Vitamin D
Vitamin D: Was 339 Studien am Menschen zeigen, darunter 228 randomisierte kontrollierte Studien – geordnet nach Anwendungsgebiet und Beweiskraft.
Vitamin D: ausgewertet wurden 339 Studien am Menschen, darunter 228 randomisierte kontrollierte Studien und 88 Metaanalysen oder systematische Übersichten; die kontrollierten Studien umfassen zusammen 142.839 Teilnehmer. Stand: 3. Oktober 2026.
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1. Was ist Vitamin D? Vorkommen, Herkunft und Formen
Vitamin D ist eine Gruppe fettlöslicher Vitamine, von denen Vitamin D3 (Cholecalciferol) und Vitamin D2 (Ergocalciferol) die wichtigsten sind. Der Körper bildet Vitamin D3 selbst in der Haut, wenn sie UVB-Strahlung der Sonne ausgesetzt ist; in Leber und Niere entstehen daraus die Speicherform 25-Hydroxyvitamin-D und die wirksame Hormonform.
Mit der Nahrung kommt nur wenig Vitamin D, vor allem aus fettem Seefisch, Lebertran, Eigelb und Pilzen, die UV-Licht ausgesetzt waren. In unseren Breiten reicht die Sonne im Winterhalbjahr für die Eigenbildung kaum aus.
Vitamin D3 für Präparate wird meist aus Wollfett (Lanolin) gewonnen, für vegane Präparate aus Flechten; Vitamin D2 wird aus Hefe oder Pilzen hergestellt. Studien prüfen tägliche, wöchentliche oder seltene hohe Einzelgaben.
Untersuchte Formen und Zubereitungen
- Vitamin D3 (Cholecalciferol) als Kapsel, Tablette oder Tropfen
- Vitamin D2 (Ergocalciferol)
- Calcifediol (25-Hydroxyvitamin-D) zum Einnehmen
- Vitamin D zusammen mit Calcium, Vitamin K2 oder Omega-3
- Sonnen- und UVB-Licht zur Eigenbildung
Nicht gemeint sind auf dieser Seite:
- Aktive Vitamin-D-Hormone und Analoga als Arzneimittel (Calcitriol, Alfacalcidol, Paricalcitol) bei Nieren- und Nebenschilddrüsenerkrankungen
- Vitamin-D-Analoga zum Auftragen bei Schuppenflechte (Calcipotriol)
2. Wie wirkt Vitamin D? Ergebnisse nach Anwendungsgebiet
| Anwendungsgebiet | Ergebnis in kontrollierten Studien | Beweiskraft | Studien | Teilnehmer |
|---|---|---|---|---|
| Infektionen und Immunsystem | überwiegend verbessert | hoch | 19 Metaanalysen · 40 kontrolliert · 6 weitere | 7.232 |
| Knochen, Stürze und Knochenbrüche | gemischt | hoch | 6 Metaanalysen · 41 kontrolliert · 8 weitere | 11.754 |
| Blutzucker und Stoffwechsel | gemischt | hoch | 14 Metaanalysen · 31 kontrolliert · 6 weitere | 46.556 |
| Herz, Kreislauf und Blutdruck | überwiegend kein Unterschied | hoch | 11 Metaanalysen · 30 kontrolliert · 3 weitere | 26.146 |
| Stimmung und Depression | überwiegend verbessert | hoch | 5 Metaanalysen · 17 kontrolliert · 0 weitere | 4.067 |
| Schwangerschaft und Kinder | gemischt | hoch | 5 Metaanalysen · 10 kontrolliert · 5 weitere | 5.476 |
| Autoimmunerkrankungen | überwiegend verbessert | hoch | 4 Metaanalysen · 3 kontrolliert · 1 weitere | 416 |
| Muskelkraft | überwiegend verbessert | mittel | 2 Metaanalysen · 19 kontrolliert · 3 weitere | 3.004 |
| Krebsrisiko und Krebsverlauf | gemischt | gering | 0 Metaanalysen · 7 kontrolliert · 1 weitere | 22.796 |
| Weitere Messgrößen | überwiegend verbessert | hoch | 41 Metaanalysen · 171 kontrolliert · 22 weitere | 57.783 |
So lesen Sie die Tabelle: Gezählt werden Studien am Menschen, deren Ergebnisse das jeweilige Gebiet betreffen. „Hoch“ heißt: mindestens eine Metaanalyse und zwei kontrollierte Studien mit Verbesserung, oder mindestens drei kontrollierte Studien, von denen drei Viertel eine Verbesserung zeigen, mit zusammen mindestens 300 Teilnehmern. „Mittel“ heißt: mindestens zwei kontrollierte Studien mit Verbesserung, und zwar mehrheitlich, oder eine Metaanalyse neben kontrollierten Studien. „Gering“ heißt: eine kontrollierte Studie mit Verbesserung. Gibt es in einem Gebiet keine kontrollierte Studie, ist die Beweiskraft höchstens „gering“ (Ergebnis „nur Übersichten“ oder „nur Beobachtungsdaten“). Alles andere ist „unklar“. Eine Studie zählt als Verbesserung, wenn mindestens die Hälfte ihrer Messgrößen in diesem Gebiet besser ausfiel. Übersichten über Mischpräparate zählen nicht als Metaanalyse; Ergebnisse, die nur Nebenwirkungen oder Anteile von Anwendern beschreiben, zählen nicht als Wirkung. Dieselbe Studie zählt nur einmal.
3. Was die Studien im Einzelnen zeigen
Vitamin D, Infektionen und Immunsystem: Studien am Menschen
Bei COVID-19 war die Sterblichkeit unter Vitamin D in zwei Metaanalysen und einer kontrollierten Studie niedriger, in einer Metaanalyse aber nicht robust 3153225. In dieser Metaanalyse blieben Intensivaufnahme und Beatmung ohne Unterschied 53, und eine Übersicht warnt, dass kleine Studien den Nutzen überschätzen 84. Bei Kindern mit Asthma gingen schwere Anfälle in einer Metaanalyse gegenüber Placebo und in einer kontrollierten Studie unter höherer Dosis zurück 46191. Entzündungswerte wie CRP sanken in Metaanalysen bei Typ-2-Diabetes und bei Dialysepatienten stärker als unter Kontrolle 3664. Atemwegsinfekten bei Kindern beugte Vitamin D in zwei Metaanalysen und einer kontrollierten Studie insgesamt nicht vor 1324134, bei Schulkindern im Winter sanken aber die Krankheitstage 159. Einer Tuberkulose beugte Vitamin D in einer Metaanalyse nicht vor 14. Untersucht wurden überwiegend orale Vitamin-D3- (Cholecalciferol-) und Vitamin-D2- (Ergocalciferol-)Präparate sowie Calcifediol. Die Ergebnisse hängen von Form, Dosis und Ausgangsspiegel ab, und viele Studien waren klein oder kurz.
| Studie | Art · Teilnehmer | Präparat · Dosis · Dauer · Vergleich | Ergebnis |
|---|---|---|---|
| 2 Chen et al. 2021 | Metaanalyse · 536.105 Teilnehmer | Vitamin-D-Präparate (Form nicht genannt); gegen Placebo/Kontrolle bzw. höhere vs. niedrigere Vitamin-D-Spiegel | COVID-19-Infektionsrisiko bei Vitamin-D-Mangel <20 ng/ml: kein Unterschied (OR for < 20 ng/ml: 1.61, 95% CI: 0.92-2.80); Krankenhaussterblichkeit bei Vitamin-D-Mangel <20 ng/ml: kein Unterschied (OR for < 20 ng/ml: 2.18, 95% CI: 0.91-5.26); Krankenhaussterblichkeit bei Vitamin-D-Insuffizienz <30 ng/ml: kein Unterschied (OR for < 30 ng/ml: 3.07, 95% CI: 0.64-14.78) |
| 9 Wang et al. 2024 | Metaanalyse · 35.160 Teilnehmer | Vitamin-D-Supplemente; gegen Placebo | Antibiotikaverbrauch in der Allgemeinbevölkerung: kein Unterschied (OR = 0.98, p = 0.232); Antibiotikaverbrauch bei Älteren: kein Unterschied (OR = 0.98, p = 0.295); Antibiotikaverbrauch bei unter 70-Jährigen: verbessert (OR = 0.95, p = 0.015) |
| 11 Meng et al. 2025 | Metaanalyse · 19.586 Teilnehmer | Vitamin-D-Supplementierung; gegen Placebo oder Standardbehandlung | Tuberkulose-Infektion (Prävention): unklar (RR 0·75; 95% CI 0·56 to 1·01); Sputum-Abstrich-Konversion: kein Unterschied; Sputum-Kultur-Konversion: kein Unterschied |
| 13 Wang et al. 2025 | Metaanalyse · 18.372 Teilnehmer | Orale Vitamin-D-Supplementierung; Niedrigdosiert täglich ≤ 1000 IU/Tag vs. höhere Dosen; gegen Placebo oder keine Behandlung | Inzidenz akuter Atemwegsinfektionen: kein Unterschied (RR = 0.82, 95% CI: 0.64 to 1.06); Krankenhausdauer: kein Unterschied (MD = 0.03 days, 95% CI: -0.72 to 0.78); Erholungszeit: kein Unterschied (MD = -4.36 h, 95% CI: -11.87 to 3.15) |
| 14 Liu et al. 2025 | Metaanalyse · 15.677 Teilnehmer | Vitamin-D-Supplementierung; gegen Placebo | Risiko einer Tuberkuloseinfektion: kein Unterschied (OR: 0.95; 95% CI: 0.79-1.14; p = 0.55); Entwicklung einer aktiven Tuberkulose: kein Unterschied (OR: 0.77; 95% CI: 0.56-1.05; p = 0.10) |
| 17 Hsu et al. 2026 | systematische Übersicht · 11.600 Teilnehmer | Vitamin-D-Supplemente (Form nicht berichtet); gegen Placebo oder Kontrolle in den eingeschlossenen RCTs | IL-10 bei Asthma: unklar (Hedges'g = 18.85, p = 0.04) |
| 18 Patchen et al. 2025 | systematische Übersicht · 10.611 Teilnehmer | Vitamin D (Form nicht näher angegeben); 200 IU/Tag bis 100.000 IU Bolus vierteljährlich; 28 Tage bis zwei Jahre; gegen Placebo/keine Gabe bzw. niedrige/Standarddosis (≤400 IU/Tag) | Atemwegsinfektionen im Kindesalter (Schwangere/Stillende): kein Unterschied (RR 1.00, 95% CI 0.97 to 1.04; 3 studies, 1564 participants; moderate-certainty evidence) |
| 21 Goswami et al. 2025 | systematische Übersicht · 4.415 Teilnehmer | Vitamin D zur Prophylaxe; 1000 IU bzw. 5000 IU; 4 bis 16 Wochen; gegen Placebo oder niedrigere Dosis | Grippeähnliche Erkrankung: verbessert; Atemwegsinfektionen: kein Unterschied |
Weitere Studien zu diesem Gebiet: 24 28 31 32 36 46 52 53 64 66 75 77 84 97 102 108 134 143 147 149 150 155 156 159 163 169 180 191 198 203 207 214 225 226 227 237 238 239 245 256 262 269 273 280 285 287 292 295 296 306 309 317 318 326 327 328 336
Vitamin D, Knochen, Stürze und Knochenbrüche: Studien am Menschen
Kinder, deren Mütter in der Schwangerschaft Cholecalciferol erhielten, hatten im Grundschulalter eine höhere Knochendichte als nach Placebo 116. Bei Kindern und jungen Erwachsenen mit HIV besserte eine relativ hohe Tagesdosis in einer Metaanalyse die Knochendichte 50. Bei Stürzen selbstständig lebender älterer Menschen fanden eine Metaanalyse und zwei kontrollierte Studien keinen Unterschied 1094145. Drei Metaanalysen fanden dagegen weniger Stürze, abhängig von Dosis, täglicher Gabe und Ausgangsspiegel 456. Weniger Knochenbrüche zeigten sich in einer Metaanalyse nur, wenn Vitamin D zusammen mit Calcium gegeben wurde 6. Die Beweiskraft der Tabelle ist hoch, doch die Ergebnisse hängen stark von Form, Dosis und Begleitgabe ab; offen bleibt, welche Gruppen und Dosierungen tatsächlich profitieren.
| Studie | Art · Teilnehmer | Präparat · Dosis · Dauer · Vergleich | Ergebnis |
|---|---|---|---|
| 4 Wei et al. 2022 | Metaanalyse · 61.350 Teilnehmer | Vitamin-D-Supplement, teils mit Calcium; hochdosiert ≥700 IU bis 2000 IU täglich vs. <700 IU; gegen Placebo oder keine Behandlung | Sturzhäufigkeit (hochdosiertes Vitamin D): verbessert (RR, 0.87 (95% CI 0.79 to 0.96)); Sturzhäufigkeit (niedrigdosiertes Vitamin D): kein Unterschied |
| 5 Tan et al. 2024 | Metaanalyse · 58.937 Teilnehmer | Vitamin D, Calcium oder Kombination; 800-1000 IU/Tag vs. >1000 IU/Tag; gegen Placebo, keine Behandlung, Calcium allein | Sturzrisiko unter 800-1000 IU/Tag Vitamin D: verbessert (RR = 0.85, 95%CI: 0.74-0.95); Sturzrisiko unter täglicher Gabe 800-1000 IU/Tag: verbessert (RR = 0.78, 95%CI:0.64-0.92); Sturzrisiko unter intermittierender Gabe: kein Unterschied |
| 6 Thanapluetiwong et al. 2020 | Metaanalyse · 58.424 Teilnehmer | Vitamin-D-Supplement, teils mit Calcium; gegen Placebo oder Kontrolle in RCTs | Sturzinzidenz: verbessert (RR = 0.948 (95% CI 0.914-0.984; P = .004, I = 41.52)); Sturzinzidenz (Vitamin D mit Calcium): verbessert (RR = 0.881 (95% CI 0.821-0.945; P < .001, I = 49.19)); Frakturen: kein Unterschied (RR = 0.949 (95% CI 0.846-1.064; P = .37, I = 37.92)) |
| 7 Cong et al. 2025 | Metaanalyse · 43.869 Teilnehmer | Vitamin D plus Calcium; gegen Kontrolle/Placebo | Knochendichte am Becken: verbessert (SMD = 0.20, 95% CI: 0.05–0.35, p = 0.01); Knochendichte Lendenwirbelsäule, Schenkelhals, Hüfte: kein Unterschied; Frakturrisiko: kein Unterschied (RR = 0.98, 95% CI: 0.89–1.07, p = 0.68) |
| 8 Migliorini et al. 2025 | systematische Übersicht · 43.397 Teilnehmer | Vitamin D und/oder Calcium als Supplement; im Mittel 92,8 ± 228,7 IU Vitamin D und 833,6 ± 224,0 mg Calcium täglich; mittlere Nachbeobachtung 25,8 ± 13,3 Monate; gegen unterschiedliche Dosen bzw. zwei oder mehr Behandlungen | Knochenmineraldichte (Wirbelsäule, Hüfte, Schenkelhals): kein Unterschied; Knochenumbaumarker (bone-ALP, NTX, CTX): kein Unterschied; pathologische vertebrale und nicht-vertebrale Frakturen: kein Unterschied |
| 10 Torres-Lopez et al. 2025 | Metaanalyse · 23.211 Teilnehmer | Vitamin-D-Supplemente; ≤1000 IU/Tag vs. >1000 IU/Tag, täglich oder intermittierend; ≤12 Monate vs. >12 Monate; gegen Placebo oder Kontrolle | Sturzrisiko: kein Unterschied (OR = 0.99; 95%CI: 0.95-1.03); Sturzrisiko bei Frauen: kein Unterschied (OR = 0.97; 95%CI: 0.92-1.02); Sturzrisiko bei Männern: kein Unterschied (OR = 1.08; 95%CI: 0.98-1.20) |
| 16 Yang et al. 2021 | Metaanalyse · 11.890 Teilnehmer | Vitamin D (DMOAD-Klasse); mindestens 12 Monate Nachbeobachtung; gegen andere DMOAD-Klassen bzw. Kontrolle | Schmerz: verbessert (- 0.15 [- 0.27, -0.03]); Funktion: verbessert (- 0.18 [- 0.31, - 0.06]) |
| 50 Nguyen et al. 2023 | Metaanalyse · 966 Teilnehmer | Vitamin-D-Supplementierung (Ergocalciferol oder Cholecalciferol); 400 bis 7000 IU/Tag; höhere Dosis 1600-4000 IU/Tag vs. Standard 400-800 IU/Tag; 6 bis 24 Monate; gegen Placebo bzw. höhere vs. Standarddosis | Wirbelsäulen-Knochenmineraldichte nach 12 Monaten: kein Unterschied (SMD: -0.09; 95% CI: -0.47, 0.3; P = 0.65); Gesamt-Knochenmineraldichte nach 12 Monaten, höhere vs. Standarddosis: verbessert (SMD: 0.23; 95% CI: 0.02, 0.44; P = 0.03); Wirbelsäulen-Knochenmineraldichte nach 12 Monaten, höhere vs. Standarddosis: unklar (SMD: 0.3; 95% CI: -0.02, 0.61; P = 0.07) |
Weitere Studien zu diesem Gebiet: 56 64 77 80 83 94 95 104 112 116 117 119 121 122 143 145 148 151 152 157 160 170 179 181 185 204 216 227 235 236 243 254 266 267 268 270 273 278 279 286 289 297 302 312 315 316 332
Vitamin D, Blutzucker und Stoffwechsel: Studien am Menschen
Bei Erwachsenen mit Typ-2-Diabetes und bei Frauen mit polyzystischem Ovarsyndrom zeigten mehrere kontrollierte Studien Verbesserungen der Nüchternglukose, des HbA1c und der Insulinresistenz unter oralem Vitamin D3 (Cholecalciferol) 3660261. Marker der Betazellfunktion wie C-Peptid und HOMA-β entwickelten sich gegenüber der Kontrolle günstiger bei Typ-2-Diabetes, Prädiabetes und neu erkanntem Typ-1-Diabetes bei Kindern 241299301. Unter Ergocalciferol blieb das stimulierte C-Peptid bei jungen Menschen mit neuem Typ-1-Diabetes dagegen ohne Unterschied 280. Demgegenüber fanden die großen randomisierten Studien an Erwachsenen ohne Diabetes keinen Unterschied bei neu aufgetretenem Typ-2-Diabetes 8990. Bei Gesunden blieben HbA1c, Lipoproteine und BMI ohne Unterschied 21. Bei Fettlebererkrankung zeigte sich kein Unterschied bei Insulinresistenz, Nüchternglukose und Nüchterninsulin 62. Bei erwachsenen Männern mit Typ-2-Diabetes blieben Insulinresistenz, Nüchternglukose, Insulin, HbA1c und Lipidprofil ohne Unterschied 298. Die Gabe hob in mehreren Studien den Vitamin-D-Spiegel im Blut an 27215280299. Untersucht wurden überwiegend orale Vitamin-D3-Präparate, teils Vitamin D2 (Ergocalciferol). Bei Frauen mit polyzystischem Ovarsyndrom besserten sich in einer Metaanalyse Insulinresistenz und Nüchternglukose, mit Metformin stärker als unter Vitamin D allein 52. Eine Studie verglich niedrig und höher dosiertes Vitamin D3 mit Calciumcitrat und fand bei Markern der Insulinresistenz keinen Unterschied zwischen den Dosen 154. Vitamin D3 zusammen mit Molkenprotein und Krafttraining ergab keinen Unterschied bei HbA1c und Insulinresistenz 163. Offen bleibt, welche Patientengruppen und welche Dosis oder Form tatsächlich profitieren, da die Ergebnisse zwischen Populationen und Messgrößen uneinheitlich sind.
| Studie | Art · Teilnehmer | Präparat · Dosis · Dauer · Vergleich | Ergebnis |
|---|---|---|---|
| 17 Hsu et al. 2026 | systematische Übersicht · 11.600 Teilnehmer | Vitamin-D-Supplemente (Form nicht berichtet); gegen Placebo oder Kontrolle in den eingeschlossenen RCTs | CRP bei gestörtem Glukosehaushalt: verbessert (Hedges'g = - 0.67); TNF-α bei gestörtem Glukosehaushalt: verbessert (Hedges'g = - 0.81); IL-6 bei gestörtem Glukosehaushalt: verbessert (Hedges'g = - 1.93) |
| 20 Kretschmer et al. 2025 | Metaanalyse · 4.478 Teilnehmer | orale Vitamin-D-Supplementierung; Studiendauer 0,5 bis 5 Jahre, mindestens 6 Monate; gegen Placebo | Regression zu normaler Glukoseregulation: verbessert (1.27 (95% CI, 1.12-1.45)) |
| 21 Goswami et al. 2025 | systematische Übersicht · 4.415 Teilnehmer | Vitamin D zur Prophylaxe; 1000 IU bzw. 5000 IU; 4 bis 16 Wochen; gegen Placebo oder niedrigere Dosis | HbA1c, Lipoproteine, BMI: kein Unterschied |
| 23 Martinekova et al. 2025 | Metaanalyse · 4.084 Teilnehmer | Vitamin-D-Supplementierung; 6 bis 12 Monate Follow-up; gegen Kontrollgruppe ohne Vitamin D | HOMA-IR: verbessert (MD, -0.31; 95% CI, -0.62 to -0.01); Triglyceride: verbessert (MD, -7.59 mg/dL; 95% CI, -15.09 to -0.81); Insulin: verbessert (MD -0.79 μIU/L; 95% CI, -1.36 to -0.21) |
| 27 Gong et al. 2025 | Metaanalyse · 3.460 Teilnehmer | Vitamin-D-Supplementierung; 500 IU bis 60.000 IU; 3 bis 12 Monate; gegen Kontrollgruppe | Serum-25(OH)D: verbessert (SMD: 4.01; 95% CI: 2.43 to 5.59; p < 0.001); HbA1c: kein Unterschied (SMD: 0.08; 95% CI: -0.25 to 0.37); HOMA-IR: kein Unterschied (SMD: 5.95; 95% CI: -2.87 to 14.77) |
| 35 Hu et al. 2023 | Metaanalyse · 2.362 Teilnehmer | Vitamin D als Nahrungsergänzung; gegen Placebo und andere Nahrungsergänzungsmittel | Gesamtcholesterin (TC): verbessert |
| 36 M et al. 2026 | Metaanalyse · 2.000 Teilnehmer | Vitamin-D-Supplementierung; gegen Placebo oder Kontrolle in randomisierten Studien | HbA1c: verbessert (MD = −0.42%, 95% CI: −0.32 to −0.16; I² = 27%); Nüchternblutzucker: verbessert (MD = −9.5 mg/dL; I² = 16%); HOMA-IR: verbessert (MD = −0.98; I² = 60%) |
| 51 Liu et al. 2026 | Metaanalyse · 962 Teilnehmer | Vitamin-D-Supplementierung; höhere Tagesdosen, besonders bis 5.000 IU/Tag; gegen Placebo | BMI, Gewicht und IL-6: kein Unterschied |
Weitere Studien zu diesem Gebiet: 52 60 62 66 71 73 77 78 89 90 128 149 150 154 157 163 175 176 180 187 205 215 216 224 236 238 241 261 263 264 265 276 278 279 280 291 298 299 301 323 330 337 339
Vitamin D, Herz, Kreislauf und Blutdruck: Studien am Menschen
Bei Herz, Kreislauf und Blutdruck überwiegen Ergebnisse ohne Unterschied. Mehrere kontrollierte Studien fanden keine Änderung des Blutdrucks unter Vitamin D 2190107157187228. Auch die kardiovaskuläre Mortalität blieb in mehreren kontrollierten Studien unverändert 86109139. Eine Metaanalyse zeigte bei Patienten nach koronarer Bypass-Operation eine geringere Häufigkeit von postoperativem Vorhofflimmern 58. Einzelne Blutfettwerte besserten sich in Übersichten bei Typ-2-Diabetes und diabetischer Nierenerkrankung 363977, bei übergewichtigen Kindern und Jugendlichen dagegen nicht 73. Die Evidenz ist insgesamt hoch, da zahlreiche kontrollierte Studien und Metaanalysen vorliegen. Offen bleibt, ob bestimmte Gruppen oder Dosierungen doch profitieren.
| Studie | Art · Teilnehmer | Präparat · Dosis · Dauer · Vergleich | Ergebnis |
|---|---|---|---|
| 1 An et al. 2022 | Metaanalyse · 883.627 Teilnehmer | Vitamin D als Nahrungsergänzung; gegen Kontrollgruppe ohne Vitamin D | Kardiovaskuläres Risiko oder Typ-2-Diabetes-Risiko: kein Unterschied (no effect) |
| 3 Fu et al. 2022 | Metaanalyse · 86.202 Teilnehmer | Vitamin-D-Supplemente (Cholecalciferol, Ergocalciferol, Calcifediol); unterschiedliche Dosierungen, Subgruppenanalyse; unterschiedliche Nachbeobachtungszeiten; gegen Placebo | Schlaganfallrisiko: kein Unterschied (RR = 1.02, 95% CI: 0.93-1.13, P = 0.65) |
| 21 Goswami et al. 2025 | systematische Übersicht · 4.415 Teilnehmer | Vitamin D zur Prophylaxe; 1000 IU bzw. 5000 IU; 4 bis 16 Wochen; gegen Placebo oder niedrigere Dosis | Cholesterin: verbessert (5000 IU Vitamin D for four weeks significantly reduced cholesterol, unlike 1000 IU for 16 weeks); Blutdruck: kein Unterschied |
| 32 Pilkey et al. 2023 | systematische Übersicht · 2.489 Teilnehmer | natives Vitamin D (D2/D3); meist kurze Nachbeobachtung; gegen Kontrolle/Placebo in randomisierten Studien | kardiovaskuläre Erkrankung: unklar |
| 36 M et al. 2026 | Metaanalyse · 2.000 Teilnehmer | Vitamin-D-Supplementierung; gegen Placebo oder Kontrolle in randomisierten Studien | LDL-Cholesterin: verbessert (MD = −5.85 mg/dL; I² = 22%); Triglyceride: verbessert (MD = −6.51 mg/dL; I² = 0%) |
| 39 Lu et al. 2024 | Metaanalyse · 1.711 Teilnehmer | Vitamin-D-Supplementierung; höhere Dosen günstiger (Subgruppenanalyse); kürzere Intervention günstiger (Subgruppenanalyse); gegen Kontrolle/Placebo in 20 RCTs | HDL-Cholesterin: verbessert (MD: 1.63 mg/dL, 95% CI: 0.19 to 3.08, P = 0.03); Triglyceride: verbessert (MD: -8.56 mg/dL, 95% CI: -15.23 to -1.89, P = 0.01); LDL-Cholesterin: kein Unterschied |
| 58 Nisa et al. 2026 | Metaanalyse · 694 Teilnehmer | Vitamin-D-Supplementierung; gegen Placebo oder Kontrolle | Inzidenz von postoperativem Vorhofflimmern: verbessert (RR: 0.55; 95% CI: 0.40 to 0.76; P=0.0003) |
| 59 Ashraf et al. 2025 | Metaanalyse · 694 Teilnehmer | Vitamin-D-Supplementierung; gegen Kontrolle/Placebo in 4 randomisierten Studien | Inzidenz von postoperativem Vorhofflimmern: verbessert (RR: 0.55; 95% CI: 0.40 to 0.76; P = 0.0003) |
Weitere Studien zu diesem Gebiet: 66 73 77 86 90 107 109 126 129 139 143 150 157 160 167 176 187 203 214 215 219 227 228 234 260 261 263 264 270 276 278 279 288 313 320 321
Vitamin D, Stimmung und Depression: Studien am Menschen
Bei Erwachsenen mit diagnostizierter Depression besserte Vitamin D die depressiven Symptome gegenüber Placebo in einer Metaanalyse und einer kontrollierten Studie 51150. Bei Frauen mit prämenstruellem Syndrom besserte eine Vitamin-D-Gabe die Depression, nicht aber die Angst 74. Bei Erwachsenen mit Typ-2-Diabetes und depressiven Symptomen senkte Cholecalciferol den Depressionswert stärker als Placebo 241. Bei perimenopausalen Frauen mit Vitamin-D-Mangel besserte Cholecalciferol die Stimmung 208. Bei Kindern mit ADHS besserte Vitamin D3 plus Magnesium die emotionalen Probleme 249251. In derselben Gruppe besserte Vitamin D3 plus Magnesium Angst und Schüchternheit 250. Vitamin D3 zusammen mit Zink besserte depressive Symptome bei übergewichtigen Erwachsenen 182. Bei Kindern mit Autismus-Spektrum-Störung verringerte Vitamin D gegenüber Placebo Reizbarkeit und Hyperaktivität 200. Demgegenüber fand eine große randomisierte kontrollierte Studie mit Vitamin D3 über mehrere Jahre keinen Unterschied bei der Häufigkeit neu auftretender schwerer depressiver Störungen 96. Eine randomisierte kontrollierte Studie mit Cholecalciferol zusätzlich zur Depressionsbehandlung fand keinen Unterschied im MADRS-Score 140. Bei Jugendlichen mit Vitamin-D-Mangel und depressiven Symptomen zeigte Vitamin D nur auf einer von drei Depressionsskalen einen Vorteil; der Entzündungswert CRP änderte daran nichts 220. Bei Erwachsenen mit chronischer Querschnittlähmung blieben Angst und Depression unter Vitamin D3 ohne Unterschied 273. Eine systematische Übersicht zu nativem Vitamin D (D2/D3) sah bei Erwachsenen mit terminaler Niereninsuffizienz keinen Unterschied im patientenberichteten Wohlbefinden 32. Die Studien sind oft klein und unterscheiden sich in Dosis, Form und Population. Den Serotoninspiegel im Blut veränderte Vitamin D in einer Metaanalyse nicht 79.
| Studie | Art · Teilnehmer | Präparat · Dosis · Dauer · Vergleich | Ergebnis |
|---|---|---|---|
| 12 Park et al. 2026 | systematische Übersicht · 18.628 Teilnehmer | Vitamin-D-Supplementierung; 2.000 IU täglich bis 50.000 IU wöchentlich; 6 Monate bis 5,3 Jahre; gegen Placebo oder Kontrolle | Depressive Symptome: verbessert (p < .050); Depressive Symptome (eine Studie): kein Unterschied; Depressionsinzidenz: kein Unterschied (hazard ratio, 0.97; 95% confidence interval, 0.87~1.09) |
| 32 Pilkey et al. 2023 | systematische Übersicht · 2.489 Teilnehmer | natives Vitamin D (D2/D3); meist kurze Nachbeobachtung; gegen Kontrolle/Placebo in randomisierten Studien | patientenberichtetes Wohlbefinden: kein Unterschied |
| 51 Liu et al. 2026 | Metaanalyse · 962 Teilnehmer | Vitamin-D-Supplementierung; höhere Tagesdosen, besonders bis 5.000 IU/Tag; gegen Placebo | Veränderung depressiver Symptome: verbessert (SMD: -0.98; 95% CI - 1.28 to -0.68; p < 0.001) |
| 74 Zainab et al. 2026 | Metaanalyse · 436 Teilnehmer | Vitamin-D-Supplementierung; gegen Placebo oder Standardversorgung | Depression: verbessert (SMD: -0.78, 95% CI: -1.53, -0.02); Angst: kein Unterschied |
| 79 Alimohammadi-Kamalabadi et al. 2024 | Metaanalyse · 356 Teilnehmer | Vitamin-D-Supplementierung; teils unter 4000 IU/Tag; teils 10 Wochen oder länger; gegen Kontrollgruppe | Serotoninspiegel im Serum: kein Unterschied (SMD: 0.24 ng/mL, 95% CI: -0.28, 0.75, p > 0.10) |
| 96 Ahl et al. 2026 | randomisiert kontrolliert · 2.434 Teilnehmer | Vitamin D3; 1600 IU/Tag oder 3200 IU/Tag; 5 Jahre Supplementierung, Nachbeobachtung bis Ende 2021; gegen Placebo | Inzidenz einer schweren depressiven Störung während 5 Jahren: kein Unterschied (HR, 0.78; 95 % CI 0.35-1.71; P = 0.53); Inzidenz einer schweren depressiven Störung während 5 Jahren: kein Unterschied (HR, 0.57; 95 % CI 0.24-1.35; P = 0.20); Inzidenz einer schweren depressiven Störung in verlängerter Nachbeobachtung: kein Unterschied (HR, 0.61; 95 % CI 0.34-1.10; P = 0.10) |
| 140 Mikola et al. 2026 | randomisiert kontrolliert · 281 Teilnehmer | Vitamin D (Cholecalciferol) zusätzlich zur bestehenden Depressionsbehandlung; 100 µg (4000 IU) täglich versus 10 µg (400 IU) täglich; sechs Monate; gegen hochdosiertes versus niedrigdosiertes Vitamin D | Änderung des MADRS-Scores: kein Unterschied (Cohen's d = -0.09; 95% CI -0.32 to 0.14) |
| 150 Porto et al. 2025 | randomisiert kontrolliert · 224 Teilnehmer | Vitamin-D-Supplementierung; 50.000 IU pro Woche; sechs Monate; gegen Placebo (n=112) | Depressive Symptome: verbessert (p = 0.001); Suizidrisiko: verbessert (p = 0.001) |
Weitere Studien zu diesem Gebiet: 182 187 200 202 208 220 232 241 249 250 251 257 273 315
Vitamin D, Schwangerschaft und Kinder: Studien am Menschen
Eine Übersicht mit Metaanalyse fand seltener Schwangerschaftsdiabetes und ein etwas höheres Geburtsgewicht 85. Unter Cholecalciferol kam es häufiger zu spontanen vaginalen Geburten, weil seltener instrumentell entbunden wurde 101. Bei Präeklampsie fanden zwei Metaanalysen ein geringeres Risiko 3382. Eine andere Übersicht und eine kontrollierte Studie sahen dort keinen Unterschied 85107. Bei Gestationshypertonie zeigte sich kein Unterschied 107, ebenso bei Frühgeburtlichkeit 85101. Die Ergebnisse hängen von Form, Dosis und Ausgangsspiegel ab, und viele Studien waren klein.
| Studie | Art · Teilnehmer | Präparat · Dosis · Dauer · Vergleich | Ergebnis |
|---|---|---|---|
| 17 Hsu et al. 2026 | systematische Übersicht · 11.600 Teilnehmer | Vitamin-D-Supplemente (Form nicht berichtet); gegen Placebo oder Kontrolle in den eingeschlossenen RCTs | MDA bei Schwangeren: verbessert (Hedges'g = - 0.46); TAC bei Schwangeren: verbessert (Hedges'g = 2.13); Glutathion bei Schwangeren: verbessert (Hedges'g = 4.37) |
| 19 Shi et al. 2026 | Metaanalyse · 10.262 Teilnehmer | Kombinationssupplement mit Magnesium, Zink, Calcium und Vitamin D; gegen Standardkontrolle | Kaiserschnittrate: kein Unterschied (RR = 0.44, 95% CI: 0.15, 1.29) |
| 33 Kokkinari et al. 2025 | Metaanalyse · 2.461 Teilnehmer | Vitamin-D-Supplementierung in der Schwangerschaft; heterogen, nicht näher angegeben; nicht angegeben; gegen keine Supplementierung (Kontrollgruppen der RCTs) | Risiko für Präeklampsie: verbessert (RR = 0.61, 95% CI: [0.50-0.75], p < 0.001) |
| 76 Saha et al. 2020 | Metaanalyse · 380 Teilnehmer | Vitamin-D-haltige Supplemente; gegen Placebo | Risiko Kaiserschnitt: verbessert (RR: 0.61, p=0.002, 95% CI: 0.44,0.83); Risiko Makrosomie: verbessert (RR: 0.31, p=0.006, 95% CI: 0.13,0.72); Präeklampsie, Frühgeburt, Polyhydramnion: kein Unterschied |
| 82 Wang et al. 2026 | Metaanalyse | Orale Nahrungsergänzungsmittel, u. a. Vitamin D; gegen Placebo und Calcium | Präeklampsie: verbessert (OR=0. 34, 95% CI 0.17, 0.65); Gestationshypertonie: kein Unterschied |
| 85 Yang et al. 2025 | systematische Übersicht | Vitamin-D-Supplemente; Median 2000 IU/Tag (Spanne 400-60 000); gegen Placebo, keine Intervention oder aktive Kontrolle (≤600 IU/Tag) | Präeklampsie-Risiko: kein Unterschied (RR, 0.81 [95% CI, 0.43-1.53]); Gestationsdiabetes-Risiko: verbessert (RR, 0.65 [95% CI, 0.49-0.86); Geburtsgewicht des Kindes: verbessert (53 g (95% CI, 16-90)) |
| 99 Subramanian et al. 2025 | randomisiert kontrolliert · 1.298 Teilnehmer | Vitamin-D3-Supplement; 4200, 16.800 oder 28.000 IU pro Woche; ab Mitte der Schwangerschaft bis zur Geburt; gegen Placebo | VEGF-A-Expression in der Plazenta: kein Unterschied; PlGF-Expression in der Plazenta: kein Unterschied; Anzahl und Fläche der Terminalzotten: kein Unterschied |
| 101 Moon et al. 2023 | randomisiert kontrolliert · 965 Teilnehmer | Cholecalciferol 1000 IU/Tag; 1000 IU pro Tag; ab 14. Schwangerschaftswoche bis zur Geburt; gegen Placebo, doppelblind randomisiert | Frühgeburtlichkeit: kein Unterschied (cholecalciferol 5.7%, placebo 4.5%, P = 0.43); Spontane vaginale Geburt: verbessert (RR 1.13, 95% CI 1.02,1.25); Instrumentelle Geburt: verbessert (RR 0.68, 95%CI 0.51,0.91) |
Weitere Studien zu diesem Gebiet: 103 106 107 133 149 175 183 198 311 323 325 331
Vitamin D und Autoimmunerkrankungen: Studien am Menschen
Beim systemischen Lupus erythematodes senkte Vitamin D in einer Metaanalyse die Krankheitsaktivität und besserte die Komplementwerte C3 und C4 55. Bei rheumatoider Arthritis sanken Krankheitsaktivität und Schmerz gegenüber der Kontrollgruppe 211. Beim klinisch isolierten Syndrom, einer Frühform der Multiplen Sklerose, senkte Cholecalciferol gegenüber Placebo MRT-Aktivität und neue Läsionen, nicht aber die Schübe 132. Eine Metaanalyse bei Multipler Sklerose fand eine geringere jährliche Schubrate nur bei niedriger bis mittlerer Dosis, insgesamt keinen Unterschied 49. Eine systematische Übersicht über Vitamin D3 und/oder Vitamin D2 sah einen Schutz vor Autoimmunreaktionen 21. In einer großen placebokontrollierten Studie senkte Vitamin D über fünf Jahre die Zahl bestätigter Autoimmunerkrankungen, Omega-3-Fettsäuren allein nicht signifikant 305. Dem stehen Ergebnisse ohne Unterschied gegenüber: Der EDSS-Score blieb in der MS-Metaanalyse unverändert 49. Beim Lupus zeigten sich keine Unterschiede bei Blutsenkungsgeschwindigkeit und Anti-dsDNA-Spiegeln 55. Eine weitere Lupus-Metaanalyse fand weder beim Krankheitsaktivitätsindex noch bei der Anti-dsDNA-Positivität einen Unterschied 70. Die Beweiskraft ist hoch, doch die Studien prüften unterschiedliche Formen und Dosen, und die Teilnehmerzahlen der einzelnen kontrollierten Studien bleiben teils klein 132211.
| Studie | Art · Teilnehmer | Präparat · Dosis · Dauer · Vergleich | Ergebnis |
|---|---|---|---|
| 21 Goswami et al. 2025 | systematische Übersicht · 4.415 Teilnehmer | Vitamin D zur Prophylaxe; 1000 IU bzw. 5000 IU; 4 bis 16 Wochen; gegen Placebo oder niedrigere Dosis | Schutz vor Autoimmunreaktionen: verbessert |
| 49 Zhang et al. 2025 | Metaanalyse · 1.078 Teilnehmer | Vitamin-D-Supplementierung; niedrig/mittlere Dosis vs. hohe Dosis (Subgruppen); gegen Interventionsgruppe vs. Kontrollgruppe | Jährliche Schubrate (ARR): kein Unterschied (pooled MD = -0.07, 95%CI [-0.18,0.03], Z = -1.37, p = 0.17); Jährliche Schubrate, niedrig/mittlere Dosis: verbessert (pooled MD = -0.14, 95%CI [-0.26, -0.03], p = 0.01); Jährliche Schubrate, hohe Dosis: kein Unterschied (pooled MD = 0.05, 95%CI [-0.08, 0.18], p = 0.42) |
| 55 Lu et al. 2026 | Metaanalyse · 847 Teilnehmer | Vitamin-D-Supplementierung; gegen Kontrollgruppe (Placebo/Standardtherapie) | Krankheitsaktivität bei SLE: verbessert (SMD = -0.54, p < 0.001); Komplement C3: verbessert (MD = 14.49, p = 0.03); Komplement C4: verbessert (SMD = 2.08, p = 0.04) |
| 70 Zheng et al. 2019 | Metaanalyse · 490 Teilnehmer | Vitamin-D-Supplementierung; gegen Placebo | SLE-Krankheitsaktivitätsindex: kein Unterschied (SMD = -0.507, 95% CI: -1.055-0.041, P = 0.070); Positivität von Anti-dsDNA-Antikörpern: kein Unterschied (Risk ratio = 0.880, 95% CI: 0.734-1.054, P = 0.165) |
| 132 Thouvenot et al. 2025 | randomisiert kontrolliert · 316 Teilnehmer | orales Cholecalciferol 100 000 IU vs. Placebo; 100 000 IU alle 2 Wochen; 24 Monate; gegen Placebo, doppelblind randomisiert | Krankheitsaktivität (Schub und/oder MRT-Aktivität): verbessert (HR, 0.66 [95% CI, 0.50-0.87]; P = .004); MRT-Aktivität: verbessert (HR, 0.71 [95% CI, 0.53-0.95]; P = .02); neue Läsionen: verbessert (HR, 0.61 [95% CI, 0.44-0.84]; P = .003) |
| 211 Rexhepi et al. 2025 | randomisiert kontrolliert · 100 Teilnehmer | Vitamin D 4000 IU/Tag; 4000 IU/Tag; 6 Monate; gegen RA-Patienten ohne Vitamin-D-Supplementierung | Krankheitsaktivität (DAS28): verbessert (U'=2285.5; P < 0.0001) |
| 305 Hahn et al. 2022 | randomisiert kontrolliert | Vitamin D (2000 IU/Tag) oder Placebo, zusätzlich Omega-3-Fettsäuren oder Placebo; 2000 IU Vitamin D täglich; 1000 mg Omega-3-Fettsäuren täglich; median 5,3 Jahre Nachbeobachtung; gegen Placebo (2x2-faktorielles Design) | Bestätigte Autoimmunerkrankungen (Vitamin-D-Arm vs Placebo): verbessert (hazard ratio 0.78, 95% confidence interval 0.61 to 0.99, P=0.05); Bestätigte Autoimmunerkrankungen (Omega-3-Arm vs Placebo): kein Unterschied (0.85, 0.67 to 1.08, P=0.19); Bestätigte Autoimmunerkrankungen (Vitamin D + Omega-3 vs Referenzarm): verbessert (0.69, 0.49 to 0.96) |
| 335 Basti et al. 2026 | Kohortenstudie · 101 Teilnehmer | Vitamin D3-Supplementierung; Erhöhung um 1000 IU/Tag, maximal 2000 IU/Tag; 12 Monate; gegen Patienten mit niedrigem vs. normalem Ausgangs-25(OH)D | Krankheitsrezidiv nach 12 Monaten: kein Unterschied (7.3% vs 10%; p=0.64); Rezidive bei Korrektur des Vitamin-D-Mangels: verbessert (no relapses) |
Vitamin D und Muskelkraft: Studien am Menschen
Bei Erwachsenen mit chronischem Darmversagen und Vitamin-D-Mangel besserte intramuskulär gegebenes Ergocalciferol (Vitamin D2) die Handgreifkraft, das 6-Meter-Gehtempo und den Skelettmuskelmassenindex 300. Kinder von Müttern, die in der Schwangerschaft täglich Cholecalciferol erhielten, hatten im Grundschulalter mehr Magermasse als nach Placebo 116. Zusammen mit Bewegungstraining stiegen gegenüber Training allein in einer Metaanalyse die Kniestreckkraft und bei Älteren die Handgriffkraft 40. Eine Übersicht fand bessere Werte bei Short Physical Performance Battery und Treppensteigen 42. Bei älteren Menschen mit Sarkopenie besserte Vitamin D3 zusätzlich zu Thermotherapie und Krafttraining Muskelmasse und Handgriffkraft 180. Demgegenüber fanden mehrere kontrollierte Studien bei alleiniger Gabe von Cholecalciferol oder Ergocalciferol keinen Unterschied bei Hand- und Griffkraft 178217273, und auch Vitamin D3 zusammen mit Omega-3-Fettsäuren veränderte Griffkraft, Gehgeschwindigkeit und Funktionstests nicht 100. Die Beweiskraft ist mittel; die Ergebnisse hängen stark von der Form, der Kombination mit Training oder Protein und der untersuchten Gruppe ab; ob die Zusatzgabe allein, ohne Begleitmaßnahmen, die Muskelkraft steigert, bleibt offen.
| Studie | Art · Teilnehmer | Präparat · Dosis · Dauer · Vergleich | Ergebnis |
|---|---|---|---|
| 32 Pilkey et al. 2023 | systematische Übersicht · 2.489 Teilnehmer | natives Vitamin D (D2/D3); meist kurze Nachbeobachtung; gegen Kontrolle/Placebo in randomisierten Studien | Muskelkraft/-funktion: unklar |
| 37 Serag et al. 2025 | Metaanalyse · 1.903 Teilnehmer | Vitamin-D-Supplemente als Zusatztherapie; Subgruppenanalyse: Behandlung über mehr als 12 Monate; gegen Kontrollgruppe | Timed 25-foot walk: kein Unterschied (p = 0.54) |
| 40 Kazeminasab et al. 2025 | Metaanalyse · 1.675 Teilnehmer | Vitamin D plus Training; Vitamin-D-Dosis in IU/Woche variabel; gegen Training allein | Beinpresse-Kraft: kein Unterschied (P > .05); Kniestreckkraft: verbessert (WMD, 4.36 kg; P = .039); Handgriffkraft: verbessert |
| 42 Zhang et al. 2025 | systematische Übersicht · 1.483 Teilnehmer | Vitamin-D3-Supplementierung kombiniert mit Bewegungstraining; gegen Bewegungsintervention allein | Short Physical Performance Battery: verbessert; Treppensteigen: verbessert; Skelettmuskelmasse: kein Unterschied |
| 63 Chang et al. 2023 | Metaanalyse · 637 Teilnehmer | Molkenprotein, Leucin und Vitamin D; gegen Kontrollgruppe ohne Nahrungsergänzung | Appendikuläre Muskelmasse: verbessert (significantly improved); Handkraft: kein Unterschied (no significant differences); SPPB-Score: kein Unterschied (no significant differences) |
| 100 Chou et al. 2024 | randomisiert kontrolliert · 1.054 Teilnehmer | Vitamin D3 (Cholecalciferol) und/oder marine Omega-3-Fettsäuren vs Placebo; 2000 IU/Tag Vitamin D3; 1 g/Tag Omega-3; 2 Jahre; gegen Placebo, 2x2 faktorielles Design | Griffkraft: kein Unterschied; Gehgeschwindigkeit: kein Unterschied; Short Physical Performance Battery: kein Unterschied |
| 116 Moon et al. 2024 | randomisiert kontrolliert · 454 Teilnehmer | Cholecalciferol 1000 IU/d oder Placebo; 1000 IU pro Tag; ab 14.-17. Schwangerschaftswoche bis zur Geburt; gegen Placebo | Magermasse: verbessert (0.09 SD, 95% CI: 0.00, 0.17) |
| 163 Miller et al. 2021 | randomisiert kontrolliert · 198 Teilnehmer | Molkenprotein plus Vitamin D3, zusätzlich progressives Krafttraining; 20 g Molkenprotein morgens und nach Training; Vitamin D3 2000 IU/Tag; 24 Wochen; gegen Krafttraining ohne Supplementierung | 30-Sekunden-Aufsteh-Test: verbessert (1.0 [95% CI, -0.05, 1.5], p = .047) |
Weitere Studien zu diesem Gebiet: 173 176 178 180 189 201 214 217 238 248 263 264 273 295 300 312
Vitamin D, Krebsrisiko und Krebsverlauf: Studien am Menschen
Bei Krebserkrankungen zeigt sich ein gemischtes Bild: Eine randomisierte kontrollierte Studie an Patientinnen mit fortgeschrittenem Zervixkarzinom unter Strahlentherapie fand eine höhere Rate kompletter Remissionen unter Cholecalciferol 190, und eine weitere randomisierte kontrollierte Studie an Frauen mit Brustkrebs vor neoadjuvanter Chemotherapie berichtet häufiger eine pathologische Komplettremission 231. Bei kurativ resezierten Magen-Darm-Tumoren besserte Cholecalciferol das rezidivfreie Überleben in Untergruppen mit niedrigem Parathormon-Spiegel, während in der Gruppe mit hohem Parathormon-Spiegel kein Unterschied auftrat 123; bei Verdauungstraktkrebs hing der Effekt auf Rezidiv oder Tod vom Vitamin-A-Spiegel ab, mit Vorteil bei mittleren und Nachteil bei den niedrigsten Spiegeln 130. Demgegenüber fand die größte randomisierte kontrollierte Studie an älteren Erwachsenen keinen Unterschied bei der Krebsinzidenz 91, und auch beim kurativ resezierten kutanen Melanom zeigte Cholecalciferol weder beim rezidivfreien Überleben noch bei der Melanom-Mortalität einen Vorteil 118. Die Beweiskraft ist insgesamt gering: Die kontrollierten Studien sind meist klein, betreffen unterschiedliche Tumorarten und Therapiesituationen, und die positiven Befunde stammen überwiegend aus Untergruppen- oder Einzelstudien; untersucht wurde überwiegend Cholecalciferol als Kapsel oder Tablette, teils täglich, teils als Einzelgabe. Offen bleibt, ob und für welche Tumorarten und Ausgangsspiegel eine Gabe tatsächlich nutzt.
| Studie | Art · Teilnehmer | Präparat · Dosis · Dauer · Vergleich | Ergebnis |
|---|---|---|---|
| 91 Neale et al. 2025 | randomisiert kontrolliert · 21.308 Teilnehmer | Vitamin D3 oder Placebo; 60.000 IU pro Monat; bis zu 5 Jahre; gegen Placebo | Krebsinzidenz (mindestens eine Krebsdiagnose): kein Unterschied (HR 1.02; 95 % CI 0.95-1.10); Krebsinzidenz ohne kutane Melanome: kein Unterschied (HR 1.04; 95 % CI 0.95-1.14) |
| 118 De et al. 2024 | randomisiert kontrolliert · 436 Teilnehmer | Cholecalciferol (Vitamin D3); 100 000 IU monatlich; mindestens 6, maximal 42 Monate; mediane Nachbeobachtung 52 Monate; gegen Placebo (218 vs. 218) | Rezidivfreies Überleben nach 72 Monaten: kein Unterschied; Melanombedingte Todesfälle: kein Unterschied (n = 10 and n = 11, respectively) |
| 123 Sasaki et al. 2026 | randomisiert kontrolliert · 410 Teilnehmer | Vitamin D3 versus Placebo; 2000 IU/Tag; maximale Nachbeobachtung 7,5 Jahre; gegen Placebo, doppelblind randomisiert | rezidivfreies Ueberleben (niedrige PTH-Gruppe): verbessert (HR, 0.45; 95% CI, 0.24-0.81; p = 0.008); rezidivfreies Ueberleben (hohe PTH-Gruppe): kein Unterschied (HR, 1.25; 95% CI, 0.64-2.44; p for interaction = 0.016); rezidivfreies Ueberleben (niedriges PTH und p53-positiv): verbessert (HR, 0.38; 95% CI, 0.18-0.78; p = 0.009) |
| 130 Kohmura et al. 2026 | randomisiert kontrolliert · 363 Teilnehmer | Vitamin D3-Supplementierung versus Placebo; 5-Jahres-Ergebnisse (relapsefreies Überleben); gegen Placebo | Rezidiv oder Tod (5-Jahres-RFS) bei mittleren Vitamin-A-Spiegeln (Dezile 6-8): verbessert (81.4% vs. 54.9%; HR, 0.31; 95% CI, 0.14-0.69; P = 0.004); Rezidiv oder Tod bei niedrigsten Vitamin-A-Spiegeln (Dezil 1): verschlechtert (HR, 2.05; 95% CI, 1.10-3.84; P = 0.03); Interaktion Vitamin A x Vitamin D auf Rezidiv oder Tod: unklar (Pinteraction = 0.008) |
| 190 Suardi et al. 2025 | randomisiert kontrolliert · 123 Teilnehmer | Cholecalciferol; 10 000 IU täglich; 7 Wochen während und 12 Wochen nach Strahlentherapie; gegen Placebo plus gleiches Strahlentherapieprotokoll | komplette Remissionsrate: verbessert |
| 231 Omodei et al. 2025 | randomisiert kontrolliert · 80 Teilnehmer | Cholecalciferol 2.000 IU täglich vs. Placebo; 2.000 IU täglich; 6 Monate; gegen Placebo | Pathologische Komplettremission (pCR): verbessert (43% vs. 24%, p = 0.04) |
| 237 Tirgar et al. 2024 | randomisiert kontrolliert · 76 Teilnehmer | Vitamin D allein, Synbiotika allein oder Kombination vs. Placebo; vier Monate; gegen Placebo | pathologische Komplettremission (pCR): kein Unterschied; Ki-67-Index: kein Unterschied |
| 321 Yao et al. 2026 | Kohortenstudie · 3.995 Teilnehmer | Serum-25-Hydroxyvitamin-D-Spiegel (keine Gabe); mittlere Nachbeobachtung 12,2 Jahre (0,2-16,3); gegen ausreichender versus mangelhafter Vitamin-D-Spiegel | Gesamtüberleben: verbessert (HR, 0.76; 95% CI, 0.62-0.93; P for trend =.005); Überleben ohne Zweittumor: verbessert (HR, 0.75; 95% CI, 0.63-0.90; P for trend =.003); krankheitsfreies Überleben: verbessert (HR, 0.82; 95% CI, 0.70-0.97; P for trend =.05) |
Vitamin D: weitere Messgrößen in Studien
In diesem Gebiet untersuchten zahlreiche kontrollierte Studien und Metaanalysen sehr unterschiedliche Messgrößen; die Beweiskraft ist hoch, die Ergebnisse streuen aber stark je nach Zielgröße. Zuverlässig stieg die Speicherform 25(OH)D im Blut, etwa in Metaanalysen bei Multipler Sklerose, Lupus und Fettlebererkrankung 495562. Bei diabetischem Fußgeschwür heilten Wunden in einer Metaanalyse häufiger als unter Kontrolle 66. Calcium-, Phosphat- und Harncalciumwerte blieben in mehreren Studien ohne Unterschied zwischen den Gruppen 64119174204; in zwei Studien stieg das Serum-Calcium 149267. Untersucht wurden überwiegend Cholecalciferol (Vitamin D3), Ergocalciferol (Vitamin D2) und Calcifediol als Kapsel, Tablette, Tropfen oder Injektion. Offen bleibt, welche Dosis, Form und Behandlungsdauer für welche Patientengruppe tatsächlich von Nutzen ist, da die Studien sehr verschiedene Populationen und Vergleichsgruppen einschlossen.
| Studie | Art · Teilnehmer | Präparat · Dosis · Dauer · Vergleich | Ergebnis |
|---|---|---|---|
| 7 Cong et al. 2025 | Metaanalyse · 43.869 Teilnehmer | Vitamin D plus Calcium; gegen Kontrolle/Placebo | Serum-25-Hydroxyvitamin-D: verbessert (Z = 10.48, p < 0.001) |
| 8 Migliorini et al. 2025 | systematische Übersicht · 43.397 Teilnehmer | Vitamin D und/oder Calcium als Supplement; im Mittel 92,8 ± 228,7 IU Vitamin D und 833,6 ± 224,0 mg Calcium täglich; mittlere Nachbeobachtung 25,8 ± 13,3 Monate; gegen unterschiedliche Dosen bzw. zwei oder mehr Behandlungen | gastrointestinale Nebenereignisse (r = - 0.5; P = 0.02); Mortalität: verbessert (r = - 0.7; P = 0.03) |
| 11 Meng et al. 2025 | Metaanalyse · 19.586 Teilnehmer | Vitamin-D-Supplementierung; gegen Placebo oder Standardbehandlung | Tuberkulose-Score nach 8 Wochen: verbessert (MD - 0·39; 95% CI -0·57 to -0 22); Tuberkulose-Score nach 12 Wochen: verbessert (MD - 0·53; 95% CI - 0·84 to - 0·22); TB-Score nach 8 Wochen (tägliche Gabe): verbessert |
| 13 Wang et al. 2025 | Metaanalyse · 18.372 Teilnehmer | Orale Vitamin-D-Supplementierung; Niedrigdosiert täglich ≤ 1000 IU/Tag vs. höhere Dosen; gegen Placebo oder keine Behandlung | Gesamtsterblichkeit: kein Unterschied (RR = 0.88, 95% CI: 0.60 to 1.28); Schwerwiegende unerwünschte Ereignisse (RR = 0.83, 95% CI: 0.71 to 0.96) |
| 14 Liu et al. 2025 | Metaanalyse · 15.677 Teilnehmer | Vitamin-D-Supplementierung; gegen Placebo | Schwere unerwünschte Ereignisse (OR: 1.02; 95% CI: 0.76-1.38; p = 0.87) |
| 15 Matukaitienė et al. 2025 | systematische Übersicht · 13.000 Teilnehmer | Vitamin D (Spiegelmessung bzw. Supplementierung); gegen Männer mit leichter vs. mittelschwerer/schwerer oder arteriogener ED; Supplementierung vs. Kontrolle | Serum-Vitamin-D-Spiegel bei mittelschwerer/schwerer oder arteriogener ED: verschlechtert (significantly lower serum VD levels); Erektile Funktion bei niedrigem Vitamin-D-Spiegel: verschlechtert (poorer erectile function scores); ED-Prävalenz bei Vitamin-D-Mangel: verschlechtert (independently associated with higher ED prevalence) |
| 17 Hsu et al. 2026 | systematische Übersicht · 11.600 Teilnehmer | Vitamin-D-Supplemente (Form nicht berichtet); gegen Placebo oder Kontrolle in den eingeschlossenen RCTs | Entzündungsmarker bei Adipositas/Asthma: kein Unterschied |
| 18 Patchen et al. 2025 | systematische Übersicht · 10.611 Teilnehmer | Vitamin D (Form nicht näher angegeben); 200 IU/Tag bis 100.000 IU Bolus vierteljährlich; 28 Tage bis zwei Jahre; gegen Placebo/keine Gabe bzw. niedrige/Standarddosis (≤400 IU/Tag) | Asthma im frühen Kindesalter (Schwangere/Stillende): verbessert (RR 0.17, 95% CI 0.05 to 0.61; 1 study, 236 participants; low-certainty evidence) |
Weitere Studien zu diesem Gebiet: 21 22 23 25 26 29 30 32 34 37 38 40 41 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 61 62 64 65 66 67 68 69 70 71 72 74 77 78 81 86 87 88 92 93 94 95 98 103 105 110 111 113 114 115 117 118 119 120 124 125 127 129 131 134 135 136 137 138 139 141 142 143 144 145 146 149 150 153 155 157 158 160 161 162 164 165 166 168 169 170 171 172 174 175 176 177 178 180 181 182 184 185 186 187 188 189 190 192 193 194 195 196 197 199 200 201 204 205 206 207 208 209 210 211 212 213 214 216 217 218 219 221 222 223 224 225 226 227 228 229 230 231 232 233 236 239 240 241 242 244 245 246 247 248 249 250 251 252 253 254 255 256 258 259 260 261 263 264 265 267 268 270 271 272 273 274 275 276 277 279 281 282 283 284 285 287 288 290 291 293 294 295 296 297 298 299 300 301 302 303 304 306 307 308 309 310 311 312 314 315 317 318 319 322 324 329 332 333 334 338
4. Wie wird Vitamin D dosiert? Zubereitung, Dosis und Dauer in Studien
Die Studien verwendeten überwiegend orale Präparate mit Cholecalciferol (Vitamin D3) und Ergocalciferol (Vitamin D2), teils Calcifediol, als Kapsel, Tablette, Tropfen oder Injektion. Einige Studien prüften Vitamin D zusammen mit Calcium, Vitamin K2, Omega-3-Fettsäuren, Magnesium, Zink oder Probiotika. Die Dosen und Einnahmeschemata zeigt die Tabelle.
| Präparat oder Form | Dosis | Dauer | Studie |
|---|---|---|---|
| Vitamin D3 (Cholecalciferol), 2000 IU/Tag, vs. Placebo | 2000 IU/Tag | mittlere Nachbeobachtung 5,3 Jahre | 89 |
| orales Vitamin D3, monatliche Dosis | 60.000 IU monatlich | median 4,6 Jahre Nachbeobachtung | 90 |
| Vitamin D3 oder Placebo | 60.000 IU pro Monat | bis zu 5 Jahre | 91 |
| Vitamin D (2000 IU/Tag) und/oder Omega-3 (1 g/Tag) | 2000 IU Vitamin D täglich; 1 g Omega-3 täglich | median 5,3 Jahre | 92 |
| Vitamin D (60.000 IU) oder Placebo monatlich | 60.000 IU pro Monat | bis zu 5 Jahre, Auswertung nach 3 Jahren | 93 |
| Vitamin D3 (Cholecalciferol) | 1600 IU/Tag oder 3200 IU/Tag | 5 Jahre | 94 |
| Vitamin D3 | 1600 IU/Tag oder 3200 IU/Tag | 5 Jahre Supplementierung, 7,3 Jahre Nachbeobachtung | 95 |
| Vitamin D3 | 1600 IU/Tag oder 3200 IU/Tag | 5 Jahre Supplementierung, Nachbeobachtung bis Ende 2021 | 96 |
| orales Vitamin D3 | 9600 IU/d für 2 Tage, dann 3200 IU/d für 4 Wochen | 4 Wochen | 97 |
| Vitamin D3 2000 IU/d, teils kombiniert mit Omega-3-Fettsäuren 1 g/d | 2000 IU Vitamin D3 täglich; 1 g Omega-3 täglich | 5 Jahre | 98 |
| Vitamin-D3-Supplement | 4200, 16.800 oder 28.000 IU pro Woche | ab Mitte der Schwangerschaft bis zur Geburt | 99 |
| Vitamin D3 (Cholecalciferol) und/oder marine Omega-3-Fettsäuren vs Placebo | 2000 IU/Tag Vitamin D3; 1 g/Tag Omega-3 | 2 Jahre | 100 |
| Cholecalciferol 1000 IU/Tag | 1000 IU pro Tag | ab 14. Schwangerschaftswoche bis zur Geburt | 101 |
| Vitamin D (Cholecalciferol) oral | 4000 oder 10.000 IU/Tag versus 400 IU/Tag | bis zu 9 Monate | 102 |
| Vitamin D 4000 IU/Tag oder Placebo | 4000 IU/Tag | bis zu 90 Tage bis zum Trigger-Tag | 103 |
5. Ist Vitamin D sicher? Nebenwirkungen in Studien
Zwei Metaanalysen fanden unter Vitamin D nicht mehr unerwünschte Ereignisse als unter Placebo, auch nicht mehr Hyperkalzämien 1464. Eine Übersicht warnt, dass sehr hohe Dosen zu einer Hyperkalzämie führen können 21.
| Studie | Berichtete Nebenwirkungen |
|---|---|
| 8 Migliorini et al. 2025 | Vitamin D mit weniger gastrointestinalen Nebenereignissen verbunden |
| 11 Meng et al. 2025 | ähnliches Sicherheitsprofil in beiden Gruppen |
| 13 Wang et al. 2025 | Weniger schwerwiegende unerwünschte Ereignisse, RR = 0.83, 95% CI: 0.71 to 0.96 |
| 14 Liu et al. 2025 | Schwere unerwünschte Ereignisse vergleichbar mit Placebo; keine auf Vitamin D zurückgeführt |
| 18 Patchen et al. 2025 | Evidenz zu unerwünschten Ereignissen sehr unsicher |
| 21 Goswami et al. 2025 | Bedenken wegen Hyperkalzämie bei hohen Dosen erwähnt |
| 24 Jolliffe et al. 2025 | nicht berichtet |
| 26 Zhou et al. 2024 | Vitamin D unter den drei sichersten (SUCRA 0.19) |
| 27 Gong et al. 2025 | ähnlich zur Kontrollgruppe (RR 1.19; 95% CI 0.79 bis 1.80) |
| 32 Pilkey et al. 2023 | sicher und gut vertragen |
| 33 Kokkinari et al. 2025 | nicht berichtet |
| 43 Chen et al. 2025 | unerwünschte Ereignisse vergleichbar (RR 1.02, 95% CI 0.94-1.10) |
6. Was noch offen ist: Grenzen der Studienlage
- Die Ergebnisse hängen stark von Form, Dosis und Ausgangsspiegel ab, sodass unklar bleibt, welche Gruppen und Dosierungen profitieren.
- Viele kontrollierte Studien waren klein oder kurz, was die Aussagekraft einschränkt.
- Bei Mischpräparaten lässt sich der Beitrag des Vitamin D allein oft nicht trennen.
- Bei Krebserkrankungen ist die Beweiskraft gering, da die Studien meist klein sind und unterschiedliche Tumorarten betreffen.
- Offen bleibt, ob die Zusatzgabe allein, ohne Begleitmaßnahmen wie Training oder Protein, die Muskelkraft steigert.
7. Fazit: Was über Vitamin D gesichert ist
Vitamin D zeigt in Studien am Menschen ein breites Wirkungsspektrum. Verbesserungen fanden kontrollierte Studien und Metaanalysen vor allem bei depressiven Symptomen, der Krankheitsaktivität von Autoimmunerkrankungen, Asthma-Anfällen bei Kindern und Entzündungswerten. Die Muskelkraft stieg meist nur zusammen mit Training. Bei Knochen, Stoffwechsel, Herz und Krebs sind die Ergebnisse gemischt oder überwiegend ohne Unterschied, etwa beim Blutdruck, bei Stürzen und bei der Krebsinzidenz. Die Beweiskraft ist insgesamt hoch, doch die Ergebnisse hängen stark von Form, Dosis und Population ab, und viele Studien waren klein oder kurz.
Häufige Fragen
Wie gut ist Vitamin D am Menschen untersucht?
Vitamin D: ausgewertet wurden 339 Studien am Menschen, darunter 228 randomisierte kontrollierte Studien und 88 Metaanalysen oder systematische Übersichten; die kontrollierten Studien umfassen zusammen 142.839 Teilnehmer. Stand: 3. Oktober 2026.
Was bringt Vitamin D bei Infektionen und Immunsystem? Das zeigen die Studien
Ausgewertet sind 19 Metaanalysen oder systematische Übersichten, 40 kontrollierte Studien und 6 weitere Studien, die kontrollierten Studien mit zusammen 7.232 Teilnehmern. Ergebnis der kontrollierten Studien: überwiegend verbessert. Beweiskraft nach unseren offengelegten Regeln: hoch. Belege: 291113
Was bringt Vitamin D bei Knochen, Stürze und Knochenbrüche? Das zeigen die Studien
Was bringt Vitamin D bei Blutzucker und Stoffwechsel? Das zeigen die Studien
Was bringt Vitamin D bei Herz, Kreislauf und Blutdruck? Das zeigen die Studien
Ausgewertet sind 11 Metaanalysen oder systematische Übersichten, 30 kontrollierte Studien und 3 weitere Studien, die kontrollierten Studien mit zusammen 26.146 Teilnehmern. Ergebnis der kontrollierten Studien: überwiegend kein Unterschied. Beweiskraft nach unseren offengelegten Regeln: hoch. Belege: 132132
Was bringt Vitamin D bei Stimmung und Depression? Das zeigen die Studien
Was bringt Vitamin D bei Schwangerschaft und Kinder? Das zeigen die Studien
Welche Formen von Vitamin D wurden in den Studien untersucht?
Die Studien verwendeten überwiegend orale Präparate mit Cholecalciferol (Vitamin D3) und Ergocalciferol (Vitamin D2), teils Calcifediol. Einige Studien prüften Vitamin D zusammen mit Calcium, Vitamin K2, Omega-3-Fettsäuren, Magnesium, Zink oder Probiotika. Die genauen Dosen und Formen zeigt die Tabelle.
Zeigen Studien am Menschen eine Wirkung auf das Immunsystem?
Bei COVID-19 war die Sterblichkeit unter Vitamin D in zwei Metaanalysen und einer kontrollierten Studie niedriger, in einer Metaanalyse aber nicht robust 3153225. Bei Kindern mit Asthma gingen schwere Anfälle zurück 46191, Atemwegsinfekten bei Kindern beugte Vitamin D insgesamt aber nicht vor 1324134.
Was zeigen Studien zu Knochen und Stürzen?
Kinder, deren Mütter in der Schwangerschaft Cholecalciferol erhielten, hatten im Grundschulalter eine höhere Knochendichte als nach Placebo 116. Bei Kindern und jungen Erwachsenen mit HIV besserte eine relativ hohe Tagesdosis in einer Metaanalyse die Knochendichte 50. Bei Stürzen selbstständig lebender älterer Menschen fanden eine Metaanalyse und zwei kontrollierte Studien keinen Unterschied 1094145. Drei Metaanalysen fanden dagegen weniger Stürze, abhängig von Dosis, täglicher Gabe und Ausgangsspiegel 456. Weniger Knochenbrüche zeigten sich in einer Metaanalyse nur, wenn Vitamin D zusammen mit Calcium gegeben wurde 6.
Wie sicher ist Vitamin D?
Zwei Metaanalysen fanden unter Vitamin D nicht mehr unerwünschte Ereignisse als unter Placebo, auch nicht mehr Hyperkalzämien 1464. Eine Übersicht warnt, dass sehr hohe Dosen zu einer Hyperkalzämie führen können 21. In einer Studie traten Nierensteine bei einem Teil der Teilnehmer auf, ohne klaren Unterschied zwischen den Gruppen 98.
Gibt es Grenzen der Studien?
Die Ergebnisse hängen stark von Form, Dosis und Ausgangsspiegel ab, sodass unklar bleibt, welche Gruppen und Dosierungen profitieren. Viele kontrollierte Studien waren klein oder kurz. Bei Mischpräparaten lässt sich der Beitrag des Vitamin D allein oft nicht trennen. Bei Krebserkrankungen ist die Beweiskraft gering.
Quellen
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- 20Kretschmer PM, Balk EM, Pittas AG · 2025
- 21Goswami C, Law S, Zhang H, Park H, Maheta B, Arnott K et al. · 2025
- 22
- 23Martinekova P, Obeidat M, Topala M, Váncsa S, Veres DS, Zolcsák Á et al. · 2025
- 24Jolliffe DA, Brustad N, Chawes B, Cooper C, D'angelo S, Harvey NC et al. · 2025
- 25Gkanis V, Papaconstantinou D, Lanitis S, Dafnios N, Papakonstantinou I, Nastos K · 2026
- 26
- 27
- 28Tareke AA, Hadgu AA, Ayana AM, Zerfu TA · 2020
- 29Zheng WH, Shi JH, Yu DX, Huang HB · 2025
- 30Paraskevas T, Kotrokois K, Vassilakou T, Halvatsiotis P, Psaltopoulou T, Sarafis P et al. · 2025
- 31Kow CS, Ramachandram DS, Hasan SS, Wong Z, Thiruchelvam K · 2024
- 32Pilkey NG, Novosel O, Roy A, Wilson TE, Sharma J, Khan S et al. · 2023
- 33Kokkinari A, Antoniou E, Orovou E, Andronikidi PE, Tzitiridou-Chatzopoulou M, Sarantaki A et al. · 2025
- 34Menger J, Lee ZY, Notz Q, Wallqvist J, Hasan MS, Elke G et al. · 2022
- 35Hu X, Wang W, Su X, Peng H, Tan Z, Li Y et al. · 2023
- 36
- 37Serag I, Abouzid M, Alsaadany KR, Hendawy M, Ali HT, Yaseen Y et al. · 2025
- 38
- 39
- 40Kazeminasab F, Moein AR, Baharlooie M, Moradi S, Camera DM, Tinsley GM et al. · 2025
- 41Preoperative Calcium or Vitamin D Supplement in Thyroidectomy: A Systematic Review and Meta-AnalysisJullamusi W, Ratanaprasert N, Pongsapich W, Kasemsuk N · 2025
- 42
- 43Chen D, Yang J, Yang W, Liu X, Li Z · 2025
- 44Zeb F, Osaili T, Hashim M, Alkalbani N, Papandreou D, Cheikh Ismail L et al. · 2026
- 45Arabi SM, Ranjbar G, Bahrami LS, Vafa M, Norouzy A · 2020
- 46Fedora K, Setyoningrum RA, Aina Q, Rosyidah LN, Ni'mah NL, Titiharja FF · 2024
- 47Safari S, Shojaei-Zarghani S, Molani-Gol R, Rafraf M, Malekian M · 2025
- 48Alhakami M, Lajdam GB, Ghaddaf AA, Alayoubi S, Alhelali S, Alshareef M et al. · 2024
- 49Zhang Y, Yu S, Zu Y, Lv J, Chen J, Feng X · 2025
- 50Nguyen HS, Van Tran K, Chen SY, Tam KW · 2023
- 51Liu HH, Liu TH, Liu CY, Wu JY, Lin CH, Lai CC · 2026
- 52Pan D, Rui Z, Zhang W, Xia Y, Gao L, Yang L et al. · 2026
- 53Zhu L, Zhang Y, Li X, Zou X, Bing P, Qi M et al. · 2025
- 54Mahler JV, Solti M, Apóstolos-Pereira SL, Adoni T, Silva GD, Callegaro D · 2024
- 55Lu J, Zhu Q, Yu J, Tan Z, Kang Y, Sun Q et al. · 2026
- 56Wang JC, Chung SM, Wu PT, Tu YK, Lai PC, Tai TW et al. · 2025
- 57
- 58Nisa F, Nauman HM, Lal PK, Assad AA, Arain M, Ali R et al. · 2026
- 59Ashraf T, Moiz MA, Kumar G, Kumar A, Kumar V, Anand V et al. · 2025
- 60Yu M, Chen S, Liu X, Dong H, Wang DC · 2025
- 61Nielsen AY, Høj S, Thomsen SF, Meteran H · 2024
- 62Chen X, Zhao Y, Zhang R, Zhao Y, Dai L · 2023
- 63
- 64
- 65Abuelazm M, Muhammad S, Gamal M, Labieb F, Amin MA, Abdelazeem B et al. · 2022
- 66Wu X, Zeng J, Ye X, Peng M, Lan Y, Zhang S et al. · 2025
- 67Bortolussi-Courval É, Prosty C, Lee JJ, McCarthy LM, McDonald EG, Lee TC · 2024
- 68Bortolussi-Courval É, Prosty C, Lee JJ, McCarthy L, McDonald E, Lee TC · 2024
- 69Abu-Zaid A, Hilali S, Albasheer Z, Alkhatlan S, Alraqum FF, Al-Rashid AH et al. · 2026
- 70Zheng R, Gonzalez A, Yue J, Wu X, Qiu M, Gui L et al. · 2019
- 71
- 72González-Parejo P, Martín-Núñez J, Cabrera-Martos I, Valenza MC · 2024
- 73Faghfouri AH, Mahmoudinezhad M, Pam P, Barazandeh S, Faramarzi F, Mohammadpour Y et al. · 2025
- 74Zainab A, Tageldin RS, Patel R, Hassan MA, Aburas LA, Alkahily M et al. · 2026
- 75da Rocha AP, Atallah AN, Aldrighi JM, Pires ALR, Dos Santos Puga ME, Pinto ACPN · 2021
- 76
- 77Sharma JK, Khan S, Wilson T, Pilkey N, Kapuria S, Roy A et al. · 2023
- 78
- 79Alimohammadi-Kamalabadi M, Ziaei S, Hasani M, Mohammadi S, Mehrbod M, Morvaridi M et al. · 2024
- 80Alber CS, Halsey J, Emberson J, Hin H, Hill M, Armitage J et al. · 2026
- 81Formisano E, Proietti E, Borgarelli C, Pisciotta L · 2023
- 82Wang C, You C, Zhang Y · 2026
- 83Massé O, Mercurio CM, Dupuis S, Al Sahwi M, Arruda A, Dallaire G et al. · 2026
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- 85Yang WC, Chitale R, O'Callaghan KM, Sudfeld CR, Smith ER · 2025
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- 104Ferrand RA, Dzavakwa NV, Bandason T, Chisenga M, Filteau S, Kranzer K et al. · 2026
- 105Cho HL, Li C, Manson JE, Cook NR, Lee IM, Buring JE et al. · 2025
- 106Jung C, Lu Z, Handy DE, Litonjua AA, Loscalzo J, Weiss ST et al. · 2026
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- 108El-Heis S, D’Angelo S, M EC, Healy E, J RM, Crozier S et al. · 2024
- 109May HT, Le VT, Anderson JL, Iverson L, Bair TL, Knight S et al. · 2026
- 110Tran V, Duarte Romero BL, Andersen H, Clarke M, Collins LG, Dawson T et al. · 2025
- 111Corbett A, Taylor R, Llewellyn D, Ranson JM, Hampshire A, Pickering E et al. · 2025
- 112
- 113Gkanis V, Nastos K, Ntalaperas K, Agianni E, Lainas S, Raikou P et al. · 2026
- 114Frederiksen OF, Jepsen JRM, Brustad N, Vinding R, Rosenberg JB, Mohammadzadeh P et al. · 2026
- 115Vitamin D and wound healing: Assessing skin barrier function and implications for chloasma treatmentChen Q, Liu L, Zhang Y · 2024
- 116Moon RJ, D' Angelo S, Curtis EM, Ward KA, Crozier SR, Schoenmakers I et al. · 2024
- 117Moon RJ, D'Angelo S, Curtis EM, Ward KA, Godfrey KM, Cooper C et al. · 2025
- 118De Smedt J, Van Kelst S, Janssen L, Marasigan V, Boecxstaens V, Bogaerts K et al. · 2024
- 119Strugnell SA, Sprague SM, Ashfaq A, Petkovich M, Bishop CW · 2019
- 120Sprague SM, Crawford PW, Melnick JZ, Strugnell SA, Ali S, Mangoo-Karim R et al. · 2016
- 121Tetens I, Kisi SB, Parlesak A, Rasmussen SI, Cramon MØ, Petersen CF et al. · 2026
- 122Wang T, Zheng S, Jin X, Cen H, Zhu Z, Han W et al. · 2025
- 123Sasaki A, Akutsu T, Ohdaira H, Suzuki Y, Eto K, Urashima M · 2026
- 124Liu W, Zheng D, Li X, Wang T, Wang L, Hao L et al. · 2024
- 125Pérez Castrillón JL, Jódar-Gimeno E, Molina K, García-Bea A, Ostalé CM, Gilaberte I · 2025
- 126Hasific S, Øvrehus KA, Mejldal A, Hosbond S, Lambrechtsen J, Kumarathurai P et al. · 2026
- 127Jódar-Gimeno E, Pérez-Castrillón JL, Nociar J, Lojka M, Nikolov D, Cereto-Castro F et al. · 2024
- 128Nourian NZ, Bina AH, Nemati M, Asghari G · 2026
- 129Diederichsen ACP, Lindholt JS, Möller S, Øvrehus KA, Auscher S, Lambrechtsen J et al. · 2022
- 130Kohmura T, Ohdaira H, Suzuki Y, Urashima M · 2026
- 131Alonso N, Schoenmakers I, Kuenzer T, Willems A, Jin H, Aspray TJ et al. · 2026
- 132Thouvenot E, Laplaud D, Lebrun-Frenay C, Derache N, Le Page E, Maillart E et al. · 2025
- 133Vadsaria K, Nuruddin R, Mohammed N, Azam I, Sayani S · 2025
- 134Reyes ML, Vizcaya C, Le Roy C, Loureiro C, Brinkmann K, Arancibia M et al. · 2024
- 135Pérez-Castrillón JL, Dueñas-Laita A, Gómez-Alonso C, Jódar E, Del Pino-Montes J, Brandi ML et al. · 2023
- 136Yahyavi SK, Probst-Drejer B, Poulsen NN, Jorsal MJ, Juul A, Jørgensen N et al. · 2026
- 137Pérez-Castrillón JL, Dueñas-Laita A, Brandi ML, Jódar E, Del Pino-Montes J, Quesada-Gómez JM et al. · 2021
- 138Liu J, Qu C, Jin S, Jia Y, Na L · 2026
- 139Morrone L, Palmer SC, Saglimbene VM, Perna A, Cianciolo G, Russo D et al. · 2022
- 140Mikola T, Lehto SM, Tolmunen T, Honkalampi K, Valkonen-Korhonen M, Laukkanen V et al. · 2026
- 141Gariballa S, Al-Bluwi GSM, Yasin J · 2024
- 142Pérez-Castrillón JL, Jódar-Gimeno E, Nociar J, Lojka M, Nikolov D, Cereto-Castro F et al. · 2025
- 143Miskulin DC, Majchrzak K, Tighiouart H, Muther RS, Kapoian T, Johnson DS et al. · 2016
- 144Ye Z, Luo X, Chen H, Zhang Q, Li C, Zhang Z et al. · 2026
- 145Aloia JF, Rubinova R, Fazzari M, Islam S, Mikhail M, Ragolia L · 2019
- 146Minopoli A, Di Gennaro P, Porciello G, Palumbo E, Vitale S, Grimaldi M et al. · 2025
- 147El Abd A, Trottier H, Tse SM, Mâsse B, Mailhot G, Alos N et al. · 2026
- 148Marwaha RK, Dabas A, Puri S, Kalaivani M, Dabas V, Yadav S et al. · 2021
- 149Liu Y, Luo L, Yu J, Yin Q · 2026
- 150Porto C, Petribu K, Barbosa N, Magalhães R, Lira C, Porto AB et al. · 2025
- 151Alekel DL, Van Loan MD, Koehler KJ, Hanson LN, Stewart JW, Hanson KB et al. · 2010
- 152Maden C, D'Angelo S, Westbury LD, Curtis EM, Crozier SR, Godfrey KM et al. · 2026
- 153Flores-Aldana M, Rivera-Pasquel M, García-Guerra A, Pérez-Cortés JG, Bárcena-Echegollén JE · 2023
- 154Safwan N, Mantzoros CS, Rahme M, Baddoura R, Halaby G, El-Hajj Fuleihan G · 2025
- 155Gonçalves AM, Velho S, Rodrigues B, Antunes ML, Cardoso M, Godinho-Santos A et al. · 2025
- 156Gonçalves AM, Rodrigues BS, Antunes ML, Gonçalves J, Marinho A · 2025
- 157Theiler-Schwetz V, Riedmann U, Zelzer S, Meinitzer A, Schmitt L, Kraus DA et al. · 2026
- 158Pattnaik SS, Sarangi SC, Dash Y, Singh A, Goswami R, Singh S et al. · 2025
- 159Clerico JW, Thams L, Stounbjerg NG, Hauger H, Damsgaard CT, Mølgaard C · 2025
- 160Zelzer S, Meinitzer A, Enko D, Keppel MH, Herrmann M, Theiler-Schwetz V et al. · 2024
- 161Wallis RS, Ginindza S, Beattie T, Arjun N, Likoti M, Sebe M et al. · 2022
- 162Schlögl M, Chocano-Bedoya P, Dawson-Hughes B, Orav EJ, Freystaetter G, Theiler R et al. · 2019
- 163Miller EG, Nowson CA, Dunstan DW, Kerr DA, Menzies D, Daly RM · 2021
- 164CAN PROTEIN AND VITAMIN D ENHANCE THE COGNITIVE BENEFITS OF RESISTANCE TRAINING IN TYPE 2 DIABETICS?Macpherson H, Miller E, Dunstan D, Nowson C, Kerr D, Menzies D et al. · 2017
- 165Yang T, Wang H, Xiong Y, Chen C, Duan K, Jia J et al. · 2020
- 166Chen H, Zhang Z, Ye Z, Zhang Q, Zhang T, An N et al. · 2026
- 167Mahmoudi L, Izadpanah P, Asadi S · 2025
- 168Dai Q, Zhu X, Manson JE, Song Y, Li X, Franke AA et al. · 2018
- 169Bishop CW, Ashfaq A, Melnick JZ, Vazquez-Escarpanter E, Fialkow JA, Strugnell SA et al. · 2023
- 170Bashiri FA, Hudairi A, Hamad MH, Al-Sulimani LK, Al Homyani D, Al Saqabi D et al. · 2024
- 171Bishop CW, Ashfaq A, Melnick JZ, Vazquez-Escarpanter E, Fialkow JA, Strugnell SA et al. · 2022
- 172Borowicz W, Ptaszkowska L, Małecki R, Paprocka-Borowicz M · 2025
- 173Bischoff-Ferrari HA, Dawson-Hughes B, Orav JE, Ceglia L, Egli A, Kistler-Fischbacher M et al. · 2025
- 174Tannous P, Fiscaletti M, Wood N, Gunasekera H, Zurynski Y, Biggin A et al. · 2020
- 175
- 176Midttun M, Overgaard K, Zerahn B, Pedersen M, Rashid A, Østergren PB et al. · 2024
- 177Abdelkreem E, Labeeb YS, Mohamed MA · 2026
- 178Bataille S, Seret G, Lavainne F, Giaime P, Serveaux M, Robert T et al. · 2026
- 179Černý D, Čečrle M, Sedláčková E, Míková B, Drncová E, Skalský I et al. · 2025
- 180Zhao C, Liu W, Kong T, Zhu X, Wang R · 2025
- 181Jarusriwanna A, Phusunti S, Chotiyarnwong P, Unnanuntana A · 2021
- 182Yosaee S, Soltani S, Esteghamati A, Motevalian SA, Tehrani-Doost M, Clark CCT et al. · 2020
- 183Vafaei H, Asadi N, Kasraeian M, Shahraki HR, Bazrafshan K, Namazi N · 2019
- 184Yu L, Wang X, Yang X, Xu X, Li J, Li C et al. · 2026
- 185Dabas A, Marwaha RK, Goswami B, Batra R, Dayal D, Dabas V et al. · 2026
- 186Scaturro D, Vitagliani F, Tomasello S, Sconza C, Respizzi S, Letizia Mauro G · 2023
- 187Kayani JA, Saleem J, Alsanie SA, Faryal J, Ali F, Zeb I · 2026
- 188Gwenzi T, Weber ANR, Trares K, Vlaski T, Slavic M, Sha S et al. · 2026
- 189Jensen A, Ninh ED, Darlem BB, Haack LM, Møller CM, Knudsen AW et al. · 2026
- 190Suardi D, Judistiani RTD, Rinaldi M, Trianasari N, Hidayat B, Lesmana R et al. · 2025
- 191Alansari K, Davidson BL, Holick MF · 2025
- 192Jenssen M, Furberg AS, Jorde R, Wilsgaard T, Danielsen K · 2023
- 193Bhatt SP, Pandey S, Misra A · 2025
- 194Kojecký V, Klhůfek J, Kianička B, Kohout P · 2025
- 195Jarman JB, Torres PJ, Baum C, Tinoco J, Sato H, Rasteiro CS et al. · 2026
- 196Popko-Zagor M, Jandziak P, Sierdzinski J, Rusetska N, Sarnowska E · 2025
- 197Sallam M, Awad A, Hamdy S, State A · 2026
- 198Badihi E, Sharifi P, Moradi A, Kamrani A, Hassanzadeh A, Soltani-Zangbar MS et al. · 2025
- 199Andújar-Espinosa R, Salinero-González L, Illán-Gómez F, Castilla-Martínez M, Hu-Yang C, Ruiz-López FJ · 2021
- 200Mazahery H, Conlon CA, Beck KL, Mugridge O, Kruger MC, Stonehouse W et al. · 2019
- 201Sun J, He M, Chen M, Chen Y, Yuan W, Song F et al. · 2025
- 202Lee YT, Huang HC, Ko KT, Sun FJ, Lee TH, Liu HC et al. · 2026
- 203McCreary MR, Schnell PM, Rhoda DA · 2022
- 204Bhan I, Dobens D, Tamez H, Deferio JJ, Li YC, Warren HS et al. · 2015
- 205Nikkhah M, Vafa M, Abiri B, Golgiri F, Sarbakhsh P, Alaei-Shahmiri F · 2024
- 206Shen X, Yang M, Tian J, Xie L, Feng N, Ma R · 2025
- 207Borzutzky A, Iturriaga C, Pérez-Mateluna G, Cristi F, Cifuentes L, Silva-Valenzuela S et al. · 2024
- 208Ray P, Srivastava A, Jani P · 2026
- 209Fang M, Hao Y, Mao H, Ren H, Liao X, Li X et al. · 2026
- 210Lakra A, Singh B, Janmeja AK, Sharma V, Kumar A · 2025
- 211Rexhepi M, Krasniqi B, Hoti K, Daci A, Rexhepi-Kelmendi B, Krasniqi S · 2025
- 212Rafii DC, Ali F, Farag A, Iyer B, Otterbeck PE, Chaudhari R et al. · 2019
- 213Jalili M, Hekmatdoost A, Vahedi H, Poustchi H, Khademi B, Saadi M et al. · 2016
- 214Daly RM, O'Connell SL, Mundell NL, Grimes CA, Dunstan DW, Nowson CA · 2014
- 215Molani-Gol R, Rafraf M, Asghari Jafarabadi M, Aftabi-Yousefabad S, Shanehbandi D · 2025
- 216Samaranayake DBDL, Adikaram SGS, Atapattu N, Kendaragama KMDLD, Senevirathne JTN, Jayasekera HD et al. · 2020
- 217
- 218Effects of 12-Week Multivitamin Supplementation on Serum Folate Levels in Pre-Menopausal FemalesOsburn S, Roberson P, Medler J, Shake J, Arnold R, Alamdari N et al. · 2020
- 219Tuñón J, Rodríguez-López C, Balaguer J, Gómez-Talavera S, Rojas A, Salamanca J et al. · 2026
- 220Schlarbaum L, Jankovic N, Bühlmeier J, Hohoff E, Dankers R, Engler H et al. · 2026
- 221Graeff-Armas LA, Bendik I, Kunz I, Schoop R, Hull S, Beck M · 2020
- 222Fatima A, Saxena R, Singh DK, Gupta S · 2026
- 223K S, V KC, S AK, Acharya P, S SB, K NP et al. · 2026
- 224Setia P, Seth A, Singh R, Malhotra RK, Singh P · 2025
- 225Singh A, Rastogi A, Puri GD, Ganesh V, Naik NB, Kajal K et al. · 2024
- 226Seely D, Legacy M, Conte E, Keates C, Psihogios A, Ramsay T et al. · 2023
- 227Kamboj K, Manoharan K, Sharma S, Khera H, Shafiq N, Kohli HS et al. · 2024
- 228McMullan CJ, Borgi L, Curhan GC, Fisher N, Forman JP · 2017
- 229Mohamed ZA, Bai M, Dong H, Xue Y, Jia F, Feng J · 2025
- 230Allam MGIM, Alfeky AA, Abouelnour ASE, Hemaidah EGS, Adawy Z, Ramadan HSI et al. · 2026
- 231Omodei MS, Chimicoviaki J, Buttros DAB, Almeida-Filho BS, Carvalho-Pessoa CP, Carvalho-Pessoa E et al. · 2025
- 232
- 233Valipour R, Narouie B, Momeni H, Radpour N, Torabinavid P, Momeni A et al. · 2024
- 234Indhavivadhana S, Boonyachan W, Rattanachaiyanont M, Wongwananuruk T, Techatraisak K, Sa-Nga-Areekul N · 2022
- 235Singh S, Saraf A, Singh S, Kumar SK · 2025
- 236Dall RD, Cheung MM, Shewokis PA, Altasan A, Volpe SL, Amori R et al. · 2023
- 237Tirgar A, Rezaei M, Ehsani M, Salmani Z, Rastegari A, Jafari E et al. · 2024
- 238Kopp L, Schweinlin A, Tingö L, Hutchinson AN, Feit V, Jähnichen T et al. · 2023
- 239Entrenas Castillo M, Entrenas Costa LM, Vaquero Barrios JM, Alcalá Díaz JF, López Miranda J, Bouillon R et al. · 2020
- 240Chassoux F, Navarro V, Quirins M, Laurent A, Gavaret M, Cousyn L et al. · 2024
- 241Putranto R, Setiati S, Nasrun MW, Witjaksono F, Immanuel S, Subekti I et al. · 2024
- 242Mundell NL, Owen PJ, Dalla Via J, Macpherson H, Daly RM, Livingston PM et al. · 2022
- 243Lappe J, Kunz I, Bendik I, Prudence K, Weber P, Recker R et al. · 2013
- 244
- 245Merrikhi A, Ziaei E, Shahsanai A, Kelishadi R, Maghami-Mehr A · 2018
- 246Mazahery H, Conlon CA, Beck KL, Mugridge O, Kruger MC, Stonehouse W et al. · 2020
- 247Shabani F, Hajizadeh K, Hesami M, Shaseb E, Rahmani V, Nasirkandy MP et al. · 2026
- 248Wijnia JW, Wierdsma AI, Oudman E, Oey MJ, Groen J, Beuman C et al. · 2024
- 249Hemamy M, Pahlavani N, Amanollahi A, Islam SMS, McVicar J, Askari G et al. · 2021
- 250Hemamy M, Heidari-Beni M, Askari G, Karahmadi M, Maracy M · 2020
- 251Hemamy M, Pahlavani N, Askari G, Malekahmadi M · 2020
- 252AlAteeq MA, AlShail A, AlZahrani A, AlNafisah O, Masuadi E, Alshahrani A · 2021
- 253Sardari Masihi L, Borumandnia N, Taheri M, Basiri A, Imani H, Jalali S et al. · 2023
- 254Sun X, Xiao W, Li Z, Zhou S, Dong M, Huang C et al. · 2022
- 255
- 256Albalwi AA, Al Amer HS, Mir R, Mohamed SHP, Javid J, Mir MM et al. · 2026
- 257Rodríguez-Morán M, Guerrero-Romero F, Barragán-Zuñiga J, Gamboa-Gómez CI, Weyman-Vela Y, Arce-Quiñones M et al. · 2024
- 258Schweiger V, Secchettin E, Castellani C, Martini A, Mazzocchi E, Picelli A et al. · 2020
- 259Vaes AMM, Tieland M, de Regt MF, Wittwer J, van Loon LJC, de Groot LCPGM · 2018
- 260Kirsch SH, Herrmann W, Kruse V, Eckert R, Gräber S, Geisel J et al. · 2015
- 261Yekefallah L, Jalalpour A, Aghakhanbeigi F, Namdar P, Mafi MH · 2025
- 262Yeh WZ, Gresle M, Lea R, Taylor B, Lucas RM, Ponsonby AL et al. · 2024
- 263
- 264
- 265Tewani GR, Silwal K, Sharma G, Yadav D, Siddiqui A, Kriplani S et al. · 2022
- 266Fernández Dorado MT, Díaz Merino MDS, García Marco D, Cuena Boy R, Blanco Samper B, Martínez Dhier L et al. · 2022
- 267Selvaraj NV, Alsaifi MS, Singh SK, Kamra P, Vaithinathan P, Alsalahi RA · 2026
- 268Cuadra-Llopart L, Salvà Casanovas A, Cerdà Mas G, Jovell-Fernández E · 2026
- 269De Niet S, Trémège M, Coffiner M, Rousseau AF, Calmes D, Frix AN et al. · 2022
- 270Vitale SG, Caruso S, Rapisarda AMC, Cianci S, Cianci A · 2018
- 271Suhaimi NA, Loh SP, Ab Manan N, Zalbahar N, Mohamad Alwi MN, Ahmad Fuzi SF · 2024
- 272Ruikchuchit T, Juntongjin P · 2024
- 273Hertig-Godeschalk A, Flueck JL, Scheel-Sailer A, Perret C, Brinkhof MWG · 2025
- 274Hertig-Godeschalk A, Brinkhof MWG, Perret C, Scheel-Sailer A, Flueck JL · 2025
- 275Comboni LM, Glover ES, Napolitano SC, Fleet JC, Foti D, Olson MR et al. · 2026
- 276Handayani S, Hafy Z, Octaviana F, Ali Z, Parisa N, Budikayanti A et al. · 2026
- 277
- 278Aguayo-Ruiz JI, García-Cobián TA, Pascoe-González S, Sánchez-Enríquez S, Llamas-Covarrubias IM, García-Iglesias T et al. · 2020
- 279Dreyer G, Tucker AT, Harwood SM, Pearse RM, Raftery MJ, Yaqoob MM · 2014
- 280Nwosu BU, Parajuli S, Jasmin G, Fleshman J, Sharma RB, Alonso LC et al. · 2022
- 281Laterza L, Cremon C, Coppola G, Settanni CR, Maresca R, Strazzeri M et al. · 2025
- 282Solnier J, Chang C, Zhang Y, Kuo YC, Du M, Roh YS et al. · 2024
- 283Parhiala M, Aronen A, Ukkonen M, Haukijärvi E, Pappinen P, Rinta-Kiikka I et al. · 2026
- 284Chin WC, Huang YS, Wu LS, Lee KT, Ho CT, Lin C et al. · 2025
- 285Chen P, Liu T, Chuang Y, Hsu Y, Chen Y, Lin C et al. · 2026
- 286Nakasone Y, Watabe K, Watanabe K, Tomonaga A, Nagaoka I, Yamamoto T et al. · 2011
- 287Rivero-Yeverino D, Payan-Diaz JH, López-García AI, Papaqui-Tapia JS, Caballero-López CG, Ríos-López JJ et al. · 2024
- 288Krummel T, Ingwiller M, Keller N, Prinz E, Charlin E, Bazin D et al. · 2022
- 289
- 290Parravano M, Tedeschi M, Manca D, Costanzo E, Di Renzo A, Giorno P et al. · 2019
- 291Lo MC, Abushamat L, Mramba LK · 2019
- 292Royal S, Ayling K, Hopkins G, Fairclough LC, Vedhara K · 2026
- 293Seppälä V, Holmlund-Suila E, Hauta-Alus H, Sandboge S, Kajantie E, Rosendahl J et al. · 2026
- 294Seppälä V, Sandboge S, Holmlund-Suila E, Hauta-Alus H, Lintula S, Kajantie E et al. · 2026
- 295Qaisar R, Khan IU, Ahmad F, Karim A · 2026
- 296Maraş E, Aricioğlu B, Beyazal Polat H, Arpa M, Günaçar DN, Köse TE · 2026
- 297Atthakitmongkol T, Chotiyaputta W, Lertwattanarak R, Sritippayawan S, Bandidniyamanon W, Tanwandee T · 2026
- 298Nasr MH, Abdulrasool Hassan B, Othman N, Karuppannan M, Hussain SM, Abdulaziz NB et al. · 2026
- 299Molani-Gol R, Rafraf M, Asghari Jafarabadi M, Aftabi-Yousefabad S · 2025
- 300Gao X, Liu S, Zhang Y, Xia Y, Liu S, Qi X et al. · 2025
- 301Nallapu C, Dayal D, Sachdeva N, Kumar M, Attri SV · 2025
- 302Mondal KAP, Singh P, Singh R, Malhotra RK, Seth A · 2024
- 303Dahlan NH, Sitohang IBS, Indriatmi W, Wibowo H, Enggy LE · 2024
- 304Hassanpour K, Langari F, Akbarzadeh AR, Kanavi MR, Barani M, Kheiri B et al. · 2024
- 305Hahn J, Cook NR, Alexander EK, Friedman S, Walter J, Bubes V et al. · 2022
- 306Karonova TL, Golovatyuk KA, Kudryavtsev IV, Chernikova AT, Mikhaylova AA, Aquino AD et al. · 2022
- 307Amphansap T, Therdyothin A, Stitkitti N, Nitiwarangkul L, Phiphobmongkol V · 2022
- 308Vichutavate S, Suwanpakdee P, Likasitthananon N, Numbenjapon N, Nabangchang C, Phatarakijnirund V · 2022
- 309Nata N, Siricheepchaiyan W, Supasyndh O, Satirapoj B · 2022
- 310Sriphoosanaphan S, Thanapirom K, Kerr SJ, Suksawatamnuay S, Thaimai P, Sittisomwong S et al. · 2021
- 311Bezerra Espinola MS, Bilotta G, Aragona C · 2021
- 312Dalla Via J, Owen PJ, Daly RM, Mundell NL, Livingston PM, Rantalainen T et al. · 2021
- 313Borgi L, McMullan C, Wohlhueter A, Curhan GC, Fisher ND, Forman JP · 2017
- 314Small BJ, Rawson KS, Martin C, Eisel SL, Sanberg CD, McEvoy CL et al. · 2014
- 315García-Martín A, Quesada Charneco M, Alvárez Guisado A, Jiménez Moleón JJ, Fonollá Joya J, Muñoz-Torres M · 2012
- 316Chen YM, Ho SC, Lam SS, Ho SS, Woo JL · 2003
- 317
- 318Bhandari R, Aguayo-Hiraldo P, Malvar J, Cheng K, Sacapano A, Abdel-Azim H et al. · 2021
- 319Kareem IMA, Ibrahim IM, Mohammed SFF, Ahmed AA · 2019
- 320Wang Y, Sha S, Gwenzi T, Schöttker B, Brenner H · 2026
- 321Yao S, Chua AV, Sheng H, Zimbalist A, Hill JW, Roh JM et al. · 2026
- 322Moutzouri E, Beglinger S, Feller M, Eichenberger A, Dalleur O, Knol W et al. · 2025
- 323Harreiter J, Gisinger T, Mendoza LC, Simmons D, Desoye G, Devlieger R et al. · 2026
- 324Yu M, Neate S, Nag N, Bevens W, Jelinek G, Simpson-Yap S et al. · 2024
- 325Alkhalaf ZM, Mumford SL, Schisterman EF, Silver RM, Thoma ME · 2026
- 326Alcala-Diaz JF, Limia-Perez L, Gomez-Huelgas R, Martin-Escalante MD, Cortes-Rodriguez B, Zambrana-Garcia JL et al. · 2021
- 327Boyd SS, Hecker J, Mirzakhani H, DeMeo DL, Weiss ST, Halu A · 2026
- 328Li J, Hong X, Chi M, Kho AT, Zhu Z, Zhang H et al. · 2026
- 329Kobayashi H, Amrein K, Mahmoud SH, Lasky-Su JA, Christopher KB · 2024
- 330Gariballa S, Shah I, Yasin J, Alessa A · 2022
- 331McLeod C, Ebeling MD, Baatz JE, Shary JR, Mulligan JR, Wagner CL · 2022
- 332Fadda G, Germain MJ, Broumand V, Nguyen A, McGarvey N, Gitlin M et al. · 2021
- 333Galus W, Winder M, Owczarek AJ, Walawska-Hrycek A, Rzepka M, Kaczmarczyk A et al. · 2025
- 334Khajedaluee AR, Rajati M, Tabatabaei D, Jafarzadeh S, Tabesh H, Afzalzadeh MR et al. · 2026
- 335Basti A, Zgaga L, Doubelt I, Soowamber M, Pagnoux C · 2026
- 336
- 337Amrein K, Kim SH, Brath H, Fasching P, Pittas AG · 2026
- 338Saric L, Domazet Bugarin J, Dosenovic S · 2024
- 339
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