Eisen
Eisen ist ein Spurenelement für Hämoglobin, Myoglobin und viele Enzyme; Studien am Menschen zeigen Nutzen vor allem bei Eisenmangel, Blutarmut und Herzschwäche.
Eisen: ausgewertet wurden 280 Studien am Menschen, darunter 198 randomisierte kontrollierte Studien und 66 Metaanalysen oder systematische Übersichten; die kontrollierten Studien umfassen zusammen 70.680 Teilnehmer. Stand: 3. Oktober 2026.
1. Was ist Eisen? Vorkommen, Herkunft und Formen
Eisen ist ein Spurenelement, das der Körper vor allem für den roten Blutfarbstoff Hämoglobin braucht, der Sauerstoff transportiert, außerdem für den Muskelfarbstoff Myoglobin und viele Enzyme. Gespeichert wird Eisen als Ferritin, dessen Blutwert als Maß für die Eisenreserven dient.
Gut verwertbares Häm-Eisen steckt in Fleisch, Leber und Fisch; pflanzliches Eisen aus Hülsenfrüchten, Vollkorn, Samen und grünem Gemüse wird schlechter aufgenommen, besser zusammen mit Vitamin C.
Präparate zum Einnehmen enthalten zweiwertiges Eisen (etwa Eisen(II)-sulfat, -fumarat, -gluconat, -bisglycinat) oder dreiwertiges Eisen in Komplexen. Bei schwerem Mangel oder Unverträglichkeit wird Eisen als Infusion gegeben.
Untersuchte Formen und Zubereitungen
- Eisensalze zum Einnehmen (Sulfat, Fumarat, Gluconat, Bisglycinat)
- Dreiwertige Eisenkomplexe zum Einnehmen und liposomales Eisen
- Eiseninfusionen, etwa Eisencarboxymaltose
- Eisenangereicherte Lebensmittel
- Mischpräparate mit Eisen – die übrigen Bestandteile werden jeweils genannt
Nicht gemeint sind auf dieser Seite:
- Eisenentzug durch Chelatbildner bei Eisenüberladung (Deferasirox, Deferoxamin, Deferipron)
- Eisenoxid-Nanopartikel als Kontrastmittel und in der Technik
2. Wie wirkt Eisen? Ergebnisse nach Anwendungsgebiet
| Anwendungsgebiet | Ergebnis in kontrollierten Studien | Beweiskraft | Studien | Teilnehmer |
|---|---|---|---|---|
| Eisenmangel und Blutarmut | überwiegend verbessert | hoch | 40 Metaanalysen · 163 kontrolliert · 15 weitere | 49.713 |
| Müdigkeit und körperliche Leistung | überwiegend verbessert | hoch | 12 Metaanalysen · 24 kontrolliert · 0 weitere | 5.186 |
| Herzschwäche | gemischt | hoch | 18 Metaanalysen · 15 kontrolliert · 0 weitere | 10.421 |
| Säuglinge und Kinder | überwiegend kein Unterschied | hoch | 4 Metaanalysen · 16 kontrolliert · 3 weitere | 14.516 |
| Schlaf und unruhige Beine | überwiegend verbessert | hoch | 3 Metaanalysen · 2 kontrolliert · 1 weitere | 176 |
| Konzentration und geistige Entwicklung | gemischt | mittel | 1 Metaanalysen · 17 kontrolliert · 2 weitere | 7.673 |
| Schwangerschaft | gemischt | gering | 3 Metaanalysen · 11 kontrolliert · 4 weitere | 10.556 |
| Weitere Messgrößen | gemischt | hoch | 24 Metaanalysen · 95 kontrolliert · 24 weitere | 30.425 |
So lesen Sie die Tabelle: Gezählt werden Studien am Menschen, deren Ergebnisse das jeweilige Gebiet betreffen. „Hoch“ heißt: mindestens eine Metaanalyse und zwei kontrollierte Studien mit Verbesserung, oder mindestens drei kontrollierte Studien, von denen drei Viertel eine Verbesserung zeigen, mit zusammen mindestens 300 Teilnehmern. „Mittel“ heißt: mindestens zwei kontrollierte Studien mit Verbesserung, und zwar mehrheitlich, oder eine Metaanalyse neben kontrollierten Studien. „Gering“ heißt: eine kontrollierte Studie mit Verbesserung. Gibt es in einem Gebiet keine kontrollierte Studie, ist die Beweiskraft höchstens „gering“ (Ergebnis „nur Übersichten“ oder „nur Beobachtungsdaten“). Alles andere ist „unklar“. Eine Studie zählt als Verbesserung, wenn mindestens die Hälfte ihrer Messgrößen in diesem Gebiet besser ausfiel. Übersichten über Mischpräparate zählen nicht als Metaanalyse; Ergebnisse, die nur Nebenwirkungen oder Anteile von Anwendern beschreiben, zählen nicht als Wirkung. Dieselbe Studie zählt nur einmal.
3. Was die Studien im Einzelnen zeigen
Eisen, Eisenmangel und Blutarmut: Studien am Menschen
Bei Eisenmangel und Blutarmut stieg das Hämoglobin unter Eiseninfusionen in mehreren kontrollierten Studien stärker als unter Placebo oder Eisen zum Einnehmen 518202224. Eisen zum Einnehmen senkte in der Schwangerschaft Eisenmangel und Eisenmangelanämie gegenüber Placebo oder keiner Gabe 2864162. Die Beweiskraft ist hoch; untersucht wurden Eisensulfat, Fumarat, Gluconat und Bisglycinat zum Einnehmen, dreiwertige Komplexe, liposomales Eisen sowie Infusionen wie Eisencarboxymaltose. Eiseninfusionen senkten rund um Operationen und bei Chemotherapie den Transfusionsbedarf gegenüber Placebo oder Eisen zum Einnehmen 182732383940. Bei tumorbedingter Blutarmut verbesserte Eisen zusätzlich zu Erythropoese-stimulierenden Mitteln das Blutbild stärker als diese Mittel allein 57.
| Studie | Art · Teilnehmer | Präparat · Dosis · Dauer · Vergleich | Ergebnis |
|---|---|---|---|
| 1 van et al. 2024 | systematische Übersicht · 930.436 Teilnehmer | Eisenpräparate oral und intravenös; kumulativ monatlich IV: 108–750 mg (HD) vs. 65–250 mg (PD); gegen Hämodialyse versus Peritonealdialyse | Prävalenz intravenöser Eisengabe: verbessert; Kumulative monatliche IV-Eisendosis: verbessert; Hämoglobinspiegel: kein Unterschied |
| 2 Hou et al. 2026 | Metaanalyse · 18.376 Teilnehmer | 12 phosphatsenkende Medikamente, darunter eisenhaltige Phosphatbinder; gegen Placebo und andere phosphatsenkende Medikamente | Serumphosphat: verbessert; Eisenparameter: verbessert |
| 3 Zheng et al. 2023 | Metaanalyse · 14.737 Teilnehmer | HIF-PHIs (z. B. Roxadustat) versus Erythropoese-stimulierende Substanzen (ESAs); gegen HIF-PHIs versus ESAs | Transferrinsättigung: kein Unterschied (MD, 0.65; 95%CI, -0.45 to 1.75); Ferritin: kein Unterschied (SMD, -0.03; 95% CI, -0.13 to 0.07); Eisen: verbessert (MD, 2.30; 95% CI, 1.40 to 3.20) |
| 5 Awad et al. 2024 | Metaanalyse · 7.813 Teilnehmer | intravenöse Eiseninfusion; gegen Placebo | Serumferritin: verbessert; Hämoglobin: verbessert |
| 8 Du et al. 2026 | Metaanalyse · 7.009 Teilnehmer | intravenöse Eisentherapie; gegen Kontrollgruppe | Gesamtmortalität bei anämischen Patienten: unklar (RR = 0.84, 95% CI: 0.70–1.01, P = 0.06); Gesamtmortalität bei nicht-anämischen Patienten: unklar (RR = 1.28, 95% CI: 0.90–1.81, P = 0.16) |
| 17 Tanrıverdi et al. 2025 | Metaanalyse · 4.757 Teilnehmer | Eisencarboxymaltose vs. Eisensaccharose, intravenös; gegen Eisencarboxymaltose gegen Eisensaccharose | Hämoglobinänderung: verbessert (MD: 0.45 g/dL, 95% CI: 0.08 to 0.83, p=0.02); Ferritinänderung: verbessert (MD: 37.32 ng/mL, 95% CI: 18.98 to 55.65, p<0.01) |
| 18 Xue et al. 2026 | Metaanalyse · 4.688 Teilnehmer | Intravenöse Eisenpräparate, u. a. Eisencarboxymaltose und Eisenisomaltosid; gegen Placebo bzw. andere intravenöse Eisenpräparate im Netzwerk | Hämoglobinkonzentration: verbessert (MD 0.76 g/dL, 95 % CrI 0.56 to 0.96); Hämoglobinkonzentration: verbessert (MD 0.65 g/dL, 95 % CrI 0.33 to 0.97); Transfusionsbedarf: verbessert (OR 0.72, 95 % CrI 0.55 to 0.91) |
| 19 Chen et al. 2025 | Metaanalyse · 4.257 Teilnehmer | intravenöses Eisen; hoch dosiert versus niedrig dosiert; gegen Placebo/übliche Versorgung, orales Eisen, verschiedene IV-Dosen | Gesamtmortalität gegenüber Placebo/üblicher Versorgung: kein Unterschied (OR: 1.36; 95% CI: 0.60-3.09); Gesamtmortalität gegenüber oralem Eisen: kein Unterschied (OR: 0.58; 95% CI: 0.18-1.90); Gesamtmortalität bei hoher versus niedriger IV-Dosis: verbessert (OR: 0.81; 95% CI: 0.67-0.97) |
Weitere Studien zu diesem Gebiet: 20 21 22 23 24 27 28 29 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 52 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 66 67 69 70 71 72 73 77 79 80 81 86 88 89 90 91 93 94 95 96 97 98 100 101 102 103 105 106 108 110 112 113 115 116 117 118 119 120 121 122 123 126 128 129 130 131 132 133 134 135 136 137 138 139 140 141 142 143 144 146 147 148 149 150 151 152 153 154 155 156 157 159 160 161 162 163 164 165 166 168 169 170 171 172 173 174 175 176 179 180 181 182 183 184 185 186 187 188 189 190 193 194 195 196 197 198 199 200 201 202 203 204 205 206 207 208 210 212 214 215 216 217 218 219 220 221 222 223 225 226 227 228 229 230 231 233 234 235 237 238 239 240 241 242 243 244 245 247 249 250 251 253 255 256 257 258 259 261 262 263 264 265 266 267 268 271 272 275 276 277 279 280
Eisen, Müdigkeit und körperliche Leistung: Studien am Menschen
Bei Herzschwäche mit Eisenmangel besserte sich die Belastbarkeit unter Eiseninfusionen stärker als unter Placebo oder Standardbehandlung 531. Nach der Geburt ging die Müdigkeit unter Eiseninfusionen stärker zurück als unter Eisen zum Einnehmen 20. Untersucht wurden überwiegend Menschen mit Eisenmangel und Grunderkrankungen wie Herzschwäche, Blutarmut oder Tumorleiden; zu Gesunden ohne Eisenmangel erlauben die ausgewerteten Studien keine Aussage.
| Studie | Art · Teilnehmer | Präparat · Dosis · Dauer · Vergleich | Ergebnis |
|---|---|---|---|
| 5 Awad et al. 2024 | Metaanalyse · 7.813 Teilnehmer | intravenöse Eiseninfusion; gegen Placebo | 6-Minuten-Gehtest: verbessert (MD 34.87, 95% CI [20.02, 49.72], p < 0.00001); peak VO2: verbessert |
| 6 Liu et al. 2025 | Metaanalyse · 7.786 Teilnehmer | intravenöse Eisentherapie; gegen Kontrolle/Placebo | Distanz im 6-Minuten-Gehtest: verbessert (WMD = 18.99 [7.41, 30.57]) |
| 10 Mejía-Zambrano et al. 2024 | Metaanalyse · 6.717 Teilnehmer | Eisensupplementierung (Form nicht näher angegeben); gegen Placebo | 6-Minuten-Gehtest: verbessert (OR, 0.79; 95%CI, 0.64-0.98) |
| 12 Mhanna et al. 2024 | Metaanalyse · 6.614 Teilnehmer | intravenöse Eisentherapie; gegen Standardbehandlung | 6-Minuten-Gehtest: verbessert |
| 14 Ahmed et al. 2026 | Metaanalyse · 6.493 Teilnehmer | Intravenöses Eisencarboxymaltose (FCM); Nachbeobachtung bis 1 Jahr und maximales Follow-up; gegen Placebo oder Standardbehandlung | 6-Minuten-Gehtest: verbessert (MD 29.19 m, 95% CI 11.95-46.43) |
| 15 Mohamed et al. 2026 | Metaanalyse · 6.405 Teilnehmer | Eisencarboxymaltose (FCM); gegen Kontrollgruppe | 6-Minuten-Gehtest: verbessert |
| 16 Padda et al. 2024 | Metaanalyse · 5.132 Teilnehmer | Intravenöses Eisencarboxymaltose; gegen Placebo oder Standardtherapie | Veränderung der 6-Minuten-Gehstrecke: kein Unterschied (WMD of 14.03 (95% CI: -10.94 to 38.99, p = 0.27)) |
| 18 Xue et al. 2026 | Metaanalyse · 4.688 Teilnehmer | Intravenöse Eisenpräparate, u. a. Eisencarboxymaltose und Eisenisomaltosid; gegen Placebo bzw. andere intravenöse Eisenpräparate im Netzwerk | Lebensqualität: Müdigkeit und Dyspnoe (QLQ-C30): verbessert; Körperliche Funktion (SF-36): verbessert |
Weitere Studien zu diesem Gebiet: 20 31 47 60 72 101 112 132 145 147 157 166 174 175 176 198 200 205 208 222 225 232 239 252 255 258 259 264
Eisen und Herzschwäche: Studien am Menschen
Bei Herzschwäche mit Eisenmangel verbesserten Eiseninfusionen, darunter Eisencarboxymaltose, in mehreren Metaanalysen den kombinierten Endpunkt aus Herzinsuffizienz-Hospitalisierung und kardiovaskulärem Tod 678101112. Auch die Herzinsuffizienz-Hospitalisierung allein ging in mehreren Metaanalysen zurück 567121314. Hinsichtlich des kardiovaskulären Todes berichteten Metaanalysen sowohl Verbesserungen 67 als auch fehlende Unterschiede 1525. Die NYHA-Klasse war in mehreren Metaanalysen unter Eiseninfusionen besser als unter Kontrolle 51225. Bei der Lebensqualität fanden zwei Metaanalysen einen Vorteil 512, zwei andere keinen gesicherten Unterschied 1516. Bei akuter Herzschwäche fand eine Metaanalyse keinen Unterschied bei erneuten Krankenhausaufnahmen und Sterblichkeit 24. Für kardiovaskuläre Krankenhausaufnahmen und Todesfälle zusammen zeigte eine weitere Metaanalyse keinen gesicherten Unterschied 16. Die Ejektionsfraktion stieg in zwei Metaanalysen zu Eiseninfusionen 525 und in einer zu Eisen zum Einnehmen 47; eine weitere Metaanalyse fand keinen wesentlichen Einfluss 12. Bei erhaltener Ejektionsfraktion besserte Eisencarboxymaltose in einer placebokontrollierten Studie die diastolische Funktion 198. Eisencarboxymaltose besserte in einer kontrollierten Studie NYHA-Klasse und Selbsteinschätzung gegenüber Standardbehandlung; der Vorteil bei der Sauerstoffaufnahme war nicht robust 146. Eisensulfat zum Einnehmen verlängerte in einer placebokontrollierten Studie die Gehstrecke 211, eine Metaanalyse zu Eisen zum Einnehmen fand dagegen keinen Unterschied 47. Untersucht wurden überwiegend intravenöse Eisenpräparate wie Eisencarboxymaltose bei Herzinsuffizienz mit reduzierter Ejektionsfraktion; die Beweiskraft gilt als hoch. Offen bleiben der Nutzen bei akuter Herzschwäche sowie die beste Dosis und der Rhythmus der Gaben.
| Studie | Art · Teilnehmer | Präparat · Dosis · Dauer · Vergleich | Ergebnis |
|---|---|---|---|
| 5 Awad et al. 2024 | Metaanalyse · 7.813 Teilnehmer | intravenöse Eiseninfusion; gegen Placebo | Kansas City Cardiomyopathy Questionnaire: verbessert (MD 7.39, 95% CI [3.55, 11.22], p = 0.0002); linksventrikuläre Ejektionsfraktion: verbessert (MD 3.76, 95% CI [2.32, 5.21], p < 0.00001); NYHA-Klasse: verbessert |
| 6 Liu et al. 2025 | Metaanalyse · 7.786 Teilnehmer | intravenöse Eisentherapie; gegen Kontrolle/Placebo | Kombiniertes Ereignis aus HF-Hospitalisierung und kardiovaskulärem Tod: verbessert (RR = 0.82 [0.72, 0.92]); Gesamte Hospitalisierung wegen Herzinsuffizienz: verbessert (RR = 0.78 [0.66, 0.91]); Erste Hospitalisierung wegen Herzinsuffizienz und kardiovaskulärer Tod: verbessert (OR = 0.78 [0.65, 0.93]) |
| 7 Shalabi et al. 2025 | Metaanalyse · 7.491 Teilnehmer | Intravenöse Eisencarboxymaltose; gegen Placebo | Herzinsuffizienz-Hospitalisierung oder kardiovaskulärer Tod: verbessert (RR 0.89, 95 % CI 0.83-0.96; P = 0.0016); Herzinsuffizienz-Hospitalisierungen: verbessert (RR 0.82, 95 % CI 0.77-0.87; P < 0.0001); Kardiovaskulärer Tod: verbessert (RR 0.89, 95 % CI 0.80-0.99; P = 0.0384) |
| 8 Du et al. 2026 | Metaanalyse · 7.009 Teilnehmer | intravenöse Eisentherapie; gegen Kontrollgruppe | Erste Herzinsuffizienz-Hospitalisierung oder kardiovaskulärer Tod: verbessert (RR = 0.79, 95% CI: 0.72–0.86, P < 0.001); Herzinsuffizienz-Hospitalisierung oder kardiovaskulärer Tod: verbessert (RR = 0.85, 95% CI: 0.75–0.98, P = 0.02) |
| 10 Mejía-Zambrano et al. 2024 | Metaanalyse · 6.717 Teilnehmer | Eisensupplementierung (Form nicht näher angegeben); gegen Placebo | Hospitalisierung wegen Herzinsuffizienz oder kardiovaskulärer Tod: verbessert (OR, 0.62; 95%CI, 0.54-0.70) |
| 11 Ahmed et al. 2025 | Metaanalyse · 6.651 Teilnehmer | intravenöse Eisentherapie; gegen Placebo oder Standardtherapie | Kombination aus erster Herzinsuffizienz-Hospitalisierung oder kardiovaskulärer Sterblichkeit: verbessert (OR = 0.73, 95% CI: 0.58 to 0.92); kardiovaskuläre Sterblichkeit: unklar (OR = 0.88, 95% CI: 0.76 to 1.01); erste Herzinsuffizienz-Hospitalisierung: unklar (OR = 0.73, 95% CI: 0.51 to 1.05) |
| 12 Mhanna et al. 2024 | Metaanalyse · 6.614 Teilnehmer | intravenöse Eisentherapie; gegen Standardbehandlung | Kombination aus Herzinsuffizienz-Krankenhausaufnahmen oder kardiovaskulärer Sterblichkeit: verbessert (RR: 0.84, 95% CI: 0.73, 0.96; P = 0.01); Krankenhausaufnahmen wegen Herzinsuffizienz: verbessert (RR: 0.74, 95% CI: 0.61, 0.89; P = 0.002); Gesamtsterblichkeit, Herzinsuffizienz- und kardiovaskuläre Sterblichkeit: kein Unterschied |
| 13 Wang et al. 2024 | Metaanalyse · 6.511 Teilnehmer | intravenöse Eisentherapie; Subgruppenanalyse: Behandlungsdauer ≥ 24 Wochen; gegen Placebo bzw. Kontrolle | Herzinsuffizienz-Hospitalisierungen und kardiovaskulärer Tod: verbessert (21% relative reduction (P<0.01)); Herzinsuffizienz-Hospitalisierung: verbessert (24% relative reduction (P<0.01)); kardiovaskuläre Hospitalisierungen und kardiovaskulärer Tod: verbessert (28% relative reduction (P<0.01)) |
Weitere Studien zu diesem Gebiet: 14 15 16 19 24 25 26 31 47 65 72 74 79 82 83 84 146 198 206 209 211 218 232 255 258
Eisen, Säuglinge und Kinder: Studien am Menschen
Das Geburtsgewicht unterschied sich weder zwischen Eiseninfusion und Eisen zum Einnehmen bei Blutarmut in der Schwangerschaft 4896 noch zwischen Eisengabe und Placebo oder keiner Gabe 64. Auch Frühgeburten, niedriges Geburtsgewicht und für das Schwangerschaftsalter zu kleine Neugeborene wurden unter Eisengabe nicht seltener als unter Placebo oder keiner Gabe 64. Eine systematische Übersicht fand bei nicht anämischen Schwangeren mit normalem Eisenstatus unter Eisen zum Einnehmen seltener niedriges Geburtsgewicht und zu kleine Neugeborene als ohne Eisen 28. Bei voll gestillten gesunden Säuglingen nahmen Gewicht und Kopfumfang unter Eisengabe laut einer Metaanalyse etwas weniger zu als ohne Eisen 43. Bei Kindern mit Eisenmangel ohne Blutarmut berichten die Autoren einer placebokontrollierten Studie auch ein günstigeres Wachstum unter liposomalem Eisen; Messwerte dazu nennt die Zusammenfassung nicht 109. Bei Kindern mit Eisenmangelanämie war das Gewicht unter liposomalem Eisen am Studienende höher als unter herkömmlichem Eisenpolymaltose-Komplex 140. Ein mit Eisen, Zink und weiteren Mikronährstoffen angereichertes Getränk sowie Spirulina änderten dagegen Längenwachstum und Körpergröße nicht 86143. Neugeborene von Müttern, die Eisen(II)-Fumarat einnahmen, hatten ein höheres Nabelschnur-Ferritin als nach Placebo 162. Ein Mikronährstoffpulver mit viel Zink und wenig Eisen bremste in einer Studie den Rückgang des Längen-Alters-Z-Scores etwas stärker als Placebo 73, in einer anderen änderte ein ähnliches Pulver das Wachstum nicht 69. Bei Geburtsgewicht und Wachstum überwogen Befunde ohne Unterschied. Untersucht wurden orale Eisensalze, liposomales Eisen, eisenangereicherte Lebensmittel sowie Infusionen mit Eisencarboxymaltose und Eisensaccharose. Offen bleibt, für welche Untergruppen und Einnahmerhythmen doch ein Nutzen besteht.
| Studie | Art · Teilnehmer | Präparat · Dosis · Dauer · Vergleich | Ergebnis |
|---|---|---|---|
| 28 Hansen et al. 2023 | systematische Übersicht · 2.822 Teilnehmer | Orale Eisensupplemente; gegen Keine Eisensupplemente | Neugeborene mit niedrigem Geburtsgewicht: verbessert (RR: 0.30, 95% CI: 0.13-0.68); Für das Gestationsalter zu kleine Neugeborene: verbessert (RR: 0.39, 95% CI: 0.17-0.86) |
| 43 Tian et al. 2025 | Metaanalyse · 685 Teilnehmer | Orale Eisensupplementation; Täglich bis 6 bzw. 12 Monate; gegen Keine Eisengabe | Gewichtszunahme: verschlechtert (MD = -0.04, 95%CI -0.07 to -0.01, p = 0.004); Kopfumfangszunahme: verschlechtert (MD = -0.14, 95% CI -0.18 to -0.09, p < 0.001) |
| 48 Shi et al. 2015 | Metaanalyse · 576 Teilnehmer | Eisensaccharose intravenös vs. orales Eisen; gegen intravenöse Eisensaccharose gegen orales Eisen | Geburtsgewicht: kein Unterschied |
| 61 Apte et al. 2025 | systematische Übersicht | Probiotika und/oder Präbiotika, teils mit oralem Eisen; gegen Placebo oder Eisen | Hämoglobin, Ferritin und fraktionelle Eisenabsorption bei Kindern: kein Unterschied |
| 64 Cantor et al. 2024 | systematische Übersicht | Eisenpräparate zum Einnehmen; gegen Placebo oder keine Eisengabe | Frühgeburtlichkeit: kein Unterschied; Niedriges Geburtsgewicht: kein Unterschied; Zu klein für das Gestationsalter: kein Unterschied |
| 69 Barffour et al. 2019 | randomisiert kontrolliert · 3.407 Teilnehmer | Tagesdosis Zinktablette, Mikronährstoffpulver mit Zink und Eisen, therapeutisches Zink, Placebo; Pulver: 10 mg Zink, 6 mg Eisen täglich; etwa 9 Monate; gegen präventives Zink, therapeutisches Zink, Placebo | Wachstumsverzögerung (Stunting): kein Unterschied (P = .37) |
| 70 Rattigan et al. 2025 | randomisiert kontrolliert · 3.332 Teilnehmer | MMN, MQ-LNS oder IFA (Eisenpräparate); MMN 30 mg Eisen; MQ-LNS 30 mg Eisen; IFA 60 mg Eisen; Schwangerschaft, 2. und 3. Trimester; gegen MMN oder MQ-LNS vs. IFA | Geburtsgewicht: kein Unterschied |
| 73 Islam et al. 2022 | randomisiert kontrolliert · 2.886 Teilnehmer | Mikronährstoffpulver mit Zink und Eisen bzw. Zinktabletten; Eisen 10 mg oder 6 mg täglich bzw. jeden zweiten Tag; 24 Wochen; gegen Placebopulver täglich | Änderung des Längen-Alters-Z-Scores: verbessert (P < 0.05) |
Weitere Studien zu diesem Gebiet: 75 86 90 96 103 107 108 109 140 143 157 162 170 236 278
Eisen, Schlaf und unruhige Beine: Studien am Menschen
Bei Erwachsenen mit Restless-Legs-Syndrom besserte Eisen, eingenommen oder als Infusion, den IRLS-Score in einer Metaanalyse und einer systematischen Übersicht stärker als Placebo 5053. Die RLS-Lebensqualität besserte sich gegenüber Placebo 5053; bei der selbst eingeschätzten Schlafqualität fand eine Metaanalyse einen Vorteil 50, eine Übersicht keinen Unterschied 53. Bei Blutspendern mit Eisenmangel besserten sich Schlafqualität, Müdigkeit und Beinunruhe nach Eisencarboxymaltose wie nach Eisenfumarat zum Einnehmen; eine Gruppe ohne Eisen gab es nicht 145. Bei Kindern mit Autismus-Spektrum-Störung und Schlafstörungen zeigten Eisenpräparate in einer Netzwerk-Metaanalyse kaum Wirkung auf den Schlaf 30. Bei Restless-Legs-Syndrom mit Eisenmangelanämie besserten Eisensulfat zum Einnehmen und eine Ferumoxytol-Infusion die Beschwerden in einer doppelblinden Studie gleichermaßen deutlich 248. Offen bleibt, welche Eisenverbindung, welche Tagesmenge und welcher Einnahmerhythmus bei Schlafstörungen und unruhigen Beinen am günstigsten sind.
| Studie | Art · Teilnehmer | Präparat · Dosis · Dauer · Vergleich | Ergebnis |
|---|---|---|---|
| 30 Sirao et al. 2026 | Metaanalyse · 2.700 Teilnehmer | Eisenpräparate als Zusatztherapie; gegen Melatonin, Elternschulung, Verhaltenstherapie, körperliche Aktivität | Schlafstörungen: kein Unterschied (had little impact) |
| 50 Mahmoud et al. 2025 | Metaanalyse · 511 Teilnehmer | verschiedene Eisenpräparate, u. a. Eisencarboxymaltose; gegen Placebo | IRLS-Score: verbessert (MD = -5.28; 95% CI -7.66, -2.90; P < 0.0001); Anteil mit verbessertem IRLS-Score: verbessert (RR = 2.06; 95% CI 1.49, 2.84; P < 0.0001); RLS-Lebensqualität: verbessert (MD = 7.42; 95% CI 1.32, 13.51; P = 0.02) |
| 51 González-Parejo et al. 2024 | systematische Übersicht · 482 Teilnehmer | Nahrungsergänzungsmittel, darunter orales Eisen; gegen verschiedene Supplemente bzw. Kontrolle | RLS-Symptome und Schlafqualität: verbessert (promising results) |
| 53 Trotti et al. 2019 | systematische Übersicht · 428 Teilnehmer | Eisenpräparate oral oder parenteral, verschiedene Formulierungen; Nachbeobachtung 2 bis 16 Wochen; gegen Placebo, Pramipexol oder keine Behandlung | Unruhe oder unangenehme Beinsensationen (IRLS): verbessert (MD -3.78, 95% CI -6.25 to -1.31); Unruhe (andere Skala): verbessert (SMD -0.74, 95% CI -1.26 to -0.23); RLS-Schwere im Vergleich zu Pramipexol: kein Unterschied (MD -0.40, 95% CI -5.93 to 5.13) |
| 145 Macher et al. 2020 | randomisiert kontrolliert · 176 Teilnehmer | 1 g Eisencarboxymaltose i.v. oder 10 g Eisenfumarat oral (100 Kapseln); 1 g i.v. bzw. 10 g orales Eisenfumarat über 100 Kapseln; Nachbeobachtung nach 8-12 Wochen; gegen intravenöses versus orales Eisen | Schweregrad des Restless-Legs-Syndroms: verbessert (p < 0.001); Schlafqualität: verbessert (p < 0.001) |
| 248 Short et al. 2024 | randomisiert kontrolliert | orales Eisensulfat versus intravenöses Ferumoxytol; 6 Wochen; gegen orales versus intravenöses Eisen (doppelblind, double-dummy) | Verbesserung der RLS-Symptome (IRLS-Schweregrad): verbessert (marked improvement in RLS symptoms); Unterschied zwischen oralem und intravenösem Eisen: kein Unterschied |
Eisen, Konzentration und geistige Entwicklung: Studien am Menschen
Bei Kindern mit Eisenmangel ohne Blutarmut besserte liposomales Eisen die Entwicklungswerte stärker als Placebo 109. Bei Frühgeborenen, die alle Eisen erhielten, gingen eine Betreuung durch Apotheker, bessere Einnahmetreue und höhere Entwicklungswerte einher 185. Bei voll gestillten Säuglingen änderte Eisen den Mental Development Index mit zwölf Monaten nicht 43. In einer Nachbeobachtung schwangerer Frauen mit Eisenmangelanämie gingen bessere Eisenwerte mit besserer Stimmung und psychischer Gesundheit einher; die Eisenpolymaltose-Infusion hob die Eisenwerte stärker als Eisen zum Einnehmen 157. Wöchentliches Eisen mit Folsäure senkte bei jugendlichen Mädchen den Wert für häufige psychische Beschwerden stärker als keine Gabe 114.
| Studie | Art · Teilnehmer | Präparat · Dosis · Dauer · Vergleich | Ergebnis |
|---|---|---|---|
| 4 Sajedi et al. 2020 | systematische Übersicht · 11.559 Teilnehmer | Zink allein oder Zink mit Eisen; bis 9 Jahre Nachbeobachtung; gegen Placebo oder Kontrolle | geistige Entwicklung (Bayley Scales): kein Unterschied; motorische Entwicklung (Bayley Scales): kein Unterschied |
| 43 Tian et al. 2025 | Metaanalyse · 685 Teilnehmer | Orale Eisensupplementation; Täglich bis 6 bzw. 12 Monate; gegen Keine Eisengabe | Mental Development Index mit 12 Monaten: kein Unterschied |
| 71 Larson et al. 2023 | randomisiert kontrolliert · 3.300 Teilnehmer | Täglicher Eisensirup (12,5 mg Eisen) oder Mikronährstoffpulver mit 12,5 mg Eisen; 12,5 mg Eisen täglich; 3 Monate Intervention, Nachuntersuchung nach 12 Monaten; gegen Placebo (doppelblind, doppel-dummy, 3 Arme) | Amplitude der Mismatch Response (ERP) nach 3 Monaten: kein Unterschied (MD = 0.07μV [95% CI: -1.22, 1.37]); Amplitude der Mismatch Response (MNP vs. Placebo) nach 3 Monaten: kein Unterschied (MD = 0.58μV [95% CI: -0.74, 1.90]); Sekundäre ERP-Messgrößen nach 3 und 12 Monaten: kein Unterschied |
| 77 Nguyen et al. 2026 | randomisiert kontrolliert · 1.599 Teilnehmer | Wöchentlich Eisen und Folsäure (IFA) oder Multimikronährstoffe (MM) vs. Folsäure allein; Vor der Empfängnis wöchentlich, in der Schwangerschaft täglich IFA; gegen Folsäure allein | Wahrnehmungsbezogenes Schlussfolgern: verbessert (MM: 1.68 (0.01, 3.35); IFA: 2.04 (0.33, 3.74)); Leseverständnis: verbessert (0.78 (0.11, 1.44)); Gesamt-IQ: kein Unterschied |
| 99 Gutema et al. 2024 | randomisiert kontrolliert · 504 Teilnehmer | Intermittierende Eisensupplementierung vs. Placebo, zusätzlich Vitamin A; gegen Placebo-Eisen bzw. Placebo-Vitamin A in 2x2-Design | Kognitive Entwicklung (Raven, Digit Span, Tower of London, visuelle Suche): kein Unterschied; Leistungsindex der visuellen Suchaufgabe: verschlechtert (-0.17 SD, 95% confidence interval: -0.32, -0.02); Digit-Span-z-Score (Vitamin A vs. Placebo): verbessert (0.30 SD (95% confidence interval: 0.14, 0.46)) |
| 109 Bahbah et al. 2025 | randomisiert kontrolliert · 433 Teilnehmer | Liposomales Eisen versus Placebo; vier Monate; gegen Placebo bei nicht-anämischem Eisenmangel; zusätzlich IDA-Gruppe | Entwicklungssummenwert (Veränderung): verbessert (+29.57 versus +0.96 (P < 0.001)); Endwert Entwicklungssumme: verbessert |
| 114 Kedir et al. 2026 | randomisiert kontrolliert · 306 Teilnehmer | wöchentliche Eisen-Folsäure-Supplementierung (WIFAS); Endline 6 Monate nach Abschluss der WIFAS; gegen Kontrollgruppe ohne WIFAS | Score für häufige psychische Störungen (SRQ-20): verbessert (β = -1.12; 95% CI: -1.68, -0.55) |
| 124 Ayete et al. 2025 | randomisiert kontrolliert · 231 Teilnehmer | Pränatale Eisen-Folsäure-Supplemente vs. mütterliche und kindliche SQ-LNS; Pränatal bis 6 Monate postpartal; Kind 6–18 Monate; gegen Eisen-Folsäure-Gruppe vs. SQ-LNS-Gruppe | Gesamtes graues Hirnvolumen: kein Unterschied; Kortikale graue Substanz Dicke/Volumen: kein Unterschied; Rechter kaudaler anteriorer cingulärer Kortex Dicke: verbessert (2.78 (2.73, 2.84) vs. 2.72 (2.67, 2.77); effect size = 0.21) |
Weitere Studien zu diesem Gebiet: 125 127 134 150 157 177 185 189 213 214 232 269
Eisen und Schwangerschaft: Studien am Menschen
Bei gesunden Schwangeren verursachte niedrig dosiertes Eisen(II)-Bisglycinat in einer randomisierten Studie weniger Magen-Darm-Beschwerden und seltener schwarzen Stuhl als Fumarat oder Sulfat 104. Die höchste geprüfte Fumarat-Menge führte häufiger zu Verstopfung und Abführmittelgebrauch als niedrigere Mengen 104. Verglichen mit Placebo oder oralem Eisen zeigten sich keine Unterschiede bei Blutungen und Transfusionen 2264, bei mütterlicher Erkrankungshäufigkeit 6475 sowie bei Lebensqualität, Gestationsdiabetes und Kaiserschnitt 64. Multimikronährstoff-Präparate wurden in einer Studie treuer eingenommen als Eisen mit Folsäure 78 und erhöhten in einer anderen das mittlere Geburtsgewicht leicht gegenüber Eisen mit Folsäure 246. Die Beweiskraft ist insgesamt gering; untersucht wurden vor allem orale Eisensalze (Sulfat, Fumarat, Gluconat, Bisglycinat), Eiseninfusionen (Eisencarboxymaltose, Eisensaccharose) und eisenangereicherte Lebensmittel, oft in Mischpräparaten mit weiteren Mikronährstoffen.
| Studie | Art · Teilnehmer | Präparat · Dosis · Dauer · Vergleich | Ergebnis |
|---|---|---|---|
| 9 Tolkien et al. 2015 | Metaanalyse · 6.831 Teilnehmer | Eisensulfat oral; nicht berichtet; nicht berichtet; gegen Placebo oder intravenöses Eisen | GI-Nebenwirkungen bei Schwangeren (OR = 3.33, 95% CI 1.19-9.28, p = 0.02, I2 = 66.1%) |
| 22 Nicholson et al. 2024 | systematische Übersicht · 3.939 Teilnehmer | Intravenöses Eisen (Saccharose, Carboxymaltose, Derisomaltose, Ferumoxytol) vs. orales Eisen (Sulfat, Fumarat, Gluconat); Nachbeobachtung 3–6 Wochen nach Start, um Geburt und postpartal; gegen Intravenöses Eisen gegenüber oralem Eisen | Postpartale Hämorrhagie: kein Unterschied (RR 1.44, 95% CI 0.50 to 4.20); Notwendigkeit einer Bluttransfusion: kein Unterschied (RR 0.97, 95% CI 0.58 to 1.60) |
| 59 Guerra et al. 2026 | systematische Übersicht | Intravenöses Eisen (Eisencarboxymaltose, Eisensucrose) vs. orale Eisenpräparate (Eisensulfat); gegen Intravenöses Eisen vs. orales Eisen oder zwei intravenöse Formulierungen | Mütterliche und neonatale Hauptergebnisse: kein Unterschied |
| 64 Cantor et al. 2024 | systematische Übersicht | Eisenpräparate zum Einnehmen; gegen Placebo oder keine Eisengabe | Lebensqualität der Mutter: kein Unterschied; Gestationsdiabetes: kein Unterschied; Mütterliche Blutung: kein Unterschied |
| 70 Rattigan et al. 2025 | randomisiert kontrolliert · 3.332 Teilnehmer | MMN, MQ-LNS oder IFA (Eisenpräparate); MMN 30 mg Eisen; MQ-LNS 30 mg Eisen; IFA 60 mg Eisen; Schwangerschaft, 2. und 3. Trimester; gegen MMN oder MQ-LNS vs. IFA | Gesamtgewichtszunahme in der Schwangerschaft: kein Unterschied (p values >0.05); Gewichtszunahme pro Woche im 2. und 3. Trimester: kein Unterschied (p values >0.05); Angemessenheit der Gewichtszunahme: kein Unterschied (p values >0.05) |
| 75 Neogi et al. 2019 | randomisiert kontrolliert · 2.018 Teilnehmer | Intravenöse Eisensaccharose vs. orales Eisen (100 mg elementares Eisen zweimal täglich); Eisensaccharose nach Formel aus Gewicht und Hb-Defizit; oral 100 mg zweimal täglich; bis 6 Wochen nach Randomisierung nachbeobachtet; gegen orales Standard-Eisen | Mütterlicher Komposit-Endpunkt (lebensbedrohliche Zustände): kein Unterschied (adjusted odds ratio 0·95, 95% CI 0·70-1·29); Schwere maternale unerwünschte Ereignisse |
| 76 Chan et al. 2023 | randomisiert kontrolliert · 1.729 Teilnehmer | Supplement mit Myo-Inositol, Probiotika, Mikronährstoffen (inkl. Eisen) vs. Standard; bis 12 Monate; gegen Standard-Supplement (Folsäure, Eisen, Calcium, Jod, β-Carotin) | Zeit bis zur natürlichen Empfängnis: kein Unterschied; kumulative Schwangerschaftsrate nach 12 Monaten: kein Unterschied; Zeit bis zur Empfängnis bei übergewichtigen Frauen: verbessert (12-month HR=1.47 [1.07, 2.02], P=.016; 20% conceived by 84.5 vs. 117.0 days) |
| 78 Sauer et al. 2025 | randomisiert kontrolliert · 1.546 Teilnehmer | Eisen-Folsäure (IFA) vs. Multimikronährstoff-Präparate (MMS); IFA 90 Tage; MMS 180 Tage; gegen IFA-90 vs. MMS-180 vs. MMS-90 (Cluster-randomisiert) | Einnahmetreue (Adhärenz): verbessert (3.9% (1.7, 6.2)); Teilnahme an Vorsorgeuntersuchungen: kein Unterschied (0.0 (-0.1, 0.2)); Akzeptanz von MMS (6 Bereiche): verbessert (90%-100% "agreement") |
Weitere Studien zu diesem Gebiet: 87 104 107 162 236 246 254 268 274 279
Eisen: weitere Messgrößen in Studien
Bei Dialysepatienten führte hoch dosiertes Eisen als Infusion in einer randomisierten Studie nicht zu mehr Infektionen als niedrig dosiertes 74. Vor Herzoperationen senkte Eisencarboxymaltose bei Menschen ohne Blutarmut Transfusionen und Infektionen nicht; die vorzeitig beendete Studie war herstellerfinanziert 190.
| Studie | Art · Teilnehmer | Präparat · Dosis · Dauer · Vergleich | Ergebnis |
|---|---|---|---|
| 2 Hou et al. 2026 | Metaanalyse · 18.376 Teilnehmer | 12 phosphatsenkende Medikamente, darunter eisenhaltige Phosphatbinder; gegen Placebo und andere phosphatsenkende Medikamente | Intaktes Parathormon: verbessert; Hyperkalzämie-Risiko: verbessert; Magen-Darm-Beschwerden: verschlechtert |
| 5 Awad et al. 2024 | Metaanalyse · 7.813 Teilnehmer | intravenöse Eiseninfusion; gegen Placebo | Gesamtsterblichkeit: verbessert |
| 6 Liu et al. 2025 | Metaanalyse · 7.786 Teilnehmer | intravenöse Eisentherapie; gegen Kontrolle/Placebo | Gesamtsterblichkeit: kein Unterschied (OR = 0.93 [0.83, 1.04]) |
| 7 Shalabi et al. 2025 | Metaanalyse · 7.491 Teilnehmer | Intravenöse Eisencarboxymaltose; gegen Placebo | Gesamthospitalisierung jeglicher Ursache: kein Unterschied (RR 0.93, 95 % CI 0.85-1.01; P = 0.0830) |
| 8 Du et al. 2026 | Metaanalyse · 7.009 Teilnehmer | intravenöse Eisentherapie; gegen Kontrollgruppe | Relevante Biomarker: verbessert |
| 9 Tolkien et al. 2015 | Metaanalyse · 6.831 Teilnehmer | Eisensulfat oral; nicht berichtet; nicht berichtet; gegen Placebo oder intravenöses Eisen | GI-Nebenwirkungen vs. Placebo (OR 2.32 [95% CI 1.74-3.08, p<0.0001, I2 = 53.6%]); GI-Nebenwirkungen vs. i.v. Eisen (OR 3.05 [95% CI 2.07-4.48, p<0.0001, I2 = 41.6%]); GI-Nebenwirkungen bei IBD vs. i.v. Eisen (OR = 3.14, 95% CI 1.34-7.36, p = 0.008, I2 = 0%) |
| 10 Mejía-Zambrano et al. 2024 | Metaanalyse · 6.717 Teilnehmer | Eisensupplementierung (Form nicht näher angegeben); gegen Placebo | Unerwünschte Ereignisse (OR, 0.78; 95%CI, 0.67-0.91) |
| 11 Ahmed et al. 2025 | Metaanalyse · 6.651 Teilnehmer | intravenöse Eisentherapie; gegen Placebo oder Standardtherapie | Gesamtsterblichkeit nach 1 Jahr: unklar (OR = 0.85, 95% CI: 0.71 to 1.02) |
Weitere Studien zu diesem Gebiet: 12 13 15 16 17 18 20 25 26 31 32 33 35 36 38 39 40 41 42 44 45 46 48 50 52 53 58 59 60 66 67 68 72 74 75 77 79 81 85 86 88 91 92 95 100 101 103 105 106 108 111 112 113 116 119 121 122 128 130 132 133 136 138 140 141 142 145 146 148 149 150 153 155 157 158 159 160 166 167 169 170 171 172 173 174 176 178 179 180 182 184 185 188 189 190 191 192 194 195 198 201 202 204 207 208 215 216 217 219 221 223 224 225 226 228 237 238 239 241 242 243 245 249 251 252 253 255 259 260 261 262 264 270 273 276
4. Wie wird Eisen dosiert? Zubereitung, Dosis und Dauer in Studien
Untersucht wurden Eisensalze zum Einnehmen wie Sulfat, Fumarat und Bisglycinat 104211, Eisen(III)-citrat 35, liposomales Eisen 140, angereicherte Lebensmittel sowie Infusionen wie Eisencarboxymaltose und Eisensaccharose 48146. Die Studien verglichen teils Infusion mit Einnahme 7581, teils verschiedene Tagesmengen 29 oder Einnahmerhythmen 73. Häufig wurden Mischpräparate mit Folsäure, Zink oder weiteren Mikronährstoffen eingesetzt, etwa in der Schwangerschaft 70246 und bei Kindern 73.
| Präparat oder Form | Dosis | Dauer | Studie |
|---|---|---|---|
| Multiple-Mikronährstoff-Pulver (MNP) mit 6 mg Eisen und 10 mg Zink | täglich 6 mg Eisen, 10 mg Zink, 13 weitere Mikronährstoffe | 9 Monate | 67 |
| Täglich Multimikronährstoffpulver mit 6 mg Eisen und 10 mg Zink | 6 mg Eisen täglich | etwa 36 Wochen | 68 |
| Tagesdosis Zinktablette, Mikronährstoffpulver mit Zink und Eisen, therapeutisches Zink, Placebo | Pulver: 10 mg Zink, 6 mg Eisen täglich | etwa 9 Monate | 69 |
| MMN, MQ-LNS oder IFA (Eisenpräparate) | MMN 30 mg Eisen; MQ-LNS 30 mg Eisen; IFA 60 mg Eisen | Schwangerschaft, 2. und 3. Trimester | 70 |
| Täglicher Eisensirup (12,5 mg Eisen) oder Mikronährstoffpulver mit 12,5 mg Eisen | 12,5 mg Eisen täglich | 3 Monate Intervention, Nachuntersuchung nach 12 Monaten | 71 |
| Eisencarboxymaltose vs. Placebo | — | 6 Monate Beobachtung | 72 |
| Mikronährstoffpulver mit Zink und Eisen bzw. Zinktabletten | Eisen 10 mg oder 6 mg täglich bzw. jeden zweiten Tag | 24 Wochen | 73 |
| intravenöse Eiseninfusion | Hochdosis- versus Niedrigdosis-Regime | — | 74 |
| Intravenöse Eisensaccharose vs. orales Eisen (100 mg elementares Eisen zweimal täglich) | Eisensaccharose nach Formel aus Gewicht und Hb-Defizit; oral 100 mg zweimal täglich | bis 6 Wochen nach Randomisierung nachbeobachtet | 75 |
| Supplement mit Myo-Inositol, Probiotika, Mikronährstoffen (inkl. Eisen) vs. Standard | — | bis 12 Monate | 76 |
| Wöchentlich Eisen und Folsäure (IFA) oder Multimikronährstoffe (MM) vs. Folsäure allein | — | Vor der Empfängnis wöchentlich, in der Schwangerschaft täglich IFA | 77 |
| Eisen-Folsäure (IFA) vs. Multimikronährstoff-Präparate (MMS) | — | IFA 90 Tage; MMS 180 Tage | 78 |
| Eisenisomaltosid 1000 (Ferric Derisomaltose) vs. Eisensaccharose | 1000 mg einmalig vs. 200 mg bis zu fünfmal | acht Wochen Nachbeobachtung | 79 |
| Tägliche Eisensupplementierung (60 mg) | 60 mg Eisen täglich | ab erstem Trimester bis zur Geburt | 80 |
| Einzeldosis i.v. Eisencarboxymaltose vs. orales Eisensulfat 200 mg (65 mg elementares Eisen) | 20 mg/kg i.v. bis max. 1000 mg einmalig; oral 1 Tablette zweimal täglich | Oral bis 6 Wochen postpartal; i.v. Einzeldosis | 81 |
5. Ist Eisen sicher? Nebenwirkungen in Studien
Mehrere Metaanalysen fanden unter Eiseninfusionen nicht mehr schwerwiegende unerwünschte Ereignisse als unter Kontrolle 121316; bei Restless-Legs-Syndrom traten leichtere unerwünschte Ereignisse unter Eisen häufiger auf als unter Placebo 50. Überempfindlichkeitsreaktionen traten unter Eisencarboxymaltose häufiger auf als unter Eisensaccharose 17; unter Eisen zum Einnehmen war dunkler Stuhl häufig 81. Einzelheiten zeigt die Tabelle.
| Studie | Berichtete Nebenwirkungen |
|---|---|
| 2 Hou et al. 2026 | Colestilan, Tenapanor und PA21 mit höherem Risiko für Magen-Darm-Beschwerden |
| 8 Du et al. 2026 | Langzeitsicherheit unklar, weitere Studien nötig |
| 9 Tolkien et al. 2015 | gastrointestinale Nebenwirkungen signifikant erhöht |
| 10 Mejía-Zambrano et al. 2024 | Unerwünschte Ereignisse seltener unter Eisen (OR 0,78; 95%CI 0,67-0,91) |
| 12 Mhanna et al. 2024 | unerwünschte Ereignisse blieben stabil |
| 13 Wang et al. 2024 | kein zusätzliches Risiko behandlungsbedingter Komplikationen (P = 0.93) |
| 16 Padda et al. 2024 | Kein signifikanter Unterschied bei schwerwiegenden unerwünschten Ereignissen (OR 0.73; 95% CI 0.49-1.10; p = 0.13) |
| 17 Tanrıverdi et al. 2025 | Überempfindlichkeitsreaktionen häufiger unter Eisencarboxymaltose; schwere unerwünschte Ereignisse und Hypophosphatämie ohne signifikanten Unterschied |
| 18 Xue et al. 2026 | Keine signifikanten Unterschiede bei unerwünschten Ereignissen; Überempfindlichkeit und Hypophosphatämie erfasst |
| 19 Chen et al. 2025 | Gesamtmortalität und kardiovaskuläre Ereignisse (MACE) |
| 20 Caljé et al. 2024 | Gesamte unerwünschte Ereignisse bei IV-Eisen vs. orales Eisen reduziert (RR 0.63) |
| 21 Elías et al. 2026 | Keine schweren Ereignisse; meist leichte Magen-Darm-Beschwerden |
6. Was noch offen ist: Grenzen der Studienlage
- Ob Eiseninfusionen bei akuter Herzschwäche erneute Krankenhausaufnahmen verhindern, ist offen 24.
- Welche Eisenverbindung, Tagesmenge und welcher Einnahmerhythmus bei Schlafstörungen und unruhigen Beinen am günstigsten sind, bleibt offen 5053248.
- Ob der Hepcidinwert das Ansprechen vorhersagt, ist offen: bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen gelang das 240, bei chronischer Nierenkrankheit nicht 93.
- Mischpräparate mit Folsäure, Zink oder mehreren Mikronährstoffen erschweren die Zuordnung einzelner Effekte 4.
7. Fazit: Was über Eisen gesichert ist
Eisen ist ein Spurenelement, das der Körper für Hämoglobin, Myoglobin und zahlreiche Enzyme braucht und als Ferritin speichert. Am besten belegt ist der Nutzen bei Eisenmangel und Blutarmut: Eiseninfusionen hoben Hämoglobin und Ferritin stärker als Placebo oder Eisen zum Einnehmen und senkten rund um Operationen den Transfusionsbedarf 518222732. Eisen zum Einnehmen senkte in der Schwangerschaft Eisenmangel und Eisenmangelanämie gegenüber Placebo oder keiner Gabe 2864162. Bei Restless-Legs-Syndrom besserte Eisen die Beschwerden stärker als Placebo 5053, nach der Geburt linderten Eiseninfusionen die Müdigkeit stärker als Eisen zum Einnehmen 20.
Bei Herzschwäche mit Eisenmangel senkten Eiseninfusionen die Krankenhausaufnahmen wegen Herzschwäche und verlängerten die Gehstrecke; beim kardiovaskulären Tod waren die Ergebnisse uneinheitlich 67121525. Auf das Geburtsgewicht hatte Eisen in der Schwangerschaft überwiegend keinen Einfluss 486496. Die Beweiskraft reicht je nach Gebiet von hoch bis gering; Form, Dosis und Einnahmerhythmus unterschieden sich zwischen den Studien, und einzelne Studien waren herstellerfinanziert 190.
Häufige Fragen
Wie gut ist Eisen am Menschen untersucht?
Eisen: ausgewertet wurden 280 Studien am Menschen, darunter 198 randomisierte kontrollierte Studien und 66 Metaanalysen oder systematische Übersichten; die kontrollierten Studien umfassen zusammen 70.680 Teilnehmer. Stand: 3. Oktober 2026.
Was bringt Eisen bei Eisenmangel und Blutarmut? Das zeigen die Studien
Ausgewertet sind 40 Metaanalysen oder systematische Übersichten, 163 kontrollierte Studien und 15 weitere Studien, die kontrollierten Studien mit zusammen 49.713 Teilnehmern. Ergebnis der kontrollierten Studien: überwiegend verbessert. Beweiskraft nach unseren offengelegten Regeln: hoch. Belege: 1235
Was bringt Eisen bei Müdigkeit und körperliche Leistung? Das zeigen die Studien
Was bringt Eisen bei Herzschwäche? Das zeigen die Studien
Was bringt Eisen bei Säuglinge und Kinder? Das zeigen die Studien
Ausgewertet sind 4 Metaanalysen oder systematische Übersichten, 16 kontrollierte Studien und 3 weitere Studien, die kontrollierten Studien mit zusammen 14.516 Teilnehmern. Ergebnis der kontrollierten Studien: überwiegend kein Unterschied. Beweiskraft nach unseren offengelegten Regeln: hoch. Belege: 28434861
Was bringt Eisen bei Schlaf und unruhige Beine? Das zeigen die Studien
Ausgewertet sind 3 Metaanalysen oder systematische Übersichten, 2 kontrollierte Studien und eine weitere Studie, die kontrollierten Studien mit zusammen 176 Teilnehmern. Ergebnis der kontrollierten Studien: überwiegend verbessert. Beweiskraft nach unseren offengelegten Regeln: hoch. Belege: 30505153
Was bringt Eisen bei Konzentration und geistige Entwicklung? Das zeigen die Studien
Was ist Eisen und wofür braucht der Körper es?
Eisen ist ein Spurenelement, das vor allem für den roten Blutfarbstoff Hämoglobin gebraucht wird, der Sauerstoff transportiert. Es steckt außerdem im Muskelfarbstoff Myoglobin und in vielen Enzymen. Gespeichert wird Eisen als Ferritin, dessen Blutwert als Maß für die Eisenreserven dient.
Welche Formen von Eisen wurden in den Studien untersucht?
Zeigen Studien am Menschen einen Nutzen bei Blutarmut?
Bei Eisenmangel und Blutarmut stieg das Hämoglobin unter Eiseninfusionen in mehreren kontrollierten Studien stärker als unter Placebo oder Eisen zum Einnehmen 518202224. Eisen zum Einnehmen senkte in der Schwangerschaft Eisenmangel und Eisenmangelanämie gegenüber Placebo oder keiner Gabe 2864162. Eiseninfusionen senkten zudem rund um Operationen und bei Chemotherapie den Transfusionsbedarf 182732383940.
Wie berichten die Studien Nebenwirkungen?
Welche Fragen sind noch offen?
Zu Müdigkeit und Leistung bei Gesunden ohne Eisenmangel erlauben die ausgewerteten Studien keine Aussage; untersucht wurden Menschen mit Herzschwäche oder Blutarmut 520. Ob Eiseninfusionen bei akuter Herzschwäche erneute Krankenhausaufnahmen verhindern, ist offen 24. Offen bleibt, welche Eisenverbindung, Tagesmenge und welcher Einnahmerhythmus bei Schlafstörungen und unruhigen Beinen am günstigsten sind 5053248. Ob der Hepcidinwert das Ansprechen vorhersagt, ist offen: bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen gelang das 240, bei chronischer Nierenkrankheit nicht 93.
Quellen
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- 13Wang H, Li Y, Zhou J, Wang J, Shao J, Yue S et al. · 2024
- 14Ahmed M, Zulfiqar E, Hashmi TM, Zia R, Ashraf H, Naveed MA et al. · 2026
- 15Mohamed AE, Gadelmawla AF, Kholeif Z, Balbaa E, Awashra A, Elnady M et al. · 2026
- 16Padda I, Sebastian SA, Fabian D, Sethi Y, Johal G · 2024
- 17
- 18Xue Q, Zhang B, Xing Z, Sun F, Zhao Q, Mu S · 2026
- 19Chen Y, Zhao D, Huang C, Chen Y, Tu W, Xu C · 2025
- 20Caljé E, Groom KM, Dixon L, Marriott J, Foon R, Oyston C et al. · 2024
- 21Elías Solís GE, Pacori SAM, Huancahuire-Vega S, Soriano-Moreno DR · 2026
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- 30
- 31Sindone A, Doehner W, Comin-Colet J · 2023
- 32Hung KC, Chang LC, Ho CN, Hsu CW, Yu CH, Wu JY et al. · 2024
- 33Khatib MN, Sinha AP, Gaidhane S, Upadhyay S, Waghmare N, Anil A et al. · 2024
- 34Kaufner L, von Heymann C, Henkelmann A, Pace NL, Weibel S, Kranke P et al. · 2020
- 35Wu MY, Chen YC, Lin CH, Wu YC, Tu YK, Tarng DC · 2017
- 36Li L, Zheng X, Deng J, Zhou J, Ou J, Hong T · 2022
- 37
- 38Elhenawy AM, Meyer SR, Bagshaw SM, MacArthur RG, Carroll LJ · 2021
- 39Buchrits S, Itzhaki O, Avni T, Raanani P, Gafter-Gvili A · 2022
- 40
- 41Yue L, Zhang J, Li C, Wang Z, Qi L, Zhao Y et al. · 2025
- 42Shin HW, Go DY, Lee SW, Choi YJ, Ko EJ, You HS et al. · 2021
- 43Tian K, Liu W, Huang Y, Zhou R, Wang Y · 2025
- 44Shah A, Roy NB, McKechnie S, Doree C, Fisher SA, Stanworth SJ · 2016
- 45Shah A, Palmer AJR, Fisher SA, Rahman SM, Brunskill S, Doree C et al. · 2018
- 46Kamath S, Parveen RS, Hegde S, Mathias EG, Nayak V, Boloor A · 2024
- 47Tan N, Cai Y, Liu J, Wang X, Ma L, Ling G et al. · 2022
- 48Shi Q, Leng W, Wazir R, Li J, Yao Q, Mi C et al. · 2015
- 49Yang SS, Al Kharusi L, Gosselin A, Chirico A, Baradari PG, Cameron MJ · 2022
- 50Mahmoud A, Salamah HM, Alshaker H, Ashraf Salah Ahmed A, Abdelraouf MR, Suilik HA et al. · 2025
- 51González-Parejo P, Martín-Núñez J, Cabrera-Martos I, Valenza MC · 2024
- 52Alharran AM, Almutairi EY, Alazemi WB, Alnejadah FA, Hasan HS, AlOufan L et al. · 2026
- 53Trotti LM, Becker LA · 2019
- 54Abuelazm M, Fares A, Adam M, Sallam Y, Amin AM, Taha HI et al. · 2025
- 55
- 56Chen Y, Shan J, Gao J, Gao Y, Shi J, Ji H · 2026
- 57Elkhalifa DH, Lub-de Hooge MN, Jansman FGA · 2026
- 58Tanriverdi LH, Sarici A, Aksan F, Hernandez AV · 2026
- 59Guerra Toro HI, Jaramillo AP, Pazmino G, Caceres VM · 2026
- 60Spencer S, Skidmore M, McGing RM, Bhandari S · 2026
- 61
- 62Masanja H, Martin HD, Jumbe T, Gichohi-Wainaina WN · 2025
- 63Levy AT, Weingarten SJ, Robinson K, Suner T, McLaren RA, Saad A et al. · 2025
- 64Cantor AG, Holmes R, Bougatsos C, Atchison C, DeLoughery T, Chou R · 2024
- 65Pollock RF, Kalra PA, Kalra PR, Ahmed FZ · 2022
- 66Chertow GM, Block GA, Neylan JF, Pergola PE, Uhlig K, Fishbane S · 2017
- 67Barffour MA, Hinnouho GM, Wessells KR, Kounnavong S, Ratsavong K, Sitthideth D et al. · 2020
- 68Wessells KR, Hinnouho GM, Barffour MA, Arnold CD, Kounnavong S, Kewcharoenwong C et al. · 2020
- 69Barffour MA, Hinnouho GM, Kounnavong S, Wessells KR, Ratsavong K, Bounheuang B et al. · 2019
- 70Rattigan SM, Garba S, Plikaytis B, Sudfeld C, Guindo O, Soumana I et al. · 2025
- 71Larson LM, Feuerriegel D, Hasan MI, Braat S, Jin J, Tipu SMU et al. · 2023
- 72Lewis GD, Giczewska A, Mentz RJ, Butler J, Ezekowitz JA, De Pasquale C et al. · 2025
- 73Islam MM, Black RE, Krebs NF, Westcott J, Long J, Islam KM et al. · 2022
- 74Macdougall IC, Bhandari S, White C, Anker SD, Farrington K, Kalra PA et al. · 2020
- 75Neogi SB, Devasenapathy N, Singh R, Bhushan H, Shah D, Divakar H et al. · 2019
- 76Chan SY, Barton SJ, Loy SL, Chang HF, Titcombe P, Wong JT et al. · 2023
- 77Nguyen PH, Tran LM, Khuong LQ, Nguyen PT, Van Nguyen B, Be TH et al. · 2026
- 78Sauer C, Hoang MA, Kroeun H, Gupta AS, Ngik R, Sokchea M et al. · 2025
- 79Auerbach M, Henry D, Derman RJ, Achebe MM, Thomsen LL, Glaspy J · 2019
- 80Noor RA, Abioye AI, Darling AM, Hertzmark E, Aboud S, Premji Z et al. · 2020
- 81Afolabi BB, Adaramoye VO, Adeyemo TA, Balogun M, Abioye AI, Mitchell EJ et al. · 2026
- 82Ahmed FZ, Kalra PR, Cleland JGF, Al-Mohammad A, Clark AL, Chong VKS et al. · 2026
- 83Khan MS, Butler J, Karakas M, Placzek M, HASENFUß G, Talha KM et al. · 2026
- 84Anker SD, Friede T, Butler J, Talha KM, Placzek M, Diek M et al. · 2025
- 85Thompson L, Goh YE, Jamwal M, Singh BL, Brar GK, Arnold CD et al. · 2025
- 86Alfonso Mayén V, Ogunlusi A, Wright CM, Garcia AL · 2022
- 87Liu D, Cheng Y, Qu P, Zhao D, Li S, Zeng L et al. · 2023
- 88Karregat JHM, Meulenbeld A, Quee FA, Novotny VMJ, de Haas M, Swinkels D et al. · 2025
- 89Karregat JHM, Meulenbeld A, Quee FA, Novotny VMJ, Swinkels DW, van den Born BH et al. · 2025
- 90Mzembe G, Moya E, Mwangi MN, Ataide R, Harding R, Kaunda J et al. · 2024
- 91Mutumba R, Pesu H, Mbabazi J, Greibe E, Nexo E, Olsen MF et al. · 2024
- 92Nti H, Hastings PD, Adu-Afarwuah S, Adjetey E, Amponsah B, Arnold CD et al. · 2026
- 93Gaillard CA, Bock AH, Carrera F, Eckardt KU, Van Wyck DB, Bansal SS et al. · 2016
- 94Wasim T, Bushra N, Nasrin T, Humayun S, Tajammul A, Khawaja KI et al. · 2026
- 95Weltert LP, De Rosa A, Rondinelli MB, Falco M, Turani F, Pierelli L · 2023
- 96Pasricha SR, Moya E, Ataíde R, Mzembe G, Harding R, Mwangi MN et al. · 2025
- 97Huda TM, Islam S, Ali NB, Tabriz Bhuiyan SE, Rahman QS, Raqib R et al. · 2026
- 98Spahn DR, Schoenrath F, Spahn GH, Seifert B, Stein P, Theusinger OM et al. · 2019
- 99Gutema BT, Levecke B, Sorrie MB, Megersa ND, Zewdie TH, Yesera GE et al. · 2024
- 100Sharma C, Sharma M, Kapoor V, Verma T, Soni A, Verma S · 2025
- 101Bauler S, George CM, Leontsini E, Mandlate M, Gittelsohn J, Perin J et al. · 2026
- 102Richards T, Baikady RR, Clevenger B, Butcher A, Abeysiri S, Chau M et al. · 2020
- 103Song QF, Xiong Y, Si KY, Du QY, Zhou HH, Zhou YB et al. · 2024
- 104
- 105Fischer JAJ, Pei LX, Elango R, Hou K, Goldfarb DM, Karakochuk CD · 2023
- 106Long JM, Goh YE, Duggal M, Das R, Manger MS, Jamwal M et al. · 2026
- 107Braithwaite VS, Mwangi MN, Jones KS, Demir AY, Prentice A, Prentice AM et al. · 2021
- 108Hlaing LM, Htet MK, Gibson R, Utomo B, Firmansyah A, Fahmida U · 2026
- 109Bahbah WA, Omar ZA, El-Shafie AM, Mahrous KS, El Zefzaf HMS · 2025
- 110Pei LX, Kroeun H, Vercauteren SM, Barr SI, Green TJ, Albert AY et al. · 2021
- 111Nchito M, Geissler PW, Mubila L, Friis H, Olsen A · 2004
- 112Birgegård G, Henry D, Glaspy J, Chopra R, Thomsen LL, Auerbach M · 2016
- 113Mussie L, Belayneh M, Guillen-Grima F, Yoseph A · 2026
- 114Kedir S, Tamiru D, Ademe BW, Abate KH · 2026
- 115Vadsaria K, Nuruddin R, Mohammed N, Azam I, Sayani S · 2025
- 116Macdougall IC, Strauss WE, Dahl NV, Bernard K, Li Z · 2019
- 117Froessler B, Schubert KO, Palm P, Church R, Aboustate N, Kelly TL et al. · 2023
- 118Froessler B, Cocchiaro C, Saadat-Gilani K, Hodyl N, Dekker G · 2013
- 119Prasad M, Srinivasan S, Jadhav A, Chinnaswamy G, Barr RD, Ladas EJ · 2026
- 120Bencaiova G, von Mandach U, Zimmermann R · 2009
- 121Palika R, Seeli H, Banjara SK, Challa SR, Pullakhandam R, Kulkarni B et al. · 2026
- 122Khalafallah AA, Hyppa A, Chuang A, Hanna F, Wilson E, Kwok C et al. · 2018
- 123Othoo DA, Ochola S, Kuria E, Kimiywe J · 2021
- 124Ayete Labi FB, Midrigan-Ciochina L, Prado EL, Adu-Afarwuah S, Dewey KG, Arnold CD et al. · 2025
- 125Iglesias-Vázquez L, Canals J, Hernández-Martínez C, Voltas N, Arija V · 2024
- 126Vanobberghen F, Lweno O, Kuemmerle A, Mwebi KD, Asilia P, Issa A et al. · 2021
- 127Svensson LK, Chmielewski G, Domellöf M, Konarska Z, Pieścik-Lech M, Späth C et al. · 2026
- 128Kizilkurt T, Ozkaya M, Balli M, Demirel M, Asik M · 2025
- 129Dugan C, Das SK, Racette SB, Martin CK, Ravussin E, Redman LM et al. · 2026
- 130Block GA, Block MS, Smits G, Mehta R, Isakova T, Wolf M et al. · 2019
- 131Talboom K, Borstlap WAA, Roodbeen SX, Bruns ERJ, Buskens CJ, Hompes R et al. · 2023
- 132Hansen R, Sommer VM, Pinborg A, Krebs L, Thomsen LL, Moos T et al. · 2023
- 133Frosch AEP, Musiime V, Staley C, Conroy AL, Rutebarika D, Ategeka G et al. · 2024
- 134Svensson L, Chmielewski G, Czyzewska E, Domellöf M, Konarska Z, Piescik-Lech M et al. · 2024
- 135Susantitaphong P, Siribumrungwong M, Takkavatakarn K, Chongthanakorn K, Lieusuwan S, Katavetin P et al. · 2020
- 136Elsharkawy NB, Abdelaziz EM, Ouda MM, Oraby FA · 2022
- 137Houry M, Tohme J, Sleilaty G, Jabbour K, Bou Gebrael W, Jebara V et al. · 2023
- 138Jin H, Lu R, Cao J, Li H, Wang X, Qi Y et al. · 2026
- 139Lu R, Jin H, Cao J, Li H, Wang X, Qi Y et al. · 2025
- 140Bahbah WA, Younis YAHS, Elbelouny HS, Mahmoud AA · 2025
- 141Mikulic N, Uyoga MA, Stoffel NU, Derrien M, Nyilima S, Kostopoulos I et al. · 2024
- 142Divyaveer S, Kekan K, Kashyap M, Kaur M, Prajapati K, Premkumar M et al. · 2026
- 143Barennes H, Houdart L, de Courville C, Barennes F · 2022
- 144Drexler C, Macher S, Lindenau I, Holter M, Moritz M, Stojakovic T et al. · 2020
- 145Macher S, Herster C, Holter M, Moritz M, Matzhold EM, Stojakovic T et al. · 2020
- 146van Veldhuisen DJ, Ponikowski P, van der Meer P, Metra M, Böhm M, Doletsky A et al. · 2017
- 147Sultana N, Bajwa FA, Sikandar MZ, Haider MM, Majeed T · 2026
- 148Suttaluang C, Phannajit J, Siribamrungwong M, Chongthanakorn K, Lewsuwan S, Katavetin P et al. · 2026
- 149Auerbach M, Achebe MM, Thomsen LL, Derman RJ · 2022
- 150Gibbons JA, Nelson RM, Dabrowski CN, Narkhede A, Szalacha LA, Kneusel ML et al. · 2026
- 151Chang A, Rugivarodom M, Pungpipattrakul N, Akarapatima K, Suwanno K, Rattanasupar A et al. · 2023
- 152Kong W, Wu X, Shen Z, Wang M, Liu X, Lin X et al. · 2024
- 153von Siebenthal HK, Gessler S, Vallelian F, Steinwendner J, Kuenzi UM, Moretti D et al. · 2023
- 154Louzada ML, Hsia CC, Al-Ani F, Ralley F, Xenocostas A, Martin J et al. · 2016
- 155Wu MY, Lee CC, Lee CT, Tarng DC, Chiang CK, Chang CT et al. · 2026
- 156
- 157Khalafallah AA, Dennis AE, Ogden K, Robertson I, Charlton RH, Bellette JM et al. · 2012
- 158Thompson L, Goh YE, Jamwal M, Singh BL, Brar GK, Arnold CD et al. · 2025
- 159Saour M, Blin C, Zeroual N, Mourad M, Amico M, Gaudard P et al. · 2024
- 160Chávez-Iñiguez JS, Ibarra-Estrada M, Carmona-Morales EJ, Ron-Magaña A, Claure-Del Granado R, Velez JC et al. · 2026
- 161
- 162
- 163Keeler BD, Simpson JA, Ng O, Padmanabhan H, Brookes MJ, Acheson AG et al. · 2017
- 164
- 165
- 166Kremke M, Nyboe C, Jørgensen MR, Atladóttir HÓ, Modrau IS · 2025
- 167Huey SL, Cole NL, Pagani I, González A, Finkelstein JL, Haas JD et al. · 2026
- 168Kawai Y, Toya Y, Wakui H, Fujikawa T, Ueda E, Azushima K et al. · 2021
- 169Bah M, Stelle I, Verhoef H, Saidykhan A, Moore SE, Susso B et al. · 2023
- 170Kochhar PK, Kaundal A, Ghosh P · 2013
- 171Nappi C, Tommaselli GA, Morra I, Massaro M, Formisano C, Di Carlo C · 2009
- 172Pisani A, Riccio E, Sabbatini M, Andreucci M, Del Rio A, Visciano B · 2015
- 173Rangaraj S, Suresh P, Sundar S, Raju P · 2025
- 174Bjorner JB, Kennedy N, Lindgren S, Pollock RF · 2024
- 175Zoller H, Wolf M, Blumenstein I, Primas C, Lindgren S, Thomsen LL et al. · 2023
- 176Patel MN, Patel N, Maheshvari J · 2025
- 177Bürker BS, Brautaset Englund KV, Myrdal Østby C, Andersson S, Gullestad L, Broch K · 2025
- 178Effects of 12-Week Multivitamin Supplementation on Serum Folate Levels in Pre-Menopausal FemalesOsburn S, Roberson P, Medler J, Shake J, Arnold R, Alamdari N et al. · 2020
- 179Yokoyama K, Fukagawa M, Akiba T, Nakayama M, Ito K, Hanaki K et al. · 2019
- 180Al RA, Unlubilgin E, Kandemir O, Yalvac S, Cakir L, Haberal A · 2005
- 181Fu AS, Osman F, Cameron-Smith D, Lam NYL, Mehta KA, Leow MK et al. · 2026
- 182Lam MC, Khandakar B, Heon I, Hussain F, Feldman K, Kaplowitz E et al. · 2025
- 183Scheuchzer P, Sinawat S, Donzé AS, Zeder C, Sabatier M, Garcia-Garcera M et al. · 2024
- 184Yang HY, Park Ks, Shin HH, Choi JH, Seon JK · 2023
- 185Yu B, Ni M, Li H, Xu R, Wang A · 2023
- 186Igbinosa II, Leonard SA, Iwekaogwu I, Sherwin EB, Berube C, Lyell DJ · 2026
- 187Sood V, Kamboj K, Bhatia P, Sharma V, Kundu M, Ghosh A et al. · 2023
- 188Lactoferrin for iron-deficiency anemia in children with inflammatory bowel disease: a clinical trialEl Amrousy D, El-Afify D, Elsawy A, Elsheikh M, Donia A, Nassar M · 2022
- 189Hod EA, Brittenham GM, Bitan ZC, Feit Y, Gaelen JI, La Carpia F et al. · 2022
- 190Kiviniemi TO, Anttila V, Pälve K, Vesanen M, Lehto J, Malmberg M et al. · 2024
- 191Guetterman HM, Rajagopalan K, Fox AM, Johnson CB, Fothergill A, George N et al. · 2025
- 192El Amrousy D, El-Afify D, Sorour EAA, Elrifaey S · 2026
- 193Taati B, Ganji R, Moradi L, Vosoughi T, Gisouei A · 2024
- 194Perelló MF, Coloma JL, Masoller N, Esteve J, Palacio M · 2014
- 195Comparative Study between Intravenous Ferric Carboxymaltose versus Iron Sucrose in the Treatment of Iron Deficiency Anemia in Postpartum PatientsHossain S, Siddiqui H, Munira S · 2026
- 196
- 197Omar OM, Assem H, Ahmed D, Abd Elmaksoud MS · 2021
- 198Mollace A, Macrì R, Mollace R, Tavernese A, Gliozzi M, Musolino V et al. · 2022
- 199Chae MS, Lee M, Choi MH, Park JU, Park M, Kim YH et al. · 2021
- 200
- 201Fukao W, Hasuike Y, Yamakawa T, Toyoda K, Aichi M, Masachika S et al. · 2018
- 202John NM, Ashok B, John O, V K, Abraham D, Samuel P et al. · 2026
- 203Hegazy SK, Koura MSE, Elharoun MS · 2026
- 204Hegazy SK, Koura MSE, Elharoun MS · 2025
- 205Tsilika M, Mitrou J, Antonakos N, Tseti IK, Damoraki G, Leventogiannis K et al. · 2023
- 206Zununi Vahed S, Ahmadian E, Hejazian SM, Esmaeili S, Farnood F · 2021
- 207Womack R, Berru F, Panwar B, Gutiérrez OM · 2020
- 208Ledwidge M, Ryan F, Seoighe A, Santos-Martinez MJ, Ryan C, Gilmer JGF · 2024
- 209Palau P, López L, Domínguez E, de La Espriella R, Campuzano R, Castro A et al. · 2024
- 210Montano-Pedroso JC, Bueno Garcia E, Alcântara Rodrigues de Moraes M, Francescato Veiga D, Masako Ferreira L · 2018
- 211Suryani LD, Raharjo SB, Sagita R, Angkasa H, Prasetyadi YL, Suyatna FD et al. · 2022
- 212Hennigar SR, Miller KM, Murphy RD, Braymer A, Mayet CL, Greenway FL et al. · 2025
- 213Pongpitakdamrong A, Chirdkiatgumchai V, Ruangdaraganon N, Roongpraiwan R, Sirachainan N, Soongprasit M et al. · 2022
- 214The Effect of Combined Iron and Methylphenidate Use in Iron Deficient Attention deficit Hyperactivity Disorder (ADHD) Children of BangladeshSaha D, Sarkar UK, Parvin J, Mistry B, Khan HA, Begum SA et al. · 2026
- 215Goitre I, Ponzo V, Ferrocino I, Franciosa I, Valla A, Lucatello BG et al. · 2026
- 216Assouline B, Benoliel A, Zamberg I, Legouis D, Delhumeau C, Favre M et al. · 2021
- 217Schröder O, Mickisch O, Seidler U, de Weerth A, Dignass AU, Herfarth H et al. · 2005
- 218Mollar A, García-Conejo C, Revuelta-López E, Cardells I, López R, Del Canto I et al. · 2026
- 219Suhaimi NA, Loh SP, Ab Manan N, Zalbahar N, Mohamad Alwi MN, Ahmad Fuzi SF · 2024
- 220Jain G, Palaria U, Jha SK · 2013
- 221Allen S, Auth MK, Kim JJ, Vadamalayan B · 2021
- 222Dickson EA, Ng O, Keeler BD, Wilcock A, Brookes MJ, Acheson AG · 2023
- 223Sawires H, Abd Alazem EA, Atia F, Salem A, Samy A, Gamal M · 2026
- 224Schubert MG, Dentand A, Karczewski M, Morsy Y, Beuschlein F, Scharl M et al. · 2026
- 225Yagi T, Sawada K, Miyamoto M, Kinose Y, Nakagawa S, Takiuchi T et al. · 2022
- 226Thin TN, Tan BPY, Sim EY, Shum KL, Chan HSP, Abdullah HR · 2021
- 227Garbowski MW, Bansal S, Porter JB, Mori C, Burckhardt S, Hider RC · 2021
- 228Reiser AE, Thiersch M, Gassmann M, Schneider SR, Mayer L, Saxer S et al. · 2026
- 229Lönnerdal B, Bryant A · 2006
- 230Aggarwal A, Hess J, Yoost J, Preston D, Lamichhane R, Finch P · 2026
- 231Secrest AH, Norgan Radler C, Kelly J, Keratsopoulos N, Faterkowski A, Kolodziejczyk K et al. · 2025
- 232Miliotis PG, Ntalapera SD, Lakeas P, Loukas I, Toubekis AG, Geladas ND et al. · 2026
- 233Komatsu N, Ito K, Arita K, Mitobe Y, Mitsui H · 2026
- 234Rohling RG, Zimmermann AP, Breymann C · 2000
- 235Ali NB, Sudfeld CR, Muhihi A, Thomas T, Perumal N, Sando MM et al. · 2026
- 236Wessells KR, Adu-Afarwuah S, Arnold CD, Okronipa H, Lartey A, Dewey KG et al. · 2026
- 237Gass D, Freiberg A, Auth MKH, Russell RK · 2026
- 238Sashindran V, Rao AK, Anilkumar A, Vardhan S, Shetty S, Bhandary P et al. · 2026
- 239Harrabi MA, Ayed R, Turki M, Boughattas W, Fendri T, Chaari F et al. · 2026
- 240Koppelman LJM, Loveikyte R, Goetgebuer RL, van der Marel S, de Vries AC, Dijkstra G et al. · 2026
- 241Ortiz-Gutiérrez S, Serralde-Zúñiga AE, González-Salazar LE, Estrada-Trujillo MG, Flores-Lopéz A, Hernández-Gómez KG et al. · 2026
- 242Kravos A, Dolenc B, Fartek N, Locatelli I, Lipovec NČ, Meljo NR et al. · 2026
- 243
- 244Somannavar MS, Mehta S, Sharma DK, Mehta S, S Y, Charantimath U et al. · 2026
- 245Currie C, Myklebust TÅ, Bjerknes C, Framroze B · 2026
- 246Tessema M, Defar A, Tessema B, Daba AK, Tollera G, Tesfa A et al. · 2026
- 247Patel V, Rajanbabu A, Pavithran K, Anandita A · 2025
- 248Short V, Allen R, Earley CJ, Bahrain H, Rineer S, Kashi K et al. · 2024
- 249Ito K, Akizawa T, Arita K, Mitobe Y, Komatsu N · 2024
- 250Wu H, Cheng H, Wang C, Yao L, Qin S, Zuo L et al. · 2024
- 251Lewis ED, Ortega EF, Dao MC, Barger K, Mason JB, Leong JM et al. · 2023
- 252Kapoor MP, Sugita M, Kawaguchi M, Timm D, Kawamura A, Abe A et al. · 2023
- 253Babayev M, Klaunig J, Silveyra P, Henschel B, Gletsu-Miller N · 2023
- 254Vinod Kumar M, Sankarapandian M, Erhardt J · 2022
- 255Kvaslerud AB, Bardan S, Andresen K, Kløve SF, Fagerland MW, Edvardsen T et al. · 2022
- 256Song JW, Soh S, Shim JK, Lee S, Lee SH, Kim HB et al. · 2022
- 257Sontakke P, Dwidmuthe KS, Kawathalkar A, Bhalerao A · 2022
- 258Howard LSGE, He J, Watson GMJ, Huang L, Wharton J, Luo Q et al. · 2021
- 259Keller P, von Känel R, Hincapié CA, da Costa BR, Jüni P, Erlanger TE et al. · 2020
- 260Wolf M, Chertow GM, Macdougall IC, Kaper R, Krop J, Strauss W · 2018
- 261Adkinson NF, Strauss WE, Macdougall IC, Bernard KE, Auerbach M, Kaper RF et al. · 2018
- 262Shim JY, Kim MY, Kim YJ, Lee Y, Lee JJ, Jun JK et al. · 2018
- 263Iyoke CA, Emegoakor FC, Ezugwu EC, Lawani LO, Ajah LO, Madu JA et al. · 2017
- 264Westad S, Backe B, Salvesen KA, Nakling J, Økland I, Borthen I et al. · 2008
- 265Charbonneau H, Pasquié M, Savy N, Mayeur N · 2026
- 266Bäckström F, Chmielewska A, Domellöf M, Berglund SK · 2023
- 267Yefet E, Suleiman A, Garmi G, Hatokay A, Nachum Z · 2019
- 268Bone JN, Bellad M, Goudar S, Mallapur A, Charantimath U, Ramadurg U et al. · 2022
- 269Christian P, Zavala E, Hurley KM, Khatry SK, LeClerq SC, Fune Wu LS et al. · 2025
- 270Roberts SA, Brabin L, Diallo S, Gies S, Nelson A, Stewart C et al. · 2019
- 271Kihagi GW, Mank I, Kurniawan AL, Osei TB, Stieglbauer G, Mbata M et al. · 2026
- 272Offoh PI, Azupogo F, Brouwer ID, Cazarin CBB · 2026
- 273Crist BL, Alekel DL, Ritland LM, Hanson LN, Genschel U, Reddy MB · 2009
- 274Demirdjian SP, Irwin RE, Thompson PD, Mulhern MS, Kerr MA, Ledwidge M et al. · 2026
- 275Cochrane KM, Hutcheon JA, Karakochuk CD · 2022
- 276Perelló-Capó J, Estadella-Tarriel J, Gich-Saladich I, Llurba-Olivé E, Calaf-Alsina J · 2025
- 277Yoo JJ, Cohen HJ, Artz AS, Price E, Fill JA, Prchal J et al. · 2023
- 278Leone G, Arrabito M, Russo G, La Spina M · 2026
- 279Pascale MR, Graf M, Lepore A, Arcaro A, Caruso M · 2026
- 280Warner MA, Raphael J · 2026
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