Magnesium
Magnesium ist ein Mineralstoff für Energie, Muskeln, Nerven und Herz; Studien am Menschen zeigen Wirkungen vor allem bei Diabetes, Blutdruck, Stress und Migräne.
Magnesium: ausgewertet wurden 288 Studien am Menschen, darunter 141 randomisierte kontrollierte Studien und 69 Metaanalysen oder systematische Übersichten; die kontrollierten Studien umfassen zusammen 16.263 Teilnehmer. Stand: 3. Oktober 2026.
1. Was ist Magnesium? Vorkommen, Herkunft und Formen
Magnesium ist ein Mineralstoff, den der Körper für mehrere hundert Enzyme braucht, unter anderem für die Energiegewinnung, die Muskel- und Nervenfunktion und den Herzrhythmus. Etwa die Hälfte des Magnesiums im Körper steckt in den Knochen, nur ein sehr kleiner Teil im Blut.
Gute Quellen sind Vollkorngetreide, Hülsenfrüchte, Nüsse, Samen, grünes Blattgemüse und manche Mineralwässer.
Präparate enthalten Magnesium als Salz, etwa Citrat, Oxid, Glycinat (Bisglycinat), Aspartat, Chlorid, Carbonat oder L-Threonat. Die Salze unterscheiden sich im Magnesiumgehalt und darin, wie gut sie aufgenommen und vertragen werden.
Untersuchte Formen und Zubereitungen
- Magnesiumsalze zum Einnehmen (Citrat, Oxid, Glycinat, Aspartat, Chlorid, L-Threonat)
- Magnesiumreiches Mineralwasser
- Magnesium zum Auftragen (Öl, Bad)
- Mischpräparate mit Magnesium – die übrigen Bestandteile werden jeweils genannt
Nicht gemeint sind auf dieser Seite:
- Magnesiumsulfat als Infusion oder Spritze in Klinik und Narkose (Präeklampsie, Asthmaanfall, Narkose, Herzchirurgie)
- Magnesium als Abführmittel zur Darmreinigung vor Untersuchungen und als Säureblocker
2. Wie wirkt Magnesium? Ergebnisse nach Anwendungsgebiet
| Anwendungsgebiet | Ergebnis in kontrollierten Studien | Beweiskraft | Studien | Teilnehmer |
|---|---|---|---|---|
| Blutzucker und Stoffwechsel | überwiegend verbessert | hoch | 19 Metaanalysen · 37 kontrolliert · 21 weitere | 3.101 |
| Blutdruck, Herz und Gefäße | gemischt | hoch | 19 Metaanalysen · 31 kontrolliert · 24 weitere | 8.093 |
| Stress, Angst und Stimmung | überwiegend verbessert | hoch | 2 Metaanalysen · 28 kontrolliert · 8 weitere | 1.331 |
| Schlaf | gemischt | hoch | 4 Metaanalysen · 19 kontrolliert · 4 weitere | 1.214 |
| Knochen | überwiegend kein Unterschied | hoch | 2 Metaanalysen · 5 kontrolliert · 2 weitere | 332 |
| Muskeln und Muskelkrämpfe | gemischt | mittel | 1 Metaanalysen · 15 kontrolliert · 2 weitere | 1.041 |
| Kopfschmerz und Migräne | nur Übersichten | gering | 3 Metaanalysen · 0 kontrolliert · 4 weitere | 0 |
| Schwangerschaft | überwiegend verbessert | gering | 1 Metaanalysen · 1 kontrolliert · 1 weitere | 36 |
| Weitere Messgrößen | überwiegend verbessert | hoch | 19 Metaanalysen · 119 kontrolliert · 53 weitere | 6.935 |
So lesen Sie die Tabelle: Gezählt werden Studien am Menschen, deren Ergebnisse das jeweilige Gebiet betreffen. „Hoch“ heißt: mindestens eine Metaanalyse und zwei kontrollierte Studien mit Verbesserung, oder mindestens drei kontrollierte Studien, von denen drei Viertel eine Verbesserung zeigen, mit zusammen mindestens 300 Teilnehmern. „Mittel“ heißt: mindestens zwei kontrollierte Studien mit Verbesserung, und zwar mehrheitlich, oder eine Metaanalyse neben kontrollierten Studien. „Gering“ heißt: eine kontrollierte Studie mit Verbesserung. Gibt es in einem Gebiet keine kontrollierte Studie, ist die Beweiskraft höchstens „gering“ (Ergebnis „nur Übersichten“ oder „nur Beobachtungsdaten“). Alles andere ist „unklar“. Eine Studie zählt als Verbesserung, wenn mindestens die Hälfte ihrer Messgrößen in diesem Gebiet besser ausfiel. Übersichten über Mischpräparate zählen nicht als Metaanalyse; Ergebnisse, die nur Nebenwirkungen oder Anteile von Anwendern beschreiben, zählen nicht als Wirkung. Dieselbe Studie zählt nur einmal.
3. Was die Studien im Einzelnen zeigen
Magnesium, Blutzucker und Stoffwechsel: Studien am Menschen
Bei Typ-2-Diabetes senkten orale Magnesiumsalze in zwei Metaanalysen die Nüchternglukose stärker als die Kontrolle, das HbA1c nur in einer davon deutlich 1011. In zwei weiteren Metaanalysen sanken auch Insulinresistenz und Nüchternglukose 1238. Bei Prädiabetes besserten sich die Insulinresistenz und der Blutzucker zwei Stunden nach Trinken einer Zuckerlösung, nicht aber die Nüchternglukose 25. Zwei Metaanalysen, die Magnesium mit Chrom, Zink, Selen, Calcium oder Vitaminen zusammenfassten, fanden bei polyzystischem Ovarsyndrom und Schwangerschaftsdiabetes niedrigere Nüchternglukose und Insulinresistenz 1861. Welchen Anteil das Magnesium daran hat, lässt sich nicht trennen. Untersucht wurden vor allem orale Magnesiumsalze wie Oxid, Citrat und Chlorid sowie einzelne Mischpräparate; die Ergebnisse hängen von Salzform, Tagesmenge und Ausgangs-Magnesiumstatus ab.
| Studie | Art · Teilnehmer | Präparat · Dosis · Dauer · Vergleich | Ergebnis |
|---|---|---|---|
| 9 Yang et al. 2025 | Metaanalyse · 1.600 Teilnehmer | Mischung aus Calcium, Chrom, Selen und Magnesium; gegen Placebo oder Kontrolle (RCTs) | Nüchternblutzucker: kein Unterschied; HOMA-IR: kein Unterschied; Lipidwerte: kein Unterschied |
| 10 Maqrashi et al. 2025 | Metaanalyse · 1.345 Teilnehmer | Magnesiumpräparate (Salz nicht genannt); gegen Placebo oder Kontrolle | Serum-Magnesium: verbessert (WMD = 0.69, 95% CI: 0.32 to 1.06); Nüchternblutzucker: verbessert (WMD = -0.58, 95% CI: -0.87 to -0.28); HbA1c: kein Unterschied (WMD = -0.16, 95% CI: -0.32 to 0.00) |
| 11 Xu et al. 2022 | Metaanalyse · 1.325 Teilnehmer | Magnesiumergänzung (Formulierungen in Subgruppen analysiert); optimale Durchschnitte: 279 mg/d, 429 mg/d, 300 mg/d; 116 d, 88 d, 120 d je Zielgröße; gegen Kontrollgruppe ohne Magnesium (24 RCTs) | Nüchtern-Plasmaglukose: verbessert (-0.20 mM (95% CI: -0.30, -0.09)); HbA1c: verbessert (-0.22% (95% CI: -0.41, -0.03)) |
| 12 Zhao et al. 2020 | Metaanalyse · 1.168 Teilnehmer | Magnesiumzufuhr über die Ernährung bzw. Magnesiumsupplemente; je 100 mg mehr tägliche Magnesiumzufuhr; gegen niedrigste vs. höchste Magnesiumzufuhr; Supplementierung vs. Kontrolle | Typ-2-Diabetes-Risiko bei höchster vs. niedrigster Magnesiumzufuhr: verbessert (22% lower risk); Typ-2-Diabetes-Risiko je 100 mg mehr Magnesium täglich: verbessert (reduced by 6%); Nüchtern-Plasmaglukose: verbessert (SMD, -0.32 [95% CI, -0.59 to -0.05]) |
| 13 Amiri et al. 2026 | Metaanalyse · 1.085 Teilnehmer | Orale Magnesiumpräparate (Salzform nicht genannt); Subgruppen: > 250 und ≤ 250 mg/Tag; Subgruppen: unter oder über 12 Wochen; gegen Placebo | Insulinspiegel: kein Unterschied (MD = - 1.73; 95% CI: -3.73 to 0.27; p-value = 0.09); HOMA-IR: kein Unterschied (MD = - 0.74; 95% CI: -1.58 to 0.09; p-value = 0.08); HbA1c: kein Unterschied |
| 18 Ye et al. 2026 | Metaanalyse · 618 Teilnehmer | Mineralstoffpräparate: Magnesium, Chrom, Zink, Selen, Chrompicolinat; gegen Placebo | Nüchternglukose: verbessert (SMD = − 0.34, p < 0.001); Nüchterninsulin: verbessert (SMD = − 0.72, p < 0.001); HOMA-IR: verbessert (SMD = − 0.75, p < 0.001) |
| 20 Deng et al. 2025 | Metaanalyse · 509 Teilnehmer | Magnesium plus Vitamin D oder Vitamin E; gegen Kontrollgruppe (Placebo/keine Co-Supplementation) | Serum-Triglyceride: kein Unterschied (MD = 1.84, 95% CI: -28.92, 32.60, p = 0.91); Serum-LDL-c: kein Unterschied (MD: -4.56, 95% CI: -14.19, 5.08, p = 0.35); Serum-HDL-c: kein Unterschied (MD: 1.96, 95% CI: -3.07, 6.98, p = 0.45) |
| 21 Heidari et al. 2022 | Metaanalyse · 504 Teilnehmer | Vitamin E allein oder mit Omega-3 oder Magnesium; gegen Placebo | Triglyceride im Serum: verbessert (- 18.27 mg/dL, 95% CI - 34.68 to - 1.87); VLDL-Cholesterin: verbessert (- 5.88 mg/dL, 95% CI - 8.08 to - 3.68); LDL-Cholesterin: verbessert (- 12.84 mg/dL, 95% CI - 22.15 to - 3.52) |
Weitere Studien zu diesem Gebiet: 22 25 26 32 34 38 43 50 52 53 55 56 57 58 59 61 63 67 71 72 74 76 81 82 91 93 100 101 109 112 115 116 120 121 132 133 135 137 138 145 147 148 150 154 159 169 175 180 181 183 193 203 204 211 220 224 227 230 233 236 247 257 258 259 260 261 267 269 275
Magnesium, Blutdruck, Herz und Gefäße: Studien am Menschen
Orale Magnesiumsalze zeigten in mehreren kontrollierten Studien eine Blutdrucksenkung, vor allem bei Menschen mit Bluthochdruck, Diabetes oder Magnesiummangel 3710111219. Bei Nierenkranken nahm die Wanddicke der Halsschlagader in zwei Metaanalysen ab 2229. Die gefäßerweiternde Funktion besserte sich in einer Metaanalyse 30, in einer weiteren Metaanalyse und einer kleinen randomisierten Studie jedoch nicht 62198. Die Gefäßverkalkung bei chronischer Nierenkrankheit bremste Magnesium weder in einer Metaanalyse noch in einer randomisierten kontrollierten Studie über zwölf Monate 2287. Neu auftretendes Vorhofflimmern verhinderte Magnesium in einer Metaanalyse nicht 6, und vorzeitige Vorhofschläge blieben in einer kleinen randomisierten Studie unverändert 138. Eine systematische Übersicht randomisierter Studien zählt Magnesium zu den Mikronährstoffen mit mäßig bis gut gesicherten Hinweisen auf niedrigere kardiovaskuläre Risikofaktoren 1. Die untersuchten Formen waren Magnesiumsalze zum Einnehmen – Citrat, Oxid, Glycinat (auch Bisglycinat), Aspartat, Chlorid und L-Threonat – sowie Mischpräparate. Auch bei normalem Blutdruck senkte Magnesium allein in einer Metaanalyse placebokontrollierter Studien den systolischen Blutdruck 49, in einer anderen war die Senkung dort nicht gesichert 7. Ein Komplex aus trans-Resveratrol und Magnesiumhydroxid mit D-chiro- und Myo-Inositol veränderte bei übergewichtigen Schwangeren den Blutdruck nicht 93. Ein Mineralsalz aus Natriumchlorid, Kaliumchlorid und Magnesiumammoniumkaliumchlorid anstelle von Kochsalz senkte in einer kontrollierten Studie den systolischen Blutdruck stärker als normales Salz 145. Die Ergebnisse hängen von Form, Salz und Tagesmenge ab, und viele Studien waren klein oder von kurzer Dauer.
| Studie | Art · Teilnehmer | Präparat · Dosis · Dauer · Vergleich | Ergebnis |
|---|---|---|---|
| 1 An et al. 2022 | systematische Übersicht · 883.627 Teilnehmer | Mikronährstoff-Supplemente, darunter Magnesium; gegen Placebo oder Kontrolle in randomisierten Studien | Kardiovaskuläre Risikofaktoren: verbessert |
| 3 Alharran et al. 2024 | Metaanalyse · 8.610 Teilnehmer | Magnesiumpräparate zum Einnehmen; ≥400 mg/Tag in Subgruppenanalyse; ≥12 Wochen in Subgruppenanalyse; gegen Kontrolle (Placebo) in den eingeschlossenen RCTs | Systolischer Blutdruck: verbessert (ES = -1.25 mmHg; 95% CI: -1.98, -0.51, P = 0.001); Diastolischer Blutdruck: verbessert (ES = -1.40 mmHg; 95% CI: -2.04, -0.75, P = 0.000); Systolischer Blutdruck bei ≥400 mg/Tag: verbessert (ES for SBP = -6.38 mmHg) |
| 6 Curran et al. 2023 | Metaanalyse · 4.713 Teilnehmer | Magnesium (Salz nicht genannt); gegen Placebo | Neu aufgetretenes Vorhofflimmern: kein Unterschied (OR 0.72, [95% CI 0.48 to 1.09]) |
| 7 Argeros et al. 2025 | Metaanalyse · 2.709 Teilnehmer | Orale Magnesiumsupplemente (Salzform nicht genannt); 82,3–637 mg elementares Magnesium, Median 365 mg; Median 12 Wochen (mindestens 4 Wochen); gegen Placebo | Systolischer Blutdruck: verbessert (-2.81 mm Hg (95% CI, -4.32 to -1.29)); Diastolischer Blutdruck: verbessert (-2.05 mm Hg (95% CI, -3.23 to -0.88)); Systolischer Blutdruck bei Hypertonikern mit Medikation: verbessert (-7.68 mm Hg) |
| 10 Maqrashi et al. 2025 | Metaanalyse · 1.345 Teilnehmer | Magnesiumpräparate (Salz nicht genannt); gegen Placebo oder Kontrolle | Diastolischer Blutdruck: verbessert; Lipidprofil: unklar |
| 11 Xu et al. 2022 | Metaanalyse · 1.325 Teilnehmer | Magnesiumergänzung (Formulierungen in Subgruppen analysiert); optimale Durchschnitte: 279 mg/d, 429 mg/d, 300 mg/d; 116 d, 88 d, 120 d je Zielgröße; gegen Kontrollgruppe ohne Magnesium (24 RCTs) | systolischer Blutdruck: verbessert (-7.69 mmHg (95% CI: -11.71, -3.66)); diastolischer Blutdruck: verbessert (-2.71 mmHg (95% CI: -4.02, -1.40)) |
| 12 Zhao et al. 2020 | Metaanalyse · 1.168 Teilnehmer | Magnesiumzufuhr über die Ernährung bzw. Magnesiumsupplemente; je 100 mg mehr tägliche Magnesiumzufuhr; gegen niedrigste vs. höchste Magnesiumzufuhr; Supplementierung vs. Kontrolle | Systolischer Blutdruck: verbessert; Diastolischer Blutdruck: verbessert |
| 19 Dibaba et al. 2017 | Metaanalyse · 543 Teilnehmer | Magnesiumpräparate zum Einnehmen (Salzform nicht genannt); 365 bis 450 mg elementares Magnesium pro Tag; 1 bis 6 Monate (Mittel 3,6 Monate); gegen Kontrollgruppe (Placebo oder übliche Behandlung) | Systolischer Blutdruck: verbessert (SMD: -0.20; 95% CI: -0.37, -0.03); Diastolischer Blutdruck: verbessert (SMD: -0.27; 95% CI: -0.52, -0.03) |
Weitere Studien zu diesem Gebiet: 21 22 25 29 30 38 48 49 56 58 60 62 67 70 82 84 87 93 105 109 115 119 138 139 140 142 145 147 149 150 156 159 160 167 179 183 193 197 198 199 203 204 207 219 225 226 227 229 235 237 244 248 249 250 255 259 260 262 269 273 279 280 281 282 283 287
Magnesium, Stress, Angst und Stimmung: Studien am Menschen
Bei Depression senkte Magnesium die Depressionswerte stärker als die Kontrolle, in einer Metaanalyse 28 und in drei randomisierten kontrollierten Studien 134143206. Keinen Unterschied zur Kontrolle fand eine Studie bei übergewichtigen Frauen mit leichter bis mittlerer Depression 96. Eine systematische Übersicht fand zudem eine Besserung selbstberichteter Angst, wobei die Studien uneinheitlich waren und Magnesium teils mit bis zu drei weiteren potenziell aktiven Bestandteilen kombiniert wurde 51. Untersucht wurden vor allem Magnesiumsalze zum Einnehmen wie Citrat, Oxid, Glycinat, Aspartat, Chlorid und L-Threonat, teils kombiniert mit Vitamin B6 75 oder Vitamin D 96. Die Belastbarkeit gilt als hoch, doch die Studien sind oft klein und unterscheiden sich in Salz, Dosis und Population; Langzeitstudien stehen noch aus.
| Studie | Art · Teilnehmer | Präparat · Dosis · Dauer · Vergleich | Ergebnis |
|---|---|---|---|
| 14 Urata et al. 2025 | systematische Übersicht · 1.049 Teilnehmer | Magnesiumchlorid (unter anderen Substanzen); gegen Placebo oder Antidepressiva | Verbesserung der depressiven Symptome: verbessert |
| 28 Moabedi et al. 2023 | Metaanalyse · 325 Teilnehmer | Magnesiumpräparate zum Einnehmen; gegen Placebo | Depressionswerte: verbessert (SMD: -0.919, 95% CI: -1.443 to -0.396, p = 0.001) |
| 51 Rawji et al. 2024 | systematische Übersicht | Orale Magnesiumpräparate, Formen und Dosierungen uneinheitlich; uneinheitlich über die Studien; gegen kein einheitlicher Vergleich; interventionelle Studien | selbstberichtete Angst (u. a. Hamilton Anxiety Scale): verbessert |
| 75 Noah et al. 2020 | randomisiert kontrolliert · 264 Teilnehmer | orales Magnesium 300 mg allein oder mit Vitamin B6 30 mg; 300 mg Magnesium, ggf. plus 30 mg Vitamin B6; 8 Wochen; gegen Magnesium allein vs. Magnesium plus Vitamin B6 | Stressniveau (DASS-Skala): kein Unterschied |
| 86 Schuster et al. 2025 | randomisiert kontrolliert · 155 Teilnehmer | Magnesiumbisglycinat-Kapseln vs. Placebo; 250 mg elementares Magnesium täglich; bis Woche 4 (mehrere Messzeitpunkte); gegen Placebo-Kapseln | weitere psychologische Outcomes: kein Unterschied (No significant differences) |
| 94 Ni et al. 2023 | randomisiert kontrolliert · 109 Teilnehmer | Magnesium-L-Threonat oral; 12 Wochen; gegen Placebo | GAD-7: kein Unterschied; PHQ-9: kein Unterschied |
| 96 Abiri et al. 2022 | randomisiert kontrolliert · 108 Teilnehmer | 250 mg Magnesium-Tablette, ggf. plus 50000 IU Vitamin D wöchentlich; 250 mg Magnesium täglich; 50000 IU Vitamin D wöchentlich; 8 Wochen; gegen Placebo (Magnesium- und/oder Vitamin-D-Placebo) | Depressionsscore (BDI-II): kein Unterschied; BDNF-Serumspiegel: verbessert |
| 122 Hemamy et al. 2021 | randomisiert kontrolliert · 66 Teilnehmer | Vitamin D plus Magnesium; Vitamin D 50.000 IU/Woche, Magnesium 6 mg/kg/Tag; 8 Wochen; gegen Placebo | emotionale Probleme: verbessert (p = 0.001) |
Weitere Studien zu diesem Gebiet: 123 125 127 131 134 143 148 152 153 158 160 177 179 185 187 190 191 192 194 206 210 212 213 223 231 238 260 263 268 270
Magnesium und Schlaf: Studien am Menschen
Bei Erwachsenen mit Schlafproblemen schliefen die Teilnehmenden in zwei randomisierten kontrollierten Studien besser als unter Placebo: mit Magnesium-L-Threonat mehr Tief- und REM-Schlaf 185, in der anderen länger und tiefer 160. Eine systematische Übersicht berichtet bei Restless-Legs-Syndrom eine bessere Schlafqualität unter Magnesiumoxid und Vitamin B6 23. Bei Fibromyalgie besserte sich die Schlafqualität unter Magnesium mit Coenzym Q10 und Tryptophan; einen Vergleich mit Placebo nennt die Zusammenfassung dafür nicht 108. Keinen Unterschied der Schlafqualität fanden dagegen je eine randomisierte kontrollierte Studie bei nächtlichen Wadenkrämpfen 107 und bei polyzystischem Ovarsyndrom 126. Untersucht wurden orale Magnesiumsalze und magnesiumreiche Ernährung sowie Mischpräparate; die Beweiskraft ist hoch, offen bleiben jedoch unterschiedliche Salze, Tagesmengen und Vergleichsbedingungen.
| Studie | Art · Teilnehmer | Präparat · Dosis · Dauer · Vergleich | Ergebnis |
|---|---|---|---|
| 4 Arab et al. 2023 | systematische Übersicht · 7.582 Teilnehmer | Magnesium über Ernährung oder Supplementierung; gegen niedrige Magnesiumaufnahme oder Placebo | Schlafqualität (Einschlafen tagsüber, Schläfrigkeit, Schnarchen, Schlafdauer): verbessert; Schlafstörungen in randomisierten Studien: unklar |
| 23 González-Parejo et al. 2024 | systematische Übersicht · 482 Teilnehmer | Magnesiumoxid und Vitamin B6; gegen andere Supplemente bzw. Kontrolle | Schlafqualität: verbessert (significantly improved) |
| 35 Mah et al. 2021 | systematische Übersicht · 151 Teilnehmer | Orale Magnesiumsupplementierung; weniger als 1 g, bis zu dreimal täglich; gegen Placebo | Einschlafzeit: verbessert (17.36 min less (95% CI - 27.27 to - 7.44, p = 0.0006)); Gesamtschlafzeit: kein Unterschied (improved by 16.06 min) |
| 36 Lopresti et al. 2026 | systematische Übersicht | Orales Magnesium als alleinige aktive Intervention; Elementare Dosen variierten stark; Behandlungsdauern variierten stark; gegen Randomisierte kontrollierte Studien, narrativ zusammengefasst | Subjektive Schlafoutcomes: unklar; EEG, Aktigraphie und Wearable-Schätzungen: unklar; Insomnia-Behandlung: kein Unterschied |
| 51 Rawji et al. 2024 | systematische Übersicht | Orale Magnesiumpräparate, Formen und Dosierungen uneinheitlich; uneinheitlich über die Studien; gegen kein einheitlicher Vergleich; interventionelle Studien | Schlafparameter (u. a. PSQI): verbessert; Schlafparameter: kein Unterschied (two studies reported no improvements); Schlafparameter: unklar (one reported mixed results) |
| 69 Meolie et al. 2005 | systematische Übersicht | Magnesium (als eines von vielen bewerteten Produkten); gegen Placebo bzw. Kontrolle | Wirksamkeit als Hypnotikum: unklar |
| 73 Khalid et al. 2024 | randomisiert kontrolliert · 290 Teilnehmer | Tabletten: Placebo, Magnesium, Kalium, Magnesium+Kalium; 2 Monate; gegen Placebo (T1) vs. Mg (T2), K (T3), Mg+K (T4) | Insomnia Severity Index: verbessert (p = 0.0001); Serum-Cortisol: verbessert (p = 0.001); Serum-Melatonin: verbessert |
| 79 Barna et al. 2021 | randomisiert kontrolliert · 216 Teilnehmer | Magnesiumoxid-Monohydrat (MOMH), Kapsel; 226 mg einmal täglich zur Schlafenszeit; 60 Tage; gegen Placebo, doppelblind, randomisiert, multizentrisch | Schlafqualität: verbessert (p < 0.001) |
Weitere Studien zu diesem Gebiet: 86 94 107 108 112 126 148 153 160 179 185 187 189 190 191 192 210 259 271
Magnesium und Knochen: Studien am Menschen
Bei chronischer Nierenkrankheit senkte Magnesium in zwei Metaanalysen Parathormon- und Kalziumspiegel, teils über mehr Magnesium im Dialysat, teils als Einnahme 2229. Bei diabetischer Nephropathie senkte Magnesiumcitrat in einer randomisierten kontrollierten Studie den Knochenumbaumarker Osteocalcin stärker als die Kontrolle 132. Magnesiumoxid veränderte in einer anderen Studie den Knochenabbaumarker TRAP nicht gesichert 140. Zur Knochendichte liegt eine randomisierte kontrollierte Studie vor, in der beide Gruppen Calcium, Magnesium und Calcitriol erhielten; der Vorteil ging dort auf Rotklee-Extrakt mit Probiotika zurück 117.
| Studie | Art · Teilnehmer | Präparat · Dosis · Dauer · Vergleich | Ergebnis |
|---|---|---|---|
| 22 Zhan et al. 2023 | Metaanalyse · 496 Teilnehmer | Orale Magnesiumgabe bzw. erhöhte Magnesiumkonzentration im Dialysat; gegen Kontrollgruppen ohne Magnesiumgabe | Kalziumspiegel: verbessert (SMD=-0.43, 95% CI: -0.74 to -0.11, p = 0.008); Parathormonspiegel: verbessert (SMD=-0.43, 95% CI: -0.75 to -0.11, p = 0.008) |
| 29 Guo et al. 2022 | Metaanalyse · 309 Teilnehmer | Magnesiumsupplementierung, oral oder über Dialysat; verschiedene Interventionsdauern (Subgruppenanalyse); gegen Kontrolle ohne Magnesiumgabe | Serum-PTH: verbessert (WMD = -236.56; 95% CI -349.71 to -123.41); Serum-Calcium (orale Gabe): verbessert (WMD = -0.50; 95% CI -0.77 to -0.23); Serum-Phosphat: kein Unterschied (WMD = -0.25; 95% CI -0.64 to 0.14) |
| 116 Dall et al. 2023 | randomisiert kontrolliert · 78 Teilnehmer | 1000 IU Vitamin D3 plus 360 mg Magnesiumglycinat; 360 mg Magnesiumglycinat täglich; 12 Wochen; gegen Vitamin D allein und Placebo | Serum-Osteocalcin (gesamt): kein Unterschied (P > .05 for all); Knochenspezifische alkalische Phosphatase: kein Unterschied (β = 0.004, P = .986); C-terminales CrossLaps (CTX): kein Unterschied (β = 0.426, P = .057) |
| 117 Lambert et al. 2017 | randomisiert kontrolliert · 78 Teilnehmer | Rotklee-Extrakt plus Probiotika, dazu Calcium, Magnesium, Calcitriol; 60 mg Isoflavon-Aglykone/d, Magnesium 550 mg/d, Calcium 1200 mg/d, Calcitriol 25 µg/d; 12 Monate; gegen Placebo (maskiert) mit gleicher Calcium-, Magnesium- und Calcitriol-Gabe | Knochendichte L2-L4 Lendenwirbelsäule: verbessert (-0.99% and -2.2%); Knochendichte Schenkelhals: verbessert (-1.04% and -3.05%); Knochendichte Trochanter: verbessert (-0.67% and -2.79) |
| 128 Eftekhari et al. 2014 | randomisiert kontrolliert · 64 Teilnehmer | 250 mg Magnesiumoxid allein oder mit Vitex agnus castus; 250 mg Magnesiumoxid pro Tag; 8 Wochen; gegen Placebo bzw. Vitex allein | alkalische Phosphatase im Serum: kein Unterschied; Osteocalcin im Serum: verbessert; VEGF im Serum: kein Unterschied |
| 132 Halawa et al. 2023 | randomisiert kontrolliert · 60 Teilnehmer | orales Magnesiumcitrat zusätzlich zum Standardregime; 2,25 g/Tag; 12 Wochen; gegen Standardregime allein (Kontrollgruppe) | Serum-Osteocalcin: verbessert (p = 0.001) |
| 140 Alonso et al. 2020 | randomisiert kontrolliert · 52 Teilnehmer | Orales Magnesiumoxid 400 mg Magnesium/Tag vs. Placebo; 400 mg Magnesium/Tag; 10 Wochen; gegen Placebo, doppelblind, 1:1 randomisiert | Tartrat-resistente saure Phosphatase Typ 5: kein Unterschied (-0.187, (-0.328, -0.045), p = 0.011) |
| 231 Zhang et al. 2022 | Kohortenstudie · 392 Teilnehmer | Nahrungsmagnesium (mit Calcium, Kalium, Phosphor); 24 Monate; gegen höhere vs. niedrigere Magnesiumzufuhr | Kniegelenkstrukturen: kein Unterschied |
Weitere Studien zu diesem Gebiet: 260
Magnesium, Muskeln und Muskelkrämpfe: Studien am Menschen
Bei nächtlichen Wadenkrämpfen verringerte Magnesiumoxid-Monohydrat in einer randomisierten kontrollierten Studie Häufigkeit und Dauer der Episoden stärker als Placebo 79. Bei Beinkrämpfen ergab eine Metaanalyse keinen Unterschied, ebenso wenig zwei randomisierte kontrollierte Studien mit Magnesiumcitrat und Magnesiumhydrochlorid 278890. Bei Wadenkrämpfen fand eine randomisierte kontrollierte Studie mit Magnesiumoxid keine Verringerung von Zahl, Schweregrad und Dauer 107. Muskelkater besserte sich in zwei kontrollierten Studien mit einem nicht näher benannten Magnesiumsalz 216220, während eine randomisierte kontrollierte Studie mit Magnesiumgel keinen Unterschied zeigte 157. Die Muskelkraft unterschied sich in drei kontrollierten Studien nicht von der Kontrolle: nach Magnesiumgel, nach einer Woche Einnahme vor Bergablaufen und bei COPD unter Magnesiumcitrat 157220141. Bei Nackenschmerz mit Triggerpunkten besserten sich Schmerz, Nackenbeeinträchtigung und Muskelaktivität unter Magnesiumsulfat-Iontophorese, doch Dry Needling war in allen Werten überlegen 130. Bei Sarkopenie-Risiko besserte eine kontrollierte Studie mit einem Mischpräparat aus Hydroxy-Methyl-Butyrat, Carnosin, Butyrat, Lactoferrin und Magnesium den Skelettmuskelindex und die Muskelfunktion 137. Wadenkrämpfe, Muskelkater und Muskelkraft zeigen überwiegend gemischte Ergebnisse bei mittlerer Beweiskraft. Untersucht wurden vor allem Magnesiumsalze zum Einnehmen (Oxid, Citrat, Hydrochlorid) sowie zum Auftragen (Gel, Iontophorese), daneben einzelne Mischpräparate. Offen bleiben Aussagen zu Dosis, Dauer und Übertragbarkeit auf andere Magnesiumformen; die Mischpräparate erlauben keine Zuordnung der Wirkung zum Magnesium allein.
| Studie | Art · Teilnehmer | Präparat · Dosis · Dauer · Vergleich | Ergebnis |
|---|---|---|---|
| 27 Liu et al. 2021 | Metaanalyse · 332 Teilnehmer | orale Magnesiumsupplementation; gegen Kontrollgruppe | Häufigkeit von Beinkrämpfen nach Behandlung: kein Unterschied (WMD = -0.47, 95% CI: -1.14-0.20, P = 0.167); Erholung von Beinkrämpfen: kein Unterschied (OR = 0.47, 95% CI: 0.14-1.52, P = 0.207) |
| 79 Barna et al. 2021 | randomisiert kontrolliert · 216 Teilnehmer | Magnesiumoxid-Monohydrat (MOMH), Kapsel; 226 mg einmal täglich zur Schlafenszeit; 60 Tage; gegen Placebo, doppelblind, randomisiert, multizentrisch | Häufigkeit der Wadenkrampf-Episoden: verbessert (- 3.4 vs - 2.6); Dauer der Wadenkrampf-Episoden: verbessert (p < 0.007) |
| 88 Araújo et al. 2020 | randomisiert kontrolliert · 132 Teilnehmer | orales Magnesiumcitrat (Mg++) versus Placebo; 300 mg/Tag; 4 Wochen; gegen Placebo | Häufigkeit der Beinkrampf-Episoden pro Woche: kein Unterschied (OR 1.3 (CI 95%: 0.6-2.9), p = 0.527); Reduktion der Beinkrämpfe nach 4 Wochen: kein Unterschied; mittlere Episoden pro Woche bei verbleibenden Krämpfen: kein Unterschied (p = 0.408) |
| 90 Kuusipalo et al. 2026 | randomisiert kontrolliert · 121 Teilnehmer | Magnesiumhydrochlorid-Tabletten; 4 Wochen Einnahme, Auswertung Woche 8; gegen Placebo-Tabletten und medizinische Kompressionsstrümpfe | Wöchentliche Häufigkeit von Beinkrämpfen: kein Unterschied (-0.20 (95% CI -1.49 to 1.09; P = 0.929)) |
| 99 Gáti et al. 2018 | randomisiert kontrolliert · 105 Teilnehmer | Thermal-Mineralwasser mit Calcium-Magnesium-Bicarbonat; 3 Wochen, 15 Anwendungen, Nachbeobachtung 9 Wochen; gegen Übliche Schmerzmittelbehandlung | Rückenschmerz in Ruhe (VAS): verbessert (p < 0.001); Rückenschmerz bei Aktivität (VAS): verbessert (p < 0.001); Rückenschmerz-Fragebogen (Oswestry): verbessert (p < 0.001) |
| 107 Roguin et al. 2017 | randomisiert kontrolliert · 94 Teilnehmer | Kapseln mit Magnesiumoxid oder Placebo; einmal täglich zur Schlafenszeit; 4 Wochen Behandlung nach 2 Wochen Screening; gegen Placebo, doppelblind | mittlere Zahl nächtlicher Wadenkrämpfe pro Woche: kein Unterschied (0.38 (0.48) NLC per week (P = .67)); Schweregrad der Wadenkrämpfe: kein Unterschied; Dauer der Wadenkrämpfe: kein Unterschied |
| 113 Polo-Ferrero et al. 2025 | randomisiert kontrolliert · 80 Teilnehmer | Magnesium über die Nahrung (Nährstoffaufnahme per Fragebogen); 32 Wochen; gegen Hochgeschwindigkeits-Krafttraining vs. Mehrkomponententraining | 5STS-Test (Aufstehen und Gehen): verbessert (p < 0.001); Korrelation niedriges Magnesium mit schlechterer 5STS-Leistung (H-RT): verschlechtert (r_p = -0.48) |
| 130 Abu et al. 2026 | randomisiert kontrolliert · 60 Teilnehmer | Magnesiumsulfat-Iontophorese; 2x pro Woche über 4 Wochen; gegen Dry Needling und reine Dehnung (Kontrollgruppe) | Druckschmerzschwelle (PPT): verbessert (MD 1.48, 95% CI 1.01-1.95; p < 0.001); Nackenbeeinträchtigung (ANDI): verbessert (MD -2.60, 95% CI -4.50 to -0.70; p = 0.004); Schmerzintensität (VAS): verbessert (MD -2.0, 95% CI -2.84 to -1.36; p < 0.01) |
Weitere Studien zu diesem Gebiet: 137 141 153 157 182 215 216 220 231 259
Magnesium, Kopfschmerz und Migräne: Studien am Menschen
Eine Metaanalyse fand unter Magnesium weniger Migräneattacken, geringere Schwere und weniger Migränetage als unter Kontrolle 42. Eine systematische Übersicht stuft Magnesium zur Migränevorbeugung als möglicherweise wirksam ein 66. Eine weitere Übersicht sieht Hinweise, dass Magnesium ebenso wie Carnitin, Riboflavin, Niacin, CoQ10, Vitamin D, Vitamin B12 und Alpha-Liponsäure Migräne vorbeugen und lindern kann 65. Die Beweiskraft ist gering, weil kontrollierte Einzelstudien zur Migräne in dieser Auswertung fehlen; untersucht wurden Magnesiumsalze zum Einnehmen, darunter Magnesiumdicitrat. Offen bleiben Fragen zu Dosis, Salzform und Dauer der Einnahme.
| Studie | Art · Teilnehmer | Präparat · Dosis · Dauer · Vergleich | Ergebnis |
|---|---|---|---|
| 5 Morel et al. 2021 | systematische Übersicht · 5.447 Teilnehmer | Magnesium (Mg), Salz nicht genannt; gegen Placebo oder Kontrolle in den eingeschlossenen RCTs | Schmerzintensität und Analgetikaverbrauch bei Migräne: unklar |
| 42 Talandashti et al. 2025 | Metaanalyse | Nahrungsergänzungsmittel, u. a. Magnesium; gegen Placebo bzw. Kontrollgruppe | Migräneanfälle (Häufigkeit): verbessert (MD = -2.51); Migräneschwere: verbessert (MD = -0.88); Monatliche Migränetage: verbessert (MD = -1.66) |
| 65 Nattagh-Eshtivani et al. 2018 | systematische Übersicht | Nahrungsergänzung mit Magnesium und weiteren Nährstoffen; gegen randomisierte kontrollierte Studien | prophylaktische und therapeutische Wirkung bei Migräne: verbessert |
| 66 von et al. 2018 | systematische Übersicht | Magnesiumdicitrat; 600 mg; gegen Placebo | Anzahl der Migräneattacken: verbessert; Primäre Wirksamkeitsparameter: verbessert |
| 234 Takle et al. 2026 | Kohortenstudie · 182 Teilnehmer | Magnesium (Salz nicht genannt); gegen Patienten mit Kopfschmerzauflösung vs. ohne Auflösung | Kopfschmerzauflösung (Magnesiumgabe bei aufgelöster vs. nicht aufgelöster Gruppe): unklar (P = .086) |
| 245 Karatoprak et al. 2025 | Fallserie | Magnesiumoxid; 6-9 mg/kg/Tag oder 365 mg/Tag; vier Monate; gegen keine Kontrollgruppe, Vorher-Nachher | Kopfschmerzhäufigkeit: verbessert (p<0.001); Migränebedingte Beeinträchtigung (PedMIDAS): verbessert (p<0.001); Lebensqualität (HIT-6): verbessert (p<0.001) |
| 259 Chandarana et al. 2026 | Übersicht | orale Magnesium-Supplementierung; gegen Serum- vs. Erythrozyten- und andere Kompartimentmarker | klinischer Nutzen bei Migräneprophylaxe: verbessert |
Magnesium und Schwangerschaft: Studien am Menschen
Bei Schwangerschaftsdiabetes senkte Magnesium in einer Metaanalyse Nüchternglukose und Insulinresistenz, Frühgeburten und übergroße Neugeborene wurden aber nicht seltener 32. Eine kleine randomisierte kontrollierte Studie mit Magnesiumoxid fand seltener Neugeborenengelbsucht und Klinikaufenthalte als unter Placebo sowie weniger aktive Entzündungsgene IL-8 und TNF-α 155. Die Genexpression von IL-1 und VEGF blieb unverändert 155. Die Beweiskraft ist gering: Es gibt nur eine kleine kontrollierte Studie, und mehrere Ergebnisse stammen aus einzelnen kleinen Studien.
| Studie | Art · Teilnehmer | Präparat · Dosis · Dauer · Vergleich | Ergebnis |
|---|---|---|---|
| 2 Shi et al. 2026 | Metaanalyse · 10.262 Teilnehmer | Magnesium kombiniert mit Zink, Calcium und Vitamin D; gegen Standardkontrolle | Kaiserschnittrate: verbessert (RR = 0.44, 95% CI: 0.15, 1.29) |
| 32 Luo et al. 2024 | Metaanalyse · 266 Teilnehmer | Magnesiumergänzung (Salz nicht genannt); gegen Kontrollintervention | Frühgeburtlichkeit: kein Unterschied (OR = 0.42; 95 % CI = 0.06 to 2.95; P = 0.38); Makrosomie: kein Unterschied (OR = 0.34; 95 % CI = 0.08 to 1.35; P = 0.13) |
| 155 Ahmadi et al. 2018 | randomisiert kontrolliert · 36 Teilnehmer | 250 mg/Tag Magnesiumoxid; 250 mg/Tag; 6 Wochen; gegen Placebo | Genexpression von IL-8 in PBMCs: verbessert (P = 0.03); Genexpression von TNF-α in PBMCs: verbessert (P = 0.006); Genexpression von TGF-β in PBMCs: verbessert (P = 0.03) |
Magnesium: weitere Messgrößen in Studien
In mehreren kontrollierten Studien und Metaanalysen stieg unter Magnesium der Magnesiumspiegel im Blut oder die Ausscheidung im Urin 22257684121. Das Entzündungseiweiß CRP sank in zwei Metaanalysen und zwei randomisierten kontrollierten Studien stärker als unter Placebo 1624121141. In einer randomisierten kontrollierten Studie bei Übergewichtigen sank zudem das Cortisol im Urin stärker als unter Placebo 196. Offen bleibt, welche Salzform und Tagesmenge für welche Messgröße am günstigsten ist, da viele Studien die Form nicht genau angeben und die Teilnehmerzahlen meist klein waren.
| Studie | Art · Teilnehmer | Präparat · Dosis · Dauer · Vergleich | Ergebnis |
|---|---|---|---|
| 5 Morel et al. 2021 | systematische Übersicht · 5.447 Teilnehmer | Magnesium (Mg), Salz nicht genannt; gegen Placebo oder Kontrolle in den eingeschlossenen RCTs | Schmerzintensität und Analgetikaverbrauch bei postoperativen Schmerzen: unklar; Schmerzintensität und Analgetikaverbrauch bei Nierenschmerzen: unklar; Schmerzintensität und Analgetikaverbrauch bei chronischen/neuropathischen Schmerzen: unklar |
| 8 Rafiee et al. 2021 | Metaanalyse · 2.013 Teilnehmer | Magnesium-Supplementierung (Salz nicht genannt); Dosis-Wirkungs-Analyse, genaue Mengen nicht berichtet; gegen Placebo oder Kontrolle | Körpergewicht, Taillenumfang, BMI, Körperfettanteil (Gesamtanalyse): kein Unterschied; Taillenumfang bei BMI > 30 kg/m2: verbessert (weighted mean difference = –2·09 cm, 95 % CI –4·12, –0·07, P = 0·040); Dosis-Wirkungs-Beziehung der Supplementierung auf anthropometrische Maße: kein Unterschied |
| 9 Yang et al. 2025 | Metaanalyse · 1.600 Teilnehmer | Mischung aus Calcium, Chrom, Selen und Magnesium; gegen Placebo oder Kontrolle (RCTs) | Oxidativer Stress: kein Unterschied; Sexualhormone: kein Unterschied; Gewichtsmaße: kein Unterschied |
| 13 Amiri et al. 2026 | Metaanalyse · 1.085 Teilnehmer | Orale Magnesiumpräparate (Salzform nicht genannt); Subgruppen: > 250 und ≤ 250 mg/Tag; Subgruppen: unter oder über 12 Wochen; gegen Placebo | Serum-Magnesium: kein Unterschied |
| 15 Talebi et al. 2022 | Metaanalyse · 927 Teilnehmer | orale Magnesiumsupplementierung; gegen Kontrollgruppen | C-reaktives Protein (CRP): kein Unterschied (WMD, - 0.49; 95% CI, - 1.72 to 0.75 mg/L; P = 0.44); Interleukin-6 (IL-6): kein Unterschied (WMD, - 0.03; 95% CI, - 0.40 to 0.33 pg/mL; P = 0.86); Tumornekrosefaktor-alpha (TNF-α): kein Unterschied (WMD, 0.12; 95% CI, - 0.08 to 0.31 pg/mL; P = 0.24) |
| 16 Veronese et al. 2022 | Metaanalyse · 889 Teilnehmer | Orale Magnesiumsupplementierung; gegen Placebo | Serum-C-reaktives Protein (CRP): verbessert; Stickstoffmonoxid (NO): verbessert; Plasma-Fibrinogen: verbessert |
| 17 Shahid et al. 2025 | systematische Übersicht · 693 Teilnehmer | Protonenpumpeninhibitoren (kein Magnesiumpräparat); mindestens 6 Monate, teils 12 Monate; gegen kein PPI bzw. Ausgangswerte | Serum-Magnesium: unklar (no change after 12 months to pharmacokinetic alterations without systemic depletion) |
| 20 Deng et al. 2025 | Metaanalyse · 509 Teilnehmer | Magnesium plus Vitamin D oder Vitamin E; gegen Kontrollgruppe (Placebo/keine Co-Supplementation) | 25(OH)D-Serumspiegel: verbessert (MD:13.37, 95%CI: 0.45, 26.29, p = 0.04); Magnesium-Serumspiegel: verbessert (MD: 0.21, 95% CI: 0.16, 0.27, p < 0.00001); hs-CRP: verbessert (MD: -1.19, 95%CI: -1.95, -0.42, p = 0.002) |
Weitere Studien zu diesem Gebiet: 21 22 23 24 25 29 31 33 37 38 39 40 41 43 44 45 46 47 50 54 61 64 68 72 74 75 76 77 78 80 81 83 84 85 87 89 92 94 95 96 97 98 99 100 102 103 104 105 106 107 108 109 110 111 112 114 115 116 117 118 119 120 121 122 123 124 125 126 127 129 132 135 136 137 138 140 141 143 144 146 147 148 149 150 151 152 157 158 160 161 162 163 164 165 166 168 169 170 171 172 173 174 175 176 178 179 182 183 184 185 186 187 188 190 191 192 193 194 195 196 197 198 199 200 201 202 203 205 206 207 208 209 210 211 213 214 215 216 217 218 219 220 221 222 228 230 231 232 233 235 236 238 239 240 241 242 243 246 251 252 253 254 255 256 257 259 260 261 263 264 265 266 272 274 275 276 277 278 279 283 284 285 286
4. Wie wird Magnesium dosiert? Zubereitung, Dosis und Dauer in Studien
Die Studien verwendeten überwiegend Magnesiumsalze zum Einnehmen, darunter Citrat, Oxid, Glycinat (auch Bisglycinat), Aspartat, Chlorid, L-Threonat und Hydroxid sowie magnesiumreiches Mineralwasser. Einzelne Studien prüften Magnesium zum Auftragen als Gel oder Iontophorese. Bei Mischpräparaten mit Vitamin B6, Vitamin D, Kalium oder weiteren Bestandteilen lässt sich der Beitrag des Magnesiums nicht trennen; die Dosen zeigt die Tabelle.
| Präparat oder Form | Dosis | Dauer | Studie |
|---|---|---|---|
| Eplerenon versus Placebo (Serum-Magnesium gemessen) | — | median 16 Monate | 70 |
| Tabletten: Placebo, Magnesium, Kalium, Magnesium+Kalium | — | 60 Tage | 72 |
| Tabletten: Placebo, Magnesium, Kalium, Magnesium+Kalium | — | 2 Monate | 73 |
| Magnesium- und/oder Kaliumpräparate, Placebo | — | 60 Tage | 74 |
| orales Magnesium 300 mg allein oder mit Vitamin B6 30 mg | 300 mg Magnesium, ggf. plus 30 mg Vitamin B6 | 8 Wochen | 75 |
| Magnesiumoxid oral vs. Placebo | 500 mg Magnesiumoxid (302 mg elementar) | 12 Monate, drei Nachkontrollen | 76 |
| Urikind-KM6: 1.100 mg Kaliumcitrat, 375 mg Magnesiumcitrat, 20 mg Pyridoxinhydrochlorid pro 5 mL | alle 8 Stunden über 3 Jahre | 3 Jahre | 77 |
| orales Magnesiumglycinat als Zusatztherapie zur Standardtherapie | 440 mg/Tag | 12 Monate | 78 |
| Magnesiumoxid-Monohydrat (MOMH), Kapsel | 226 mg einmal täglich zur Schlafenszeit | 60 Tage | 79 |
| orales Magnesium plus 400 mg Etodolac zweimal täglich | 365 mg Magnesium oral täglich | Nachuntersuchung an Tag 4 und Tag 10 | 80 |
| 30 mL Magnesiumchlorid 5% Lösung (382 mg elementares Magnesium) vs. Placebo | 382 mg elementares Magnesium täglich | 16 Wochen | 82 |
| Magnesium (Salz nicht genannt) | an die Ausgangsaufnahme angepasst | — | 83 |
| Magnesiumcitrat, Magnesiumoxid, Magnesiumsulfat oder Placebo | 450 mg Magnesium pro Tag | 24 Wochen | 84 |
| 400 mg Magnesiumoxid plus 25 mg Vitamin B6 | 400 mg Magnesiumoxid und 25 mg Vitamin B6 | 12 Wochen | 85 |
| Magnesiumbisglycinat-Kapseln vs. Placebo | 250 mg elementares Magnesium täglich | bis Woche 4 (mehrere Messzeitpunkte) | 86 |
5. Ist Magnesium sicher? Nebenwirkungen in Studien
In den Studien wurde Magnesium überwiegend gut vertragen. Unerwünschte Ereignisse waren meist leicht und in beiden Gruppen ähnlich häufig 7688108. In einer Studie mit Magnesiumoxid hatte jedoch die Hälfte der Magnesiumgruppe Magen-Darm-Veränderungen, unter Placebo nur 7 % 138. Bei chronischer Nierenkrankheit gab es unter Magnesiumhydroxid mehr Magen-Darm-Nebenwirkungen (35 gegenüber 9) sowie fünf Todesfälle und sechs Herz-Kreislauf-Ereignisse, unter Placebo zwei Todesfälle und keines 87. Einzelheiten zeigt die Tabelle.
| Studie | Berichtete Nebenwirkungen |
|---|---|
| 17 Shahid et al. 2025 | Magnesiumveränderungen uneinheitlich; B12- und Kalziumabfall berichtet |
| 25 Basit et al. 2026 | sehr gute Sicherheit und Verträglichkeit |
| 27 Liu et al. 2021 | keine signifikanten Nebenwirkungen (OR 1.82, 95% CI 0.90-3.69, P = 0.094) |
| 30 Darooghegi et al. 2018 | nicht berichtet |
| 35 Mah et al. 2021 | Unerwünschte Ereignisse wurden als Outcome erfasst, aber nicht berichtet |
| 44 Konstantinidis et al. 2025 | Sicherheit der Supplementierung untersucht, keine Angaben |
| 46 Kohjimoto et al. 2025 | Unerwünschte Arzneimittelwirkungen meist gering, Abbruch 2%-16% |
| 51 Rawji et al. 2024 | minimale Nebenwirkungen berichtet |
| 55 Fong et al. 2022 | Daten zur Sicherheit begrenzt |
| 76 Al-Maqbali et al. 2026 | Keine Unterschiede bei unerwünschten Arzneimittelreaktionen zwischen den Gruppen |
| 77 Reddy et al. 2014 | Arzneimittelunverträglichkeit bei Kontrollgruppe 1 innerhalb 1 Monats |
| 78 Maddirevula et al. 2026 | gut vertragen, keine schwerwiegenden unerwünschten Ereignisse |
6. Was noch offen ist: Grenzen der Studienlage
- Die Ergebnisse hängen von Salzform, Tagesmenge und Ausgangs-Magnesiumstatus ab; viele Studien geben die Form nicht genau an.
- Viele Studien sind klein und von kurzer Dauer; Langzeitstudien stehen noch aus.
- Bei Mischpräparaten mit weiteren potenziell aktiven Bestandteilen lässt sich die Wirkung des Magnesiums nicht zuordnen.
- Zu Knochen, Wadenkrämpfen und Muskelkraft sind die Ergebnisse uneinheitlich, und zur optimalen Dosis für einzelne Messgrößen besteht Unsicherheit.
- Die Übertragbarkeit auf andere Magnesiumformen und Populationen ist offen.
7. Fazit: Was über Magnesium gesichert ist
Magnesium ist ein Mineralstoff, den der Körper für Energiegewinnung, Muskel- und Nervenfunktion sowie den Herzrhythmus braucht. Studien am Menschen zeigen günstige Effekte oraler Magnesiumsalze auf Blutzucker und Insulinresistenz bei Diabetes, auf den Blutdruck, vor allem bei Bluthochdruck oder Magnesiummangel, und auf Depressionswerte. Auch bei Migräne fand eine Metaanalyse weniger Attacken, und eine systematische Übersicht hält Magnesium zur Vorbeugung für möglicherweise wirksam. Bei Schlaf, Wadenkrämpfen, Muskelkraft und Knochen sind die Ergebnisse gemischt oder ohne Unterschied. Die Befunde gelten für die jeweils untersuchte Salzform und Zubereitung, und viele Studien sind klein oder von kurzer Dauer.
Häufige Fragen
Wie gut ist Magnesium am Menschen untersucht?
Magnesium: ausgewertet wurden 288 Studien am Menschen, darunter 141 randomisierte kontrollierte Studien und 69 Metaanalysen oder systematische Übersichten; die kontrollierten Studien umfassen zusammen 16.263 Teilnehmer. Stand: 3. Oktober 2026.
Was bringt Magnesium bei Blutzucker und Stoffwechsel? Das zeigen die Studien
Ausgewertet sind 19 Metaanalysen oder systematische Übersichten, 37 kontrollierte Studien und 21 weitere Studien, die kontrollierten Studien mit zusammen 3.101 Teilnehmern. Ergebnis der kontrollierten Studien: überwiegend verbessert. Beweiskraft nach unseren offengelegten Regeln: hoch. Belege: 9101112
Was bringt Magnesium bei Blutdruck, Herz und Gefäße? Das zeigen die Studien
Was bringt Magnesium bei Stress, Angst und Stimmung? Das zeigen die Studien
Ausgewertet sind 2 Metaanalysen oder systematische Übersichten, 28 kontrollierte Studien und 8 weitere Studien, die kontrollierten Studien mit zusammen 1.331 Teilnehmern. Ergebnis der kontrollierten Studien: überwiegend verbessert. Beweiskraft nach unseren offengelegten Regeln: hoch. Belege: 14285175
Was bringt Magnesium bei Schlaf? Das zeigen die Studien
Was bringt Magnesium bei Knochen? Das zeigen die Studien
Ausgewertet sind 2 Metaanalysen oder systematische Übersichten, 5 kontrollierte Studien und 2 weitere Studien, die kontrollierten Studien mit zusammen 332 Teilnehmern. Ergebnis der kontrollierten Studien: überwiegend kein Unterschied. Beweiskraft nach unseren offengelegten Regeln: hoch. Belege: 2229116117
Was bringt Magnesium bei Muskeln und Muskelkrämpfe? Das zeigen die Studien
Welche Magnesiumformen wurden in den Studien untersucht?
Untersucht wurden vor allem Magnesiumsalze zum Einnehmen wie Citrat, Oxid, Glycinat (auch Bisglycinat), Aspartat, Chlorid, L-Threonat und Hydroxid sowie magnesiumreiches Mineralwasser. Einzelne Studien prüften Magnesium zum Auftragen als Gel oder Iontophorese. Bei Mischpräparaten mit Vitamin B6, Vitamin D, Kalium oder weiteren Bestandteilen ist der Beitrag des Magnesiums nicht trennbar.
Was zeigen die Studien zu Blutdruck und Herz?
Hilft Magnesium bei Schlafproblemen?
Wie verträglich ist Magnesium in den Studien?
In den Studien wurde Magnesium überwiegend gut vertragen, und die unerwünschten Ereignisse waren meist leicht und zwischen den Gruppen vergleichbar 25787992. Übelkeit oder Durchfall waren in einer Studie unter Magnesium und Placebo gleich häufig 88, Magen-Darm-Veränderungen in einer anderen unter Magnesiumoxid deutlich häufiger 138. Bei chronischer Nierenkrankheit gab es unter Magnesiumhydroxid mehr Magen-Darm-Nebenwirkungen sowie fünf Todesfälle und sechs Herz-Kreislauf-Ereignisse, unter Placebo zwei Todesfälle und keines 87.
Bei welchen Beschwerden ist die Beweiskraft am stärksten?
Am stärksten ist die Beweiskraft bei Blutzucker und Stoffwechsel, bei Blutdruck und Herz sowie bei Depressionswerten 1011123728134206. Bei Schlaf, Wadenkrämpfen und Muskelkraft sind die Ergebnisse gemischt oder ohne Unterschied 479107157; zum Knochen gibt es vor allem Laborwerte bei Nierenkranken 2229. Die Befunde gelten jeweils für die untersuchte Salzform, Tagesmenge und Population.
Quellen
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- 21Heidari H, Hajhashemy Z, Saneei P · 2022
- 22
- 23González-Parejo P, Martín-Núñez J, Cabrera-Martos I, Valenza MC · 2024
- 24
- 25Basit A, Kumar S, Ahmed H, Babar R, Saeed SS, Siddiqui TA et al. · 2026
- 26
- 27Liu J, Song G, Zhao G, Meng T · 2021
- 28Moabedi M, Aliakbari M, Erfanian S, Milajerdi A · 2023
- 29Guo G, Zhou J, Xu T, Sheng Z, Huang A, Sun L et al. · 2022
- 30Darooghegi Mofrad M, Djafarian K, Mozaffari H, Shab-Bidar S · 2018
- 31Owayed A, Alshammari HA, Aljumaiaan M, Alshammari DM, Almutairi S, Al Dreess Y et al. · 2025
- 32Luo L, Zhang Y, Wang H, Chen D, Li L · 2024
- 33Vesterlund GK, Jensen TS, Ellekjaer KL, Møller MH, Thomsen T, Perner A · 2023
- 34
- 35
- 36Lopresti AL, Smith SJ, Drummond PD · 2026
- 37Azizi Ammarati AH, Shanazari Z, Rahmati M · 2026
- 38Mohammadi S, Palermo A, Ojani P, Alaghemand N, Pirayvatlou PS, Mirkarimi M et al. · 2026
- 39Wójtowicz M, Małek P, Olszanecka-Glinianowicz M · 2026
- 40Nishida M, Jobu K, Ishida T, Morisawa S, Odaira A, Maruyama T et al. · 2026
- 41Hanifian H, Nateghpour M, Naderi M · 2026
- 42Talandashti MK, Shahinfar H, Delgarm P, Jazayeri S · 2025
- 43Abu-Zaid A, Alzayed MM, Albahrani SJ, Almaqhawi A, Al Shaikh MA, Baradwan S et al. · 2025
- 44Konstantinidis I, Tsokkou S, Gavriilaki E, Delis G, Papamitsou T · 2025
- 45Merschmann R, Burgmer C, Eckert GP, Wagner AE · 2025
- 46Kohjimoto Y, Iba A, Yamashita S, Higuchi M, Deguchi R, Chikazawa I et al. · 2025
- 47Gopal N, Telgote D, Manir MZ, S A, Haldar U, Amle D · 2025
- 48
- 49Behers BJ, Behers BM, Stephenson-Moe CA, Vargas IA, Meng Z, Thompson AJ et al. · 2024
- 50Gheorghe AM, Ciobica ML, Nistor C, Gurzun MM, Sandulescu BA, Stanciu M et al. · 2024
- 51Rawji A, Peltier MR, Mourtzanakis K, Awan S, Rana J, Pothen NJ et al. · 2024
- 52
- 53Asbaghi O, Moradi S, Kashkooli S, Zobeiri M, Nezamoleslami S, Hojjati Kermani MA et al. · 2022
- 54Pameijer EM, Heus P, Damen JAA, Spijker R, Hooft L, Ringens PJ et al. · 2022
- 55Fong C, Alesi S, Mousa A, Moran LJ, Deed G, Grant S et al. · 2022
- 56
- 57Veronese N, Dominguez LJ, Pizzol D, Demurtas J, Smith L, Barbagallo M · 2021
- 58Asbaghi O, Hosseini R, Boozari B, Ghaedi E, Kashkooli S, Moradi S · 2021
- 59Askari M, Askari M, Mozaffari H, Jafari A, Ghanbari M, Darooghegi Mofrad M · 2021
- 60Asbaghi O, Moradi S, Nezamoleslami S, Moosavian SP, Hojjati Kermani MA, Lazaridi AV et al. · 2021
- 61Li D, Cai Z, Pan Z, Yang Y, Zhang J · 2021
- 62Marques BCAA, Klein MRST, da Cunha MR, de Souza Mattos S, de Paula Nogueira L, de Paula T et al. · 2020
- 63Plows JF, Reynolds CM, Vickers MH, Baker PN, Stanley JL · 2019
- 64Marshall NS, Serinel Y, Killick R, Child JM, Raisin I, Berry CM et al. · 2019
- 65Nattagh-Eshtivani E, Sani MA, Dahri M, Ghalichi F, Ghavami A, Arjang P et al. · 2018
- 66von Luckner A, Riederer F · 2018
- 67
- 68Hou N, Huo D, Dignam JJ · 2013
- 69Meolie AL, Rosen C, Kristo D, Kohrman M, Gooneratne N, Aguillard RN et al. · 2005
- 70Martens P, Ferreira JP, Vincent J, Abreu P, Busselen M, Mullens W et al. · 2022
- 71Khalid S, Bashir S, Mehboob R, Waseem H, Shahid I, Alzahrani AR et al. · 2026
- 72Khalid S, Bashir S, Mehboob R, Waseem H, Shahid I, Alzahrani AR et al. · 2026
- 73Khalid S, Bashir S, Mehboob R, Anwar T, Ali M, Hashim M et al. · 2024
- 74Khalid S, Mehboob R, Bokhari SS, Ali M, Shabbir A, Mehboob K et al. · 2024
- 75Noah L, Pickering G, Mazur A, Dubray C, Hitier S, Dualé C et al. · 2020
- 76Al-Maqbali JS, Al Alawi AM, Osman A, Al-Farqani A, Kumar S, Al Futisi A et al. · 2026
- 77Reddy SV, Shaik AB, Bokkisam S · 2014
- 78
- 79Barna O, Lohoida P, Holovchenko Y, Bazylevych A, Velychko V, Hovbakh I et al. · 2021
- 80Bayram S, Şahin K, Anarat FB, Chousein CM, Kocazeybek E, Altan M et al. · 2021
- 81Khalid S, Bashir S, Basharat S, Mehboob R, Anwar T, Hashim M et al. · 2023
- 82Rodríguez-Morán M, Simental-Mendía LE, Gamboa-Gómez CI, Guerrero-Romero F · 2018
- 83Dai Q, Zhu X, Manson JE, Song Y, Li X, Franke AA et al. · 2018
- 84Schutten JC, Joris PJ, Groendijk I, Eelderink C, Groothof D, van der Veen Y et al. · 2022
- 85Gupta M, Gallante B, Bamberger JN, Khusid JA, Parkhomenko E, Chandhoke R et al. · 2021
- 86Schuster J, Cycelskij I, Lopresti A, Hahn A · 2025
- 87Bressendorff I, Hansen D, Schou M, Kragelund C, Svensson M, Hashemi B et al. · 2023
- 88Araújo CAL, Lorena SB, Cavalcanti GCS, Leão GLS, Tenório GP, Alves JGB · 2020
- 89Raak C, Krueger P, Klement P, De Jaegere S, Weber S, Keller T et al. · 2019
- 90Kuusipalo A, Laitila J, Lehtonen E, Joensuu J, Mustajoki P, Mustonen P et al. · 2026
- 91Dou M, Ma Y, Ma AG, Han L, Song MM, Wang YG et al. · 2016
- 92Carrió N, Garawani BE, Alahmad A, Atari F, Ferrés-Amat E, Bassil J et al. · 2026
- 93Malvasi A, Kosmas I, Mynbaev OA, Sparic R, Gustapane S, Guido M et al. · 2017
- 94Ni Y, Deng F, Yu S, Zhang J, Zhang X, Huang D et al. · 2023
- 95Zhang C, Hu Q, Li S, Dai F, Qian W, Hewlings S et al. · 2022
- 96
- 97Kim M, Park W, Hwang JH, Kim JH, Chung Y, Lee SU et al. · 2025
- 98Shehata MMA, Maged AM, Kotb A, Ogila AI, Lasheen Y, Salah N et al. · 2023
- 99Gáti T, Tefner IK, Kovács L, Hodosi K, Bender T · 2018
- 100Nikkhah M, Vafa M, Abiri B, Golgiri F, Sarbakhsh P, Alaei-Shahmiri F · 2024
- 101Albaker WI, Al-Hariri MT, Al Elq AH, Alomair NA, Alamoudi AS, Voutchkov N et al. · 2022
- 102[Clinical efficacy of the dietary supplement Astracit-Asfarma as a synergistic adjuvant to standard therapy for the elimination of residual fragments after endoscopic and shock wave lithotripsy in patients with urolithiasis (a pilot study)]Fomkin R N, Osnovin O V, Popkov V M, Fomkina O A · 2025
- 103Ramezani E, Bager P, Torabinasab K, Daryani NE, Looha MA, Masoumvand M et al. · 2026
- 104Magnesium in the treatment of alcohol withdrawal syndrome: a multicenter randomized controlled trialAiragnes G, Valter R, Ducoutumany G, Vansteene C, Trabut JB, Gorwood P et al. · 2023
- 105Cheung MM, Dall RD, Shewokis PA, Altasan A, Volpe SL, Amori R et al. · 2022
- 106Effects of 12-Week Multivitamin Supplementation on Serum Folate Levels in Pre-Menopausal FemalesOsburn S, Roberson P, Medler J, Shake J, Arnold R, Alamdari N et al. · 2020
- 107Roguin Maor N, Alperin M, Shturman E, Khairaldeen H, Friedman M, Karkabi K et al. · 2017
- 108Rosselló Aubach L, Fornós Roca X, Fernández Álvarez ME · 2025
- 109Salehidoost R, Taghipour Boroujeni G, Feizi A, Aminorroaya A, Amini M · 2022
- 110Rabbani E, Golgiri F, Janani L, Moradi N, Fallah S, Abiri B et al. · 2021
- 111Mousavi R, Alizadeh M, Asghari Jafarabadi M, Heidari L, Nikbakht R, Babaahmadi Rezaei H et al. · 2022
- 112Alizadeh M, Karandish M, Asghari Jafarabadi M, Heidari L, Nikbakht R, Babaahmadi Rezaei H et al. · 2021
- 113Polo-Ferrero L, Recio-Rodriguez JI, González-Manzano S, Martín-Vallejo J, Barbero-Iglesias FJ, Montero-Errasquín B et al. · 2025
- 114Jerkovic D, Tadin A, Gavic L, Vladislavic NZ, Grgic N, Macan D · 2020
- 115Sadeghian M, Azadbakht L, Khalili N, Mortazavi M, Esmaillzadeh A · 2020
- 116Dall RD, Cheung MM, Shewokis PA, Altasan A, Volpe SL, Amori R et al. · 2023
- 117Lambert MNT, Thybo CB, Lykkeboe S, Rasmussen LM, Frette X, Christensen LP et al. · 2017
- 118Taheri M, Jalali S, Borumandnia N, Tavasoli S, Basiri A, Taheri F · 2024
- 119Meer R, Xu JY, Newsom SP, Pasch A, Vervloet MG, de Jong PA et al. · 2026
- 120Yang J, Zhang H, Li Y, Wu W, Pan M, Wang J et al. · 2026
- 121Razzaghi R, Pidar F, Momen-Heravi M, Bahmani F, Akbari H, Asemi Z · 2018
- 122Hemamy M, Pahlavani N, Amanollahi A, Islam SMS, McVicar J, Askari G et al. · 2021
- 123Hemamy M, Heidari-Beni M, Askari G, Karahmadi M, Maracy M · 2020
- 124Hemamy M, Pahlavani N, Askari G, Malekahmadi M · 2020
- 125Rostami S, Alavi SM, Daghagheleh R, Maraghi E, Hosseini SA · 2024
- 126Gholizadeh-Moghaddam M, Ghasemi-Tehrani H, Askari G, Jaripur M, Clark CCT, Rouhani MH · 2023
- 127Jaripur M, Ghasemi-Tehrani H, Askari G, Gholizadeh-Moghaddam M, Clark CCT, Rouhani MH · 2022
- 128Effects of "vitex agnus castus" extract and magnesium supplementation, alone and in combination, on osteogenic and angiogenic factors and fracture healing in women with long bone fractureEftekhari MH, Rostami ZH, Emami MJ, Tabatabaee HR · 2014
- 129Tabriz N, Fried D, Uslar V, Weyhe D · 2026
- 130Abu El Kasem ST, Moustafa EB, Abd El-Azeim AS · 2026
- 131Rodríguez-Morán M, Guerrero-Romero F, Barragán-Zuñiga J, Gamboa-Gómez CI, Weyman-Vela Y, Arce-Quiñones M et al. · 2024
- 132Halawa N, Elsaid TW, El Wakeel LM, Shawki MA · 2023
- 133Vongpatanasin W, Giacona JM, Pittman D, Murillo A, Khan G, Wang J et al. · 2023
- 134Nazarinasab M, Behrouzian F, Abdi L, Sadegh Moghaddam AA, Sadeghi S · 2022
- 135Farsinejad-Marj M, Azadbakht L, Mardanian F, Saneei P, Esmaillzadeh A · 2020
- 136Schweiger V, Secchettin E, Castellani C, Martini A, Mazzocchi E, Picelli A et al. · 2020
- 137Rondanelli M, Gasparri C, Cavioni A, Sivieri C, Barrile GC, Mansueto F et al. · 2024
- 138Lutsey PL, Chen LY, Eaton A, Jaeb M, Rudser KD, Neaton JD et al. · 2018
- 139Rahnama Inchehsablagh B, Ghadiri Soufi F, Koochakkhani S, Azarkish F, Farshidi H, Eslami M et al. · 2023
- 140Alonso A, Chen LY, Rudser KD, Norby FL, Rooney MR, Lutsey PL · 2020
- 141Zanforlini BM, Ceolin C, Trevisan C, Alessi A, Seccia DM, Noale M et al. · 2022
- 142Pecoraro L, Zoller T, Atkinson RL, Nisi F, Antoniazzi F, Cavarzere P et al. · 2022
- 143Afsharfar M, Shahraki M, Shakiba M, Asbaghi O, Dashipour A · 2021
- 144Abdolkarimi MJ, Jowshan MR, Parkhideh S, Nikooyeh B, Hajifathali A, Parkhideh S et al. · 2026
- 145Sarkkinen ES, Kastarinen MJ, Niskanen TH, Karjalainen PH, Venäläinen TM, Udani JK et al. · 2011
- 146Nobile V, Villa R, Micieli M, Amone F, D’Ambrosio E, Pulitano G et al. · 2025
- 147Trimarco V, Rozza F, Izzo R, De Leo V, Cappelli V, Riccardi C et al. · 2016
- 148Soon CS, Thota R, Owen L, Tian L, Martin FP, Mantantzis K et al. · 2025
- 149Shechter M, Saad T, Shechter A, Koren-Morag N, Silver BB, Matetzky S · 2012
- 150Shahmoradi S, Chiti H, Tavakolizadeh M, Hatami R, Motamed N, Ghaemi M · 2024
- 151Pajuelo D, Meissner JM, Negra T, Connolly A, Mullor JL · 2024
- 152Pickering G, Noah L, Pereira B, Goubayon J, Leray V, Touron A et al. · 2023
- 153Peters EN, Yardley H, Harrison A, Eglit GML, Antonio J, Turcotte C et al. · 2023
- 154Jamilian M, Samimi M, Faraneh AE, Aghadavod E, Shahrzad HD, Chamani M et al. · 2017
- 155Ahmadi S, Naderifar M, Samimi M, Mirhosseini N, Amirani E, Aghadavod E et al. · 2018
- 156Rodríguez-Ramírez M, Rodríguez-Morán M, Reyes-Romero MA, Guerrero-Romero F · 2017
- 157Coates AM, Patel DV, Binet ER, Gibala MJ · 2025
- 158Dodd F, Weishaupt R, Katumba PKM, Elcoate R, Wightman E · 2025
- 159
- 160Breus MJ, Hooper S, Lynch T, Hausenblas H · 2024
- 161Magnesium Deficiency and Minimal Hepatic Encephalopathy among Patients with Compensated Liver CirrhosisCohen-Hagai K, Feldman D, Turani-Feldman T, Hadary R, Lotan S, Kitay-Cohen Y · 2018
- 162Nimkulrat S, Phinyo P, Powcharoen W · 2025
- 163Tinsley GM, Harty PS, Stratton MT, Siedler MR, Rodriguez C · 2022
- 164Swetha RK, Gayathri B, Kumar V, Sananthya K · 2026
- 165Gayathri BS, RK S, TM V, K S · 2025
- 166Santos JAR, Rama TA, da Silva DJL, Fernandes RJ, Zacca R · 2022
- 167Wilson MG, Asselbergs FW, Saleem N, Jeilani L, Brealey D, Sydes MR et al. · 2025
- 168Ansu Baidoo VY, Thiagarajah K, Tekwe CD, Wallace TC, Gletsu-Miller N · 2023
- 169Hazzan R, Abu Ahmad N, Slim W, Mazen E, Neeman Z · 2022
- 170Gonzalez AM, Pinzone AG, Bram J, Salisbury JL, Lee S, Mangine GT · 2020
- 171Zajac A, Golas A, Chycki J, Halz M, Michalczyk MM · 2020
- 172Bomar MC, Ewell TR, Brown RL, Brown DM, Kwarteng BS, Abbotts KSS et al. · 2025
- 173Attinger MC, von Felten S, Rodrigues CL, Krützfeldt J, Risch L, Bonzon J · 2025
- 174Awan A, Basulaiman B, Stober C, Clemons M, Fergusson D, Hilton J et al. · 2021
- 175Drenthen LCA, Ajie M, de Baaij JHF, Tack CJ, de Galan BE, Stienstra R · 2024
- 176Sharbaugh AJ, Ayyash OM, Riley JM, Averch TD, Semins MJ · 2025
- 177Walyddaini AS, Lisal ST, Ilhamuddin, Zainuddin AA, Tanra AJ, Widianingsih Y et al. · 2026
- 178Baker LB, Rea J, Davidson E, Crosby J, De Chavez PJD, Osterberg KL · 2026
- 179
- 180Dallio M, Romeo M, Di Nardo F, Senese G, Silvestrin A, Coppola A et al. · 2025
- 181Suárez-Ortegón MF, Ortega-Avila JG, Echeverri I, Mateus JC, Mosquera M · 2025
- 182Safari K, Hemmatinafar M, Suzuki K, Koushkie Jahromi M, Imanian B · 2025
- 183Kisters S, Kisters K, Werner T, Vormann J, Tokmak F, Westhoff T et al. · 2024
- 184Eghbali A, Ghaffari K, Eghbali A, Alizade m, Absalan A, afzal rr · 2024
- 185Hausenblas HA, Lynch T, Hooper S, Shrestha A, Rosendale D, Gu J · 2024
- 186Matsui M, Makimoto A, Chin M, Koh K, Tomotsune M, Kaneko T et al. · 2024
- 187Edwards BJ, Adam RL, Gallagher C, Germaine M, Hulton AT, Pullinger SA et al. · 2024
- 188Pinelli G, Siri C, Ranghetti A, Cereda V, Maestri R, Canesi M · 2024
- 189Langan-Evans C, Hearris MA, Gallagher C, Long S, Thomas C, Moss AD et al. · 2023
- 190Noah L, Morel V, Bertin C, Pouteau E, Macian N, Dualé C et al. · 2022
- 191A Combination of Magnesium, B Vitamins, Rhodiola, and Green Tea (L-theanine) Alleviates Chronic Stress in Healthy Volunteers: A Randomized, Placebo-Controlled Study· 2022
- 192Macian N, Dualé C, Voute M, Leray V, Courrent M, Bodé P et al. · 2022
- 193Afitska K, Clavel J, Kisters K, Vormann J, Werner T · 2021
- 194Noah L, Dye L, Bois De Fer B, Mazur A, Pickering G, Pouteau E · 2021
- 195Standiford L, O'Daniel M, Hysell M, Trigger C · 2021
- 196Schutten JC, Joris PJ, Minović I, Post A, van Beek AP, de Borst MH et al. · 2021
- 197Murphy C, Byrne J, Keogh JB, Headland ML, Clifton PM · 2021
- 198The Effect of Magnesium Supplementation on Endothelial Function: A Randomised Cross-Over Pilot StudyByrne J, Murphy C, Keogh JB, Clifton PM · 2021
- 199Murphy C, Byrne J, Keogh JB, Headland ML, Clifton PM · 2021
- 200Kubota M, Ito K, Tomimoto K, Kanazaki M, Tsukiyama K, Kubota A et al. · 2020
- 201Rooney MR, Rudser KD, Alonso A, Harnack L, Saenger AK, Lutsey PL · 2020
- 202Castelán-Martínez OD, Palomo-Colli MA, Barrios-López VE, Silva-Jivaja KM, Juárez-Villegas LE, Castañeda-Hernández G et al. · 2020
- 203Talari HR, Zakizade M, Soleimani A, Bahmani F, Ghaderi A, Mirhosseini N et al. · 2019
- 204Quiñones H, Hamdi T, Sakhaee K, Pasch A, Moe OW, Pak CYC · 2019
- 205Chycki J, Golas A, Halz M, Maszczyk A, Toborek M, Zajac A · 2018
- 206Rajizadeh A, Mozaffari-Khosravi H, Yassini-Ardakani M, Dehghani A · 2017
- 207Vongpatanasin W, Peri-Okonny P, Velasco A, Arbique D, Wang Z, Ravikumar P et al. · 2016
- 208Jairath A, Parekh N, Otano N, Mishra S, Ganpule A, Sabnis R et al. · 2015
- 209Fioravanti A, Tenti S, Giannitti C, Fortunati NA, Galeazzi M · 2014
- 210Soy isoflavones, lactobacilli, Magnolia bark extract, vitamin D3 and calcium. Controlled clinical study in menopauseMucci M, Carraro C, Mancino P, Monti M, Papadia LS, Volpini G et al. · 2006
- 211
- 212Siddique A, Naeem U, Khokhar MM, Irshad M, Farooq T, Kanwal S · 2026
- 213Ryszewska-Pokraśniewicz B, Mach A, Skalski M, Januszko P, Wawrzyniak ZM, Poleszak E et al. · 2018
- 214
- 215Tache-Codreanu DL, Tache-Codreanu AM, Stefan G, Trăistaru MR, Rusu E, Tache-Codreanu A et al. · 2026
- 216Reno AM, Green M, Killen LG, O'Neal EK, Pritchett K, Hanson Z · 2022
- 217McFarlin BK, Paschall AL, Kelly ME, Womack SM · 2025
- 218Wei CC, Harris MB, Ye M, Nicholls A, Alkhatib A, Dewi L et al. · 2025
- 219Goulden R, Abrahamowicz M, Strumpf E, Tamblyn R · 2026
- 220Steward CJ, Zhou Y, Keane G, Cook MD, Liu Y, Cullen T · 2019
- 221Brilli E, Khadge S, Fabiano A, Zambito Y, Williams T, Tarantino G · 2018
- 222Yarnell CJ, Bodley T, Law AC, Tomlinson G, Vail EA, Bosch NA · 2026
- 223Yan C, Gao C, Zhan K, Li C · 2025
- 224
- 225Chimura M, Docherty KF, Jhund PS, Yang M, Ono R, Henderson AD et al. · 2026
- 226Yarnell CJ, Angriman F, Beaubien E, Brown J, Bruce-Kemevor S, Burry L et al. · 2026
- 227Yang J, Cao Y, Zhang H, Hu Y, Lu J, Wang R et al. · 2024
- 228Jiang X, Gao F, Shi Z, Liu F, Zhao W, Gong G · 2025
- 229Wilson MG, Rashan A, Klapaukh R, Asselbergs FW, Harris SK · 2022
- 230Luo X, Cai WY, Ma HL, Cong J, Chang H, Gao JS et al. · 2021
- 231Zhang Y, Chen T, Luo P, Li S, Zhu J, Xue S et al. · 2022
- 232Yahyavi SK, Probst-Drejer B, Poulsen NN, Jorsal MJ, Juul A, Jørgensen N et al. · 2026
- 233Pezza M, Carlomagno V, Sammarco E, Trischitta A, Ceddia C, Vitiello A et al. · 2025
- 234Takle M, Strelzik J, Langdon R, Turner A, McClintock W, Barber J et al. · 2026
- 235
- 236Colletti A, Favro M, Sangiorgio L · 2026
- 237Uysal F, Turkmen H, Genc A, Bostan OM · 2024
- 238Sarris J, Byrne GJ, Oliver G, Cribb L, Blair-West S, Castle D et al. · 2022
- 239Vittori M, Bove P, Signoretti M, Cipriani C, Gasparoli C, Antonucci M et al. · 2024
- 240Moisa C, Bănică F, Rațiu IA, Gligor O, Vicaș LG, Rațiu CA et al. · 2026
- 241Gorantla S, Ravisankar A, Trotti LM · 2024
- 242An Open-label Experience Trial to Evaluate the Effects of a Novel Supplement and Hair Serum Combination on Hair, Skin and Nails in Healthy Women· 2021
- 243Smith M, Mitschke S, van der Schoot A · 2026
- 244Cheng Y, Zullo AR, Yin Y, Shao Y, Liu S, Zeng-Treitler Q et al. · 2025
- 245Karatoprak EY, Ozkan CM, Tural MS, Sahin SS · 2025
- 246Liu K, Chen Y, Chen J, Chen W, Sun X, Mao Y et al. · 2024
- 247Guerrero-Romero F, Nevárez-Sida A · 2022
- 248Adebamowo SN, Spiegelman D, Willett WC, Rexrode KM · 2015
- 249Cámara M, Sánchez-Gavilán I, Sesso HD · 2026
- 250Tannar B, Al-Hellawi H, Sontrop JM, Acedillo RR, Al-Jaishi AA, Anderson S et al. · 2026
- 251Talyshinskii A, Pischetola A, Kamal W, Somani BK · 2026
- 252Ribichini E, Scalese G, Mocci C, De Amicis N, Severi C · 2026
- 253Scoglio M, Bargagli M, Fuster DG · 2026
- 254Wang G, Zhang S · 2026
- 255Yoon Y, Park R, Shim J, Park J, Hwang J, Kim J et al. · 2026
- 256Piazza M, Gori A, Capristo C, Boner AL · 2026
- 257Bjørklund G, Butnariu M, Gurgas L, Hangan T · 2026
- 258Martins E, Haque ATME, Razzaque MS · 2026
- 259
- 260Palermo A, Naciu AM, Zavatta G, Sargentini E, Menale C, Yavropoulou MP et al. · 2026
- 261Zhang Y, Shi B, Tian Y, Xu S, Chang H · 2026
- 262Jia K, Noguer JA, Rimsky ER, Pikale GS, Sattarzadeh A, Pradeep AG et al. · 2026
- 263Pandey VK, Tripathi A, Choudhary P, Thapliyal S · 2026
- 264Bogadi S, Uddin ME, Aktar S, Ajmal M, Ratanapateep M · 2026
- 265Tan SSL, Garg V, Dhiman A, Bansal N, Conway P · 2026
- 266Finta H, Avram C, Buicu CF, Ceana DE, Moldovan I, Ruta F · 2026
- 267Alexa RE, Haliga RE, Morărașu BC, Ceasovschih A, Sîrbu O, Asaftei A et al. · 2026
- 268Hachmeriyan A, Panayotova G, Todorova H · 2026
- 269Maida CD, Scaglione S, Norrito RL, Daidone M, Pacinella G, Marchese A et al. · 2026
- 270Sheikh TMM, Tareen AM, Arain MA · 2026
- 271Khosropanah A, Hosseini SA, Keshavarz A · 2026
- 272López-Sebastiani V, Quiroz-Cornejo KV, Arellano-Salazar MP, Monje-Bolivar F, Samillan VJ · 2026
- 273Yanru L, Ulaganathan V, Gunasekaran B, Bhattacharya T · 2025
- 274Costello RB, Fan Z, Wallace TC · 2025
- 275Morrone P, Caroppo F, De Pedrini A, Colletti A, Baj G · 2025
- 276Nechifor M, Zamfir CL, Gales C · 2025
- 277
- 278Metyas C, Aung TT, Cheung J, Joseph M, Ballester AM, Metyas S · 2024
- 279
- 280Kozioł-Kozakowska A, Wójcik M, Herceg-Čavrak V, Cobal S, Radovanovic D, Alvarez-Pitti J et al. · 2024
- 281Nielsen FH · 2024
- 282
- 283Sakaguchi Y · 2022
- 284da Costa BT, Araújo GRL, da Silva Júnior RT, Santos LKS, Lima de Souza Gonçalves V, Lima DBA et al. · 2022
- 285Abdelrahman KM, Hackshaw KV · 2021
- 286Faa G, Saba L, Fanni D, Kalcev G, Carta M · 2021
- 287Mohammadifard N, Gotay C, Humphries KH, Ignaszewski A, Esmaillzadeh A, Sarrafzadegan N · 2019
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