Kleine vorläufige Studie: Verzicht auf stark verarbeitete Lebensmittel ging mit Besserung der Depressionssymptome einher
In einer kleinen vorläufigen Studie berichteten Menschen mit Depression, die stark verarbeitete Lebensmittel deutlich reduzierten, über merkliche Verbesserungen ihrer Symptome. Die Forschenden vermuten, dass gesündere Ernährung dem Gehirn teils zugutekommt, indem sie Darmschäden und chronische Entzündung verringert.
1. Was die Forschung dazu sagt
Es handelt sich um eine kleine vorläufige Studie an Menschen mit Depression, die ihre Ernährung änderten. Sie berichtet eine Verbesserung der Symptome; ob die Ernährungsumstellung ursächlich wirkt, bleibt offen.
2. Wie es zu früheren Studien passt
Frühere Studien deuten in dieselbe Richtung: Eine bessere Ernährung ging mit weniger depressiven Symptomen einher, und in Behandlungsstudien war eine Ernährungsumstellung von einer Besserung begleitet. Die neue Untersuchung ist klein und vorläufig, deshalb bleibt offen, ob der Verzicht auf hochverarbeitete Lebensmittel die Beschwerden ursächlich bessert. A randomised controlled trial of dietary improvement for adults with major depression (the 'SMILES' trial). (2017) · Healthy dietary indices and risk of depressive outcomes: a systematic review and meta-analysis of observationa (2019) · A Mediterranean-style dietary intervention supplemented with fish oil improves diet quality and mental health (2019)
3. Quelle
ScienceDaily: Could quitting ultra-processed food boost your mental health? (2026-10-01)
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