillege LE, Trepka KR, Guthrie BGH, Fu X, Aarnoutse R, Paymar MR et al. · 2025
- 109Abouodah H, Douglas LM, Ho BV, Bhattacharya R, Wolf E, Wang-Weinman T et al. · 2021
- 110Aoun M, Makki M, Azar H, Matta H, Chelala DN · 2017
- 111Capozzi A, Fagotti A, Sacco D, Pasi A, Mellino R, Lello S · 2026
- 112Olivares-Ochoa XC, Márquez-Sandoval F, Rivera-León EA, Martínez-López E, López-Quintero A, Salinas-Varela Y et al. · 2025
- 113Ren R, Liu J, Cheng G, Tan J · 2021
- 114Ponziani FR, Pompili M, Di Stasio E, Zocco MA, Gasbarrini A, Gasbarrini A et al. · 2017
- 115Nakashima A, Yorioka N, Doi S, Masaki T, Ito T, Harada S · 2004
- 116Solmaz I, Ozdemir MA, Unal E, Abdurrezzak U, Muhtaroglu S, Karakukcu M · 2021
- 117K Giri T, Newton D, Chaudhary O, Deych E, Napoli N, Villareal R et al. · 2020
- 118Ikari Y, Torii S, Shioi A, Okano T · 2016
- 119Vokuev M, Frolova A, Makarkin S, Prosuntsova D, Baygildiev T, Nefedova L et al. · 2026
- 120Ohmori H, Kato A, Shirai Y, Fukano R, Nagae A, Yamasaki M et al. · 2023
- 121Ozdemir MA, Yilmaz K, Abdulrezzak U, Muhtaroglu S, Patiroglu T, Karakukcu M et al. · 2013
- 122Tauchi T, Moriya S, Okabe S, Kazama H, Miyazawa K, Takano N · 2024
- 123Kodama Y, Okamoto Y, Kubota T, Hiroyama Y, Fukami H, Matsushita K et al. · 2017
- 124Brugè F, Bacchetti T, Principi F, Littarru GP, Tiano L · 2011
- 125Nakajima T, Taya Y, Nishikawa T, Kitamura Y, Kato H, Mathis BJ et al. · 2021
- 126Nordio M, Baldelli R · 2026
- 127Ravindran E, von der Lippe N, Wennerstrøm K, Røed I, Stenehjem AE, Kepka A et al. · 2026
- 128Omoto R, Umemura Y, Kokubu Y, Kiguchi T, Fujimi S · 2025
- 129Yoshiji H, Noguchi R, Yamazaki M, Ikenaka Y, Sawai M, Ishikawa M et al. · 2007
- 130Nuermaimaiti K, Li T, Li N, Shi T, Liu W, Abulaiti P et al. · 2025
- 131Ahmed SA, Yar AA, Ghaith AM, Alahmadi RN, Almaleki FA, Alahmadi HS et al. · 2025
- 132Sawires H, Abdalla S, Ramadan M, Abdel-Halim R, Ramadan Y · 2024
- 133Krzyżanowska-Jankowska P, Nowak J, Karaźniewicz-Łada M, Jamka M, Klapkova E, Kurek S et al. · 2024
- 134Qi X, Chen N, Song Q, Chu Y, Wu H, Shan J et al. · 2024
- 135Fujiwara S, Akaishi R, Yokosawa T, Suzuki H, Hoshida T · 2024
- 136Du F, Yan M, Duan L, Xie G, Yao X, Hu W et al. · 2023
- 137Sawires H, Abdallah S, Ramadan M, Abdel-Halim R, Ramadan Y · 2023
- 138EVALUATION OF VITAMIN K2 IN PATIENTS WITH TYPE 2 DIABETES MELLITUSAhmed H, Hilal N, Zakari M · 2023
- 139Raizada N, Aslam M, Mishra BK, Chawla D, Madhu SV · 2023
- 140Putriana NA, Rusdiana T, Puspitadewi N, Rahayu D, Saputri FA · 2023
- 141Vaidya R, Vaidya ADB, Sheth J, Jadhav S, Mahale U, Mehta D et al. · 2022
- 142Meinitzer A, Enko D, Zelzer S, Prüller F, Alonso N, Fritz-Petrin E et al. · 2022
- 143Mangge H, Prueller F, Dawczynski C, Curcic P, Sloup Z, Holter M et al. · 2022
- 144Elkony NS, Barghash N, Abdalrahman E, Zeid AE, Issa YA · 2022
- 145Helmy MY, Elsaid NH, Gwad MMA · 2022
- 146Keryakos HKH, Okaily NI, Boulis MAY, Salama AMS · 2021
- 147Dash NR, Al Bataineh MT · 2021
- 148Yu YX, Yu XD, Cheng QZ, Tang L, Shen MQ · 2020
- 149Mizuiri S, Nishizawa Y, Yamashita K, Ono K, Naito T, Tanji C et al. · 2019
- 150McDonald MG, Yeung CK, Teitelbaum AM, Johnson AL, Fujii S, Kagechika H et al. · 2019
- 151Lasemi R, Kundi M, Moghadam NB, Moshammer H, Hainfellner JA · 2018
- 152
- 153Knapen MH, Schurgers LJ, Shearer MJ, Newman P, Theuwissen E, Vermeer C · 2012
- 154Sato T, Schurgers LJ, Uenishi K · 2012
- 155Fang SC, Huang MK, Shen HE, Zhang BB, Chao TC, Wu CC · 2026
- 156Bapna M, Deng M · 2026
- 157Gouveia A, Buclin CP, Hibbert D, Mbadu Mbuzi E, Mussard L, Kokkinakis I et al. · 2026
- 158
- 159D'Elia S, Bottino R, Carbone A, Formisano T, Orlandi M, Sperlongano S et al. · 2025
- 160Goldman DM, Warbeck CB, Barbaro R, Khambatta C, Nagra M · 2025
- 161Aaseth JO, Finnes TE, Askim M, Alexander J · 2024
- 162Zhang T, O'Connor C, Sheridan H, Barlow JW · 2024
- 163Merra G, Dominici F, Gualtieri P, Capacci A, Cenname G, Esposito E et al. · 2024
- 164Kim TH, Kim H, Lee HH, Sang JH · 2024
- 165Kodentsova VM, Risnik DV · 2024
- 166
- 167Roumeliotis S, Kontogiorgos I, de Vries F, Maresz K, Jeanne JF, Leivaditis K et al. · 2024
- 168Kim YC, Ki SW, Kim H, Kang S, Kim H, Go GW · 2023
- 169Emekli-Alturfan E, Alturfan AA · 2023
- 170Kaźmierczak-Barańska J, Karwowski BT · 2022
- 171Bellone F, Cinquegrani M, Nicotera R, Carullo N, Casarella A, Presta P et al. · 2022
- 172Jadhav N, Ajgaonkar S, Saha P, Gurav P, Pandey A, Basudkar V et al. · 2022
- 173Kozioł-Kozakowska A, Maresz K · 2022
- 174Fusaro M, Tondolo F, Gasperoni L, Tripepi G, Plebani M, Zaninotto M et al. · 2022
- 175Roumeliotis S, Liakopoulos V, Schurgers LJ · 2022
- 176
- 177Kaesler N, Schurgers LJ, Floege J · 2021
- 178Mandatori D, Pelusi L, Schiavone V, Pipino C, Di Pietro N, Pandolfi A · 2021
- 179Shea MK, Berkner KL, Ferland G, Fu X, Holden RM, Booth SL · 2021
- 180Grzejszczak P, Kurnatowska I · 2021
- 181Vitamin K2 Supplementation for the Prevention and Treatment of Rheumatoid Arthritis· 2021
- 182Capozzi A, Scambia G, Lello S · 2020
- 183Capozzi A, Scambia G, Migliaccio S, Lello S · 2020
- 184
- 185Salminen W, Agbaje-Williams M, Ajayi FO · 2019
- 186Wen L, Chen J, Duan L, Li S · 2018
- 187Li Y, Chen JP, Duan L, Li S · 2018
- 188Turner ME, Adams MA, Holden RM · 2018
- 189Schwalfenberg GK · 2017
- 190Karpiński M, Popko J, Maresz K, Badmaev V, Stohs SJ · 2017
- 191Hamidi MS, Gajic-Veljanoski O, Cheung AM · 2013
- 192Something more to say about calcium homeostasis: the role of vitamin K2 in vascular calcification and osteoporosisFlore R, Ponziani FR, Di Rienzo TA, Zocco MA, Flex A, Gerardino L et al. · 2013
- 193Iwamoto J, Takeda T, Sato Y · 2006
- 194[Efficacy of combined administration of vitamin D3 and vitamin K2 for primary osteoporosis]Iwamoto J · 2002
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