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Eisen

Datenbank-gestützte Auswertung · in unserer Datenbank 2.601 Arbeiten, davon 469 kontrollierte Studien am Menschen · Stand · So werten wir aus

Eisen ist ein Spurenelement für Hämoglobin, Myoglobin und viele Enzyme; Studien am Menschen zeigen Nutzen vor allem bei Eisenmangel, Blutarmut und Herzschwäche.

Eisen: ausgewertet wurden 280 Studien am Menschen, darunter 198 randomisierte kontrollierte Studien und 66 Metaanalysen oder systematische Übersichten; die kontrollierten Studien umfassen zusammen 70.680 Teilnehmer. Stand: 3. Oktober 2026.

Diese Seite als PDF · Resümee

1. Was ist Eisen? Vorkommen, Herkunft und Formen

Eisen ist ein Spurenelement, das der Körper vor allem für den roten Blutfarbstoff Hämoglobin braucht, der Sauerstoff transportiert, außerdem für den Muskelfarbstoff Myoglobin und viele Enzyme. Gespeichert wird Eisen als Ferritin, dessen Blutwert als Maß für die Eisenreserven dient.

Gut verwertbares Häm-Eisen steckt in Fleisch, Leber und Fisch; pflanzliches Eisen aus Hülsenfrüchten, Vollkorn, Samen und grünem Gemüse wird schlechter aufgenommen, besser zusammen mit Vitamin C.

Präparate zum Einnehmen enthalten zweiwertiges Eisen (etwa Eisen(II)-sulfat, -fumarat, -gluconat, -bisglycinat) oder dreiwertiges Eisen in Komplexen. Bei schwerem Mangel oder Unverträglichkeit wird Eisen als Infusion gegeben.

Untersuchte Formen und Zubereitungen

  • Eisensalze zum Einnehmen (Sulfat, Fumarat, Gluconat, Bisglycinat)
  • Dreiwertige Eisenkomplexe zum Einnehmen und liposomales Eisen
  • Eiseninfusionen, etwa Eisencarboxymaltose
  • Eisenangereicherte Lebensmittel
  • Mischpräparate mit Eisen – die übrigen Bestandteile werden jeweils genannt

Nicht gemeint sind auf dieser Seite:

  • Eisenentzug durch Chelatbildner bei Eisenüberladung (Deferasirox, Deferoxamin, Deferipron)
  • Eisenoxid-Nanopartikel als Kontrastmittel und in der Technik

2. Wie wirkt Eisen? Ergebnisse nach Anwendungsgebiet

AnwendungsgebietErgebnis in kontrollierten StudienBeweiskraftStudienTeilnehmer
Eisenmangel und Blutarmutüberwiegend verbesserthoch40 Metaanalysen · 163 kontrolliert · 15 weitere49.713
Müdigkeit und körperliche Leistungüberwiegend verbesserthoch12 Metaanalysen · 24 kontrolliert · 0 weitere5.186
Herzschwächegemischthoch18 Metaanalysen · 15 kontrolliert · 0 weitere10.421
Säuglinge und Kinderüberwiegend kein Unterschiedhoch4 Metaanalysen · 16 kontrolliert · 3 weitere14.516
Schlaf und unruhige Beineüberwiegend verbesserthoch3 Metaanalysen · 2 kontrolliert · 1 weitere176
Konzentration und geistige Entwicklunggemischtmittel1 Metaanalysen · 17 kontrolliert · 2 weitere7.673
Schwangerschaftgemischtgering3 Metaanalysen · 11 kontrolliert · 4 weitere10.556
Weitere Messgrößengemischthoch24 Metaanalysen · 95 kontrolliert · 24 weitere30.425

So lesen Sie die Tabelle: Gezählt werden Studien am Menschen, deren Ergebnisse das jeweilige Gebiet betreffen. „Hoch“ heißt: mindestens eine Metaanalyse und zwei kontrollierte Studien mit Verbesserung, oder mindestens drei kontrollierte Studien, von denen drei Viertel eine Verbesserung zeigen, mit zusammen mindestens 300 Teilnehmern. „Mittel“ heißt: mindestens zwei kontrollierte Studien mit Verbesserung, und zwar mehrheitlich, oder eine Metaanalyse neben kontrollierten Studien. „Gering“ heißt: eine kontrollierte Studie mit Verbesserung. Gibt es in einem Gebiet keine kontrollierte Studie, ist die Beweiskraft höchstens „gering“ (Ergebnis „nur Übersichten“ oder „nur Beobachtungsdaten“). Alles andere ist „unklar“. Eine Studie zählt als Verbesserung, wenn mindestens die Hälfte ihrer Messgrößen in diesem Gebiet besser ausfiel. Übersichten über Mischpräparate zählen nicht als Metaanalyse; Ergebnisse, die nur Nebenwirkungen oder Anteile von Anwendern beschreiben, zählen nicht als Wirkung. Dieselbe Studie zählt nur einmal.

3. Was die Studien im Einzelnen zeigen

Eisen, Eisenmangel und Blutarmut: Studien am Menschen

Bei Eisenmangel und Blutarmut stieg das Hämoglobin unter Eiseninfusionen in mehreren kontrollierten Studien stärker als unter Placebo oder Eisen zum Einnehmen 518202224. Eisen zum Einnehmen senkte in der Schwangerschaft Eisenmangel und Eisenmangelanämie gegenüber Placebo oder keiner Gabe 2864162. Die Beweiskraft ist hoch; untersucht wurden Eisensulfat, Fumarat, Gluconat und Bisglycinat zum Einnehmen, dreiwertige Komplexe, liposomales Eisen sowie Infusionen wie Eisencarboxymaltose. Eiseninfusionen senkten rund um Operationen und bei Chemotherapie den Transfusionsbedarf gegenüber Placebo oder Eisen zum Einnehmen 182732383940. Bei tumorbedingter Blutarmut verbesserte Eisen zusätzlich zu Erythropoese-stimulierenden Mitteln das Blutbild stärker als diese Mittel allein 57.

StudieArt · TeilnehmerPräparat · Dosis · Dauer · VergleichErgebnis
1 van et al. 2024systematische Übersicht · 930.436 TeilnehmerEisenpräparate oral und intravenös; kumulativ monatlich IV: 108–750 mg (HD) vs. 65–250 mg (PD); gegen Hämodialyse versus PeritonealdialysePrävalenz intravenöser Eisengabe: verbessert; Kumulative monatliche IV-Eisendosis: verbessert; Hämoglobinspiegel: kein Unterschied
2 Hou et al. 2026Metaanalyse · 18.376 Teilnehmer12 phosphatsenkende Medikamente, darunter eisenhaltige Phosphatbinder; gegen Placebo und andere phosphatsenkende MedikamenteSerumphosphat: verbessert; Eisenparameter: verbessert
3 Zheng et al. 2023Metaanalyse · 14.737 TeilnehmerHIF-PHIs (z. B. Roxadustat) versus Erythropoese-stimulierende Substanzen (ESAs); gegen HIF-PHIs versus ESAsTransferrinsättigung: kein Unterschied (MD, 0.65; 95%CI, -0.45 to 1.75); Ferritin: kein Unterschied (SMD, -0.03; 95% CI, -0.13 to 0.07); Eisen: verbessert (MD, 2.30; 95% CI, 1.40 to 3.20)
5 Awad et al. 2024Metaanalyse · 7.813 Teilnehmerintravenöse Eiseninfusion; gegen PlaceboSerumferritin: verbessert; Hämoglobin: verbessert
8 Du et al. 2026Metaanalyse · 7.009 Teilnehmerintravenöse Eisentherapie; gegen KontrollgruppeGesamtmortalität bei anämischen Patienten: unklar (RR = 0.84, 95% CI: 0.70–1.01, P = 0.06); Gesamtmortalität bei nicht-anämischen Patienten: unklar (RR = 1.28, 95% CI: 0.90–1.81, P = 0.16)
17 Tanrıverdi et al. 2025Metaanalyse · 4.757 TeilnehmerEisencarboxymaltose vs. Eisensaccharose, intravenös; gegen Eisencarboxymaltose gegen EisensaccharoseHämoglobinänderung: verbessert (MD: 0.45 g/dL, 95% CI: 0.08 to 0.83, p=0.02); Ferritinänderung: verbessert (MD: 37.32 ng/mL, 95% CI: 18.98 to 55.65, p<0.01)
18 Xue et al. 2026Metaanalyse · 4.688 TeilnehmerIntravenöse Eisenpräparate, u. a. Eisencarboxymaltose und Eisenisomaltosid; gegen Placebo bzw. andere intravenöse Eisenpräparate im NetzwerkHämoglobinkonzentration: verbessert (MD 0.76 g/dL, 95 % CrI 0.56 to 0.96); Hämoglobinkonzentration: verbessert (MD 0.65 g/dL, 95 % CrI 0.33 to 0.97); Transfusionsbedarf: verbessert (OR 0.72, 95 % CrI 0.55 to 0.91)
19 Chen et al. 2025Metaanalyse · 4.257 Teilnehmerintravenöses Eisen; hoch dosiert versus niedrig dosiert; gegen Placebo/übliche Versorgung, orales Eisen, verschiedene IV-DosenGesamtmortalität gegenüber Placebo/üblicher Versorgung: kein Unterschied (OR: 1.36; 95% CI: 0.60-3.09); Gesamtmortalität gegenüber oralem Eisen: kein Unterschied (OR: 0.58; 95% CI: 0.18-1.90); Gesamtmortalität bei hoher versus niedriger IV-Dosis: verbessert (OR: 0.81; 95% CI: 0.67-0.97)

Weitere Studien zu diesem Gebiet: 20 21 22 23 24 27 28 29 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 52 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 66 67 69 70 71 72 73 77 79 80 81 86 88 89 90 91 93 94 95 96 97 98 100 101 102 103 105 106 108 110 112 113 115 116 117 118 119 120 121 122 123 126 128 129 130 131 132 133 134 135 136 137 138 139 140 141 142 143 144 146 147 148 149 150 151 152 153 154 155 156 157 159 160 161 162 163 164 165 166 168 169 170 171 172 173 174 175 176 179 180 181 182 183 184 185 186 187 188 189 190 193 194 195 196 197 198 199 200 201 202 203 204 205 206 207 208 210 212 214 215 216 217 218 219 220 221 222 223 225 226 227 228 229 230 231 233 234 235 237 238 239 240 241 242 243 244 245 247 249 250 251 253 255 256 257 258 259 261 262 263 264 265 266 267 268 271 272 275 276 277 279 280

Eisen, Müdigkeit und körperliche Leistung: Studien am Menschen

Bei Herzschwäche mit Eisenmangel besserte sich die Belastbarkeit unter Eiseninfusionen stärker als unter Placebo oder Standardbehandlung 531. Nach der Geburt ging die Müdigkeit unter Eiseninfusionen stärker zurück als unter Eisen zum Einnehmen 20. Untersucht wurden überwiegend Menschen mit Eisenmangel und Grunderkrankungen wie Herzschwäche, Blutarmut oder Tumorleiden; zu Gesunden ohne Eisenmangel erlauben die ausgewerteten Studien keine Aussage.

StudieArt · TeilnehmerPräparat · Dosis · Dauer · VergleichErgebnis
5 Awad et al. 2024Metaanalyse · 7.813 Teilnehmerintravenöse Eiseninfusion; gegen Placebo6-Minuten-Gehtest: verbessert (MD 34.87, 95% CI [20.02, 49.72], p < 0.00001); peak VO2: verbessert
6 Liu et al. 2025Metaanalyse · 7.786 Teilnehmerintravenöse Eisentherapie; gegen Kontrolle/PlaceboDistanz im 6-Minuten-Gehtest: verbessert (WMD = 18.99 [7.41, 30.57])
10 Mejía-Zambrano et al. 2024Metaanalyse · 6.717 TeilnehmerEisensupplementierung (Form nicht näher angegeben); gegen Placebo6-Minuten-Gehtest: verbessert (OR, 0.79; 95%CI, 0.64-0.98)
12 Mhanna et al. 2024Metaanalyse · 6.614 Teilnehmerintravenöse Eisentherapie; gegen Standardbehandlung6-Minuten-Gehtest: verbessert
14 Ahmed et al. 2026Metaanalyse · 6.493 TeilnehmerIntravenöses Eisencarboxymaltose (FCM); Nachbeobachtung bis 1 Jahr und maximales Follow-up; gegen Placebo oder Standardbehandlung6-Minuten-Gehtest: verbessert (MD 29.19 m, 95% CI 11.95-46.43)
15 Mohamed et al. 2026Metaanalyse · 6.405 TeilnehmerEisencarboxymaltose (FCM); gegen Kontrollgruppe6-Minuten-Gehtest: verbessert
16 Padda et al. 2024Metaanalyse · 5.132 TeilnehmerIntravenöses Eisencarboxymaltose; gegen Placebo oder StandardtherapieVeränderung der 6-Minuten-Gehstrecke: kein Unterschied (WMD of 14.03 (95% CI: -10.94 to 38.99, p = 0.27))
18 Xue et al. 2026Metaanalyse · 4.688 TeilnehmerIntravenöse Eisenpräparate, u. a. Eisencarboxymaltose und Eisenisomaltosid; gegen Placebo bzw. andere intravenöse Eisenpräparate im NetzwerkLebensqualität: Müdigkeit und Dyspnoe (QLQ-C30): verbessert; Körperliche Funktion (SF-36): verbessert

Weitere Studien zu diesem Gebiet: 20 31 47 60 72 101 112 132 145 147 157 166 174 175 176 198 200 205 208 222 225 232 239 252 255 258 259 264

Eisen und Herzschwäche: Studien am Menschen

Bei Herzschwäche mit Eisenmangel verbesserten Eiseninfusionen, darunter Eisencarboxymaltose, in mehreren Metaanalysen den kombinierten Endpunkt aus Herzinsuffizienz-Hospitalisierung und kardiovaskulärem Tod 678101112. Auch die Herzinsuffizienz-Hospitalisierung allein ging in mehreren Metaanalysen zurück 567121314. Hinsichtlich des kardiovaskulären Todes berichteten Metaanalysen sowohl Verbesserungen 67 als auch fehlende Unterschiede 1525. Die NYHA-Klasse war in mehreren Metaanalysen unter Eiseninfusionen besser als unter Kontrolle 51225. Bei der Lebensqualität fanden zwei Metaanalysen einen Vorteil 512, zwei andere keinen gesicherten Unterschied 1516. Bei akuter Herzschwäche fand eine Metaanalyse keinen Unterschied bei erneuten Krankenhausaufnahmen und Sterblichkeit 24. Für kardiovaskuläre Krankenhausaufnahmen und Todesfälle zusammen zeigte eine weitere Metaanalyse keinen gesicherten Unterschied 16. Die Ejektionsfraktion stieg in zwei Metaanalysen zu Eiseninfusionen 525 und in einer zu Eisen zum Einnehmen 47; eine weitere Metaanalyse fand keinen wesentlichen Einfluss 12. Bei erhaltener Ejektionsfraktion besserte Eisencarboxymaltose in einer placebokontrollierten Studie die diastolische Funktion 198. Eisencarboxymaltose besserte in einer kontrollierten Studie NYHA-Klasse und Selbsteinschätzung gegenüber Standardbehandlung; der Vorteil bei der Sauerstoffaufnahme war nicht robust 146. Eisensulfat zum Einnehmen verlängerte in einer placebokontrollierten Studie die Gehstrecke 211, eine Metaanalyse zu Eisen zum Einnehmen fand dagegen keinen Unterschied 47. Untersucht wurden überwiegend intravenöse Eisenpräparate wie Eisencarboxymaltose bei Herzinsuffizienz mit reduzierter Ejektionsfraktion; die Beweiskraft gilt als hoch. Offen bleiben der Nutzen bei akuter Herzschwäche sowie die beste Dosis und der Rhythmus der Gaben.

StudieArt · TeilnehmerPräparat · Dosis · Dauer · VergleichErgebnis
5 Awad et al. 2024Metaanalyse · 7.813 Teilnehmerintravenöse Eiseninfusion; gegen PlaceboKansas City Cardiomyopathy Questionnaire: verbessert (MD 7.39, 95% CI [3.55, 11.22], p = 0.0002); linksventrikuläre Ejektionsfraktion: verbessert (MD 3.76, 95% CI [2.32, 5.21], p < 0.00001); NYHA-Klasse: verbessert
6 Liu et al. 2025Metaanalyse · 7.786 Teilnehmerintravenöse Eisentherapie; gegen Kontrolle/PlaceboKombiniertes Ereignis aus HF-Hospitalisierung und kardiovaskulärem Tod: verbessert (RR = 0.82 [0.72, 0.92]); Gesamte Hospitalisierung wegen Herzinsuffizienz: verbessert (RR = 0.78 [0.66, 0.91]); Erste Hospitalisierung wegen Herzinsuffizienz und kardiovaskulärer Tod: verbessert (OR = 0.78 [0.65, 0.93])
7 Shalabi et al. 2025Metaanalyse · 7.491 TeilnehmerIntravenöse Eisencarboxymaltose; gegen PlaceboHerzinsuffizienz-Hospitalisierung oder kardiovaskulärer Tod: verbessert (RR 0.89, 95 % CI 0.83-0.96; P = 0.0016); Herzinsuffizienz-Hospitalisierungen: verbessert (RR 0.82, 95 % CI 0.77-0.87; P < 0.0001); Kardiovaskulärer Tod: verbessert (RR 0.89, 95 % CI 0.80-0.99; P = 0.0384)
8 Du et al. 2026Metaanalyse · 7.009 Teilnehmerintravenöse Eisentherapie; gegen KontrollgruppeErste Herzinsuffizienz-Hospitalisierung oder kardiovaskulärer Tod: verbessert (RR = 0.79, 95% CI: 0.72–0.86, P < 0.001); Herzinsuffizienz-Hospitalisierung oder kardiovaskulärer Tod: verbessert (RR = 0.85, 95% CI: 0.75–0.98, P = 0.02)
10 Mejía-Zambrano et al. 2024Metaanalyse · 6.717 TeilnehmerEisensupplementierung (Form nicht näher angegeben); gegen PlaceboHospitalisierung wegen Herzinsuffizienz oder kardiovaskulärer Tod: verbessert (OR, 0.62; 95%CI, 0.54-0.70)
11 Ahmed et al. 2025Metaanalyse · 6.651 Teilnehmerintravenöse Eisentherapie; gegen Placebo oder StandardtherapieKombination aus erster Herzinsuffizienz-Hospitalisierung oder kardiovaskulärer Sterblichkeit: verbessert (OR = 0.73, 95% CI: 0.58 to 0.92); kardiovaskuläre Sterblichkeit: unklar (OR = 0.88, 95% CI: 0.76 to 1.01); erste Herzinsuffizienz-Hospitalisierung: unklar (OR = 0.73, 95% CI: 0.51 to 1.05)
12 Mhanna et al. 2024Metaanalyse · 6.614 Teilnehmerintravenöse Eisentherapie; gegen StandardbehandlungKombination aus Herzinsuffizienz-Krankenhausaufnahmen oder kardiovaskulärer Sterblichkeit: verbessert (RR: 0.84, 95% CI: 0.73, 0.96; P = 0.01); Krankenhausaufnahmen wegen Herzinsuffizienz: verbessert (RR: 0.74, 95% CI: 0.61, 0.89; P = 0.002); Gesamtsterblichkeit, Herzinsuffizienz- und kardiovaskuläre Sterblichkeit: kein Unterschied
13 Wang et al. 2024Metaanalyse · 6.511 Teilnehmerintravenöse Eisentherapie; Subgruppenanalyse: Behandlungsdauer ≥ 24 Wochen; gegen Placebo bzw. KontrolleHerzinsuffizienz-Hospitalisierungen und kardiovaskulärer Tod: verbessert (21% relative reduction (P<0.01)); Herzinsuffizienz-Hospitalisierung: verbessert (24% relative reduction (P<0.01)); kardiovaskuläre Hospitalisierungen und kardiovaskulärer Tod: verbessert (28% relative reduction (P<0.01))

Weitere Studien zu diesem Gebiet: 14 15 16 19 24 25 26 31 47 65 72 74 79 82 83 84 146 198 206 209 211 218 232 255 258

Eisen, Säuglinge und Kinder: Studien am Menschen

Das Geburtsgewicht unterschied sich weder zwischen Eiseninfusion und Eisen zum Einnehmen bei Blutarmut in der Schwangerschaft 4896 noch zwischen Eisengabe und Placebo oder keiner Gabe 64. Auch Frühgeburten, niedriges Geburtsgewicht und für das Schwangerschaftsalter zu kleine Neugeborene wurden unter Eisengabe nicht seltener als unter Placebo oder keiner Gabe 64. Eine systematische Übersicht fand bei nicht anämischen Schwangeren mit normalem Eisenstatus unter Eisen zum Einnehmen seltener niedriges Geburtsgewicht und zu kleine Neugeborene als ohne Eisen 28. Bei voll gestillten gesunden Säuglingen nahmen Gewicht und Kopfumfang unter Eisengabe laut einer Metaanalyse etwas weniger zu als ohne Eisen 43. Bei Kindern mit Eisenmangel ohne Blutarmut berichten die Autoren einer placebokontrollierten Studie auch ein günstigeres Wachstum unter liposomalem Eisen; Messwerte dazu nennt die Zusammenfassung nicht 109. Bei Kindern mit Eisenmangelanämie war das Gewicht unter liposomalem Eisen am Studienende höher als unter herkömmlichem Eisenpolymaltose-Komplex 140. Ein mit Eisen, Zink und weiteren Mikronährstoffen angereichertes Getränk sowie Spirulina änderten dagegen Längenwachstum und Körpergröße nicht 86143. Neugeborene von Müttern, die Eisen(II)-Fumarat einnahmen, hatten ein höheres Nabelschnur-Ferritin als nach Placebo 162. Ein Mikronährstoffpulver mit viel Zink und wenig Eisen bremste in einer Studie den Rückgang des Längen-Alters-Z-Scores etwas stärker als Placebo 73, in einer anderen änderte ein ähnliches Pulver das Wachstum nicht 69. Bei Geburtsgewicht und Wachstum überwogen Befunde ohne Unterschied. Untersucht wurden orale Eisensalze, liposomales Eisen, eisenangereicherte Lebensmittel sowie Infusionen mit Eisencarboxymaltose und Eisensaccharose. Offen bleibt, für welche Untergruppen und Einnahmerhythmen doch ein Nutzen besteht.

StudieArt · TeilnehmerPräparat · Dosis · Dauer · VergleichErgebnis
28 Hansen et al. 2023systematische Übersicht · 2.822 TeilnehmerOrale Eisensupplemente; gegen Keine EisensupplementeNeugeborene mit niedrigem Geburtsgewicht: verbessert (RR: 0.30, 95% CI: 0.13-0.68); Für das Gestationsalter zu kleine Neugeborene: verbessert (RR: 0.39, 95% CI: 0.17-0.86)
43 Tian et al. 2025Metaanalyse · 685 TeilnehmerOrale Eisensupplementation; Täglich bis 6 bzw. 12 Monate; gegen Keine EisengabeGewichtszunahme: verschlechtert (MD = -0.04, 95%CI -0.07 to -0.01, p = 0.004); Kopfumfangszunahme: verschlechtert (MD = -0.14, 95% CI -0.18 to -0.09, p < 0.001)
48 Shi et al. 2015Metaanalyse · 576 TeilnehmerEisensaccharose intravenös vs. orales Eisen; gegen intravenöse Eisensaccharose gegen orales EisenGeburtsgewicht: kein Unterschied
61 Apte et al. 2025systematische ÜbersichtProbiotika und/oder Präbiotika, teils mit oralem Eisen; gegen Placebo oder EisenHämoglobin, Ferritin und fraktionelle Eisenabsorption bei Kindern: kein Unterschied
64 Cantor et al. 2024systematische ÜbersichtEisenpräparate zum Einnehmen; gegen Placebo oder keine EisengabeFrühgeburtlichkeit: kein Unterschied; Niedriges Geburtsgewicht: kein Unterschied; Zu klein für das Gestationsalter: kein Unterschied
69 Barffour et al. 2019randomisiert kontrolliert · 3.407 TeilnehmerTagesdosis Zinktablette, Mikronährstoffpulver mit Zink und Eisen, therapeutisches Zink, Placebo; Pulver: 10 mg Zink, 6 mg Eisen täglich; etwa 9 Monate; gegen präventives Zink, therapeutisches Zink, PlaceboWachstumsverzögerung (Stunting): kein Unterschied (P = .37)
70 Rattigan et al. 2025randomisiert kontrolliert · 3.332 TeilnehmerMMN, MQ-LNS oder IFA (Eisenpräparate); MMN 30 mg Eisen; MQ-LNS 30 mg Eisen; IFA 60 mg Eisen; Schwangerschaft, 2. und 3. Trimester; gegen MMN oder MQ-LNS vs. IFAGeburtsgewicht: kein Unterschied
73 Islam et al. 2022randomisiert kontrolliert · 2.886 TeilnehmerMikronährstoffpulver mit Zink und Eisen bzw. Zinktabletten; Eisen 10 mg oder 6 mg täglich bzw. jeden zweiten Tag; 24 Wochen; gegen Placebopulver täglichÄnderung des Längen-Alters-Z-Scores: verbessert (P < 0.05)

Weitere Studien zu diesem Gebiet: 75 86 90 96 103 107 108 109 140 143 157 162 170 236 278

Eisen, Schlaf und unruhige Beine: Studien am Menschen

Bei Erwachsenen mit Restless-Legs-Syndrom besserte Eisen, eingenommen oder als Infusion, den IRLS-Score in einer Metaanalyse und einer systematischen Übersicht stärker als Placebo 5053. Die RLS-Lebensqualität besserte sich gegenüber Placebo 5053; bei der selbst eingeschätzten Schlafqualität fand eine Metaanalyse einen Vorteil 50, eine Übersicht keinen Unterschied 53. Bei Blutspendern mit Eisenmangel besserten sich Schlafqualität, Müdigkeit und Beinunruhe nach Eisencarboxymaltose wie nach Eisenfumarat zum Einnehmen; eine Gruppe ohne Eisen gab es nicht 145. Bei Kindern mit Autismus-Spektrum-Störung und Schlafstörungen zeigten Eisenpräparate in einer Netzwerk-Metaanalyse kaum Wirkung auf den Schlaf 30. Bei Restless-Legs-Syndrom mit Eisenmangelanämie besserten Eisensulfat zum Einnehmen und eine Ferumoxytol-Infusion die Beschwerden in einer doppelblinden Studie gleichermaßen deutlich 248. Offen bleibt, welche Eisenverbindung, welche Tagesmenge und welcher Einnahmerhythmus bei Schlafstörungen und unruhigen Beinen am günstigsten sind.

StudieArt · TeilnehmerPräparat · Dosis · Dauer · VergleichErgebnis
30 Sirao et al. 2026Metaanalyse · 2.700 TeilnehmerEisenpräparate als Zusatztherapie; gegen Melatonin, Elternschulung, Verhaltenstherapie, körperliche AktivitätSchlafstörungen: kein Unterschied (had little impact)
50 Mahmoud et al. 2025Metaanalyse · 511 Teilnehmerverschiedene Eisenpräparate, u. a. Eisencarboxymaltose; gegen PlaceboIRLS-Score: verbessert (MD = -5.28; 95% CI -7.66, -2.90; P < 0.0001); Anteil mit verbessertem IRLS-Score: verbessert (RR = 2.06; 95% CI 1.49, 2.84; P < 0.0001); RLS-Lebensqualität: verbessert (MD = 7.42; 95% CI 1.32, 13.51; P = 0.02)
51 González-Parejo et al. 2024systematische Übersicht · 482 TeilnehmerNahrungsergänzungsmittel, darunter orales Eisen; gegen verschiedene Supplemente bzw. KontrolleRLS-Symptome und Schlafqualität: verbessert (promising results)
53 Trotti et al. 2019systematische Übersicht · 428 TeilnehmerEisenpräparate oral oder parenteral, verschiedene Formulierungen; Nachbeobachtung 2 bis 16 Wochen; gegen Placebo, Pramipexol oder keine BehandlungUnruhe oder unangenehme Beinsensationen (IRLS): verbessert (MD -3.78, 95% CI -6.25 to -1.31); Unruhe (andere Skala): verbessert (SMD -0.74, 95% CI -1.26 to -0.23); RLS-Schwere im Vergleich zu Pramipexol: kein Unterschied (MD -0.40, 95% CI -5.93 to 5.13)
145 Macher et al. 2020randomisiert kontrolliert · 176 Teilnehmer1 g Eisencarboxymaltose i.v. oder 10 g Eisenfumarat oral (100 Kapseln); 1 g i.v. bzw. 10 g orales Eisenfumarat über 100 Kapseln; Nachbeobachtung nach 8-12 Wochen; gegen intravenöses versus orales EisenSchweregrad des Restless-Legs-Syndroms: verbessert (p < 0.001); Schlafqualität: verbessert (p < 0.001)
248 Short et al. 2024randomisiert kontrolliertorales Eisensulfat versus intravenöses Ferumoxytol; 6 Wochen; gegen orales versus intravenöses Eisen (doppelblind, double-dummy)Verbesserung der RLS-Symptome (IRLS-Schweregrad): verbessert (marked improvement in RLS symptoms); Unterschied zwischen oralem und intravenösem Eisen: kein Unterschied

Eisen, Konzentration und geistige Entwicklung: Studien am Menschen

Bei Kindern mit Eisenmangel ohne Blutarmut besserte liposomales Eisen die Entwicklungswerte stärker als Placebo 109. Bei Frühgeborenen, die alle Eisen erhielten, gingen eine Betreuung durch Apotheker, bessere Einnahmetreue und höhere Entwicklungswerte einher 185. Bei voll gestillten Säuglingen änderte Eisen den Mental Development Index mit zwölf Monaten nicht 43. In einer Nachbeobachtung schwangerer Frauen mit Eisenmangelanämie gingen bessere Eisenwerte mit besserer Stimmung und psychischer Gesundheit einher; die Eisenpolymaltose-Infusion hob die Eisenwerte stärker als Eisen zum Einnehmen 157. Wöchentliches Eisen mit Folsäure senkte bei jugendlichen Mädchen den Wert für häufige psychische Beschwerden stärker als keine Gabe 114.

StudieArt · TeilnehmerPräparat · Dosis · Dauer · VergleichErgebnis
4 Sajedi et al. 2020systematische Übersicht · 11.559 TeilnehmerZink allein oder Zink mit Eisen; bis 9 Jahre Nachbeobachtung; gegen Placebo oder Kontrollegeistige Entwicklung (Bayley Scales): kein Unterschied; motorische Entwicklung (Bayley Scales): kein Unterschied
43 Tian et al. 2025Metaanalyse · 685 TeilnehmerOrale Eisensupplementation; Täglich bis 6 bzw. 12 Monate; gegen Keine EisengabeMental Development Index mit 12 Monaten: kein Unterschied
71 Larson et al. 2023randomisiert kontrolliert · 3.300 TeilnehmerTäglicher Eisensirup (12,5 mg Eisen) oder Mikronährstoffpulver mit 12,5 mg Eisen; 12,5 mg Eisen täglich; 3 Monate Intervention, Nachuntersuchung nach 12 Monaten; gegen Placebo (doppelblind, doppel-dummy, 3 Arme)Amplitude der Mismatch Response (ERP) nach 3 Monaten: kein Unterschied (MD = 0.07μV [95% CI: -1.22, 1.37]); Amplitude der Mismatch Response (MNP vs. Placebo) nach 3 Monaten: kein Unterschied (MD = 0.58μV [95% CI: -0.74, 1.90]); Sekundäre ERP-Messgrößen nach 3 und 12 Monaten: kein Unterschied
77 Nguyen et al. 2026randomisiert kontrolliert · 1.599 TeilnehmerWöchentlich Eisen und Folsäure (IFA) oder Multimikronährstoffe (MM) vs. Folsäure allein; Vor der Empfängnis wöchentlich, in der Schwangerschaft täglich IFA; gegen Folsäure alleinWahrnehmungsbezogenes Schlussfolgern: verbessert (MM: 1.68 (0.01, 3.35); IFA: 2.04 (0.33, 3.74)); Leseverständnis: verbessert (0.78 (0.11, 1.44)); Gesamt-IQ: kein Unterschied
99 Gutema et al. 2024randomisiert kontrolliert · 504 TeilnehmerIntermittierende Eisensupplementierung vs. Placebo, zusätzlich Vitamin A; gegen Placebo-Eisen bzw. Placebo-Vitamin A in 2x2-DesignKognitive Entwicklung (Raven, Digit Span, Tower of London, visuelle Suche): kein Unterschied; Leistungsindex der visuellen Suchaufgabe: verschlechtert (-0.17 SD, 95% confidence interval: -0.32, -0.02); Digit-Span-z-Score (Vitamin A vs. Placebo): verbessert (0.30 SD (95% confidence interval: 0.14, 0.46))
109 Bahbah et al. 2025randomisiert kontrolliert · 433 TeilnehmerLiposomales Eisen versus Placebo; vier Monate; gegen Placebo bei nicht-anämischem Eisenmangel; zusätzlich IDA-GruppeEntwicklungssummenwert (Veränderung): verbessert (+29.57 versus +0.96 (P < 0.001)); Endwert Entwicklungssumme: verbessert
114 Kedir et al. 2026randomisiert kontrolliert · 306 Teilnehmerwöchentliche Eisen-Folsäure-Supplementierung (WIFAS); Endline 6 Monate nach Abschluss der WIFAS; gegen Kontrollgruppe ohne WIFASScore für häufige psychische Störungen (SRQ-20): verbessert (β = -1.12; 95% CI: -1.68, -0.55)
124 Ayete et al. 2025randomisiert kontrolliert · 231 TeilnehmerPränatale Eisen-Folsäure-Supplemente vs. mütterliche und kindliche SQ-LNS; Pränatal bis 6 Monate postpartal; Kind 6–18 Monate; gegen Eisen-Folsäure-Gruppe vs. SQ-LNS-GruppeGesamtes graues Hirnvolumen: kein Unterschied; Kortikale graue Substanz Dicke/Volumen: kein Unterschied; Rechter kaudaler anteriorer cingulärer Kortex Dicke: verbessert (2.78 (2.73, 2.84) vs. 2.72 (2.67, 2.77); effect size = 0.21)

Weitere Studien zu diesem Gebiet: 125 127 134 150 157 177 185 189 213 214 232 269

Eisen und Schwangerschaft: Studien am Menschen

Bei gesunden Schwangeren verursachte niedrig dosiertes Eisen(II)-Bisglycinat in einer randomisierten Studie weniger Magen-Darm-Beschwerden und seltener schwarzen Stuhl als Fumarat oder Sulfat 104. Die höchste geprüfte Fumarat-Menge führte häufiger zu Verstopfung und Abführmittelgebrauch als niedrigere Mengen 104. Verglichen mit Placebo oder oralem Eisen zeigten sich keine Unterschiede bei Blutungen und Transfusionen 2264, bei mütterlicher Erkrankungshäufigkeit 6475 sowie bei Lebensqualität, Gestationsdiabetes und Kaiserschnitt 64. Multimikronährstoff-Präparate wurden in einer Studie treuer eingenommen als Eisen mit Folsäure 78 und erhöhten in einer anderen das mittlere Geburtsgewicht leicht gegenüber Eisen mit Folsäure 246. Die Beweiskraft ist insgesamt gering; untersucht wurden vor allem orale Eisensalze (Sulfat, Fumarat, Gluconat, Bisglycinat), Eiseninfusionen (Eisencarboxymaltose, Eisensaccharose) und eisenangereicherte Lebensmittel, oft in Mischpräparaten mit weiteren Mikronährstoffen.

StudieArt · TeilnehmerPräparat · Dosis · Dauer · VergleichErgebnis
9 Tolkien et al. 2015Metaanalyse · 6.831 TeilnehmerEisensulfat oral; nicht berichtet; nicht berichtet; gegen Placebo oder intravenöses EisenGI-Nebenwirkungen bei Schwangeren (OR = 3.33, 95% CI 1.19-9.28, p = 0.02, I2 = 66.1%)
22 Nicholson et al. 2024systematische Übersicht · 3.939 TeilnehmerIntravenöses Eisen (Saccharose, Carboxymaltose, Derisomaltose, Ferumoxytol) vs. orales Eisen (Sulfat, Fumarat, Gluconat); Nachbeobachtung 3–6 Wochen nach Start, um Geburt und postpartal; gegen Intravenöses Eisen gegenüber oralem EisenPostpartale Hämorrhagie: kein Unterschied (RR 1.44, 95% CI 0.50 to 4.20); Notwendigkeit einer Bluttransfusion: kein Unterschied (RR 0.97, 95% CI 0.58 to 1.60)
59 Guerra et al. 2026systematische ÜbersichtIntravenöses Eisen (Eisencarboxymaltose, Eisensucrose) vs. orale Eisenpräparate (Eisensulfat); gegen Intravenöses Eisen vs. orales Eisen oder zwei intravenöse FormulierungenMütterliche und neonatale Hauptergebnisse: kein Unterschied
64 Cantor et al. 2024systematische ÜbersichtEisenpräparate zum Einnehmen; gegen Placebo oder keine EisengabeLebensqualität der Mutter: kein Unterschied; Gestationsdiabetes: kein Unterschied; Mütterliche Blutung: kein Unterschied
70 Rattigan et al. 2025randomisiert kontrolliert · 3.332 TeilnehmerMMN, MQ-LNS oder IFA (Eisenpräparate); MMN 30 mg Eisen; MQ-LNS 30 mg Eisen; IFA 60 mg Eisen; Schwangerschaft, 2. und 3. Trimester; gegen MMN oder MQ-LNS vs. IFAGesamtgewichtszunahme in der Schwangerschaft: kein Unterschied (p values >0.05); Gewichtszunahme pro Woche im 2. und 3. Trimester: kein Unterschied (p values >0.05); Angemessenheit der Gewichtszunahme: kein Unterschied (p values >0.05)
75 Neogi et al. 2019randomisiert kontrolliert · 2.018 TeilnehmerIntravenöse Eisensaccharose vs. orales Eisen (100 mg elementares Eisen zweimal täglich); Eisensaccharose nach Formel aus Gewicht und Hb-Defizit; oral 100 mg zweimal täglich; bis 6 Wochen nach Randomisierung nachbeobachtet; gegen orales Standard-EisenMütterlicher Komposit-Endpunkt (lebensbedrohliche Zustände): kein Unterschied (adjusted odds ratio 0·95, 95% CI 0·70-1·29); Schwere maternale unerwünschte Ereignisse
76 Chan et al. 2023randomisiert kontrolliert · 1.729 TeilnehmerSupplement mit Myo-Inositol, Probiotika, Mikronährstoffen (inkl. Eisen) vs. Standard; bis 12 Monate; gegen Standard-Supplement (Folsäure, Eisen, Calcium, Jod, β-Carotin)Zeit bis zur natürlichen Empfängnis: kein Unterschied; kumulative Schwangerschaftsrate nach 12 Monaten: kein Unterschied; Zeit bis zur Empfängnis bei übergewichtigen Frauen: verbessert (12-month HR=1.47 [1.07, 2.02], P=.016; 20% conceived by 84.5 vs. 117.0 days)
78 Sauer et al. 2025randomisiert kontrolliert · 1.546 TeilnehmerEisen-Folsäure (IFA) vs. Multimikronährstoff-Präparate (MMS); IFA 90 Tage; MMS 180 Tage; gegen IFA-90 vs. MMS-180 vs. MMS-90 (Cluster-randomisiert)Einnahmetreue (Adhärenz): verbessert (3.9% (1.7, 6.2)); Teilnahme an Vorsorgeuntersuchungen: kein Unterschied (0.0 (-0.1, 0.2)); Akzeptanz von MMS (6 Bereiche): verbessert (90%-100% "agreement")

Weitere Studien zu diesem Gebiet: 87 104 107 162 236 246 254 268 274 279

Eisen: weitere Messgrößen in Studien

Bei Dialysepatienten führte hoch dosiertes Eisen als Infusion in einer randomisierten Studie nicht zu mehr Infektionen als niedrig dosiertes 74. Vor Herzoperationen senkte Eisencarboxymaltose bei Menschen ohne Blutarmut Transfusionen und Infektionen nicht; die vorzeitig beendete Studie war herstellerfinanziert 190.

StudieArt · TeilnehmerPräparat · Dosis · Dauer · VergleichErgebnis
2 Hou et al. 2026Metaanalyse · 18.376 Teilnehmer12 phosphatsenkende Medikamente, darunter eisenhaltige Phosphatbinder; gegen Placebo und andere phosphatsenkende MedikamenteIntaktes Parathormon: verbessert; Hyperkalzämie-Risiko: verbessert; Magen-Darm-Beschwerden: verschlechtert
5 Awad et al. 2024Metaanalyse · 7.813 Teilnehmerintravenöse Eiseninfusion; gegen PlaceboGesamtsterblichkeit: verbessert
6 Liu et al. 2025Metaanalyse · 7.786 Teilnehmerintravenöse Eisentherapie; gegen Kontrolle/PlaceboGesamtsterblichkeit: kein Unterschied (OR = 0.93 [0.83, 1.04])
7 Shalabi et al. 2025Metaanalyse · 7.491 TeilnehmerIntravenöse Eisencarboxymaltose; gegen PlaceboGesamthospitalisierung jeglicher Ursache: kein Unterschied (RR 0.93, 95 % CI 0.85-1.01; P = 0.0830)
8 Du et al. 2026Metaanalyse · 7.009 Teilnehmerintravenöse Eisentherapie; gegen KontrollgruppeRelevante Biomarker: verbessert
9 Tolkien et al. 2015Metaanalyse · 6.831 TeilnehmerEisensulfat oral; nicht berichtet; nicht berichtet; gegen Placebo oder intravenöses EisenGI-Nebenwirkungen vs. Placebo (OR 2.32 [95% CI 1.74-3.08, p<0.0001, I2 = 53.6%]); GI-Nebenwirkungen vs. i.v. Eisen (OR 3.05 [95% CI 2.07-4.48, p<0.0001, I2 = 41.6%]); GI-Nebenwirkungen bei IBD vs. i.v. Eisen (OR = 3.14, 95% CI 1.34-7.36, p = 0.008, I2 = 0%)
10 Mejía-Zambrano et al. 2024Metaanalyse · 6.717 TeilnehmerEisensupplementierung (Form nicht näher angegeben); gegen PlaceboUnerwünschte Ereignisse (OR, 0.78; 95%CI, 0.67-0.91)
11 Ahmed et al. 2025Metaanalyse · 6.651 Teilnehmerintravenöse Eisentherapie; gegen Placebo oder StandardtherapieGesamtsterblichkeit nach 1 Jahr: unklar (OR = 0.85, 95% CI: 0.71 to 1.02)

Weitere Studien zu diesem Gebiet: 12 13 15 16 17 18 20 25 26 31 32 33 35 36 38 39 40 41 42 44 45 46 48 50 52 53 58 59 60 66 67 68 72 74 75 77 79 81 85 86 88 91 92 95 100 101 103 105 106 108 111 112 113 116 119 121 122 128 130 132 133 136 138 140 141 142 145 146 148 149 150 153 155 157 158 159 160 166 167 169 170 171 172 173 174 176 178 179 180 182 184 185 188 189 190 191 192 194 195 198 201 202 204 207 208 215 216 217 219 221 223 224 225 226 228 237 238 239 241 242 243 245 249 251 252 253 255 259 260 261 262 264 270 273 276

4. Wie wird Eisen dosiert? Zubereitung, Dosis und Dauer in Studien

Untersucht wurden Eisensalze zum Einnehmen wie Sulfat, Fumarat und Bisglycinat 104211, Eisen(III)-citrat 35, liposomales Eisen 140, angereicherte Lebensmittel sowie Infusionen wie Eisencarboxymaltose und Eisensaccharose 48146. Die Studien verglichen teils Infusion mit Einnahme 7581, teils verschiedene Tagesmengen 29 oder Einnahmerhythmen 73. Häufig wurden Mischpräparate mit Folsäure, Zink oder weiteren Mikronährstoffen eingesetzt, etwa in der Schwangerschaft 70246 und bei Kindern 73.

Präparat oder FormDosisDauerStudie
Multiple-Mikronährstoff-Pulver (MNP) mit 6 mg Eisen und 10 mg Zinktäglich 6 mg Eisen, 10 mg Zink, 13 weitere Mikronährstoffe9 Monate67
Täglich Multimikronährstoffpulver mit 6 mg Eisen und 10 mg Zink6 mg Eisen täglichetwa 36 Wochen68
Tagesdosis Zinktablette, Mikronährstoffpulver mit Zink und Eisen, therapeutisches Zink, PlaceboPulver: 10 mg Zink, 6 mg Eisen täglichetwa 9 Monate69
MMN, MQ-LNS oder IFA (Eisenpräparate)MMN 30 mg Eisen; MQ-LNS 30 mg Eisen; IFA 60 mg EisenSchwangerschaft, 2. und 3. Trimester70
Täglicher Eisensirup (12,5 mg Eisen) oder Mikronährstoffpulver mit 12,5 mg Eisen12,5 mg Eisen täglich3 Monate Intervention, Nachuntersuchung nach 12 Monaten71
Eisencarboxymaltose vs. Placebo—6 Monate Beobachtung72
Mikronährstoffpulver mit Zink und Eisen bzw. ZinktablettenEisen 10 mg oder 6 mg täglich bzw. jeden zweiten Tag24 Wochen73
intravenöse EiseninfusionHochdosis- versus Niedrigdosis-Regime—74
Intravenöse Eisensaccharose vs. orales Eisen (100 mg elementares Eisen zweimal täglich)Eisensaccharose nach Formel aus Gewicht und Hb-Defizit; oral 100 mg zweimal täglichbis 6 Wochen nach Randomisierung nachbeobachtet75
Supplement mit Myo-Inositol, Probiotika, Mikronährstoffen (inkl. Eisen) vs. Standard—bis 12 Monate76
Wöchentlich Eisen und Folsäure (IFA) oder Multimikronährstoffe (MM) vs. Folsäure allein—Vor der Empfängnis wöchentlich, in der Schwangerschaft täglich IFA77
Eisen-Folsäure (IFA) vs. Multimikronährstoff-Präparate (MMS)—IFA 90 Tage; MMS 180 Tage78
Eisenisomaltosid 1000 (Ferric Derisomaltose) vs. Eisensaccharose1000 mg einmalig vs. 200 mg bis zu fünfmalacht Wochen Nachbeobachtung79
Tägliche Eisensupplementierung (60 mg)60 mg Eisen täglichab erstem Trimester bis zur Geburt80
Einzeldosis i.v. Eisencarboxymaltose vs. orales Eisensulfat 200 mg (65 mg elementares Eisen)20 mg/kg i.v. bis max. 1000 mg einmalig; oral 1 Tablette zweimal täglichOral bis 6 Wochen postpartal; i.v. Einzeldosis81

5. Ist Eisen sicher? Nebenwirkungen in Studien

Mehrere Metaanalysen fanden unter Eiseninfusionen nicht mehr schwerwiegende unerwünschte Ereignisse als unter Kontrolle 121316; bei Restless-Legs-Syndrom traten leichtere unerwünschte Ereignisse unter Eisen häufiger auf als unter Placebo 50. Überempfindlichkeitsreaktionen traten unter Eisencarboxymaltose häufiger auf als unter Eisensaccharose 17; unter Eisen zum Einnehmen war dunkler Stuhl häufig 81. Einzelheiten zeigt die Tabelle.

StudieBerichtete Nebenwirkungen
2 Hou et al. 2026Colestilan, Tenapanor und PA21 mit höherem Risiko für Magen-Darm-Beschwerden
8 Du et al. 2026Langzeitsicherheit unklar, weitere Studien nötig
9 Tolkien et al. 2015gastrointestinale Nebenwirkungen signifikant erhöht
10 Mejía-Zambrano et al. 2024Unerwünschte Ereignisse seltener unter Eisen (OR 0,78; 95%CI 0,67-0,91)
12 Mhanna et al. 2024unerwünschte Ereignisse blieben stabil
13 Wang et al. 2024kein zusätzliches Risiko behandlungsbedingter Komplikationen (P = 0.93)
16 Padda et al. 2024Kein signifikanter Unterschied bei schwerwiegenden unerwünschten Ereignissen (OR 0.73; 95% CI 0.49-1.10; p = 0.13)
17 Tanrıverdi et al. 2025Überempfindlichkeitsreaktionen häufiger unter Eisencarboxymaltose; schwere unerwünschte Ereignisse und Hypophosphatämie ohne signifikanten Unterschied
18 Xue et al. 2026Keine signifikanten Unterschiede bei unerwünschten Ereignissen; Überempfindlichkeit und Hypophosphatämie erfasst
19 Chen et al. 2025Gesamtmortalität und kardiovaskuläre Ereignisse (MACE)
20 Caljé et al. 2024Gesamte unerwünschte Ereignisse bei IV-Eisen vs. orales Eisen reduziert (RR 0.63)
21 Elías et al. 2026Keine schweren Ereignisse; meist leichte Magen-Darm-Beschwerden

6. Was noch offen ist: Grenzen der Studienlage

  • Ob Eiseninfusionen bei akuter Herzschwäche erneute Krankenhausaufnahmen verhindern, ist offen 24.
  • Welche Eisenverbindung, Tagesmenge und welcher Einnahmerhythmus bei Schlafstörungen und unruhigen Beinen am günstigsten sind, bleibt offen 5053248.
  • Ob der Hepcidinwert das Ansprechen vorhersagt, ist offen: bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen gelang das 240, bei chronischer Nierenkrankheit nicht 93.
  • Mischpräparate mit Folsäure, Zink oder mehreren Mikronährstoffen erschweren die Zuordnung einzelner Effekte 4.

7. Fazit: Was über Eisen gesichert ist

Eisen ist ein Spurenelement, das der Körper für Hämoglobin, Myoglobin und zahlreiche Enzyme braucht und als Ferritin speichert. Am besten belegt ist der Nutzen bei Eisenmangel und Blutarmut: Eiseninfusionen hoben Hämoglobin und Ferritin stärker als Placebo oder Eisen zum Einnehmen und senkten rund um Operationen den Transfusionsbedarf 518222732. Eisen zum Einnehmen senkte in der Schwangerschaft Eisenmangel und Eisenmangelanämie gegenüber Placebo oder keiner Gabe 2864162. Bei Restless-Legs-Syndrom besserte Eisen die Beschwerden stärker als Placebo 5053, nach der Geburt linderten Eiseninfusionen die Müdigkeit stärker als Eisen zum Einnehmen 20.

Bei Herzschwäche mit Eisenmangel senkten Eiseninfusionen die Krankenhausaufnahmen wegen Herzschwäche und verlängerten die Gehstrecke; beim kardiovaskulären Tod waren die Ergebnisse uneinheitlich 67121525. Auf das Geburtsgewicht hatte Eisen in der Schwangerschaft überwiegend keinen Einfluss 486496. Die Beweiskraft reicht je nach Gebiet von hoch bis gering; Form, Dosis und Einnahmerhythmus unterschieden sich zwischen den Studien, und einzelne Studien waren herstellerfinanziert 190.

Häufige Fragen

Wie gut ist Eisen am Menschen untersucht?

Eisen: ausgewertet wurden 280 Studien am Menschen, darunter 198 randomisierte kontrollierte Studien und 66 Metaanalysen oder systematische Übersichten; die kontrollierten Studien umfassen zusammen 70.680 Teilnehmer. Stand: 3. Oktober 2026.

Was bringt Eisen bei Eisenmangel und Blutarmut? Das zeigen die Studien

Ausgewertet sind 40 Metaanalysen oder systematische Übersichten, 163 kontrollierte Studien und 15 weitere Studien, die kontrollierten Studien mit zusammen 49.713 Teilnehmern. Ergebnis der kontrollierten Studien: überwiegend verbessert. Beweiskraft nach unseren offengelegten Regeln: hoch. Belege: 1235

Was bringt Eisen bei Müdigkeit und körperliche Leistung? Das zeigen die Studien

Ausgewertet sind 12 Metaanalysen oder systematische Übersichten und 24 kontrollierte Studien, die kontrollierten Studien mit zusammen 5.186 Teilnehmern. Ergebnis der kontrollierten Studien: überwiegend verbessert. Beweiskraft nach unseren offengelegten Regeln: hoch. Belege: 561012

Was bringt Eisen bei Herzschwäche? Das zeigen die Studien

Ausgewertet sind 18 Metaanalysen oder systematische Übersichten und 15 kontrollierte Studien, die kontrollierten Studien mit zusammen 10.421 Teilnehmern. Ergebnis der kontrollierten Studien: gemischt. Beweiskraft nach unseren offengelegten Regeln: hoch. Belege: 5678

Was bringt Eisen bei Säuglinge und Kinder? Das zeigen die Studien

Ausgewertet sind 4 Metaanalysen oder systematische Übersichten, 16 kontrollierte Studien und 3 weitere Studien, die kontrollierten Studien mit zusammen 14.516 Teilnehmern. Ergebnis der kontrollierten Studien: überwiegend kein Unterschied. Beweiskraft nach unseren offengelegten Regeln: hoch. Belege: 28434861

Was bringt Eisen bei Schlaf und unruhige Beine? Das zeigen die Studien

Ausgewertet sind 3 Metaanalysen oder systematische Übersichten, 2 kontrollierte Studien und eine weitere Studie, die kontrollierten Studien mit zusammen 176 Teilnehmern. Ergebnis der kontrollierten Studien: überwiegend verbessert. Beweiskraft nach unseren offengelegten Regeln: hoch. Belege: 30505153

Was bringt Eisen bei Konzentration und geistige Entwicklung? Das zeigen die Studien

Ausgewertet sind eine Metaanalyse oder systematische Übersicht, 17 kontrollierte Studien und 2 weitere Studien, die kontrollierten Studien mit zusammen 7.673 Teilnehmern. Ergebnis der kontrollierten Studien: gemischt. Beweiskraft nach unseren offengelegten Regeln: mittel. Belege: 4437177

Was ist Eisen und wofür braucht der Körper es?

Eisen ist ein Spurenelement, das vor allem für den roten Blutfarbstoff Hämoglobin gebraucht wird, der Sauerstoff transportiert. Es steckt außerdem im Muskelfarbstoff Myoglobin und in vielen Enzymen. Gespeichert wird Eisen als Ferritin, dessen Blutwert als Maß für die Eisenreserven dient.

Welche Formen von Eisen wurden in den Studien untersucht?

Untersucht wurden Eisensalze zum Einnehmen, liposomales Eisen und Infusionen wie Eisencarboxymaltose und Eisensaccharose; mehrere Studien verglichen Infusion und Einnahme direkt 224881.

Zeigen Studien am Menschen einen Nutzen bei Blutarmut?

Bei Eisenmangel und Blutarmut stieg das Hämoglobin unter Eiseninfusionen in mehreren kontrollierten Studien stärker als unter Placebo oder Eisen zum Einnehmen 518202224. Eisen zum Einnehmen senkte in der Schwangerschaft Eisenmangel und Eisenmangelanämie gegenüber Placebo oder keiner Gabe 2864162. Eiseninfusionen senkten zudem rund um Operationen und bei Chemotherapie den Transfusionsbedarf 182732383940.

Wie berichten die Studien Nebenwirkungen?

Mehrere Metaanalysen fanden unter Eiseninfusionen nicht mehr schwerwiegende unerwünschte Ereignisse als unter Kontrolle 121316. Einzelheiten zeigt die Tabelle.

Welche Fragen sind noch offen?

Zu Müdigkeit und Leistung bei Gesunden ohne Eisenmangel erlauben die ausgewerteten Studien keine Aussage; untersucht wurden Menschen mit Herzschwäche oder Blutarmut 520. Ob Eiseninfusionen bei akuter Herzschwäche erneute Krankenhausaufnahmen verhindern, ist offen 24. Offen bleibt, welche Eisenverbindung, Tagesmenge und welcher Einnahmerhythmus bei Schlafstörungen und unruhigen Beinen am günstigsten sind 5053248. Ob der Hepcidinwert das Ansprechen vorhersagt, ist offen: bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen gelang das 240, bei chronischer Nierenkrankheit nicht 93.

Quellen

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  53. 53
  54. 54
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  56. 56
  57. 57
  58. 58
  59. 59
  60. 60
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  66. 66
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  69. 69
  70. 70
  71. 71
    Larson LM, Feuerriegel D, Hasan MI, Braat S, Jin J, Tipu SMU et al. · 2023
  72. 72
    Lewis GD, Giczewska A, Mentz RJ, Butler J, Ezekowitz JA, De Pasquale C et al. · 2025
  73. 73
  74. 74
  75. 75
  76. 76
  77. 77
  78. 78
  79. 79
  80. 80
  81. 81
  82. 82
  83. 83
  84. 84
  85. 85
  86. 86
  87. 87
  88. 88
    Karregat JHM, Meulenbeld A, Quee FA, Novotny VMJ, de Haas M, Swinkels D et al. · 2025
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    Wasim T, Bushra N, Nasrin T, Humayun S, Tajammul A, Khawaja KI et al. · 2026
  95. 95
  96. 96
    Pasricha SR, Moya E, Ataíde R, Mzembe G, Harding R, Mwangi MN et al. · 2025
  97. 97
  98. 98
  99. 99
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International Health Research · https://ih-research.com/wissen/eisen/ · Stand: 2026-10-16