Wissen · Therapien

Aromatherapie

Die Seite bündelt die Forschung zur Aromatherapie, überwiegend kontrollierte Studien am Menschen. Auffällig ist die Schieflage der Endpunkte: Gemessen werden fast immer Angst, Stimmung, Schlaf und Schmerzempfinden, also Selbstauskünfte. Die meistzitierte Arbeit des Feldes ist eine beobachtende, keine kontrollierte Studie.

Stand:

Diese Seite als PDF · Resümee

1. Was Aromatherapie ist

Aromatherapie bezeichnet die Anwendung ätherischer Öle, meist über den Geruchssinn. In den ausgewerteten Arbeiten dominiert die Inhalation: Das Öl wird verdampft oder auf ein Trägermedium gegeben und eingeatmet. Daneben stehen Anwendungen auf der Haut, häufig als Massage, sowie Kombinationen mit anderen Verfahren wie Musik. Untersucht sind unter anderem Lavendel, Rosa damascena, Pfefferminz und Bergamot, jeweils als einzelne Öle oder in Mischungen. Die Studien beschreiben die Anwendung über Duftrichtung, Anwendungsdauer und Umgebung. Entscheidend ist, dass Aromatherapie kein einzelner Stoff ist, sondern ein Bündel aus Duft, Berührung, Zuwendung und Erwartung, das in jeder Studie anders zusammengesetzt wird.

Für das Verständnis aller Arbeiten entscheidend ist, was gemessen wird. Angst, Stimmung, Schlafqualität und Schmerz werden überwiegend mit Fragebögen und Skalen erfasst, also über die Selbstauskunft der Teilnehmenden. Solche Werte sind empfindlich gegenüber Erwartung, Zuwendung und der Aufmerksamkeit, die eine Behandlung mit sich bringt. Erschwerend kommt die Verblindung hinzu: Ein Duft lässt sich kaum verbergen, und ein Placebo ohne Geruch ist für die Teilnehmenden meist erkennbar. Deshalb stehen kontrollierte Studien und Übersichtsarbeiten nebeneinander, ohne dass die Kontrolle dieselbe Sicherheit gibt wie bei einer geruchlosen Tablette. Wer die Ergebnisse liest, muss trennen zwischen dem, was Teilnehmende berichten, und dem, was objektiv erhoben wurde.

2. Was die Studien im Einzelnen zeigen

Die tragenden Arbeiten am Menschen und die wichtigsten Übersichten — nach Anwendungsgebiet, mit Population, Dauer, Zubereitung, Messgröße und Ergebnis, so wie die Originalarbeiten es berichten. Zahlen stehen nur dort, wo die Arbeit sie nennt.

Verteilung der kontrollierten Studien am Menschen nach Anwendungsgebiet — die Zahlen sind nicht addierbar, da eine Arbeit mehreren Gebieten zugeordnet sein kann:

Anwendungsgebietkontrollierte Studien
Kognition und Psyche114
Erschöpfung und Stress96
Sicherheit und Verträglichkeit42
Herz und Kreislauf31
Onkologie23
Bewegungsapparat15
Knochen und Gelenke8
Stoffwechsel4

Kognition und Psyche

Zur zahnärztlichen Angst liegt mit 10 eine Metaanalyse über sechs randomisierte und cluster-randomisierte Studien vor: Aromatherapie war mit einer Verringerung der Angstwerte verbunden (gepoolte Mittelwertdifferenz -3,36; 95 %-KI -3,77 bis -2,95; P = 0,00001), bei geringer Heterogenität (I² = 1 %; P = 0,41) und hoher Sicherheit der Evidenz. Belegt: Für die Angst vor zahnärztlichen Eingriffen tragen mehrere übereinstimmende kontrollierte Studien. An 150 Kindern im Alter von 8 bis 12 Jahren verglich 6 fünf Gruppen (Lavendelöl per Vernebler, Lavendelöl per Inhalator, Orangenöl per Vernebler, Orangenöl per Inhalator, Kontrolle ohne Aromatherapie): Nach der Lokalanästhesie unterschieden sich die Angstwerte der Gruppen 1, 3 und 4 signifikant von der Kontrolle, die FLACC-Werte lagen in den Aromagruppen niedriger, ebenso die Schmerzwerte der Faces Pain Scale-Revised; die Gruppe mit Lavendelöl per Inhalator erscheint in der Angstauswertung nicht unter den signifikant abweichenden Gruppen.

An 128 Schulkindern im Alter von 10 bis 12 Jahren prüfte 4 vier Arme (Kontrolle 32, Musiktherapie 33, Aromatherapie 31, Musik mit Aromatherapie 32) und berichtet für jeden Arm signifikante Veränderungen innerhalb der Gruppe auf dem 0,05-Niveau: Die Kontrollgruppe zeigte eine erhöhte Herzfrequenz, die Musikgruppe verminderte Zahnangst und systolischen Blutdruck, die Aromagruppe erhöhte die Sauerstoffsättigung, und in der Kombinationsgruppe sanken Zahnangst, Herzfrequenz sowie systolischer und diastolischer Blutdruck bei gestiegener Sauerstoffsättigung; für das Zusammenwirken von Musik und Aromatherapie auf Zahnangst und Furcht wird F = 22,22 bei P < 0,001 angegeben. An je 175 Patientinnen untersuchte 8 eingeatmete 2 %ige Lavendeldämpfe gegen Wasserdampf und berichtet gesenkte Schmerz- und Angstwerte sowie verbesserte Vitalparameter mit Ausnahme des diastolischen Blutdrucks; die Werte der Modified Dental Anxiety Scale, des Spielberger State-Trait Anxiety Inventory und der Schmerzskala lagen um das 3,4-, 4,2- und 2,4-Fache unter denen der Kontrollgruppe, gemessen vor der Inhalation, 20 Minuten danach, am Ende der Sitzung und am folgenden Tag.

An 64 Patienten mit akutem Koronarsyndrom in der Notaufnahme wurde ein mit 100 %igem Pfefferminzöl getränkter Wattebausch in etwa 20 cm Abstand zur Nase für eine Stunde platziert, in der Kontrollgruppe ein wassergetränkter Bausch; nach der Intervention lag die Angst bei 37,72 ± 10,41 gegenüber 42,62 ± 5,99 (P = 0,021), und ein signifikanter Rückgang zeigte sich nur in der Interventionsgruppe (P < 0,001) (11). Bei 200 Patienten vor einer MRT-Untersuchung (mittleres Alter 48,3 ± 14,9 Jahre; 126 Frauen, 63,0 %) erzielte die Kombination aus Lavendelinhalation und Musik die stärkste Angstreduktion: ΔSTAI-1 6,5 gegenüber 2,6 unter Aromatherapie, 2,7 unter Musik und 1,9 unter Routineversorgung (p < 0,001), bei einer Differenz der Self-Rating Anxiety Scale von 4,0 gegenüber 1,4, 1,7 und 0,6 (14). Die Übersicht 12 sichtete 76 Studien mit 6539 Patienten aus den Jahren 2000 bis 2021; in 42 % der randomisierten Studien wurden zusätzlich Vitalparameter oder Speichelcortisol erhoben, über 70 % berichteten einen positiven Effekt auf die Angst in den Interventionsgruppen, und die Autoren nennen die ungenaue Angabe von Pflanzenspezies und Dosierung des ätherischen Öls als Einschränkung.

Bei 88 Wöchnerinnen (Bergamotöl n = 29, Wasseraroma n = 31), die täglich 15 Minuten am Nachmittag inhalierten, war die depressive Stimmung zwei und vier Wochen nach der Intervention niedriger (p < 0,001), erhoben mit der Edinburgh Postnatal Depression Scale und der Postpartum Sleep Quality Scale (7). An 80 Mitarbeitenden eines Operationssaals während der COVID-19-Pandemie wurden zwei Tropfen Damaszener-Rosenöl für zehn Minuten zu Schichtbeginn und danach ein mit fünf Tropfen getränktes Tuch am Kopfkissen über 30 aufeinanderfolgende Nächte gegen Paraffinöl geprüft, mit dem Spielberger State Anxiety Inventory und dem Pittsburgh Sleep Quality Index vor Randomisierung und am 31. Tag (9). Bei 88 Gebärenden (je 44) senkte Neroliöl Angst und wahrgenommenen Schmerz auf der visuellen Analogskala in der latenten, frühen und späten aktiven Phase (p < 0,05); bei allen Teilnehmerinnen stiegen beide Werte mit dem Geburtsfortschritt, im Interventionsarm milder, und Multiparae zeigten in allen Phasen höhere Angstwerte als Primiparae, ohne Unterschied beim Schmerz (15). Die Übersicht 30 wertet 33 Studien aus, in denen Aromatherapie per Inhalation, Massage, Fußbad, Gebärwanne, Akupressur und Kompresse gegeben wurde; Lavendel war mit 13 Studien das häufigste Öl, und die Mehrheit der Studien bestätigte eine Verringerung von Geburtsschmerz und Angst. Die kritische Übersicht 33 ordnet die Anwendungen im perinatalen Zeitraum: vor der Geburt gegen Übelkeit und Erbrechen, Stress und zur Unterstützung der Immunfunktion, unter der Geburt gegen Schmerz und Angst sowie für den Geburtsfortschritt, nach der Geburt bei Symptomen nach Kaiserschnitt, Dammverletzungen, Schlaf sowie depressiven und ängstlichen Symptomen.

An 88 Patienten einer Palliativstation (je 22 in den Armen Musik, Aromatherapie, Musik mit Aromatherapie und Kontrolle) wurden Schmerz, Angst und Belastung mit der visuellen Analogskala, der Facial Anxiety Scale und dem Distress Thermometer vor und nach einer 20-minütigen Anwendung an drei aufeinanderfolgenden Tagen erhoben; Wilcoxon-Vorzeichen-Rang- und Kruskal-Wallis-Test zeigten signifikante Unterschiede zwischen Vor- und Nachwerten (13). An 60 Brandverletzten wurden über drei aufeinanderfolgende Nächte je fünf Tropfen 40 %iges Rosenöl gegen fünf Tropfen destilliertes Wasser geprüft; die mit dem St. Mary's Hospital Sleep Quality Questionnaire erhobene Schlafqualität lag nach der Intervention bei 17,88 ± 2,04 gegenüber 26,11 ± 3,31 in der Kontrollgruppe (18). Die Metaanalyse 1 fasst sechs Studien mit 586 Brandverletzten zusammen (drei randomisierte, drei quasi-experimentelle) und untersuchte Aromatherapie mit Rosa damascena und Lavendel gegen Schmerz und Angst; im vorliegenden Auszug bricht die Ergebnisangabe nach der Beschreibung der gepoolten Effektberechnung mit STATA v.14 und der Heterogenitätsprüfung ab.

Onkologie

Die Metaanalyse 2 schloss elf randomisierte kontrollierte Studien ein; zehn davon untersuchten den Effekt auf die Angst bei 1724 Krebspatienten, fünf den Effekt auf die Depression bei 1039 Patienten. Die Qualität der eingeschlossenen Studien war niedrig, und die meisten verglichen Aromatherapie mit der üblichen Versorgung. Für die Angst ergab sich ein standardisierter Mittelwertunterschied von -0,51 (95 %-KI -0,83 bis -0,19; P = 0,002), für die Depression von -0,44 (95 %-KI -0,76 bis -0,12; P = 0,008). Belegt: Für Angst und depressive Symptome bei Krebspatienten liegen mehrere übereinstimmende kontrollierte Studien vor, bei insgesamt niedrig eingestufter Studienqualität. Die Inhalation schnitt in der Auswertung günstiger ab als die Massage, und die Wirkung auf die Angst zeigte sich kurzfristig, besonders bei perioperativen Patienten, während sie bei einer im Auszug abgeschnittenen Patientengruppe ausblieb.

Zur Schlafqualität wertete 3 zehn randomisierte kontrollierte Studien mit 933 Patienten aus (474 in der Interventionsgruppe, 459 in der Kontrollgruppe); das Risiko für Verzerrung war moderat. Aromatherapie verbesserte die Schlafqualität (SMD = -0,79; 95 %-KI -0,93 bis -0,66; p < 0,01), besonders bei Brustkrebspatientinnen (SMD = -0,98; 95 %-KI -1,57 bis -0,40; p < 0,01). Die Anwendung eines einzelnen ätherischen Öls war wirksamer als eine Mischung (SMD = -0,94; 95 %-KI -1,25 bis -0,62; p < 0,01); für Lavendelöl wird der stärkste Effekt berichtet, dessen Zahlenwert im vorliegenden Auszug abgeschnitten ist.

Für Krebsschmerz zog 29 aus 1002 Treffern zwölf Studien heran, von denen sechs in die Metaanalyse eingingen; die Auswertung zeigt eine signifikante Verringerung der Schmerzintensität (p < 0,00001). Die Autoren fordern frühere, homogener und geeigneter angelegte klinische Studien sowie eine schrittweise Prüfkette von der Präklinik zur Klinik, um eine rationale Grundlage für den Einsatz in der integrativen Onkologie zu schaffen (PROSPERO-Registrierung CRD42023393182). Wie groß die Verringerung ausfällt und mit welchen Skalen sie gemessen wurde, geht aus dem vorliegenden Auszug nicht hervor; damit steht die Bezifferung des Effekts für Krebsschmerz noch aus.

Erschöpfung und Stress

An 69 Erwachsenen nach laparoskopischer Cholezystektomie verglich 5 eine ätherische Öltherapie mit einem Mandelöl-Placebo und einer Kontrollgruppe. Die demografischen und klinischen Merkmale sowie die Vorwerte waren zwischen den Gruppen vergleichbar.

An 105 kardialen Patienten prüfte 16 über sieben Nächte drei Tropfen Pfefferminzöl (n = 35), drei Tropfen Lavendelöl (n = 35) und drei Tropfen eines aromatischen Placebos (n = 35) und erhob die Fatigue Severity Scale vor und nach der Intervention. Die mittlere Fatigue nahm in allen Studiengruppen ab; zwischen Lavendel und Pfefferminz bestand kein statistisch signifikanter Unterschied, während sich beide Öle signifikant von der Kontrollgruppe unterschieden (jeweils P < 0,001). Erfasst wurde Fatigue als Fragebogenwert; ob sich Angaben zu Erschöpfung, Antrieb und Alltagsleistung über die sieben Nächte hinaus verändern, ist damit nicht geprüft.

Knochen und Gelenke

An 90 Patienten nach einer Operation wegen einer Fraktur der unteren Extremität untersuchte 17 die Inhalation von Zitronenöl gegen eine Kontrollgruppe. Die Anwendung begann am Morgen der Operation, wurde im Abstand von zwei Stunden bis zum Operationsende, im Aufwachraum und bis 16 Stunden nach der Operation fortgeführt. Erhoben wurden Schmerz- und Übelkeitsskalen, der Rhodes Index of Nausea, Vomiting and Retching und die WACHS Neurovascular Observation Chart, jeweils vor und nach der Intervention sowie im Aufwachraum und 4, 8, 12 und 16 Stunden nach der Operation. Zwischen den Gruppen unterschieden sich die Schmerzintensität (P < 0,001) und Übelkeit und Erbrechen (P = 0,001) signifikant; auch Häufigkeit und Schwere von Übelkeit, Erbrechen und Würgen sowie Menge und Dauer des postoperativen Erbrechens und der Übelkeit wichen ab, wobei die Angabe im Auszug abbricht.

Der Auszug lässt offen, ob die Kontrollgruppe eine Placebobehandlung erhielt; damit ist nicht zu trennen, welcher Anteil der Differenz auf Duftwahrnehmung und Erwartung entfällt. Ebenfalls nicht erfasst sind Mobilität, Wundheilung und Funktion der operierten Extremität über den Klinikaufenthalt hinaus. Vermutung: Da die neurovaskuläre Beobachtung als eigenes Instrument geführt wurde, wäre zu prüfen, ob die Inhalation die Durchblutungs- und Sensibilitätskontrolle nach solchen Eingriffen beeinflusst. Als Nächstes wäre eine verblindete Studie mit Placebovergleich nötig, die Schmerz, Übelkeit und neurovaskuläre Parameter über den stationären Aufenthalt hinaus verfolgt.

Darm und Mikrobiom

Unter dieser Überschrift steht im Material die Übersichtsarbeit 25, die jedoch nicht den Darm, sondern den transnasalen Weg behandelt: Ätherische Öle und flüchtige Öle gelangen vor allem über die Haut oder die Nase in den Körper, können auch oral aufgenommen werden und über die Nase die Blut-Hirn-Schranke umgehen, um Hirngewebe zu erreichen; dieser Weg ist bislang tierexperimentell gezeigt und am Menschen nicht untersucht. Tierexperimentelle Befunde betreffen den Cortex, den Thalamus und das limbische System; die Wirkung auf diese Hirnregionen wurde am Menschen nicht untersucht. Die zusammengefasste Literatur behandelt zudem Angstsymptome, depressive Symptome und die Schlafqualität. Die Arbeit stützt sich auf klinische und tierexperimentelle Studien des zurückliegenden Jahrzehnts.

Endpunkte des Darmmikrobioms oder der Darmfunktion werden in der ausgewerteten Arbeit nicht berichtet. Offene Frage: Ob inhalierte flüchtige Verbindungen in relevanter Menge in den Darm gelangen und dort die Mikrobiota oder die Schleimhautfunktion verändern, ist damit nicht geprüft. Eine Studie, die nach standardisierter Inhalation Stuhlproben und Marker der Darmbarriere vor und nach der Anwendung erhebt, würde diese Frage klären.

Oxidativer Stress

26 charakterisierte drei Proben von Salbeiöl (Salvia officinalis) — zwei kommerzielle Öle und eines aus eigener Wasserdampfdestillation — mittels Gaschromatographie mit Massenspektrometrie und ATR-FTIR-Spektroskopie. Die beiden ersten Proben entsprachen dem verbreiteten Chemotyp (α-Thujon > Campher > 1,8-Cineol > β-Thujon), das selbst hergestellte Öl wies einen hohen Gehalt an 1,8-Cineol, Borneol und α-Thujon auf, ähnlich dem dalmatinischen Typ, und wurde für die weitere Prüfung ausgewählt, weil Borneol in der traditionellen asiatischen Medizin als Substanz mit anästhetischer und analgetischer Wirkung gilt.

Die antioxidative Kapazität des Salbeiöls wird als bescheiden beschrieben: 33,61 % und 84,50 % Hemmung in DPPH- und ABTS-Test. Belegt: Diese Werte stammen aus zellfreien Nachweisverfahren und sind keine Messung am Menschen. Für den klinischen Teil berichtet die Arbeit, dass die Inhalation von Salbeiöl mit hohem Borneolgehalt durch hospitalisierte Patienten deren Zufriedenheit verbessern könnte; untersucht wurden also Zufriedenheit und Befinden, nicht oxidative Marker. Die bibliometrische Auswertung 32 erfasst 1159 Original- und Übersichtsarbeiten aus 578 Fachzeitschriften von 260 Autoren aus den Jahren 2001 bis 2021 und 88 Ländern (Vereinigte Staaten 188 Artikel, 16,22 %; China 131, 11,30 %; Brasilien 110, 9,49 %; Japan 85, 7,33 %) und betrifft Angst, Depression und Insomnie, nicht oxidative Endpunkte. Ob Inhalation beim Menschen oxidative Marker wie Glutathion oder Malondialdehyd verändert, ist damit nicht geprüft; hierzu wären kontrollierte Studien mit Blut- oder Speichelmarkern vor und nach der Anwendung nötig.

Entzündungsgeschehen

Die Übersichtsarbeit 27 ordnet Lavendel für neurologische Krankheitsbilder ein und nennt als Inhaltsstoffe Terpene wie Linalool, Limonen, Triterpene, Linalylacetat, Alkohole, Ketone, Polyphenole, Cumarine, Cineol und Flavonoide; die ausgewertete Literatur reicht von 1982 bis 2020. Die angstlösende und antidepressive Wirkung wird über eine hemmende Wirkung auf GABA erklärt, die antiepileptische über eine verstärkte GABA-Hemmung, einen erhöhten Kaliumstrom und einen verringerten Natriumstrom; für die antidepressive Wirkung werden zusätzlich die Regulation von Glutamatrezeptoren, die Hemmung von Kalziumkanälen und serotonerge Faktoren wie SERT genannt.

Belegt Die Arbeit berichtet über Hinweise auf antiinflammatorische Effekte. Diese Befunde stammen, soweit der Auszug erkennen lässt, überwiegend aus vorklinischen Modellen; klinische Studien mit Entzündungsmarkern wie Interleukin-6 oder CRP an Patienten werden im Auszug nicht mit Zahlen belegt. Plausibel: Die genannten Mechanismen — GABAerge Hemmung, Beteiligung von Kalziumkanälen und SERT — bieten einen Ansatzpunkt, um zu erklären, warum Inhalation in Angst- und Schmerzstudien wirkt; ein direkter Nachweis einer entzündungshemmenden Wirkung am Menschen steht in der ausgewerteten Arbeit noch aus. Als Nächstes wäre eine kontrollierte Studie zu klären, die nach standardisierter Lavendelinhalation Entzündungsmarker im Blut erhebt.

Weitere Untersuchungen

31 sichtete 44 Arbeiten zur Inhalation von Aromatherapie bei unterschiedlichen Schmerzzuständen, von denen 17 in die Metaanalyse eingingen; in 35 Studien (79,55 %) zeigte sich eine signifikante Schmerzverringerung, besonders bei Geburtsschmerz und postoperativem Schmerz. Die gepoolte Auswertung ergab eine Reduktion um bis zu -1,73 Punkte auf der visuellen Analogskala. Als Einflussgrößen auf die Effektstärke nennen die Autoren den Zeitpunkt nach der Inhalation, die Art des verwendeten Öls und die Art des behandelten Schmerzes; die Wirkung wird der Fähigkeit ätherischer Öle zugeschrieben, Schmerzkontrollzentren und Neurotransmittersysteme zu modulieren.

Lavendel war mit 49,5 % das häufigste Einzelöl, gefolgt von Ingwer (21,2 %), süßem Majoran (12,3 %), Mandarin (9,4 %) und Ölmischungen (7,6 %). Süßer Majoran erzielte die größte mittlere Schmerzveränderung eines Einzelöls mit -3,31 Einheiten (95 %-KI -4,28 bis -2,33); Lavendel und süßer Majoran erreichten eine gleichwertige mittlere Veränderung der Angst, deren Wert im Auszug abgeschnitten ist. Als Zusammenschau der eingeschlossenen Arbeiten kann sie keine Ursache-Wirkung-Aussage tragen; die Erhebung mit der numerischen Ratingskala von 0 bis 10 vor und nach der Anwendung bildet zudem Selbstauskünfte ab.

Sicherheit und Verträglichkeit

Die Übersicht 34 vergleicht für die Migränebehandlung pflanzliche Präparate, klinische Studien zu natürlichen Mitteln, Aromatherapie, Ernährungseinflüsse und Lebensstiländerungen mit verschreibungspflichtigen Medikamenten und hält fest, dass natürliche Präparate als ergänzende oder alternative Ansätze Beachtung gefunden haben und häufig als sicherere Alternative wahrgenommen werden. Zahlen zu Verträglichkeit, Nebenwirkungen oder Abbruchraten der Aromatherapie bei Migräne nennt der Auszug nicht; damit steht die Verträglichkeitsprüfung für dieses Anwendungsfeld noch aus.

28 prüfte elf klinische Studien mit 972 Teilnehmern zur Inhalation von Lavendelöl; zehn berichteten signifikant verringerte Angstwerte, in drei Studien wurden Blutdruck, Herzfrequenz, Atemfrequenz, Puls und Sauerstoffsättigung als physiologische Maße erhoben. Die Autoren bewerten die Inhalation von Lavendelöl als sichere und praktikable angstlösende Anwendung bei verschiedenen Angstformen und fordern weitere Studien mit hochwertigem Design und genauen Angaben. Plausibel: Diese Verträglichkeitsaussage stützt sich auf die Zusammenschau der elf eingeschlossenen klinischen Studien; systematisch erhobene Sicherheitsdaten zu Hautreizungen, Atemwegsreizungen und Wechselwirkungen werden in der ausgewerteten Übersicht nicht berichtet. Eine prospektive Erhebung von Nebenwirkungen unter standardisierter Inhalation wäre der nächste Schritt.

Gesamtbild

Über die Gebiete hinweg tragen die belastbarsten Aussagen zur Angst: Die Metaanalyse zur zahnärztlichen Angst 10 kommt bei geringer Heterogenität auf eine gepoolte Mittelwertdifferenz von -3,36 mit hoher Evidenzsicherheit, und für Krebspatienten liegen mit 2 übereinstimmende kontrollierte Studien zu Angst (SMD = -0,51) und Depression (SMD = -0,44) vor. Für den Schmerz fasst 31 44 Arbeiten zusammen und beziffert die mittlere Verringerung auf bis zu -1,73 Punkte der visuellen Analogskala, mit Schwerpunkt bei Geburts- und postoperativem Schmerz. Die Endpunkte sind fast durchweg Selbstauskünfte auf validierten Skalen; physiologische Maße wie Herzfrequenz, Blutdruck oder Sauerstoffsättigung verändern sich in mehreren Studien mit, jedoch nicht einheitlich — in 8 blieb der diastolische Blutdruck ausgenommen, in 5 die sympathische Aktivität. Mehrere Arbeiten prüften die Inhalation zusätzlich zur Musiktherapie und fanden für die Kombination die größeren Veränderungen, etwa bei der MRT-Angst (14) und bei der Zahnbehandlung von Kindern (4).

Wo die Prüfung noch am Anfang steht, sind drei Felder erkennbar: Für oxidative Marker und für Entzündungsmarker am Menschen berichten die ausgewerteten Arbeiten keine kontrollierten Studien mit Zahlen, und für Darm und Mikrobiom enthält das Material keine Arbeit mit intestinalen Endpunkten. Auch die Verfahrensangaben selbst sind eine offene Frage: 12 benennt die ungenaue Angabe von Pflanzenspezies und Dosierung als Einschränkung, 28 fordert genauere Angaben, und 2 stuft die Qualität der eingeschlossenen Studien als niedrig ein. Geprüft wurde Aromatherapie fast immer als Zusatz zur üblichen Versorgung; ob sie als alleinige Maßnahme trägt, ist damit noch nicht geklärt.

3. Wie belastbar die Forschung ist

Die Forschung verteilt sich deutlich ungleich. Am häufigsten untersucht sind Kognition sowie Erschöpfung und Stress, danach folgen Sicherheit, Herz-Kreislauf und Onkologie. Kleinere Felder sind Bewegungsapparat, Knochen, Stoffwechsel, Darm und Haut. Unter den Arbeiten am Menschen bilden kontrollierte Designs und beobachtende Studien die beiden großen Gruppen, Übersichten und Grundlagenarbeiten folgen. Die am stärksten zitierte kontrollierte Arbeit betrifft Schmerz und Angst bei Brandverletzten, danach folgen Metaanalysen zu Angst und Depression bei Krebspatienten und zur Schlafqualität in derselben Gruppe. Auffällig ist, dass die Zahnbehandlungsangst ein eigenes, gut bearbeitetes Feld bildet.

Methodisch ist das Feld breiter aufgestellt, als es die Rede vom Duft vermuten lässt: Es gibt mehrere Metaanalysen und systematische Übersichten, also Arbeiten, die Einzelstudien zusammenführen. Diese Zusammenführungen tragen die belastbarsten Aussagen des Feldes. Ihre Grenze liegt in den Primärstudien: Wenn alle eingeschlossenen Arbeiten denselben weichen Endpunkt messen, wird die Zusammenfassung nicht härter als das, was sie zusammenfasst. Hinzu kommt die Heterogenität der Anwendungen, denn Öl, Anwendungsdauer und Umgebung unterscheiden sich von Studie zu Studie, was die Vergleichbarkeit einschränkt. Die Sicherheitsdaten bilden dabei einen eigenen, nüchterneren Block, der weniger von Erwartung abhängt.

4. Was häufig behauptet wird — und was die Daten hergeben

AussageStudienlage
Aromatherapie senkt Angst und Depression bei KrebspatientenDazu liegen Metaanalysen vor, die über mehrere Studien hinweg einen Zusammenhang zeigen. Die Endpunkte sind Selbstauskünfte, die Zuordnung zum Duft bleibt offen.
Aromatherapie verbessert die SchlafqualitätEine Metaanalyse zu einzelnen ätherischen Ölen bei Krebspatienten berichtet Verbesserungen. Schlafqualität wird überwiegend per Fragebogen erfasst, nicht objektiv gemessen.
Aromatherapie lindert SchmerzenZu Wehen- und Brandschmerz liegen Übersichtsarbeiten vor. Schmerz ist hier ein berichtetes Empfinden, und die Arbeiten unterscheiden sich stark in Öl und Anwendung.
Aromatherapie wirkt über den Geruchssinn direkt auf das GehirnDie meistzitierte Arbeit des Feldes behandelt die nasale Aufnahme und ist beobachtend angelegt. Ein Mechanismus ist damit beschrieben, nicht am Menschen geprüft.

5. Die belastbarsten Arbeiten

Geordnet nach Aussagekraft, nicht nach Bekanntheit. Die vollständige Auswertung umfasst deutlich mehr Arbeiten; hier stehen die tragfähigsten.

Kontrollierte Studien am Menschen

  • 1 Effects of aromatherapy with Rosa damascene and lavender on pain and anxiety of burn patients: A systematic review and meta-analysis (2023)
  • 2 Aromatherapy with inhalation can effectively improve the anxiety and depression of cancer patients: A meta-analysis (2022)
  • 3 Aromatherapy with single essential oils can significantly improve the sleep quality of cancer patients: a meta-analysis (2022)
  • 4 Music therapy and aromatherapy on dental anxiety and fear: A randomized controlled trial (2023)
  • 5 The Effects of Aroma Essential Oil Inhalation on Stress, Pain, and Sleep Quality in Laparoscopic Cholecystectomy Patients: A Randomized Controlled … (2022)
  • 6 Effect of Aromatherapy on Dental Anxiety and Pain in Children Undergoing Local Anesthetic Administrations: A Randomized Clinical Trial (2021)
  • 7 The Effect of Bergamot Essential Oil Aromatherapy on Improving Depressive Mood and Sleep Quality in Postpartum Women: A Randomized Controlled Trial (2022)
  • Dental pain perception and emotional changes: on the relationship between dental anxiety and olfaction (2023)
  • 9 Effects of Inhalation Aromatherapy With Rosa damascena (Damask Rose) on the State Anxiety and Sleep Quality of Operating Room Personnel During the … (2022)
  • 10 Is aromatherapy associated with patient's dental anxiety levels? A systematic review and meta-analysis (2021)
  • 11 The effect of aromatherapy with peppermint essential oil on anxiety of cardiac patients in emergency department: A placebo-controlled study (2022)
  • 12 Benefit of inhalation aromatherapy as a complementary treatment for stress and anxiety in a clinical setting - A systematic review (2023)
  • 13 The effects of aromatherapy and music on pain, anxiety, and stress levels in palliative care patients (2024)
  • 14 Effects of aromatherapy and music therapy on patients' anxiety during MRI examinations: a randomized controlled trial (2023)
  • 15 The Effectiveness of Neroli Essential Oil in Relieving Anxiety and Perceived Pain in Women during Labor: A Randomized Controlled Trial (2022)
  • 16 Comparing the Effect of Aromatherapy with Peppermint and Lavender Essential Oils on Fatigue of Cardiac Patients: A Randomized Controlled Trial (2021)
  • 17 The effect of lemon inhalation aromatherapy on pain, nausea, as well as vomiting and neurovascular assessment in patients for lower extremity … (2023)
  • 18 The effects of Rosa damascene aromatherapy on anxiety and sleep quality in burn patients: A randomized clinical trial (2023)
  • 19 Effects of aromatherapy with Matricaria chamomile essential oil on anxiety and hemodynamic indices in patients with acute coronary syndrome, 2021: a … (2024)
  • 20 Effects of lavender essential oil inhalation aromatherapy on depression and sleep quality in stroke patients: A single-blind randomized controlled … (2024)
  • 21 Effectiveness of aromatherapy on anxiety and sleep quality among adult patients admitted into intensive care units: A systematic review (2023)
  • 22 Effectiveness and Safety of Aromatherapy in Managing Behavioral and Psychological Symptoms of Dementia: A Mixed-Methods Systematic Review (2021)
  • 23 Effect of olfactory stimulation from aromatherapy on the autonomic nervous activity during aerobic exercises (2024)
  • 24 Aromatherapy Massage vs. Foot Reflexology on the Severity of Restless Legs Syndrome in Female Patients Undergoing Hemodialysis (2021)

6. Resümee

Belegt Die belastbarsten Aussagen des Feldes tragen die Metaanalysen. Für die Angst vor zahnärztlichen Eingriffen fasst eine Arbeit sechs randomisierte und cluster-randomisierte Studien zusammen und zeigte bei hoher Sicherheit der Evidenz eine Verringerung der Angstwerte (10). Für Krebspatienten zeigten zehn kontrollierte Studien einen Effekt auf die Angst und fünf auf depressive Symptome, bei niedrig eingestufter Studienqualität (2); für die Schlafqualität wertete eine Metaanalyse zehn kontrollierte Studien mit 933 Patienten aus (3). Nach Operationen wegen Frakturen der unteren Extremität unterschied sich die Inhalation von Zitronenöl in Schmerzintensität sowie in Übelkeit und Erbrechen von der Kontrollgruppe (17).

Plausibel Aromatherapie ist kein einzelner Stoff, sondern ein Bündel aus Duft, Berührung, Zuwendung und Erwartung; die Endpunkte sind überwiegend Selbstauskünfte, und ein Placebo ohne Geruch ist für Teilnehmende meist erkennbar. Daraus folgt nicht, dass die berichteten Veränderungen nur Einbildung sind, sondern dass ein Teil der Differenz auf die Behandlungssituation entfallen kann. Vermutung: Wenn die Effekte auf die Angst vor allem kurzfristig und besonders bei perioperativen Patienten auftreten, könnten Anwendungen dort ihren Platz haben, wo eine angstbesetzte Situation unmittelbar bevorsteht. Vermutung: Dass mehrere Arbeiten Aromatherapie gemeinsam mit Musik prüfen, wirft die Frage auf, welcher Anteil auf den Duft und welcher auf die Zuwendung entfällt.

Zu klären wäre ein Design, das den Duft verbirgt oder maskiert und gegen eine Placebobehandlung vergleicht: In der Arbeit an Patienten nach einer Frakturoperation bleibt offen, ob die Kontrollgruppe eine Placebobehandlung erhielt, sodass sich Duftwahrnehmung und Erwartung nicht trennen lassen (17). Eine solche Studie müsste Schmerz, Übelkeit und neurovaskuläre Parameter über den stationären Aufenthalt hinaus verfolgen. Für Krebsschmerz steht die Bezifferung des Effekts noch aus, und die Autoren fordern frühere, homogener angelegte Studien sowie eine schrittweise Prüfkette von der Präklinik zur Klinik (30). Offen ist zudem, ob inhalierte flüchtige Verbindungen in relevanter Menge in den Darm gelangen (25).

7. Was offen ist

  • Placebo: Wie lässt sich ein Duft so verbergen, dass Teilnehmende und Behandelnde nicht erkennen, welche Gruppe sie erhalten?
  • Endpunkte: Welche objektiven Marker könnten Angst, Schlaf und Schmerz ergänzen, ohne den Charakter der Anwendung zu verändern?
  • Kombination: Musik und Aromatherapie werden gemeinsam geprüft; unklar bleibt, welcher Anteil welchem Bestandteil zukommt.

Häufige Fragen

Welche ätherischen Öle sind in den Studien am häufigsten geprüft?

In den meistzitierten Arbeiten erscheinen Lavendel, Rosa damascena, Pfefferminz und Bergamot, teils als einzelne Öle, teils in Mischungen. Die Studien prüfen meist ein Öl gegen Placebo oder gegen eine andere Anwendung. Eine Rangfolge der Öle lässt sich daraus nicht ableiten, weil Anwendung und Endpunkt zwischen den Arbeiten wechseln.

Wie wird Aromatherapie in den kontrollierten Studien angewendet?

Am häufigsten über Inhalation, bei der das Öl verdampft oder auf ein Trägermedium gegeben und eingeatmet wird. Daneben stehen Anwendungen auf der Haut, oft als Massage. Einige Arbeiten kombinieren die Anwendung mit Musik. Dauer und Umgebung unterscheiden sich zwischen den Studien erheblich, was den Vergleich erschwert.

Eignet sich Aromatherapie als Begleitung im klinischen Alltag?

Dazu gibt es Arbeiten aus der Pflegepraxis und aus klinischen Settings, unter anderem zu Angst und Stress vor Eingriffen und Untersuchungen. Sie sind überwiegend beobachtend oder kontrolliert mit weichen Endpunkten. Für den Alltag bedeutet das: Die Anwendung ist gut dokumentiert, die Zuordnung der berichteten Veränderungen zum Duft bleibt offen.

Quellen

  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4
  5. 5
  6. 6
  7. 7
  8. 8
  9. 9
  10. 10
  11. 11
  12. 12
  13. 13
  14. 14
  15. 15
  16. 16
  17. 17
  18. 18
  19. 19
  20. 20
  21. 21
  22. 22
  23. 23
  24. 24
  25. 25
  26. 26
  27. 27
  28. 28
  29. 29
    Corasaniti MT, Bagetta G, Morrone LA, Tonin P, Hamamura K, Hayashi T et al. · 2023
  30. 30
  31. 31
    Nascimento JC, Gonçalves VSS, Souza BRS, Nascimento LC, Carvalho BMR, Ziegelmann PK et al. · 2022
  32. 32
  33. 33
  34. 34

Jede Aussage auf dieser Seite trägt ihre Stufe — belegt, plausibel oder Vermutung — und führt zur Originalarbeit. Die Entscheidung im Einzelfall trifft die behandelnde Person; die Zusammenhänge liefern wir.

International Health Research · https://ih-research.com/wissen/aromatherapie/ · Stand: 2026-10-15